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#11
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Liebe Birgit!
Danke für Deine lieben Worte. Es tut so gut, zu lesen, daß Du meine Gefühle verstehen kannst. !Meine liebe Grit! Hm, ich denke, Dein Vater hat erfolgreich all die Sorgen verdrängt. Und nun bahnt sich alles mit einer Macht seinen Weg. Und dazu dann noch die Angst vor den Untersuchungen und vielleicht auch die Sorge, nicht alle Pläne umsetzen zu können? Ist nur so ein Gedanke... Daß er Euch seine Arztberichte nicht zeigen will, tja, das ist natürlich schwierig. Er will Euch schützen. Dann fangen Eure Gedanken an, sich das Schlimmste auszumalen. Kannst Du ihn nicht mal darauf ansprechen? Ihm Deine Gefühle erklären? Anderenfalls bleibt Dir ja leider nichts übrig, als das zu akzeptieren... Wie schön, daß Du Trauzeugin bist! War ich auch einmal bei meiner besten Freundin, zumindest war sie das damals. Das war schon spannend. Liebe Meliur! Der Tag gestern war ganz ok. Ich habe mich aber an vieles erinnert, an schlimme Tränenausbrüche, an diese Hoffnungslosigkeit. Manchmal frage ich mich, wie man das eigentlich überstehen kann?! Dein besonderer Tag ist genau einen Tag vor meinem Geburtstag. Liebe Jana! Es freut mich zu lesen, daß es Dir gut geht. Ist Deine Verdauung nun wieder besser? Wann mußt Du zur Blutkontrolle? Weißt Du, ob der CA 19-9 auch immer untersucht wird? Ja, unsere X-Tage liegen dicht beieinander. Uff!!! Lieber Norbert! Habe eben nachgedacht über das Buchprojekt . Ich hätte da schon in etwa einen Anfang...aber ich weiß nicht... Erstmal mußt Du ja Dein jetziges Buch zu ende schreiben, nicht wahr?Ihr Lieben! Heute ist ein Tag, an dem mich eine Traurigkeit ummantelt hat. Ein seltsames Gefühl... Es kommt auf einmal, ohne Vorwarnung. Es ist keine Angst, die ich benennen könnte, es ist einfach eine Trauer. Ich denke mal, daß die Veränderungen in meinem Leben auch betrauert werden müssen. Aber muß das immer so anstrengend sein? Würde mich dann am liebsten verkriechen, irgendwohin, wo mich niemand findet... Dann kam mir in den Kopf, daß ich weiß, warum ich gern Geschichten schreibe... da kann ich mir die Welt so gestalten, wie sie mir gefällt. Ohne Schmerzen und Verletzungen, ohne Krebs. Es tut so gut, seinen Gedanken nachzuhängen und für fiktive Figuren Lebenswege zu entwickeln, die man selbst nicht mehr gehen kann. Deswegen wohl denke ich auch in rosarot an die Vergangenheit zurück. Sie war sicher nicht immer nur schön, ganz bestimmt nicht, aber sie hinterläßt diesen Zauber. Irgendwie war da die Welt noch in Ordnung... Liebe Grüße, Leena |
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