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Alt 31.03.2009, 10:30
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SeaU SeaU ist offline
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Registriert seit: 25.08.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 13
Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Liebe Kirsten
Es tut mir so unendlich leid, was du im Moment so durch machen musst.
Leider weis ich genau was du im Moment fühlst.
Mir ging es genauso.
Man kann leider nichts machen ,nur Hoffen das dein Vater keine oder sagen wir mal erträgliche Schmerzen hat.
Denn ohne Schmerzen lebt anscheinend niemand bei dieser Krankheit.
Man kann nur Hoffen das er auch loslassen kann, damit das Leid für ihn ein Ende hat.
Für dich fängt es danach leider erst richtig an.

Das Wasser, die unregelmäßige Atmung, teilweisen Pausen zwischen den Atemzügen. All das kenne ich und man hat Angst,das wenn man morgens wach wird es evtl schon vorbei sein kann und man nicht in seinen letzten Minuten bei ihm war.
Aber wenn es so wäre dann war es ein Wunsch und den sollte man versuchen zu verstehen. Auch wenn es für den Angehörigen schwer ist.
So war es bei mir und meinem Mann der am 18.1.09 an BSDK verstorben ist. Er ist nur 46 Jahre alt geworden.

Sei bei deinem Vater so oft du kannst und sage ihm das du ihn liebst und überlege dir ,ihm ggf zu sagen das alles gut wird, das du auch alleine klar kommst. Auch wenn es nicht so ist.
Ich denke viele können nicht loslassen, weil sie Angst um Ihre Familie haben, was passiert, wenn sie gehen und so. Kommen sie alleine klar.
All das sind bis in den letzten Minuten die Überlegungen der Erkrankten.

Ralle hat bis zum Schluss immer gesagt,: „Ich weis nicht ob du wirklich allein klar kommst. Wir haben viele Freunde ,die sich bestimmt um dich kümmern, nimm deren Hilfe auch wirklich an…..Denn ich kenne Dich und du wirst aus Stolz nie um Hilfe fragen…….Aber du wirst sie brauchen“ Versprich es mir“
Ich habe es ihm versprochen und ich brauche diese Hilfe immer noch und ich bin froh so viele gute Freunde zu haben. Auch wenn der Schmerz immer noch da ist.
Aber das sagte er mir einen Tag vorher noch ,bevor er verstarb.
Ich glaube deshalb konnte er dann am nächsten Tag auch loslassen. Leider als ich mal kurz weg war!!!!

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen. Das wirst du brauchen
Meine Gedanken sind bei dir und deinem Mann der nun auch noch seine Tante verloren hat.Mach dir keine Vorwürfe das du jetzt nicht bei ihm bist
Du musst jetzt für deinen Vater stark sein.
Fühle dich in den Arm genommen und gedrückt von mir.vielleicht hilft das einen kleine Moment mal abzuschalten………..
Ich schicke dir einen Engel,in der Hoffnung das er dir hilft.
Nathalie
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