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#14
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Hallo!
Bin eine stille Mitleserin. Jetzt möchte ich aber doch kurz was zur Bougierung schreiben. Mein Vater hatte Speiseröhrenkrebs. Man hat ihm in der OP die Speiseröhre entfernt und den Magen hochgezogen. Die Nahtstelle zwischen Speiseröhrenstumpf und Magenschlauch hatte sich ca. 6-8 Wochen nach OP auf 5mm zugezogen. Er bekam dann diese Bougierung. Ich hatte voher auch gelesen, daß es wohl mit Schmerzen verbunden ist. Da hatte ich mir schon Sorgen gemacht. Bei ihm war das aber kein Problem. Es wurde auch ambulant gemacht. Morgens um 8.30 Uhr rein und mittags konnte er schon wieder gehen. Er bekam eine leichte Sedierung. Dann gehen sie mit einer Dehnungssonde rein und weiten. Bei der ersten Bougierung haben sie von 5 auf 12mm geweitet. Danach ging es mit dem Essen natürlich wesentlich besser. Dann ist er alle 2 Wochen hin. Es wurde mm für mm geweitet bis sie schließlich auf 17mm waren. Es geht nur in kleinen Schritten, weil die Gefahr besteht, daß die Naht reißt. Mittlerweile geht er 2-3 Monate zum Weiten. Man muß aber sagen, daß er überhaupt keine Probleme danach hat. Er schläft danach ca. 1 Std. und dann können wir ihn auch schon abholen. Er ißt auch immer sofort danach und hat überhaupt keine Schmerzen. Und das Beste ist, daß sie bei der Gelegenheit immer alles durchspiegeln und gucken ob alles ok ist. Von daher bin ich froh, daß er regelmäßig hin muß Ich kann leider nur von uns sprechen und wollte ein wenig Mut machen, daß es vielleicht gar nicht so schlimm wird! Alles Gute und viel Kraft Jessika |
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