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#1
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Die Frage " Warum ", die habe ich mir nie gestellt und deshalb hat auch keiner etwas falsches geschrieben. Niemand hat es verdient krank zu werden, womit auch. Aber so ist das Leben, ändern kann man nichts und von dem Hadern wird nichts besser. Das schlimmste ist für mich die Angst. Von der lasse ich mich auffressen. Es geht 2 Monate nach den Kontrollen gut und je näher die nächste rutscht desto schlechter geht es mir. Ich kann mich dann nur sehr schlecht ablenken.
Nach der Amputation war ich 2 Jahre bei einer einzelnen Therapeutin, alleine nicht in der Gruppe. Ich habe am Anfang Stunden im Rollstuhl verbracht und Löcher in die Luft gestarrt. Da hat sie mich rausgeholt. Ich bin nicht mehr dieselbe aber ich nehme am Leben wieder teil. Jetzt habe ich mich hier einer Selbsthilfegruppe angeschlossen, da treffen wir uns 2 mal im Monat. Die Psychoonkologin die das leitet ruft im Bedarfsfall auch bei mir an und erkundigt sich wie der Stand der Dinge ist. Die Gruppe tut mir gut aber reicht irgendwie nicht ganz aus. 2 Dinge möchte ich noch fragen, wobwi die Ärzte lapidar sagen: ist so 1. nach der Chemo ist man müde, klar,aber jetzt immer noch. Zwar lange nicht mehr so schlimm, aber nachmittags bin ich platt. 2. Vor der Chemo hatte ich ganz normal noch meine Regel, durch die Therapie ist , klar, alles weg. Während der Chemo habe ich fürchterlich geschwitzt, tags und nachts, anfallsweise. Auch das hat sich deutlich reduziert macht mir aber besonders nachts zu schaffen. Ich habe keine Ahnung von Wechseljahren. Kann das denn wirklich daher kommen ? Für heute noch einen schönen Sonntag Gabriele |
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#2
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Hallo Gabriele,
zu Deinen zwei Fragen: Viele Patienten leiden auch noch sehr lange nach der Chemotherapie unter Fatigue (Erschöpfung). Bei mir trat dieser Zustand z.B. erst 1 Jahr nach dem letzten Chemozyklus auf. Natürlich war ich während der Chemotherapie fix und alle und habe sie auch schlecht toleriert. Aber der tatsächliche Zustand der Fatique stellte sich bei mir erst später ein. Was das Schwitzen angeht: Es können durchaus die Wechseljahre sein. Mit der ersten Chemotherapie erreicht man oft den Zustand, den ein Körper normalerweise langsam über Monate/Jahre benötigt, um in die Wechseljahre zu kommen. 9 Wochen nach meinem ersten Chemozyklus war ich dicke drin und habe mir die Seele aus dem Leib geschwitzt - auch nachts. Da es sehr heftig war, nahm ich irgendwann Hormontabletten. Ich weiß um die Diskussionen von Hormonersatz, bin jedoch zusammen mit meinen Onkologen und meiner Gynäkologin zu dem Entschluß gekommen, diese zu nehmen, da ich ohne diese Tabletten nicht in der Lage gewesen wäre, meinen Tagesablauf normal zu strukturieren. Es gibt jedoch auch pflanzliche Mittel, am besten sprichst Du einmal mit Deinen Ärzten darüber. Beste Grüße, Anhe
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#3
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Hallo Anhe,
vielen Dank für deine Antwort, leider kann ich keine Hormone schlucken da ich wegen der anderen Erkrankung eine erhöhte Thromboseneigung habe. Ich bin aber schon beruhigt wenn ich höre das andere da auch ihren Ärger mithaben. Man hat jetzt gleich schnell Angst bei jedem Zipperlein das das wieder was mit dem Krebs zu tun haben könnte. Ich bin ab morgen, hoffentlich nur kurz im Krankenhaus. Da wird dann wie schon geschrieben die Bronchoskopie gemacht. Es soll dann die Spülflüssigkeit eingeschickt werden. Wenn allerdings noch Biobsiert wird muß ich einen Tag länger drinbleiben. Ich hoffe nur das man morgen schon mal optisch nichts schlimmes findet und das dann in etwa einer Woche die Proben auch in Ordnung sind. Dann könnte ich für 3 Monate erst mal wieder Luft holen. Ich wünsche es mir so sehr. Heute bin ich ziemlich gereizt, ich habe keine schlechte Laune, ich bin nur unheimlich nervös. Beim Hantieren in der Küche fliegt mir heute ewig was aus den Fingern. Und das macht mich dann noch wütender. Eigentlich ganz gut das mein Mann noch unterwegs ist, dann bekommt der Arme es wenigstens nicht ab, aber nachher muß ich mich doch was zusammenreißen. Euch allen einen schönen Tag Gabriele |
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#4
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Liebe Gabriele , dann will ich Dir aber auch noch ganz schnell viele gute Wünsche schicken. Ist ja nicht angenehm, diese Untersuchung, aber Du packst das schon . ![]() Liebe Grüße und Dauendrück , Erika E
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#5
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Liebe Gabriele,
für deine Bronchoskopie und alle noch eventuell anfallenden Untersuchungen wünsche ich dir alles Gute. Die Untersuchungen sind sowie meistens gar nicht so wild; viel schlimmer ist die Warterei auf das Ergebnis. Wie es aussieht (hab's in meinem Faden geschrieben), bin ich auch demnächst mit den gleichen Untersuchungen dran ... Zitat:
![]() Liebe Grüße und "toi toi toi", Christa
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#6
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[]Ich bin eigentlich traurig, enttäuscht von den Usern, die doch helfen sollen, wollen , können ? Ich hatte mich verabschiedet nach einem unklaren Befund zur erneuten Bronchoskopie und nachdem mir doch einige geschrieben hatten habe ich doch gehofft das der eine oder andere mal nachfragt.
Mit der Zeit habe ich allerdings verstanden das sich hier eine Gruppe trifft die sich untereinander austauscht, Neue verschwinden ratz fatz auf Seite ?. Sicherlich, wenn Neue Fragen haben , die werden beantwortet. Ich habe mich jetzt einfach mal gemuckt, weil ich Reinhard etwas schreiben möchte, und damit der weiß wo er mich hinstecken soll habe ich mal das gemacht was sonst alle machen wenn mal einer weg ist---der Thread wird durch irgendwelche Grüße hochgehalten. Liebe Lumine/ Christa Unsere Verläufe sind uns immer noch ähnlich, mit dir habe ich mitgelitten, mit dir bin ich super und ganz ehrlich froh das es dir jetzt wieder halbwegs gut geht und wünsche Dir auch weiter nur das Beste Ein schönes Osterfest Gabriele |
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#7
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Hallo Gabriele,
ich bin Heute erst auf deinem Thread aufmerksam geworden. Hab es mir durchgelesen und mit den Tränen gekämpft. Was deine Bemerkung betrifft: „Mit der Zeit habe ich allerdings verstanden das sich hier eine Gruppe trifft die sich untereinander austauscht, Neue verschwinden ratz fatz auf Seite ?. „ Da bin ich auch deiner Meinung. Ich habe noch nicht viel gefragt, da für sind alle Ergebnisse noch zu unklar. Ich habe mich weitgehend aufs Lesen beschränkt. Ich hatte bis jetzt auch nicht den Mut Leute in Ihrem Thread zu schreiben, die schon so lange dabei sind und sich schon so lange kenne. Die Thraeds von Rheinhard und Udine lese ich jeden Tag. Was ist aus deinem Befund geworden. Ich hoffe es ist nichts schlimmes gekommen. Ich würde mich sehr freuen wenn ich Näheres erfahren würde. Kurz zu mir bei meinem Mannhat Lungenkrebs und 2 Hirnmetas, bei mir ist klar Lymphom aber immer noch unklar welche Art. Ich wünsche Dir und deiner Familie Trotz allen Widrigkeiten ein Sonniges Osterfest Rheingoldcat / Sabine |
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#8
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Liebes Gabrieleli, hallo an alle
wunderbar, dass es Dir besser geht. und vielen Dank für die Erklärung.In der Tat ist es so, dass meine Mum bislang Placebo bekommen hat. Nun bekommt sie die richtige Medikation, wieder zusammen mit Bevacizcumab. Hoffentlich schlägt es an. War komisch ohne KK die letzten Tage. Auch wenn ich nicht immer zum Schreiben komme, reinschauen tu ich jeden Tag mehrmals. Jetzt funktioniert er ja Gott sei Dank wieder. Das mit deinem Chefarzt finde ich doof. So viel zur freien Arztwahl in Deutschland. Man könnte ja zumindest die Patienten, die man bislang hatte, weiter behandeln. Grummel. Aber was du von dem Neuen erzählst, hört sich ja erstmal auch nicht schlecht an. Vielleicht ist er sogar leichter verfügbar? Viel Glück für die Broncho-Ergebnisse. Euch allen eine gute Nacht mit einem tollen Traum. Hope |
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#9
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Liebe Gabriele,
es freut mich wirklich sehr, dass es Dir noch etwas besser geht und der blöde Husten sich so langsam verkrümelt. Wenn jetzt noch die Ergebnisse gut sind, geht es wieder aufwärts. Schönes Wochenende und liebe Grüße Gerda |
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#10
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Liebe Gabriele,
ich bin doch erleichtert, dass so eine Situation wie neulich nachts nicht wieder aufgetreten ist. Vielen Dank für die Info, dass es Schritt für Schritt etwas besser geht. Ich denke oft an Dich und hoffe dass Dir das wärmere Wetter helfen wird, die Lungenprobleme etwas zurückzudrängen.
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Mein Ehemann Georg+36jährig+1988(NHL) Mein Liebster Joachim+42jährig+1997 (kleinzell. Bronchial Ca.) Ich : 2002 DCIS re.Mamma, operiert, bestrahlt, AHT Meine Schwester Heike +2011(Bronchialca) Unsere Mama +2013(operiertes Glioblastom, Nierenversagen bei Temodal Therapie) Meine Schwester Sandra(45),TN mamma Ca.metastasiert, +21.11.2015 |
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#11
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Die onkologische Praxis hat sich gemeldet. Man möchte mich dort sehen, Dienstag 9.30 Punkt. Anscheinend keine Bakterie? Dann hätte es ja auch ein Rezept getan.
Aber es soll ja auch über die komischen Blutungen in der Lunge beim antippen und das was da zuwächst gesprochen werden. Trotzdem, irgendwie bleibt jetzt ein mulmges Gefühl. Und obwohl ich wieder esse nehme ich jeden Tag weiter ab, so 200-300g. ??????????????? Naja, jetzt ist erst mal Wochenende und mit meinen Hustenpastillen und den Püstern lebt es sich im Moment ganz passabel. Körperlich gehts mir gar nicht sooo schlecht, ich muß nur alles ziemlich langsam angehen lassen um nicht außer Puste zu kommen. Da keiner dahinter steht und treibt ist das alles machbar. Einen gaaanz schönen Tag euch allen Gabriele |
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