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  #1  
Alt 27.02.2011, 11:46
Ilmarinen Ilmarinen ist offline
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Registriert seit: 24.08.2010
Beiträge: 287
Standard AW: Nachtschweiß, Hoden- und Bauchschmerzen nach Chemo

Hi Marc!

das klingt ja nicht so schön, was Du schreibst.. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass da irgendein Sekundärkrebs unterwegs ist, einerseits ist es statistisch fast ausgeschlossen, andererseits bist Du in den letzten Monaten so gut wie noch nie auf alles gecheckt worden.
Aber Logik hilft bei solchen Ängsten oder Sorgen ja oft nicht weiter. Ich bin ja immernoch in therapeutischer Begleitung (alle 3-4 Wochen für eine Stunde) - und auch wenn wir zu 95% über Alltagsdinge quatschen, tut es mir gut, manchmal Sorgen einfach auszusprechen und loszuwerden. Vor allem aber auch einfach nur das Wissen, dass ich mir regelmäßig Zeit nehme, um die Krankheit zu verarbeiten. Das lässt mir dann in der restlichen Zeit mehr Ruhe.

Aber zu meinen Erfahrungswerten: Ich habe geschwitzt wie Sau, vor allem nach der Diagnose (da war vor allem Angst&Psyche schuld), dann während der Chemo (zusätzlich die Reaktionen wahrscheilich aufs Bleo), dann beim Fentanylentzug und auch anschließend. Ich glaube, dass es sich während der Reha in Wuppertal langsam erledigte, also ca. 2 Monate nach der Chemo. Dort hatte ich dann ja auch die tägliche Bewegung und vernünftige Ernährung.
Harndrang hatte ich auch noch länger, was aber ja kein Wunder ist - die Chemo greift die Haut und die Schleimhäute stark an - und diese erneuern sich ja nicht sofort. Manche Flecken auf meiner Haut (z. B. von den Zugängen) sind jetzt nach einem Jahr langsam größtenteils "verblasst". Dazu kommt, dass ich eine Zeit gebraucht habe, um wieder richtig gut durchzuschlafen, so wie früher ist es aber noch nicht. Da werde ich dann nachts wach, muss auf Toilette und kann nicht direkt wieder einschlafen. Erfreulicherweise denke ich dann aber schon länger nicht mehr an die Krankheit, sondern an andere Dinge.
Also hier wird es bei Dir so sein, wie Andi schreibt, nutz den Frühling zur Erholung.

Zu den Leistenschmerzen kann ich nichts sagen, ich habe da keine regelmäßigen Probleme gehabt, aber immer mal wieder zieht und zwackt es an komischen Stellen. Teilweise auch schmerzhaft. Und zu sowas bekommt man keine vollständigen Erklärungen von Ärzten, da sind halt Nervenbahnen wie Elefanten und erinnern sich noch ewig...

Was Dein Gewicht angeht, das klingt für mich schon komisch - ich würde Dir gerne 10 Kilo abgeben. Bin ja von vor der Krankheit 105 auf 83 Kilo runter - und heute komme ich auch mit Anstrengung nicht von 112 wieder runter (mein Ziel / meine Aufgabe für die nächsten Wochen). Ich wiege quasi doppelt so viel ;-). erfreulich ist bei mir, dass die Muskulatur wieder ganz ordentlich da ist, trotz des niedrigen Testosteron (2,8) - und die war nach der Chemo und der RTR weg. Auch da hat mir die Reha sehr gut getan. Vielleicht ist das bei Dir ja auch so? Oder bewegst Du Dich schon wieder normal und machst Sport?

Gruß von der Schäl sick!
  #2  
Alt 01.03.2011, 21:12
MWinni MWinni ist offline
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Beiträge: 56
Standard AW: Nachtschweiß, Hoden- und Bauchschmerzen nach Chemo

Hallo zusammen!

Vielen Dank für eure Rückmeldungen, hat mir sehr, sehr über die Tage geholfen! :-) Versuche euren Rat zu beherzigen und nicht zu viel in mich reinzuhören – und meinem Körper noch mehr Zeit zur Erholung zu geben. Ich halte es auch für normal, dass man schneller was mit der alten Erkrankung in Verbindung bringt (früher hätte ich niemals bei irgendwas an Krebs gedacht) – aber man muss über die Zeit sicher einen guten Mittelweg finden.

@andi: Dass mit dem AFP-Wert-Sprung hätte mich z.B. sicher auch beunruhigt, wie hoch war der da maximal? Angeschwollene Lymphknoten sind bei ner Grippe ja eigentlich nichts außergewöhnliches, aber auch da kann ich verstehen, dass dich das nicht ganz kalt gelassen hat.

Ich war heute bei meiner Onkologin, die nach einer äußerst kurzen Untersuchung (Abtasten der Leistenregion) und meiner Schmerzbeschreibung urteilte, dass die Schmerzen wohl vom Rücken (!) kommen. So Recht glauben wollte ich das zunächst nicht (sowas hatte ich noch nie!), aber ich war anschließend noch beim Osteopath, der am Rücken eine Stelle lokalisiert hat, an der ein Muskel nahe der Wirbelsäule (ich glaube L3/L4) „total verknotet“ ist – und die Stelle würde zur Ausstrahlung in die Leisten- und Oberschenkelgegend passen. Außerdem habe ich eine Verhärtung in der Leiste und in den Adduktoren – wahrscheinlich jeweils Folge von Muskelproblem Nummer 1, da haben die anschließend auch dicht gemacht. Ganz sicher ist sich der Osteopath nicht, dass das wirklich die Ursache für meine Schmerzen ist, aber es ist gut möglich. Will zur Abklärung auch sicherheitshalber nochmal zum Urologen, weil der Hoden bei Anhebung weh tut und das eigentlich auch immernoch für eine Hodenentzündung sprechen würde. Leider habe ich den heute nicht mehr erreicht, mal schauen ob er mich kurzfristig noch empfängt oder erst nächste Woche (hier ist ab Donnerstag Karneval und ich ab Freitag 4 Tage an der Nordsee zum hoffentlich erfolgreichen Ausspannen).

Was das Schwitzen angeht, hab ich noch keine wirklich überzeugende Erklärung. Die Onkologin meinte dazu nur kurz, ich hätte ja im Dezember erst CT gehabt und das könnte von nem unterschwelligen Infekt oder auch vielem anderem kommen. Meinen MRT Abdomen-Termin Ende März wollte sie jedenfalls nicht vorverlegen. Statistisch betrachtet ist ein Sekundärkrebs und ein Rezidiv sehr unwahrscheinlich, schätze darauf beruft sie sich auch erstmal. Ich denke, ich warte dann jetzt auch erstmal ab wie sich das Schwitzen weiter entwickelt, zumal ilmarinen ja auch zumindest noch 2 Monate nach der Chemo (bei mir sinds jetzt bald 3 nach Chemo-Ende, auch wenns mir weniger vorkommt) den Nachtschweiß hatte – vielleicht wird’s ja nächste Woche auch wieder weniger, das würde mich beruhigen, denn ein Infekt kann da ja eigentlich nicht ewig irgendwo verweilen. Man hat beim Wachwerden nachts immer gleich ein ungutes Gefühl, weil man das Schwitzen mit dem Krebs in Verbindung bringt. Alpträume hab ich aber nur ganz selten mal und schlafe bis auf Ausnahmen wie z.B. letzten Freitag als ich richtig schiss bekam, eigentlich auch gut durch bzw. schnell wieder ein wenn ich vom Schwitzen die Klamotten wechseln muss.

Was die Blase angeht, hab ich mir das auch so erklärt, dass die Chemo eine große Belastung für die war. Das wird im Moment auch so langsam etwas besser – gleichfalls die Magen-Darm-Probleme.

Zum Gewicht: Meine Muskulatur ist glaub ich mehr oder weniger nicht mehr vorhanden ;-) Abgenommen habe ich wahrscheinlich weiter, weil ich ja kaum was gut essen konnte. Kontrolliere jetzt seit ner guten Woche akribisch das Gewicht. Im Moment bleibt es immerhin konstant bei 60 rum aber ich kann wie gesagt auch wieder besser essen, gestern und heute sogar Nudeln – also ordentlich Kohlenhydrate. Dazu gibt’s ein Eiweißpräparat, das auch Gewicht bringen soll. Hoffe dass ich dann bald auch die ersten Effekte habe und das Gewicht endlich wieder raufgeht. Würde dir liebendgern ein paar Kilo abnehmen ilmarinen. Hatte im Vorfeld der Chemo gelesen, dass hinterher viele was zunehmen, weil der Stoffwechsel nicht mehr so angeregt wird, vielleicht ist das bei dir der Fall? Ich finde auf jeden Fall, ein gesundes Gewicht gehört zu einem gesunden Körper :-)
Mein Physio meinte ich muss auf 65 rauf, ehe wir mit Muskelaufbau beginnen können – bin halt total abgemagert. Richtig Sport hab ich ansonsten auch noch nicht gemacht – spazieren gehen und etwas Gymnastik ist alles was man als „sportähnlich“ bezeichnen kann. Die Magen-Darm-Probleme und die langwierige Hodenentzündung im Dezember/Januar haben mich hauptsächlich davon abgehalten, mal mehr zu probieren

In Reha will ich auch noch gehen, aber erst wenn ich wieder halbwegs auf dem Damm bin, damit ich da auch ordentlich Gas geben kann – ich hoffe, dass ich im Mai fahren kann. Wann müsste ich dann eigentlich den Antrag stellen? Wahrscheinlich schon so Mitte März rum oder?
@ilmarinen und andi: Wie war denn eure Reha-Einrichtung so? Könnt ihr die empfehlen? Oder habt ihr sonst nen Tipp für ne gute Reha-Klinik? Die Entfernung von Köln ist mir eigentlich wurscht. Meine Hausärztin meinte zu mir: „Bloß keine urologische Rehaeinrichtung – da hätte ich ja nur 70+-Leute mit Protasta-Karzinom.“ Das würd mich glaub ich dann wenig weiterbringen.

Freu mich wenn sich hier vielleicht noch mehr Leute mit ähnlichen Symptomen melden, gerade was den Nachtschweiß angeht – letzte Nacht musste ich schon wieder 3 Mal die kompletten Klamotten wechseln.

Viele liebe Grüße

Marc
  #3  
Alt 02.03.2011, 10:19
Andi Frenzel Andi Frenzel ist offline
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Beiträge: 153
Standard AW: Nachtschweiß, Hoden- und Bauchschmerzen nach Chemo

Hallo Marc,

zur Reha: Ich war in Schloss Schönhagen in der Nähe von Damp und kann das auf jeden Fall empfehlen. Ist eine schöne Anlage, 3 Minuten bis zum Strand der Ostsee, ideal für Strandspaziergänge. Es gab viele jüngere Patienten, nicht nur mit onkologischen, sondern auch viele mit orthopädischen Erkrankungen. Guter Fitness-Bereich mit kompetenter Anleitung, verschiedene weitere Sportangebote, Yoga und Autogenes Training, Fahrradverleih etc.

Viele Grüße
Andi
  #4  
Alt 03.03.2011, 15:38
MWinni MWinni ist offline
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Standard AW: Nachtschweiß, Hoden- und Bauchschmerzen nach Chemo

Hi Andi!

Vielen Dank für den Tipp! Hört sich für mich schon sehr gut an, zumal das Ostsee-Klima ja auch sehr gut sein soll. Werd mir die Klinik mal näher ansehen. Atmosphärisch und von den Therapeuten und Anwendungen her würdest du sie auch auf jeden Fall empfehlen ja?

Ich hab mal meine Blutwerte checken lassen, soweit ist alles ok außer ein Leber-Wert:
GPT (ALAT) 37 ist bei 80 (Normbereich <35).

Hat einer eine Idee, was das bedeuten kann? Ich lese was von Fettleber über Gallenwegsverschluss bis hin zu diversen anderen Dingen. Ist das eine normale Sache 3 Monate nach der Chemo? Hab gerade nochmal meine alten Unterlagen durchgeschaut: Da war das GPT (ALT) immer im Normbereich, zuletzt Ende Januar.

Die anderen Leberwerte sind ok:
Eiweiss 6,80 (Norm: 5,7 bis 8,2)
Billirubin 0,45 (<1,2)
GOT (ASAT) 37: 27,0 (<35)
Gamma GT 37: 32 (<40)
Alk Phosphatase 37: 56 (35 bis 105)
LDH 37: 148 (<250).

Ansonsten nur noch leicht im Minus sind Immunglobulin G (5,28 Norm ist 6,5-16) und Gama-Globulin (10,4 Norm ist 11-19).

Freu mich, falls jmd. Infos wg. dieses Leberwertes hat - ist ja schon ganz ordentlich erhöht.

Viele Grüße

Marc

Achja, AFP ist 2,1 :-D
  #5  
Alt 03.03.2011, 22:02
Andi1978 Andi1978 ist offline
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Standard AW: Nachtschweiß, Hoden- und Bauchschmerzen nach Chemo

Hallo MWinni,

mein GPT Wert war nach der Chemo sogar bei fast 200. Der GOT war bei 150. Hat sich aber auch mit der Zeit wieder verbessert. Du hast ja nur eine mässige Erhöhung. Erst ab 250 schadet es der Leber wirklich habe ich gesagt bekommen.
Wünsch Dir weiterhin eine gute Besserung.

Gruß Andi
  #6  
Alt 03.03.2011, 22:14
Dirk-Gütersloh Dirk-Gütersloh ist offline
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Standard AW: Nachtschweiß, Hoden- und Bauchschmerzen nach Chemo

Hallo,

habe mir gerade mal mein Blutbild vom 18.02.11 angeschaut. GPT war da bei 74,0. Die anderen Leberwerte sind in der Norm. Mein Arzt ist in der Besprechung gar nicht drauf eingegangen. Scheint also uninteressant zu sein. Ich hatte vorher über zwei Wochen Antibiotika oral und venös bekommen. Daran scheint es wohl gelegen zu haben?

Hast Du nicht auch Antibiose gehabt?

Ich werde mal im nächsten Quartal wieder zur Vampirin gehen

Wegen Reha war ich in St. Peter-Ording . Es waren zwar nur ein paar Hodenkrebsbetroffene, dafür aber viele Brustkrebspatientinnen da. Somit fühlte ich mich vom Altersschnitt schon gut aufgehoben, allerdings war ich damals bereits 37 Jahre jung

Gruß Dirk
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  #7  
Alt 10.03.2011, 20:06
MWinni MWinni ist offline
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Standard AW: Nachtschweiß, Hoden- und Bauchschmerzen nach Chemo

Hallo zusammen!

Vielen Dank für eure Antworten bzgl. Reha und GPT-Werten. Ich lasse den GPT-Wert gerade nochmal nachchecken, mal sehen ob er wieder runtergegangen ist. Ein Antibiotikum habe ich in letzter Zeit nicht genommen, zuletzt von Weihnachten an 14 Tage eines - danach hatte ich aber Bluttests bei denen alle Leberwerte normal waren. Naja schaun mer mal.

Mehr Sorgen bereiten mir schon wieder andere Dinge. Mein Urologe hatte mich bzgl. der Hoden-/Leistenschmerzen zum Chirurgen überwiesen, weil er nichts feststellen konnte und siehe da, die Diagnose lautet: "Kleine tastbare Schwellung / Lücke im rechten Leistenkanal, mit Abwehrspannung im Unterbauch." Sprich: Leistenbruch! Der muss operiert werden, zwar nicht sofort aber schon wenn möglich bald, da "jederzeit" die Gefahr eines Darmverschlusses besteht, der dann binnen 4-6 Std. notoperiert werden müsste. Nun stellen sich die Fragen: Bin ich fit genug dafür, d.h. sind die Blutwerte gut genug für eine gute Wundheilung (Leukos, Erythros, Thrombos sind alle noch immer leicht unter dem Soll) und muss ich was wg. der üblichen Vollnarkose beachten (Stichwort Bleo). Von der Belastung her scheint mir die OP mit der Hodenentfernung vergleichbar zu sein - ähnlicher Schnitt zumindest. Falls einer Infos dazu hat oder generell Informationen zu OPs relativ kurz nach Chemo (bei mir sinds jetzt 3 Monate) hat, gerne mal melden. Und falls jmd. einen wirklich guten Operateur in Köln und Umgebung kennt: bitte auch mal schreiben ;-) Da wird wohl auch viel gefuscht. Aktuell tendiere ich zur PanKlinik in Köln, wo auch der Leistenbruch diagnostiziert wurde. Dummerweise haben wir für den 6. bis 20. April Urlaub auf La Palma gebucht - da wollte ich mich endlich mal von allen Strapazen erholen und so richtig entspannen. Vorher wird die OP zu knapp, also fliege ich wohl mit einem sehr mulmigen Gefühl bzgl. Darmverschluss oder Verschlimmerung der Hernie da runter. Oder was meint ihr?

Das war Schock Nummer 1, Schock Nummer 2 dann heute. Weil ich ja weiterhin Schmerzen im Bauchraum habe, vor allem links und im Oberbauch knapp oberhalb des Bauchnabels, dazu alle paar Wochen mal krampfartige Schmerzen, hatte mich meine Hausärztin Stuhlproben sammeln lassen. Heute entdecke ich darin lauter kleine rote Punkte, die sich beim Verschmieren als Blut entpuppen. Ein Schnelltest von dieser Stuhlprobe hat zwar keine Blutablagerungen bewiesen, aber meine Hausärztin meinte, diese Tests sind sowieso nicht sicher. Hab jetzt ne Überweisung zum Gastroenterologen, der auf jeden Fall eine Darmspiegelung machen soll. Auch die will ich nicht ohne Sedierung (ich glaube es gibt Propofol) über mich ergehen lassen - sofern das wegen der Chemo unproblematisch ist. Mein Gewicht hatte ich gerade von 60 auf 62 hochgewuchtet, zur Darmspiegelung verlier ich dann wieder diverse Kilos. Aber das wichtigste ist natürlich dass da nicht auch noch was übles rauskommt bei der Spiegelung.. wäre aktuell froh wenn es "nur" ne Darmentzündung wäre.. wobei ich keinen Durchfall habe, der aber typisch wäre bei ner Darmentzündung. Alles in allem mal wieder eine sehr sehr bescheidene Woche für mich - würde so gerne mal Ruhe haben und mit den ganzen Baustellen positiv abschließen können, seufz. Hoffe jetzt erstmal, dass die Darmspiegelung schnell gemacht wird, unproblematisch verläuft und dann vor allem ein gutes Ergebnis bringt - und die Schmerzen dann mit der Zeit abklingen und ich wieder vernünftig essen kann.

Ach was positives hab ich aber auch noch: Der Nachtschweiß ist seit etwa einer Woche fast vollständig weg, muss maximal einmal pro Nacht das Shirt wechseln, aber das ist auch längst nicht mehr so nass wie davor die Zeit. Scheint tatsächlich eher durch einen Infekt ausgelöst gewesen zu sein - immerhin, juhu...

So viel von mir, musste mich mal "auskotzen" mit meinen Sorgen - freu mich über Feedback und Meinungen!

Viele Grüße

Marc
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