Hallo alle,
vielen Dank für die Antworten. Erst mal zur Sonde...es ist ein Schlauch durch die Nase. Direkt in den Bauch haben sie es dann doch nicht gemacht, obwohl es der Arzt vor der OP angekündigt hatte.
Die Ärztin war heute da und meinte es kann auch sein, dass der Schlauch hochgerutscht ist und zu viel nahrung in die Speißeröhre läuft. Mein Vater wollte dann versuchen schon alleine zu essen. Sie haben den Schlauch entfernt und mein Papa bekam ganz dünnen Brei. Irgend wie hat er es geschaft, dass es den hals runter läuft. Hat über eine Stunde gedauert, weil die Zunge ist ja auch noch festgenäht, damit sie nicht an die halswunde kommt, aber er war sooooo glücklich

Ob die Sonde nun draußen bleibt oder wieder rein muß weiß ich nicht. Kann mir nicht vorstellen, dass er auf diese weiße genug Nahrung zu sich nehmen kann. Das Kreon haben sie in den Brei gerührt. Das sind so Microkügelchen, die auch Kinder bekommen, die noch keine Kapseln schlucken können. Die Ärztin sagte er macht so große Fortschritte, sie hätte gedacht er ist schon mindestens 14 Tage nach der OP.
Wird das mit dem Schlucken bei der Bestrahlung wieder schlimmer? Ging das bei euch nach der OP auch schon und wurde dann schlechter?
Das Sprechen mit der Röhre klappt auch ganz gut und er übt sehr fleisig.
Im Moment bekommen wir viele gute Nachrichten, aber ich trau dem braten nicht so recht...kennt ihr das, das man sich nicht so recht freuen kann, weil man angst hat gleich bekommt man wieder einen Schlag ins Gesicht?
LG von Katlinchen