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  #1  
Alt 30.05.2013, 12:45
Kirstie Kirstie ist offline
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Standard AW: Speiseröhrenkrebs

Hallo liebe Ute,

vielen Dank für´s Drückerchen ...Ich habe auch schon bemerkt, dass es manchmal schwierig ist, als Tochter die richtigen Worte zu finden oder eben mit dem richtigen Gefühl zu reagieren... Meine Ma merkt ja auch, dass man da ein wenig "rudert" aus Hilfslosigkeit. Mir ist stets wichtig, ihr das Gefühl zu geben, nicht alleine zu sein. ...Habe aber auch schon gedacht gehabt, dass ich unbewußt zu sehr mich "sehe" und meine Ängste und nicht so recht versuche, wirklich mehr meiner Ma Raum zu geben... Jedenfalls habe ich, seit dem wir von der Krebserkrankung wissen, angefangen, jeden Abend anzurufen und vorm Schlafengehen eine "Gute-Nacht-SMS" zu schicken...und wie gesagt, ich dachte mir vor ein paar Tagen, dass sie das vielleicht irgendwie unter Druck setzt und sie nichts sagt, weil nunja... sie eh nicht "der Redner" ist.... Allerdings hat sie mir dann, als sie von mir wußte, dass ich evtl. zu "viel" anrufe, etc. .., klargemacht, dass sie das keineswegs so empfindet..
Ich hoffe auch, dass es nochmal irgendwie aufwärts geht und sie wirklich eine OP machen wird/bekommt und auch eine Chemo in Angriff nimmt... Mein ungutes Gefühl kommt meist "nur" dann hoch, wenn ich überlege, was die Ärzte ihr wohl genau gesagt haben werden... Denn das ist sie eben nicht bereit, mit mir und meiner Schwester zu teilen bzw. selbst wahrhaben zu wollen...
Das Deine Ma jetzt nochmal das ganze Klinikgedöhns vor sich hat, wird sicherlich wiederum anstrengend, aber es ist trotzdem das Beste für sie..denke ich. Und ich finde es supi, dass Du an sie glaubst und ihr gemeinsam tapfer bleibt und die Hoffnung nicht aufgebt!!! Meine Ma wollte heute mit Ihrer Gyn. noch besprechen, wie die Zweitmeinung nun ausgefallen ist und welche Therapie/Behandlung letztendlich infrage kommt... Ich hoffe, sie wird nicht zu traurig sein bzw. läßt es zu und versucht trotzdem, wieder Mut zu fassen...
Halte mich gerne auf dem Laufenden, wenn Du magst??? Ich grüße Dich und Deine Ma von hier aus ganz lieb und wünsche Euch alles Gute für die nächste Zeit!!! ....erneutes Drückerchen, Kirstie.
  #2  
Alt 09.06.2013, 15:50
erich55 erich55 ist offline
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Beiträge: 21
Standard AW: Speiseröhrenkrebs

Hallo Ute,

die Therapie, die bei Deiner Mutter angewendet wird, ist meiner Frau genauso verordnet. Bei ihr beginnt am Montag die dritte Woche der Bestrahlung und in zwei Wochen wieder die stationäre Chemo mit Cisplatin und 5-FU für eine Woche. Danach noch der Rest der Bestrahlung, dann eine Erholungsphase mit anschließender OP (2-Höhlen-Eingriff).

Wie geht es denn Deiner Mutter nach der zweiten Chemo, welche Medikamente sind denn verordnet? Hat Deine Mutter ihr Gewicht halten können? Meine Frau wiegt derzeit bei 154cm Körpergröße 36 kg!


LG

Erich
  #3  
Alt 09.06.2013, 17:50
Ute50 Ute50 ist offline
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Beiträge: 35
Standard AW: Speiseröhrenkrebs

Hallo Erich,

meine Mutter bekommt am Montag und Dienstag noch einmal Bestrahlung, die Chemo hat sie am Samstag zum letzten Mal bekommen. Seit Freitag geht es ihr schlecht (Übelkeit und Übergeben). Am Freitag hatte ich sie noch besucht, doch gestern und heute ist sie so kraftlos, dass sie es gerade vom Bett zum WC schafft. Hatte dann auch nur kurz mit ihr telefoniert.
Gott sei Dank ist sie in der Klinik.
Meine Mutter hat weiter abgenommen, da sie wenn sie das Essen riecht sich schon übergeben muss und infolge dessen dann aber auch nichts mehr isst. Zur Zeit wird sie intravenös ernährt und bekommt zusätzlich Flüssigkeit zugeführt.
Was die Medikamente angeht, dazu kann ich leider nichts sagen.

Meine Mutter sagte mir, dass der Arzt ihr wohl gesagt hat, dass sie am Dienstag (11.06.) nach der letzten Bestrahlung nach Hause kann. Ich für meinen Teil kann mir das nicht vorstellen, da sie so kraftlos ist und das Bett, wie gesagt, nur für den Toilettengang verlässt. Weiter sagte man ihr, dass sie am Mittwoch einen Gesprächstermin beim Chirurgen hat, auch das müssen wir dann mal sehen, ob sie dazu in der Lage ist. Die OP soll dann ca. 5 - 8 Wochen nach Ende der Therapie stattfinden, je nachdem wie sich meine Mutter dann erholt hat. Ich hoffe das wird wieder.

Morgen werde ich früh in die Klinik fahren und versuchen einen Arzt zu erwischen um dann mit ihm zu sprechen. Danach schau ich mal kurz zu meiner Mutter.
Die letzten Tage habe ich wieder so viel Angst und bin nur am Weinen wenn ich an sie denke. Doch bis jetzt habe ich Gott sei Dank noch nicht vor ihr geweint, sonst macht sie sich darüber womöglich auch noch Sorgen.

Es ist schwer einen geliebten Menschen so leiden zu sehen.

Ich wünsche Dir und Deiner Frau alles Gute.

LG Ute
  #4  
Alt 14.06.2013, 12:15
Ute50 Ute50 ist offline
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Standard AW: Speiseröhrenkrebs

Hallo Zusammen,

meiner Mutter geht es richtig dreckig, sie ist immer noch im Krhs und hat auch noch zum Erbrechen Durchfall bekommen. Sie ist kraftlos und schlapp, habe Angst, dass sie sich nie wieder erholt.

Ute
  #5  
Alt 14.06.2013, 21:17
monika100 monika100 ist offline
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Standard AW: Speiseröhrenkrebs

Hallo Ute,

erst einmal: Es tut mir leid, dass es deiner Mutter so schlecht geht.
Das ist bei so einer harten Therapie nicht so ungewöhnlich, aber ich kann mir gut vorstellen, dass du große Angst hast.

Hast du die Möglichkeit gehabt selbst mit einem Arzt zu sprechen?
Was bekommt deine Mutter denn an Medikamenten etc?

Löchere die Docs, manchmal muss man denen auf den Wecker gehen, damit mehr passiert.

Alles Gute für deine Mama,

Monika
  #6  
Alt 16.06.2013, 02:33
Ute50 Ute50 ist offline
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Beiträge: 35
Standard AW: Speiseröhrenkrebs

Hallo Monika,

vielen Dank für Deine lieben Worte.
Meiner Mutter geht es immer noch nicht so gut, sie kämpft immer noch mit einem Brechreiz wenn sie sich hingesetzt hat. Zur Zeit bekommt sie ein anderes Mittel gegen den Brechreiz.
Vorher waren es MCP-Tropfen, Ver..... ach ich weiß gar nicht mehr, auch ein Mittel gegen Übelkeit, nichts half, jetzt bekommt sie noch einmal etwas anderes.
Mit dem Arzt habe ich gesprochen, er sagte zu mir, dass es schon einige Zeit dauern wird, bis sich meine Mutter wieder besser fühlt.
Ich zähle die Tage, am 11. war die letzte Radiochemo und am 12. die letzte Radio. Jeden Tag hoffe ich, wenn ich ins Krankhaus gehe, dass es ihr besser geht, doch leider, bis jetzt noch keine Besserung in Sicht. Sie wird z.Zt. Intravenös ernährt. Über Essen sprechen und riechen kann sie nicht, dann kommt sofort der Brechreiz und manchmal muss sie dann auch spucken, kommt aber nur Schleim.
  #7  
Alt 16.06.2013, 13:10
Benutzerbild von Nicole13
Nicole13 Nicole13 ist offline
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Beiträge: 410
Standard AW: Speiseröhrenkrebs

hallo ute!

bei meinem freund ist es genau das gleiche.
er hat vorletzten donnerstag seine 4. chemo beendet. seit dem samstag danach geht es ihm richtig schlecht mit brechreiz,sobald er nur einen schluck wasser trinkt. wir haben es dann gestern mal mit tee versucht. blieb auch drin. heute wieder tee gekocht und er kam sofort wieder raus. ich bin total verzweifelt. er muß ja tabletten nehmen, die dann schon mal in 1000 teilchen wieder raus kamen. weiß nicht, was man noch versuchen kann. mittwoch fängt die nächste chemo an. ich hoffe, dass er die besser verpackt.
schitt krankheit. wünsche euch dennoch einen schönen sonntag.

lg nicole
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