![]() |
|
|
|
|
#1
|
|||
|
|||
|
Hallo Jens,
da hast Du ja ein Thema ins Rollen gebracht. Ich hoffe nicht, dass es mit meiner Aussage zu tun hat, dass ich für Dich bete. Ich werde es auch weiter tun, denn ich glaube, dass es einen gibt an den man sich wenden kann wenn es brennt. Mit der Kirche habe ich oft auch so meine Probleme, obwohl ich praktizierende Katholikin bin. Aber ich denke, Chist sein und danach leben ist eine tolle Sache. Wirklich Christ sein ist für mich "NÄCHSTENLIEBE" und wenn ich diese lebe kann ich nichts falsch machen. (Mutter Theresa) Wen ich all Deine tollen Antworten, Ratschläge und Tips hier lese, wenn ich sehe wie Du mit Deinen Kindern und Deiner Frau umgehst, dann sag ich Dir Du bist ein guter Christ. Ich wünsche Dir einen tollen Urlaub und freue mich auf Deine Berichte hoffnung Geändert von hoffnung20 (19.07.2013 um 13:17 Uhr) |
|
#2
|
|||
|
|||
|
Hallo liebe Hoffnung,
Ich wollte auf keinen Fall dich oder Mitleser, die Kraft aus ihrem Glauben schöpfen verletzen. Meine Kritik richtet sich gegen die Organisation Kirche, die sich in vielen Fragen weit von den Menschen entfernt hat. Als Naturwissenschaftler kann ich vieles nicht mitglauben, die Erde wurde nicht in 7 Tagen erschaffen, aus Wein wird kein Blut, und aus einer Oblate kein Fleisch, auch nicht mit Weihwasser. Das zentrale Element des christlichen Glaubens ist für mich die Bergpredigt, die kann ich gut in meine Wertevorstellungen einbauen. Leider kann ich auch nicht den Trost an ein Weiterleben im Himmel glauben, ich werde in meinen Kindern weiterleben. Manchmal stelle ich mir allerdings vor, meine viel zu früh an Lungenkrebs gestorbene Mama holt mich ab, wenn es mit mir zu Ende geht. Irreal aber irgendwie tröstlich. Ganz liebe Grüsse, Meinen Beitrag habe ich "entschärft", keine Namen etc Jens |
|
#3
|
|||
|
|||
|
Hallo Jens,
ich finde man darf an alles glauben was einem Trost spendet auch wenn es noch so irreal ist. Denn aus dem Glauben schöpft man die Kraft um weiter zu kämpfen. Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft. LG Ute |
|
#4
|
|||
|
|||
|
Hallo Jens,
zunächst einmal möchte ich Dir sagen, dass ich die Stärke und die Würde mit der Du Deine Erkrankung meisterst bewundere. Ich lese Deinen Thread aus Gründen auf die ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen möchte schon seit Monaten mit und empfinde Deine Art der Krankheitsbewältigung als etwas ganz Besonderes. Nein, wir alle wissen nicht was geschehen wird wenn sich der Vorhang eines Tages final senkt und weitere Zugaben von der Theaterdirektion unterbunden werden. Wir wissen nichts. Garnichts. Warum also sollte Dich Deine Mutter nicht abholen wenn Du aus diesem Leben scheidest? Weil wir den Gedanken als kitschig empfinden, als Widerspruch zu hochentwickelten Naturwissenschaften und weil wir uns dessen bewusst sind, dass der Nikolaus eben nicht im Himmel wohnt sondern eher im Haus der Nachbarn? Weil der Glaube an die Anwesenheit eines höheren Wesens und/oder der Fortbestand des menschlichen Lebens in einem unbekannten Aggregatzustand gemeinhin als Ausdruck von Naivität gedeutet wird? Als uncoole Randerscheinung der Informationsgesellschaft? Für mich persönlich ist auch im Zeitalter der post-darwinistischen Moderne Raum für einen Gott, für ein danach und für ein ewiges Leben. Der moralische Niedergang der Amtskirchen, als Katholik kann ich wahrlich ein Lied davon singen, und der Siegeszug der Naturwissenschaften zerstören diese Hoffnung nicht. Ich finde das Bild wie Deine Mutter Dich ein zweites Mal liebevoll in Empfang nimmt tröstlich und kraftvoll zugleich und ich sehe keine rationalen Gründe nicht daran zu glauben. Jens, ich wünsche Dir von Herzen alles erdenklich Gute und ich hoffe mit Dir und Deinen Lieben auf das Wunder. thomue |
|
#5
|
|||
|
|||
|
Lieber Thomue,
ich habe selten so etwas inspirierendes und kraftvolles gelesen! Ich bin vor Jahren aus der Kirche ausgetreten aber nicht, weil ich nicht an Gott glaube, sondern weil ich mich mit den Ansichten der katholischen Kirche nicht mehr identifizieren konnte. Daher lieber Jens Dir gelten meine Gedanken und meine Gebete! |
|
#6
|
|||
|
|||
|
Hallo lieber Jens,
![]() wir gönnen Dir ja von Herzen tolle Urlaubstage, aber wir (ich) warten auf ein kleines Hallo. Du wolltest Dich ja vom ersten Stop melden. Hoffentlich läuft alles so toll, dass Du uns und das Forum mal vergessen hast und nur genießt. Es sei Dir gegönnt. Wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute. Bis bald hoffnung |
|
#7
|
|||
|
|||
|
Hallo ihr Lieben,
Vorweg die Gesundheit Also ich habe die erste Chemo relativ gut vertragen, die Nebenwirkungen setzten nach ca vier Tagen ein, besonders Muskel- und Gliederschmerzen, ich war total schlapp und habe ein Schmerzmittel nehmen muessen. Ab dem 7. Tag zunehmend besser. Jetzt ist die Sitzung 14 Tage her. @Hoffnung: ich kenne alle Nebenwirkungen, die du vor ein paar Tagen beschrieben hast genau. Besonders das veraenderte Geschmacksempfinden fand ich ekelhaft. Aber du wirkst in deinen Beitraegen stark und wirst dich durchbeißen. Du wirst sehen, wie schnell alles nach der letzten Infusion alles normal wird! Jetzt aber zu unserer Reise! Wir haben das Wohnmobil am Samstag (20.) abgeholt, haben es beladen - wegen der Fahrradgarage enorm viel Stauraum - und sind nachmittags los. Erste Etappe bis Molsheim bei Straßburg. Danach an einen See in den Vogesen, zwei Naechte am Lac de Stetton, zwei Tage Nevers, dann an den Lac de Valliviere. Gestern und vorgestern an der Dordogne. Gestern eine Kajaktour (16 km), ein Traum! Heute Nacht am Atlantik angekommen, Moliet. Ich summe die ganze Zeit "la mer" Ich war schon drin. Die Sonne ging ueber der Duene auf. Sie warf einen langen Schatten, fast bis ans Meer, als wolle sie schwimmen oder die Freundschaft erneuern, die seit der Springflut im Winter besteht. @thomue: lieben Dank fuer deinen tollen Beitrag! Jens |
![]() |
| Lesezeichen |
| Stichworte |
| neuling |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|