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  #1  
Alt 01.01.2014, 17:55
papillon0110 papillon0110 ist offline
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Standard AW: Metas gewinnen die Oberhand

Hallo liebe anna
Ich bin einfach nur furchtbar traurig. Oh anna was soll ich dir sagen? Nichts wird trösten. Ich umarme euch beide in Gedanken.
Ich schick dir viel kraft. Pass auf dich auf! !!
Yv
__________________
Mama, meine Heldin (67 Jahre) Diagnose 27.08.2012: malignes Melanom mit Fernmetastasen Hirn, Aortenwurzel, Lunge, Primärtumor unbekannt, Stad. IV,
Ganzhirnbestrahlungen (12), palliative Chemo mit Dacarbazin, 3 Zyklen
Ein Jahr nach Diagnose am 28.08.2013 für immer eingeschlafen
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  #2  
Alt 01.01.2014, 18:01
Sadgirl1983 Sadgirl1983 ist offline
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Standard AW: Metas gewinnen die Oberhand

Liebe Anna,

Ich sitze hier und weine - so sehr erinnert
Mich eure Geschichte an unsere.
Mein André wollte am Ende auch nur gehen dürfen, er konnte und vorallem er wollte nicht mehr.

Ich denk an dich, gerne kannst du mich alles fragen was du eventuell wissen willst. Der Abschied ist grausam aber gleichzeitig so erleichternd.
Ich bin für dich da wenn du magst.

Stille Grüße,
susa
__________________
Mein André
✲25.04.1982 †20.11.2013
Ich hab dich lieb Bébé!
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  #3  
Alt 01.01.2014, 18:55
doris2710 doris2710 ist offline
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Standard AW: Metas gewinnen die Oberhand

auch mir fehlen die worte, wenn ich das lese....
einfach nur traurig.
__________________
zweifachmama mit malignem melanom clark level IV, td 1,5mm im jahr 2011
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  #4  
Alt 01.01.2014, 19:56
Flo86 Flo86 ist offline
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Standard AW: Metas gewinnen die Oberhand

Einfach schrecklich so etwas immer wieder zu lesen.
Der Anfang ist oft so verschieden mit dieser Krankheit, doch wenn sie die Oberhand gewinnt ist das Ende meist sehr ähnlich.
Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit und das du loslassen kannst wenn es soweit ist. Für die Zukunft meine allerbesten Wünsche.
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  #5  
Alt 01.01.2014, 23:28
precious precious ist offline
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Standard AW: Metas gewinnen die Oberhand

ach, ihr lieben :°-) eure riesige Resonanz und die tröstlichen Worte rühren mich unheimlich, ich dank euch so sehr.

@Yvonne (etoile09)
Du sprichst mir sehr aus dem Herzen, genauso fühle ich auch, dass man das Leid nicht sehen und miterleben will, und doch fällt es so schwer, den geliebten Menschen für immer gehen lassen zu müssen.
Ich möchte Dir mein herzliches Beileid zum Verlust Deiner Mutter aussprechen.

@Nicole
Ich dank Dir. Was das Ipi betrifft, haben wir die Hoffnung eigentlich schon aufgegeben. Ich weiß auch gar nicht, ob Stefan die zweite Gabe am 10. Januar überhaupt noch haben wollen würde. Er will nicht mehr weiter leiden und die Leidenszeit noch weiter in die Länge ziehen.

@Yvonne (papillon0110)
Hab so vielen Dank. Das "pass auf Dich auf" ist so wichtig und doch bekomm ichs manchmal nicht so gut hin. So gern will ich alles tun, was ich kann, d.h. am besten auch noch ununterbrochen bei ihm im Krankenhaus sein. Aber das halt ich nicht für längere Zeit durch.

@susa
Ich finde mich in Deinen Worten sehr wieder. Wie lange hat es bei Deinem André gedauert, bis er von so einem schlechten Zustand aus wirklich gehen konnte?
Auch Dir mein ganz herzliches Beileid

@doris und flo
Danke für Eure Anteilnahme und Worte!


Den Nachmittag und Abend hatte ich heute nochmal im Krankenhaus verbracht. Von den Schmerzmitteln wird Stefan ziemlich benebelt, zeitweilig auch orientierungs- und erinnerunglos. Das trifft mich besonders heftig, wenn es mich an den Epileptischen Anfall vor etwas mehr als einem Jahr erinnert, als er dadurch die Erinnerung der letzten Monate zuvor verlor (inkl. unseres letzten großen Urlaubs, der Skandinavienreise) und auch dann noch eine Zeitlang als Person und Gegenüber völlig fremd war.
Die Palliativschwester hatte beim Gehen für mich noch ein offenes Ohr und tröstliche Worte. Ihre Einschätzung war aber auch, dass es mit dem Sterben nicht so schnell geht, dass es schon noch einige Zeit so weitergehen könnte. Ich hoffe, meine Kraftreserven lassen mich nicht im Stich.

Habt nochmals so vielen Dank!
Müde Grüße
Anna
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  #6  
Alt 02.01.2014, 12:27
Sadgirl1983 Sadgirl1983 ist offline
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Standard AW: Metas gewinnen die Oberhand

Hi Anna,

ich hoffe es geht dir heute einigermaßen gut.

"@susa
Ich finde mich in Deinen Worten sehr wieder. Wie lange hat es bei Deinem André gedauert, bis er von so einem schlechten Zustand aus wirklich gehen konnte?"

Diese Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten. André ging es die letzten 10 Tage vor seinem Tod schon arg schlecht (Schmerzen, Müde, immer wieder erbrechen etc) aber ganz schlimm wurde es Dienstag Abend (19.11.2013) wo er sich erstmals ein Herz gefasst hat und zugegeben hat das er nicht mehr will.
Er hat gesagt (und ich zitiere): "keine Therapie der Welt kann mein Leiden mehr mindern, nur der Tod kann mich endlich "gesund" machen und mich befreien!" --> das war am 19.11.2013 so gegen 21.30 Uhr.
Früh um 7.30 Uhr hat unsere Ärztin ihn dann ins Hospiz einliefern lassen, da sein Zustand sich in der Nacht rapide verschlechtert hat und ich sie angerufen hatte. Sie dachte allerdings, dass seine Sterbephase sich um 2-3 Tage bewegen würde.

Aber am 20.11.2013 um 10:35 Uhr ist er gestorben (also knapp 13h später nachdem er gesagt hat das er nicht mehr kann) und ich denke das war kein Zufall. Er war ein junger Mann der unendlich an seinem Leben gehangen hat, aber als sein Geist auch endlich bereit war zu gehen ist es dann eben passiert. Ich bin nicht gläubig, aber ich denke es gibt einen Zusammenhang zwischen Körper und Seele und als André endlich Mut hatte sich selbst einzugestehen das der Tod ihn erlöst und seine Seele bereit war zu gehen, hat sein Körper endlich nachgegeben.

Ich sage bewusst "endlich nachgegeben" denn wie bei deinem Stefan wurde die NW der ganzen Therapien immer unerträglicher für ihn, aber sein Geist war dennoch nicht bereit zu gehen und sein Herz war immer noch stark genug sein Körper am Leben zu halten. Als aber sein Geist und seine Seele beschlossen haben das es reicht und das er nicht mehr an diesem Leben mit diesem kranken Körper hängt, hat auch sein Herz aufgehört zu schlagen.

Er ist ganz friedlich im Hospiz in meinem Armen eingeschlafen und dann gestorben und es gibt nichts auf der Welt was mich mehr beruhigt hat als das. Um nichts in der Welt möchte ich diesen Moment missen.
Wie ich gesagt habe, der Abschied war so grausam und dennoch, in der Sekunde seines Todes hat man die Erleichterung auf seinem Gesicht erkennen können und ich war so froh für ihn, dass er letztlich bekommen hat was er wollte.

Ich wünsche Dir viel Kraft für alles was jetzt kommt und ich wünsche Dir so sehr, dass auch du deinen Stefan in der richtigen Sekunde gehen lassen kannst.

Stille Grüße,
Susa
__________________
Mein André
✲25.04.1982 †20.11.2013
Ich hab dich lieb Bébé!

Geändert von Sadgirl1983 (02.01.2014 um 13:03 Uhr) Grund: Fehlerteufel
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  #7  
Alt 02.01.2014, 16:59
Zottie Zottie ist offline
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Standard AW: Metas gewinnen die Oberhand

Liebe Anna,

es tut mir unendlich leid von dir zu hören, dass ihr voneinander Abschied nehmt. Ich wünsche euch für die nächsten Tage innige Momente und das euch das Loslassen, diese scheinbar unmögliche Aufgabe, gelingen wird!

Alles alles Gute für dich und eure Familie!
Zottie
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  #8  
Alt 01.01.2014, 23:37
Nirak 56 Nirak 56 ist offline
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Beiträge: 27
Standard AW: Metas gewinnen die Oberhand

Auch mir fehlen gerade die Worte und die Tränen kullern, 2011 hab ich meinen Sohn an diesen schei... Krebs verloren er war erst 23 Jahre alt. Alles was du schreibts erinnert so sehr, alles ist so ähnlich. Auch er hatte eine Gabe Ipi. Ich hoffe so sehr das es bei euch noch hilft. Im Gedanken bin ich bei euch , viel Kraft für die kommende Zeit. Traurige Grüße Karin
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  #9  
Alt 02.01.2014, 00:09
Benutzerbild von birgit59
birgit59 birgit59 ist offline
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Beiträge: 163
Standard AW: Metas gewinnen die Oberhand

Ach Anna, das tut mir so leid für euch. Mir fehlen die Worte. Fühl dich gedrückt.
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