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  #1  
Alt 21.03.2014, 22:41
FamilieG FamilieG ist offline
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Standard AW: Verlauf der Erkrankung

Zitat:
Zitat von The Witch Beitrag anzeigen
Erstmal vielen Dank fürs Update. Halte uns weiter auf dem Laufenden, wenn du magst.



Das ist nicht das Problem, das glaube ich gerne. Aber das sind ja vermutlich verschiedene Ärzte aus unterschiedlichen Fachgebieten. Wenn da nicht jemand dabei ist, der über alles genau Buch führt und sich außerdem mit den unterschiedlichen Wechselwirkungen befasst, kann das schnell zappenduster aussehen.

(Einen Medikamentenplan hier einzustellen wäre sinnlos. Sowas hier zu kommentieren würde ich mir nicht anmaßen, das ist Arztsache - und es würde gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen.)
Er bekam jeweils aus dem Krankenhaus seinen Mediplan den der Hausarzt dann übernommen hat. Alle Schmerzmittel wuden von der Onkologin verordnet.
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Vater ED 12/13 LK Adenokarzinom cT3,cN2,M1(HEP). 1.Ch 25.01. Cisplatin und Alimenta (sehr schlecht vertragen aber gute Wirkung)
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  #2  
Alt 22.03.2014, 01:36
schnaddi schnaddi ist offline
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Standard AW: Verlauf der Erkrankung

Hallo

na das ist doch Erfolg auf der ganzen Linie Da lohnt sich doch die Mühe.....

Die Platinchemos sind in der Tat heftig, bei meiner mom mussten wir in der Second line Therapie mit Carboplatin dann vorzeitig abbrechen, weil mom nicht mehr essen konnte und immer schwächer wurde. Hat sich dann aber immer gleich gerappelt. Bei uns gabs leider nie positivere Ergebnisse als Wachstumsstillstand. Kleiner ist leider nie was geworden.

Zu den Gelenkschmerzen wollte ich aber etwas sagen. Meine mom hatte das auch. Sie hatte auch vor der Erkrankung schon Arthritis, die sich dann nach den ersten Chemos auf alle Gelenke im Körper niedergeschlagen hat. Mama ist die Treppe irgendwann runter gesprungen, weil nix mehr ging. Doc meinte, das liegt daran, dass der Tumor einen eigenen Stoffwechsel hat und Botenstofe aussendet, die diese entzündlichen Prozesse in den Gelenken verursachen, daher halt die Schmerzen. Meiner mom hat in dieser Phase eine Tablette Novaminsulfon tägl geholfen. Aber dein Papa bekommt da ja schon was stärkeres.

Das nur dazu weil du fragtest, wo diese Schmerzen jetzt eigentlich herkommen. Es klingt auf alle Fälle sehr ähnlich.

Viel Erfolg für Euren weiteren Verlauf und deinem Papa viel Kraft für die Chemo, aber mit so nem Erfolg im Nacken sollte man doch gleich etwas motivierter sein

LG
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  #3  
Alt 23.03.2014, 14:52
FamilieG FamilieG ist offline
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Standard AW: Verlauf der Erkrankung

Zitat:
Zitat von schnaddi Beitrag anzeigen
Bei uns gabs leider nie positivere Ergebnisse als Wachstumsstillstand. Kleiner ist leider nie was geworden.
Hallo Schnaddi,

ja da will ich mal am Montag bei der Onkologin anrufen und mir ein genaueres Bild machen.


Zitat:
Zitat von schnaddi Beitrag anzeigen
Zu den Gelenkschmerzen wollte ich aber etwas sagen. Meine mom hatte das auch. Sie hatte auch vor der Erkrankung schon Arthritis, die sich dann nach den ersten Chemos auf alle Gelenke im Körper niedergeschlagen hat. Mama ist die Treppe irgendwann runter gesprungen, weil nix mehr ging. Doc meinte, das liegt daran, dass der Tumor einen eigenen Stoffwechsel hat und Botenstofe aussendet, die diese entzündlichen Prozesse in den Gelenken verursachen, daher halt die Schmerzen.

LG

Ja das klingt in der Tat sehr ähnlich. Ich hoffe das ich dann am Montag auch mal direkt einen Arzt erwische und ihn fragen kann.



Generell will ich nun erreichen das mein Vater nun auch vernünftig diagnostiziert wird, zum Beispiel mal auf die Knochenmetastasen hin genau untersucht ob nun welche da sind oder doch nicht. Ausserdem meinte die Onkologin letztens das die Chemo gar nicht auf eventuelle Hinrmetas ansprechen würde.... toll... dann müsste man da ja mal abklären ob welche da sind damit man die dann alternativ behandeln kann.

Ausserdem bleibt immer noch die Möglichkeit der Zweitmeinung.

Wünsche euch einen schönen Restsonntag.

Frank
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Vater ED 12/13 LK Adenokarzinom cT3,cN2,M1(HEP). 1.Ch 25.01. Cisplatin und Alimenta (sehr schlecht vertragen aber gute Wirkung)
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  #4  
Alt 23.03.2014, 15:40
The Witch The Witch ist offline
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Standard AW: Verlauf der Erkrankung

Zitat:
Zitat von FamilieG Beitrag anzeigen
Generell will ich nun erreichen das mein Vater nun auch vernünftig diagnostiziert wird, zum Beispiel mal auf die Knochenmetastasen hin genau untersucht ob nun welche da sind oder doch nicht.
Ich drücke die Daumen dafür, dass es klappt. Die Einsicht bei deinem Vater scheint ja zu wachsen.

Zitat:
Zitat von FamilieG Beitrag anzeigen
Ausserdem meinte die Onkologin letztens das die Chemo gar nicht auf eventuelle Hinrmetas ansprechen würde.... toll... dann müsste man da ja mal abklären ob welche da sind damit man die dann alternativ behandeln kann.
Andersrum wird ein Schuh draus - Hirnmetastasen sprechen nicht auf klassische Chemotherapie an. ;-)

Aber Spaß beiseite: Ich denke, das sollte bereits in Angriff genommen werden? (Auch wenn eine CT nicht unbedingt die beste Methode dafür wäre, eine MRT wäre besser.) Hirnmetastasen sind solche, die im Inneren des Gehirns liegen und nicht in, an oder auf dem knöchernen Schädel (das fiele unter Knochenmetastasen). Nun hat das Gehirn einen Schutzmechanismus, die sogenannte Blut-Hirn-Schranke, die dafür sorgt, dass es von potenziell schädlichen Giften (und ein Medikament ist ein solches) weitgehend verschont bleibt. Deshalb überwinden viele - und insbesondere hochtoxische - Medikamente diese Schranke nicht.

Ein probates Mittel gegen Hirnmetastasen wäre Bestrahlung in verschiedensten Formen. Aber welche Form infrage käme - und ob überhaupt eine, wäre erst nach Diagnose zu entscheiden. Es gibt Hirnmetastasen, die absolut keine Beschwerden verursachen. Deshalb wird in der Nachsorge zum Beispiel erst danach gesucht, wenn Ausfälle auftreten.

Zitat:
Zitat von FamilieG Beitrag anzeigen
Ausserdem bleibt immer noch die Möglichkeit der Zweitmeinung.
Da läuft euch aber allmählich die Zeit weg. Kein Arzt erstellt gerne eine Zweitmeinung zu einem Patienten, an dem die Kollegen schon lange mehr oder weniger erfolglos herumgedoktort haben.
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  #5  
Alt 23.03.2014, 20:32
FamilieG FamilieG ist offline
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Standard AW: Verlauf der Erkrankung

Hallo TheWitch,

die Einsicht bei meinem Vater wächst, und ich hoffe auch die Bereitschaft der Onkologin nun mal mehr zu untersuchen. Das wäre auch ein Grund sich an eine andere Stelle zu wenden wenn da nicht mehr kommt.

Das CT war geplant für den Tag an dem er dann ins KH kam. Im Krankenhaus wurde dann wenigstens die Lunge geröngt. Daher auch die Befunde die dann von der Tumorkonferenz ausgewertet wurden. Schädel CT folgt erst wenn er entlassen ist.

lg Frank
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Vater ED 12/13 LK Adenokarzinom cT3,cN2,M1(HEP). 1.Ch 25.01. Cisplatin und Alimenta (sehr schlecht vertragen aber gute Wirkung)
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  #6  
Alt 23.03.2014, 20:57
The Witch The Witch ist offline
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Standard AW: Verlauf der Erkrankung

Hallo Frank, eine CT ist beim Gehirn (außer in Notfällen) nicht die Methode der Wahl, es sollte eigentlich eine MRT sein.
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  #7  
Alt 23.03.2014, 21:46
Krake Krake ist offline
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Beiträge: 116
Standard AW: Verlauf der Erkrankung

Hallo The Witch,

welche Möglichkeit habe ich als Patient, die richtige Untersuchung - MRT oder CT - verordnet zu bekommen? Ich bekam auch nur eine Hirn-CT und laufend Abdomen- und Thorax-CT. Als ich wissen wollte, ob im Darm Metastasen zu sehen sind, hat mir der Radiologe gesagt, dass CT zu ungenau ist, um eine klare Aussage zu bekommen. Bedeutet das, dass ich alle 3 Monate literweise Kontrastmittel schlucken muss und radioaktives Zeug gespritzt bekomme, um ungenaue CT-Bilder als Ergebnis zu haben anstelle einer unschädlichen aber dafür genauen MRT?

Krake
__________________
Adenokarzinom der Lunge, ED 02/2013
EGFR-Mutation
Lungen-, Knochen- und Lebermetastasen
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