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#1
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auch ich lese die meiste zeit nur bei euch mit. ich weiss genau liebe grisu wie du dich fühlst. ich habe am 14. feber meine mama an den krebs verloren. es ist jeden tag ein bischen weniger geworden und alles was man tun kann ist stark bleiben und versuchen dem geliebten menschen ein bißchen ablenkung von seiner krankheit zu geben. ich weiss, es ist verdammt schwer, aber den angehörigen bleibt nichts anderes über. man kann einfach nichts tun. ich werde auch nie verstehen warum manche menschen so früh sterben müssen und andere uralte menschen jahrelang altersschwach nur mehr pfelgebedürftig leben "müssen". ich wünsch euch allen so wie ihr hier seit viel kraft und ob die zeit alle wunden heilt kann ich nach dem verlust meine mama auch nicht sagen. ( sie war 58 jahre und starb an blasenkrebs)
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#2
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Hallo liebe MEL und alle Mitkämpfer/-innen,
ich gebe zu, ich habe gestern fast den ganzen Nachmittag mit der Recherche über Stivarga (Regorafenib) zugebracht... Aber heute war und bleibt ein Tag ohne Internet "Aufklärung". Trotzdem bin ich gestern auf etwas sehr Interessantes gestoßen. Kennt jemand das Verfahren "Endoradiotherapie"??? Ich habe das aus einem Artikel "Molekulare Spürhunde" Uni Heidelberg. Das klingt sehr vielversprechend. Wie ist das eigentlich, wenn man an einer Studie teilnimmt? Vielleicht ne blöde Frage, aber man muss doch dann damit rechnen, dass man Placebos bekommt oder wird man darüber aufgeklärt? Aufklärung würde ja theoretisch keinen Sinn machen. Wie kommt man eigentlich in ein Studienprogramm? Darüber habe ich mich noch nicht "schlau" gemacht, will mein Mann auch nichts von wissen. Heute war kein guter Tag. Mein Mann hat nur noch Durchfall und ich musste das Onkologen Notfall Telefon benutzen :-( jetzt noch zusätzlich zur Chemo 2 verschiedene Sorten Antibiotika :-( Ich selbst bin allergisch auf ALLE Sorten/Gruppen Antibiotika und deshalb auch in "heller Aufregung". Was so ein armer Körper aber auch alles mitmachen muss (denke da auch gerade an Rudi`s Frau). Allen eine Mütze voll Schlaf und morgen einen guten Tag, LG Marmot |
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#3
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Verlinke die Seite der Deutschen Krebshilfe
http://www.krebshilfe.de/wir-helfen/...nst.html?L=%3B Die haben damals mir auch sehr viel Hilfe bei meinen Fragen gegeben. LG carlchen
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Dieser Tag - ein Leben |
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#4
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Guten Morgen,
mein Mann bekam gestern einen Anruf vom KH, sein Urin sähe wohl doch nicht gut aus. Er hat ja seitdem er die Schiene drin hat, immer das Gefühl einer Blasenentzündung. Heute bekommt er Tabletten, hoffentlich wirken diese dann endlich auch. Zum Glück hat mein Mann von Tabletten so gut wie gar keine Nebenwirkungen. Da bin ich z.B. super empfindlich. D.h. bis jetzt verträgt er die neue Chemo auch total gut. Er ist zwar seitdem etwas verpickelt und schwitzt vermehrt, aber es gibt Schlimmeres ![]() Mittlerweile isst er auch wieder mehr, vor allem mit mehr Appetit, das freut mich total. Also versuche ich ihn jetzt wieder ein wenig zu mästen. Die körperliche Arbeit an der frischen Luft tut ihm auch gut, das merkt man richtig. Das tut auch dem Geist gut. Wünsche allen ein hoffentlich schönes WE ... LG MEL
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Tobias Müller 27.12.1982 - 29.09.2014 ![]() Engel leben ewig, Helden sterben jung! |
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#5
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Hallo ihr lieben,
wir hatten ja heute das Gespräch mit unserer Ärztin nachdem diese sich die Bilder von der CT angesehen hatte. Sie war richtig erbost, es wäre schon fast unverschämt, das mit der Peritonealkarzinose zu schreiben. Sie meinte, man könne normalerweise keinen solchen Bericht verfassen, ohne vorher den OP-Bericht zu Rate gezogen zu haben. Da sie ja bei der OP mitoperiert hat, konnte sie uns alles genau erklären und meinte, sie könne definitiv ausschließen, dass da momentan was wäre. Die Bilder sähen für den Zustand nach der OP absolut normal aus, da wäre rein gar nichts, worüber wir uns Sorgen machen müssten. Mädels (und natürlich auch Quotenmann Rudi), ihr glaubt gar nicht, welch ein Stein mir vom Herzen gefallen ist. ![]() Sie meinte auch, wir könnten jederzeit zu ihr kommen, egal ob mit neuen CT-Bildern oder sonstigen Fragen, sie würde sich immer Zeit nehmen. Also drei Tage lang umsonst verrückt gemacht und Albträume gehabt... na ja, besser als andersrum... Und jetzt fahre ich zu meiner Freundin und gönne mir einen schönen Mädelsabend ![]() Liebe Grüße und euch allen ein schönes Wochenende Moni |
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#6
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Linux,
Sau gute, geniale Nachrichten! Weiter so ![]() und allen anderen hoffentlich auch nur die Ergebnisse, die wir uns immer wünschen mitgeteilt zu bekommen!!! LG Marmot |
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#7
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Zitat:
Zitat:
Nicht alle Studien testen eine Therapie gegen Placebos - oft wird auch ein neues Medikament gegen ein bewährtes getestet bzw. eine neue Therapie gegen eine bewährte. (Ich bin zum Beispiel in einer, die vier verschiedene Chemotherapien und zwei Patientengruppen mit unterschiedlichen Eigenschaften der Krebszellen miteinander vergleicht.) Gegen Placebos darf aus ethischen Gründen überhaupt nur sehr eingeschränkt getestet werden; beispielsweise, wenn es keine andere verfügbare Behandlung mehr gibt. Sollte sich herausstellen, dass das getestete Medikament auf jeden Fall hilft, muss eine solche Studie sofort abgebrochen werden und der Placebo-Patient dieses Medikament auch bekommen. Um was genau es sich handelt, das erfährt man aus den Studienunterlagen und ggf. Erklärungen dazu. Man muss unterschreiben, dass man über alles informiert wurde. Bei idealen Studienbedingungen sollte weder der Patient noch der Arzt wissen, was man bekommt. Das nennt man dann "doppelblind". Das lässt sich aber nicht immer durchführen - beispielsweise, wenn man eine klassische Chemotherapie gegen einen Antikörper testen wollte. Da wären allein die Zubereitungen (Infusion gegen Tablette) verschieden und nicht zu verbergen. |
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