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  #1  
Alt 23.02.2015, 15:42
Benutzerbild von Tündel
Tündel Tündel ist offline
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Registriert seit: 01.11.2013
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Standard AW: Was soll ich sagen, alls1000?

Hallo Du!

Es liest sich wirklich seeeehr verdächtig!
Ich will dir keine Angst machen, aaaaaber so ein 10MonatsSchwangerschaftsbauch ärgerte mich im Sommer 2013 auch gewaltig! Ich schob dieses Teil von Arzt zu Arzt, keiner fand was, bzw. alle fanden irgendwas, nur nie die wirkliche Ursache, den Eierstockkrebs!

Deshalb möchte ich dir den guten Rat geben, da uuuuuunbedingt dranzubleiben, evtl ein Röntgen oder Ultraschall vor Abdomen machen zu lassen, ein CT oder MRT, wo man Wasseransammlungen sehen kann!
Bei mir sagte man immer, dass das "versetzte Winde" seien! Haaaaaaah, es waren gut 8 Liter Wasser, die sich da in mir breitgemacht hatten! Folge des Krebses!

Und wenn du schon Zysten hast, dann such bitte einen Gyn auf, der einen Dopplerultraschall machen kann! Ansonsten braucht es nämlich seeeehr viiiiel Erfahrung, um eine Zyste von einem Tumor unterscheiden zu können! Ein Doppler zeigt eine eventuelle Durchblutung der Dinger an! Und das wäre dann wiederum nicht so toll! Tumore sind oft durchblutet, Zysten nicht.

Und dann erst solltest du dir so ganz konkrete Sorgen machen, wie es denn dann weitergeht!
Nämlich die Suche nach einem wirklich guten, auf die entsprechende Diagnose spezialisierten Chirurgen und ein entsprechend zertifiziertes Klinikum!

Aber da hast du nach der morgigen Untersuchung Zeit dafür! Tu dir den Gefallen und lass dich zu nix drängen, schon gar nicht zu: "Da müssen wir reingucken wie es da aussieht!". Nicht zu einer Tagesklinik und schon gar nicht zu "schnell, schnell, das eilt sehr!"
Wenn es wirklich was Schlimmes sein sollte, was ich nicht hoffe, dann brauchst du Ruhe, Kraft und Zeit, das zu realisieren, zu organisieren und die richtigen Schritte zu gehen! Es kommt dann nicht auf einen Tag oder eine Woche an, sondern nur darauf, dass du die bestmögliche Behandlung kriegst!!!!!! Schon wegen deiner Kinder! Die sollen und wollen dich behalten!

Aber darüber reden wir, wenn es denn so weit sein sollte!!!!!! Wo wohnst du denn?

Alles wird gut!
__________________
Tündel

Das Leben ist halt lebensgefährlich!!!

Geändert von Tündel (23.02.2015 um 15:49 Uhr) Grund: Vehladeifi is do gwengn!
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  #2  
Alt 23.02.2015, 18:42
berliner-engelchen berliner-engelchen ist offline
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Ort: Berlin
Beiträge: 1.875
Standard AW: Was soll ich sagen, alls1000?

Liebe PaulmeinHeld,

tja, hier bin ich, eine der Mamis, von denen Stern gesprochen hat.
Möchte Dich willkommen heißen. Und kann Dir sagen, dass ich Deine Sorgen bzgl. deines so schutzbedürftigen Kleinen so gut verstehen kann. Bei Diagnosestellung war meine Tocher 1, mein Sohn 2,5 Jahre alt. Das war Horror.

In der zwischenzeit habe ich viel mitmachen müssen. Aus diesem Erfahrungsschatz möchte ich Dir versuchen, etwas mitzugeben.

Der erste Schritt, der Dir nun bevorsteht, ist eine genaue Diagnostik.
Das beinhaltet: ein/e Gyn, der Ultraschall macht, Vaginaluntersuchung und die Bestimmung des Tumormarkers CA 125 (event. noch der HE 4).
Bei auffälligem oder unklarem Befund sollte eine CT oder noch besser: eine MRT gemacht werden. Letztere ist das teurere Verfahren, das von den Ärzten gerne vermieden wird. Es ist aber genauer und auch weniger belastend.

Zudem sollte ggf. als DD (Differentialdiagnose) Endometriose ausgeschlossen werden. Das könnte auch der Grund sein.

Zur Diagnosefindung sollte - wie Tündel zu Recht gewarnt hat - auf keinen Fall eine Bauchspiegelung gemacht werden.

Verdichten sich Verdachtsmomente dergestalt, dass eine Spiegelung vorgenommen wird, dann sollte das nicht in einem kleineren Krankenhaus gemacht werden. Sondern in einem spezialisiertem Zentrum. Hierfür können wir Dir - falls es dazu kommt - gerne Adressen geben.

Es ist richtig, dass Deine Symptome zu EK passen würden.
Aber es ist ebenso Fakt, dass EK in unserem Alter (ich bin 45) extrem untypisch ist. Die Wahrscheinlichkeit also nicht hoch ist.
Es gibt viele andere Möglichkeiten, die diese Symptomatiken auslösen können - Darmbeschwerden, gutartige Zysten, etc... Klär eines nach dem anderen ab.

Dadurch wirst Du wieder zu mehr Ruhe finden.

Noch eine Randbemerkung: solltest Du Euer Söhnchen in Folge einer Fertilitätsbehandlung bekommen haben, solltest Du den Ursachen deiner Beschwerden besonders nachhaltig nachgehen - das Risiko einer EK-Erkrankung steigt dadurch leider um ein vielfaches. traurig, aber wahr.

bitte halte uns auf dem Laufenden.
und wenn Du weitere Fragen hast: immer her damit.

ALLES GUTE für Dich wünscht
Birgit
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