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#1
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Hallo Susi,
sehe gerade, dass du auch online bist .... Es ist schon etwas anderes, wenn man als Angehöriger, z. B. als Ehefrau, einen kranken Mann jeden Tag sieht. Ich habe zwar auch den körperlichen Verfall (wiegt von 85 kg nur noch 49 kg) mitbekommen, doch wenn jemand ihn ein paar Tage nicht gesehen hat, erschrickt man. Die alltäglichen Problemchen sind auch bei uns ganz hinten, uns plagen nämlich große andere Probleme, da mein Mann mit 44 schon Vollrentner ist. Kann man sich ja denken, dass da nix bei rum kommt! Und ich als Frau kann natürlich nicht so viel Einkommen erzielen, zumal ich selbständig arbeite und keinen festen Job habe. Gerade gestern hatte ich wieder einen Glückstag, konnte von einem wieder gut gelaufenen Auftrag den Rechnungsbetrag bar kassieren!! Heute gehts meinem Mann nicht besonders gut, kam gerade von jobben wieder und da lag er auf dem Sofa. Ihm plagen neuerdings furchtbare "Knochenschmerzen". Er meint, es käme vom vielen Liegen, doch viel bewegen geht auch nicht!! Ist schon sch.... !!!! Da kommen mir meine Schmerzen im Ellenbogen richtig popelig vor und erzähls erst gar nicht. Gruß Bärbel
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#2
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hi bärbl!
habe erst jetzt deinen eintrag gelesen da ich am durchlesen war .versuche noch immer verzweifelt irgendeine einträge zu finden die gut ausgegangen sind.entweder haben die sich versteckt oder ich bin zu blöd zum lesen.schön langsam aber sicher verzweifle ich .fast alle beiträge sind ähnlich dem werde gang der krankheit wie bei meinem mann das macht mich fertig.einerseits hoffe ich andererseit????????????????????.hoffe das bei dir alles ok ist.meinem mann geht es heute nicht so gut ihn ist sehr schwindlig obwohl der blutdruck in ordnung ist wahrscheindlich war der gestrige tag doch zu viel.heute schreibe ich nicht so viel mir geht es psychisch total sch........... und kämpfe mit den tränen hoffentlich ist bald nacht da kann ich mich ins bad zurückziehen um zu weinen. denke heute an euch alle und wünsche euch das beste was man nur wünschen kann. eine heute sehr traurige susi |
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#3
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Hi Susi,
laß dich mal drücken!!! Lies mal unter "Positives" bei Spk,mir hat es etwas geholfen! Hast du dich mal wegen dem Verband erkundigt? Würde sonst ein Exemplar am Freitag von der Arbeit mitbringen,hab dann nämlich erstmal frei. Ich muß los.. Dicken Knuddeldruck an alle mitleidenden Tina.... |
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#4
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hi tina!
danke für`s drücken.war heute beim hausarzt jedoch gibt es diesen verband nicht in österreich und er kann sich auch nichts darunter vorstellen,(habe ihm die beschreibung von dir erklärt).weiss leider nicht deine a mail adresse das ich dir meine wohnadresse schicken kann. danke im vorraus susi |
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#5
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Hallo Claro,
auch mich beruhigt dein bericht ungemein! Danke! mein Vater ist jetzt mit der Chemo durch und wird Anfang Juni operiert... Will meinen Optimismus unbedingt behalten!!! Bist du auch operiert worden? Und wo? Wie ging es dir danch? Heute so gut wie davor? Toll... Ich hätte tausend Fragen Lieben Gruß Tina.... |
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#6
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Hallo Claro,
vielen Dank für Deine aufmunterne Worte. Finde einfach nur: Toll, wie Du mit dieser beschissenen Krankheit umgehst und dass es Dir gut geht. Toi, toi toi!! Du hast Recht, hier gibts mehr negative wie positive Berichte und Erzählungen! Sorry, auch ich gehöre zu dieser Mehrheit !!Ich denke jedoch, dass es in der Natur der Sache liegt, dass man es als Angehöriger oft sehr schwer hat. In der eigenen Verwandtschaft, so geht es mir wenigstens, will man am liebsteb zwar alles wissen und "mitjammern", wie schlecht es dem Patienten geht, doch richtig drüber reden, kann man sehr sehr selten. So habe ich auch diesen Weg der Kommunikation gewählt, um andere Erfahrungen zu lesen und evtl. mit meinen zu vergleichen. Ich finde jedoch, dass es auch wichtig ist zu wissen, dass z.B. Chemo und Bestrahlungen einen bestehenden Tumor oder Metastasen verkleinern oder verschwinden lassen könnten, die Nebenwirkungen hierbei nicht zu verkennen sind. Ich freue mich daher über jede positive Nachricht von Dir!!!! Weiterhin denke ich, dass weniger Betroffene als Angehörige sich hier in diesem Forum befinden. Ich denke so an mich: Ich habe keine Vertrauensperson, der ich meine Gedanken erzählen könnte, meine Ängste, meine Sorgen, meine Probleme. Positives zu erzählen ist einfacher!!!! Beim Durchlesen einiger Berichte konnte ich trotz allem auch etwas positves herauslesen: Es gibt Tips und Anregungen, die helfen können. Aber jetzt genug mit meinem Gelaber ....
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#7
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hi claro!
vielen dank für deine posetivnachricht bin überglücklich sie zu lesen und ich hoffe und bete für dich das es dir weiterhin so gut geht.möchte mich bei dir und den anderen hier im forum entschuldigen das ich einen so blöden eintrag geschrieben habe ,hatte leider an diesen tag eine schlechte nachricht bezüglich der krankheit meines mannes bekommen.er hatsoviele fisteln das das trinken bzw.die nahrung in die luftröhre oder sonstwo in den körper fliesst ,ausserdem ist der extreme dauerhusten für das sehr boröse gewebe nicht gut es könnte reissen und sie können nichts dagegen tun das sind leider keine guten nachrichten er hat schon erstickungsanfälle wen er seinen speichel schluckt.darum war ich so fertig was aber natürlich keine entschuldigung dafür sein soll.ich hoffe trotzdem weiterhin hier willkommen zu sein,und bitte nochmals um entschuldigung. susi ps.:habe die posetivmeldungen gelesen und einen kleinen hoffnungsschimmer dabei bekommen. |
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#8
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Hi Susi,
du mußt dich doch für nix entschuldigen!!! hier ist es ja so toll,weil man alle Gedanken(positiv oder negativ)komplett loswerden kann!!! Aber ich erschrecke mich natürlich schon,wenn ich so etwas lese,denn ich hoffe so sehr ,das es für meinen Vater irgendwie "besser"wird. Für mich finde ich eigentlich schlimm,das man diesen anonymen Internetweg gehen muß ,um ohne Bedenken alles loswerden zu können. Schade,das es dafür nicht wirklich Freunde oder Verwandte gibt,die das leisten können,was Menschen hier leisten,die man nicht mal kennt!!! Also,schreib dir bloß immer alles von der Seele,egal was! Ich erfahre leider auch nicht sehr viel Verständnis von meinem Umfeld,aber vielleicht wäre ich auch nicht anders,wenn man nicht selbst in der Situation steckt. Ich stecke nur so voller Optimismus für meinen Vater,das mich solche Berichte schon runterziehen,aber nicht lange Ich drück dich mal ganz dolle.. Tina... P.S:ich schick dir am Samstag den Verband zu,wär toll,wenn ihr damit etwas anfangen könnt. Grüß deinen Mann lieb zurück
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#9
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Hallo Susi,
es gibt POSITIVES hier im Forum. Habe gerade wieder ein wenig über meinen Vater berichtet und somit ist der Thread auch wieder nach oben gerutscht! Du kannst dort seine ganze Krankengeschichte seit Sommer 2004 incl. OP November 2004 lesen und wie gut es bis heute weiter gelaufen ist. Auch viele anderer haben ihre Erfolge dort dokumentiert. Wenn du positives suchst, dann lohnt es sich dort zu lesen! Deinem Mann alles Gute Susanne P.S. Blöde Einträge gibt es hier nicht, dafür ist das Forum da - um sich nicht alleine zu fühlen und auch um mal alles los zu werden. Aber auch für praktische Tipps und Hilfestellungen! |
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#10
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Hallo an Alle die hier geschrieben haben,
auch ich bin Angehörige. Mein Mann hat seit 2 1/ Jahren SPRK. Als er entdeckt wurde war er inoperabel. er bekam eine Chemo ( 8 Tage rund um die Uhr ) und zusätzlich 30 Bestrahlungen. Danach wurde er operiert mit tollem Erfolg. Er hatte 22 kg abgenommen, fühlte sich aber pudelwohl. Er hat wieder im Garten gearbeitet und wir dachten es sei alles überstanden. Nach 3 Monaten war die erste Nachutersuchung und man stellte eine Methastase rechts am Hals fest. sie war sehr klein und so wurde sie sofort operativ entfernt. Doch er hatte keine Chance. An der gleichen Stelle wuchs wieder eine und in so einem Ausmaß, das sie nicht operiert werden konnte. Dann fingen die Lungen an zu methastieren. ( Es wurden ihm 8 Lymphe entfernt bei der OP, wobei nur eine getragen hatte ). Kurz vor Weihnachten 2005 bekam er noch einmal 28 Bestrahlungen auf die Metha am Hals, sie wurde dadurch etwas kleiner, brachte aber nichts. Mein Mann hat dieselben Symtome wie ihr sie beschrieben habt. Nur ist es inzwischen soweit, das er garnichts mehr und trinken kann. Wird auch über Port ernährt. Seine re. Schulter und Arm schmerzen derart das er ohne Morphin garnicht mehr auskommt. Dieses ewige Verschlucken und Husten ist so schlimm das ich immer denke er erstickt mir jeden Moment. Seit einer Woche kann er nicht mehr aufstehen, liegt nur noch im Bett und der Intensivpflegedienst kommt eimal am Tag und einmal habe ich alles übernommen. Er weigert sich seine Freunde zu empfangen. Seit er schmerzfrei gehalten wird und er sich an das Morphin gewöhnt hat ist die Müdigkeit besser geworden, er schläft zwar immer noch viel und ist sehr schlapp doch ich habe das Gefühl, die Flüssignahrung und die Kochsalzlösung ( er war ja ziemlich ausgetrocknet da er auch so stur ist )in Verbindung mit der Schmerzfreiheit haben ihm etwas mehr Lebensqualität gegeben. Ja ich bin auch sehr hilflos, kann kaum noch schlafen, man versucht zu helfen und sieht wie der Mensch den man so wahnsinng liebt den Kampf verliert. Unser Arzt hat diese Woche zu mir gesagt, ich solle sehr stark sein, er glaubt nicht das mein Mann die nächsten 4-8 Wochen überlebt. Ich hätte euch gerne was anderes geschrieben doch wir werden leider nicht gefragt. Danke das ich bei euch auch mal meinen Kummer loswerden konnte. Ich schicke euch allen viel Kraft und Hoffnung. liebe Grüße Christel |
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#11
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Hallo Christel,
es tut mir leid,dass es Deinem Mann so schlecht geht,es ist gut das du hier deinen Kummer von der Seele schreibst,es wird immer jemand hier sein,der dir zu hört. Als ich deinen Bericht gelesen habe,dachte ich,er könnte von mir sein,auch mein Papa war 2 Jahre krank als er ein rezidiv bekam,nur als er 2002 operiert worden ist,bekam er weder Chemo noch Bestrahlung weil er keine Metas hatte und angeblich alles im gesunden rausgenommen worden ist. Dann bekam er ein Rezidiv und hatte Metas in Lunge,Schulter,Wirbelsäule er konnte aber leider nur noch bestrahlt werden,weil er für eine Chemo schon zu schwach war. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft Liebe Grüße Ela |
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#12
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Liebe Christel,
es tut mir sehr leid, dass es deinem Mann so schlecht geht. Diese Scheißkrankheit .... Es ist so schlimm, wenn man nicht helfen kann. Mein Vater hat auch Schmerzen in der Schulter, das macht mir jetzt Angst, nachdem ich das von deinem Mann gelesen habe. Allerdings hatte er die Schmerzen auch schon gleich nach der OP. Die Ärzte sagten, dass es sein kann, dass bei der OP ein Nerv verletzt wurde. Mein Vater hat am 7. Juni die nächste Nachsorgeuntersuchung und bei mir bricht so langsam wieder die Panik aus. Deinem Mann wünsche ich alles Gute und wenig Schmerzen und dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit. Liebe Grüße Viola |
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#13
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Liebe Viola,
wenn dein Vater schon nach der OP diese Schmerzen in der Schulter hatte, wird es sicher nicht das sein, was du jetzt vermutest. Sonst hätten sich diese Schmerzen doch längst verschlimmert und dein Vater hatte doch schon Nachuntersuchungen, bei denen das sicher festgestellt worden wäre. Natürlich graut einem immer vor so einem neuen Termin. Ich drück die Daumen für den 7.06. Sicher meldest du dich danach mal, oder!? Einen lieben Gruß von Anke |
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#14
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Liebe Anke,
du hast schon recht. Aber wie das halt vor der Untersuchung immer ist, man macht sich fix und fertig. Da achte ich immer auf jede Kleinigkeit, was nach der Untersuchung (wenn alles ok war) nicht der Fall ist. Meinem Vater geht es sonst ja auch gut. Er isst mit Appetit und verträgt auch fast alles. Momentan ist er etwas ruhiger, aber das war vor der letzten Untersuchung auch so. Er hat in den letzten Wochen viel zu viel gearbeitet. Wenn es draußen schön ist, ist er nicht zu bremsen. Statt mal eine Pause zu machen, werkelt er den ganzen Tag rum. Dass er dann nach ein paar Wochen mit seinen Kräften am Ende ist, ist ja normal. Außerdem ist er 69 und keine 30 mehr. Das will er aber immer nicht wahrhaben. Jedenfalls hoffen wir, dass alles ok ist. Ich melde mich auf jeden Fall nach der Untersuchung. Wie geht es deiner Mutter? Ich wünsche ihr alles Gute! Alles Gute für dich und deine Familie! Liebe Grüße Viola |
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#15
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Liebe Viola,
ich drück deinem Vater die Daumen! Er scheint ja wirklich eine echte Kämpfernatur zu sein! Meiner Mutter geht es im Prinzip sehr gut, allerdings ist sie körperlich und auch seelisch sehr schwach. Ich würde mir wünschen, sie hätte ein bisschen mehr positives Denken, aber das bringt man einem 75-jährigen Menschen wohl nicht mehr bei. Viele liebe Grüße und alles Gute für euch! Anke |
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