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#1
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Hallo, ich habe mal ein paar Fragen an euch, auch wenn es mir sehr schwer fällt, diese zu stellen.
Was wurde euch gesagt, wie lange man noch lebt nach einer Tonsillen-ca op? Bei meinem Mann wurde mal gesagt höchstens 15 Jahre. Ist das wirklich wahr? Es ist echt wichtig das ich es weiß. Mein Mann hatte die OP 2003 dann Chemo und Bestrahlungen, sämtliche Lymphdrüsen weg im Halsbereich. Nun hatte er ende 2004 wieder angefangen zu arbeiten, aber seid Juni 2006 geht garnichts mehr bei ihm. Er schläft nur noch, seid jetzt 10 Monaten schläft er ca. 20 Stunden am Tag und kann sich kaum auf den Beinen halten, geht aber auch nicht zum Arzt, bekommt daher auch kein Krankengeld. Er sagt selber das er starke Depressionen hat und seid 10 Monaten kaum noch essen kann. Eine Zeit lang hat er dann viel Alkohol getrunken, aber auch jetzt ohne Alkohol verbessert sich sein Zustand einfach nicht. Ich mache mir solche Sorgen um ihn, aber man kommt nicht an ihn heran, er greift jeden an. Was kann ich tun um ihm zu helfen? Er hat sich schon aufgegeben, hört Lieder über tot usw. das geht doch nicht! Er sagt nur ist sowieso alles egal, er schafft es einfach nicht mehr am normalen Leben teilzunehmen. Er meint das er sowieso nicht mehr lange zu leben hat... Das stimmt doch nicht, oder? Er hat ständig Krämpfe im Kiefer und überall Schmerzen, bekommt jetzt Tabletten, aber davon geht es ihm eher noch schlechter als besser und er ist kaum noch ansprechbar. Kann ich ihm ruhigen Gewissens sagen das er nach der op vor 4 Jahren trotzdem noch 30 Jahre oder mehr leben kann? Die Ärzte sagen ja es liegt nicht am Krebs, da wär angeblich alles in Ordnung. Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
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#2
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Hallo Saskia,
ich bin Ursula und, wenn Du schon einige Seiten dieses Forums gelesen hast, weißt Du, daß ich selber eine Betroffene mit einem C4 Tumor war - bin - ? -. Gestatte mir daher (und ich möchte mich auf gar keinen Fall über Deine Besorgnis lustig machen ...) ein Schmunzeln wegen Deiner Frage und folgende Frage an Dich wegen Deiner Frage: "Kann ich Dir unter den derzeitigen Lebensbedingungen ruhigen Gewissens sagen, daß Du noch 30 Jahre leben wirst?" Siehst Du, ich kann es nicht, die Ärzte können es nicht und auch Du wirst es nicht können. Es gibt Dinge im Leben, die man einfach so akzeptieren muß wie sie einen treffen und man kann nur versuchen, daß Beste aus seiner Situation zu machen. (Als man 2002 meinen Tumor feststellte gab mir mein Arzt eine Chance von 40%; 2005 kam es zur Metastasenbildung an Speiseröhre, Leber und Lunge wobei die Lunge zu fast 90% mit Wasser gefüllt war; meine letzten Bilder von vor drei Wochen zeigen saubere Bilder. - Wer weiß, ob ich nicht morgen überfahren werde - ?.!.) Herzlichst Ursula Geändert von Ursula (05.04.2007 um 20:13 Uhr) |
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#3
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Ich gebe Ursula recht. Keiner kann dir sagen wie lange unser leben dauernd wird - Gott sei Dank.
Hat dein Mann denn alle Untersuchungen regelmässig machen lassen? Mein vater leidet seit er Metastasen am Hals hat auch an dieser Müdigkeit. Er schläft nur noch. jetzt könnte er an einer Studie (CHemotherapie) teilnehmen, aber wenn er nicht beweglicher wird, wollen die Ärzte ihn nicht nehmen. Er hat sich selbst aufgegeben. Ist für uns eine schwierige Situation das zu akzeptieren. Ich weiss auch nicht wie wir ihn noch motivieren sollen. Wenn er sich aufregt bricht er sofort. Sein Zustand war aber auch noch nie wieder gut. Feb. 2006 erste Op Primärtumor, Okt. 2006 Metastase am oberen Lmphyknoten. Jetzt Metastasen im Gesichtsbereich und hinter dem Ohr und auf der Lunge kleine Schatten. Er hat schon seit über einem Jahr die PEG und keine Hoffnung jemals wieder essen und trinken zu können.
__________________
Liebe Grüsse Karin |
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#4
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hallo ihr lieben
seit über drei jahren , anfangs geschrieben, heute nur stille leserin als angehörige. mein papa hatte ein to.ca. mit diesem er drei jahre gut lebte. abgesehen von den nebenwirkungen, der 45 bestrahlungen und die letzten zwei jahre eine chemo nach der anderen. die letzte chemo taxotere hat super geholfen, tumor ging komplett zurück. papa hatte nirgends wo metastasen, glücklicherweise. aber dann sind innerhalb von 4 wochen die metas in seinem hirn explodiert. es gab keine hilfe mehr. bitte, bitte immer darauf achten das ein ct des kopfes gemacht wird. da ich durch das lesen und schreiben auch jutta, raipa usw. verfolge, frage ich mich , hat jemand was von peter baltes aus dem hunsrück gehört??? liebe grüße und alles gute iris |
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#5
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Hallo Iris, ich bin heut zum ersten mal auf dieser Seite. Zum Teil bin ich glücklich darüber andererseits auch ziemlich erschreckt über vieles was ich lesen durfte/musste. Seit ein paar Tagen wissen wir das meine Mutter ein To.Ca hat. Ich bin sehr verwirrt und teilweise auch verzweifelt. Ich habe so viele Fragen und so viele Gedanken die mir im Kopf rum schwieren, dass ich nicht weiß wo ich anfangen soll zu schreiben. Meine Mutter ist, ausser meinem Mann das einzige was ich noch habe. Ich habe riesige Angst sie zu verlieren. Sie hat ihr lebenlang nur für mich geschufftet nach der Scheidung, hat auf alles verzichtet damit ich es gut hatte. Hat immer gearbeitet und mich immer in allem unterstützt und jetzt kurz vor der Rente so ein Sch.... das hat sie echt nicht verdient. Am 12. April fahren wir wieder in die Uniklinik nach Gießen dann bekommt sie die Vorbereitungen für die evtl. OP am 13.04. Sie wollen mit einer Endoskopie anfangen Lunge, Speiseröhre und Hals natürlich. Wenn sie sehen das sie gut an das Karzinom dran kommen, wollen sie direkt im Anschluss operieren ansonsten bekommt sie Schemo und Bestrahlungen. Ich habe so ne Angst. Was kann ich denn noch für sie machen ausser immer für sie da zu sein sie in die Kliniken zu begleiten? Kann ich ihr noch irgendwie anders helfen? Sie ist sonst immer eine Lebenslustige Frau (58Jahre) berufstätig. Zurzeit ist sie aber nur am jammern was völlig untypisch für sie ist, ich versuche sie so oft es geht zu uns nach hause zu holen damit sie jetzt nicht so viel allein ist und die Gedanken sie quälen. Bei uns ist sie wenigstens etwas abgelenkt. Danke an alle liebe Grüße aus dem Siegerland Loredana |
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#6
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liebe loredana
es tut mir leid, das es auch deine mutter erwischt hat. papa hatte seine op gut überstanden, er wurde vom ohr bis zur schulter geschnitten. die mandel kam raus und alle lymphknoten auf der seite. wenn du dich hier schon durch die beiträge gelesen hast, siehst du, das es einigen hier wieder recht gut geht. aber andere auch, leben nicht mehr. papa hatte 7 befallene lymphknoten im hals, aber metastasenfrei in allen organen. nach drei jahren war der tumor so gut wie weg. dafür bekam er metas im hirn aber mache dich jetzt nicht verrückt, bei jedem ist der krankheitsverlauf anders. sei für deine mutti da, während der op, chemos und bestrahlungen. das wird eine schwierige zeit werden. mit viel positiver einstellung wird sie das schaffen. wie hat deine mutti die krankheit bemerkt?? kopf hoch liebe grüße iris
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#7
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Oh wie lieb, hallo iris,
hätte nicht mit so ner schnellen antwort gerechnet, vielen lieben dank. Das fing schon vor fast 2 Jahren mit kratzen im hals an, aber leider hat ihr damaliger hno das mit nem grippalen infekt abgetan. Ist ne irre lange storie. Schicke dir noch das ganze wenn du magst. Ganz liebe Grüße und herzlichen Dank Loredana |
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