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#1
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Hallo Alle,
ganz lieben Dank für Eure lieben und größtenteils wirklich hilfreichen Reaktionen! Es war meinerseits wirklich nicht so gemeint, dass jetzt alle springen müssen, denn ich lese schon sehr lange im KK mit - so vieles wiederholt sich, und doch ist es jedes Mal wieder schlimm und jedes Individuum, was sich notgedrungen auf diese Seiten hier durchgewühlt hat, durchlebt und durchleidet seine ganz eigene Geschichte. Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist gut, dass es Euch gibt und dass Ihr hier seid! @Michael: Danke für Deine lieben solidarischen Worte - und freut mich, dass Du mit dem Motto "Carpe Diem" etwas verbinden kannst - Deine Mama hoffentlich auch! @Ulla: Auch Dir lieben Dank für Deine Worte. Du hast ganz recht, im Grunde bräuchte ich hier gar keine Fachfragen zu stellen, weil ich die Antworten zumeist ja kenne oder schnell recherchiert habe. Auf der anderen Seite ist da oft eigene Verzweiflung, Hilflosigkeit und ein Wunsch nach Zuwendung von irgendwo da draußen - und Du sagst ja selber, dass sich Floskeln wie "Ich wünsch Dir Kraft" etc. inzwischen auch irgendwie "ausgelutscht" anfühlen. Das Du Dich als Betroffene mir als Angehöriger gegenüber "hilflos" fühlst - gerade das wollte ich nicht, im Gegenteil! Ich verstehe, was Du sagen möchtest, vieles steht oft zwischen den Zeilen und gerade das tut dann gut. Dir wünsche ich weiter... - siehste, da isses schon wieder - natürlich Kraft, Optimismus, Mut, Humor - und vor allem liebe Menschen um Dich rum! @Liz und Willy: Euch ein ganz besonders dickes Dankeschön für den sehr, sehr ausführlichen Beitrag! Eure Geschichte verfolge ich schon seit Jahren und staune immer wieder über Eure Zuversicht und die toughe Art, wie ihr mit der Situation um- und vor allem, wie Ihr da durchgeht. Umso mehr kann ich natürlich verstehen, dass dann irgendwann eine Phase kommt, wo man sich nicht mehr täglich und intensiv diesem teils bereichernden, teils belastenden Austausch konfrontieren möchte. Das ging mir 2002 genau so nach dem Tod meines Lebenspartners. Irgendwann muss mal Distanz her, gerade das ist wichtig! Umso dankbarer bin ich für die wirklich detaillierten und (aus Erfahrung) fundierten Infos über den Pneumothorax und dessen Behandlung als "Klinikalltag". Es hat in meinem Hirn einige Wertevorstellungen, Ängste und Wüte einigermaßen wieder zurecht gerückt. Danke, Doppelpäggli, aus dem ebenfalls saunaheißen Neu Isenburger Dachgeschoss :-) @Milki: Du bist hier irgendwie die gute Fee Ich bewundere Deine Ausdauer, auch nach dem Tod Deines Vaters hier noch so aktiv und wirklich für viele unterstützend präsent zu sein! Auch Deine Geschichte habe ich natürlich verfolgt gehabt. Sie ragte gerade in die Erstdiagnose meines Vaters rein. Ich habe damals keine Worte gefunden, die ich Dir hätte schreiben können, manchmal kam ich mir als nur Mitlesende schon vor wie ein "Voyeur". Ich weiß, wie es sich anfühlt, einen geliebten Menschen an dieses Schalentier zu verlieren und kenne das Loch, in das man danach fallen kann. Du hast das für Dich - und zum Gewinn vieler Menschen, die hier landen - gelöst, indem Du Deine Erfahrung weiter gibst! Dafür alle 8ung! Na klar werde ich mich ab morgen mit meinem Papi im Garten in die Sonne setzen, beim Bierchen über Oberschlesien und Politik diskutieren, den Vögeln zuhören usw...Euch allen lieben Dank für die moralische Unterstützung bei dieser Achterbahn, die Ihr ja selber alle kennt! Ich wünsche allen LeserInnen und SchreiberInnen ein wunderschönes, sonniges langes Wochenende in den Mai hinein und möglichst in dieser Zeit keine Katastrophen... Carpe diem Marianne |
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#2
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Zitat:
Liebe Marianne, wir möchten Dich jetzt aber nicht mehr so lange allein lassen mit Deinen Sorgen und wollte Dir sagen, dass ich Dich nicht vergessen habe. Würde mich sehr freuen, von Dir zu hören. Liebe Grüsse Ulla |
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#3
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Hallo liebe Ulla,
Zitat:
Ich komme nur in letzter Zeit nicht dazu, hier regelmäßig alles zu verfolgen, geschweigedenn zu schreiben. Seit gestern bin ich - nach sechs Monaten Arbeitslosigkeit - voll in einen neuen Job eingestiegen, der mir zeitlich kaum Freizeit lässt. Da sich das ziemlich ruckzuck ergeben hatte, waren die ganzen letzten Tage randvoll mit tausend zu erledigenden Dingen. Ich hoffe, das legt sich allmählich wieder. Der Pneumothorax bei meinem Vater zeigte sich in der Röntgenkontrolle unverändert, so das man beschloss, zunächst nichts Invasives zu unternehmen. Man wollte ihm sechs Wochen Pause geben und das Ganze dann bei der nächsten Großkontrolle miterfassen. Er fühlt sich auch subjektiv nicht schlechter (leider auch nicht viel besser). Weit gravierender war, dass am 2. Mai die Hälfte meines Elternhauses abgerissen werden musste, weil ein tragender Balken sowie Rohre und Wände durchgefault waren. Die beiden leben derzeit also auf einer Baustelle (ohne Badezimmer) - finden das aber spannend wie Camping! Die "Pause" hat auf die Weise ein spezielles Flair gewonnen: Mein Papa ist zum Staubsaugerspezialist geworden und inhaliert neben (leider immer noch) Nikotin nun auch noch Mörtel und Bauschutt. Aber: Er hat wieder neue Motive für sein Hobby Digitalfotographie, und es macht ihm Spaß. So ist er beschäftigt Die "große Kontrolle" ist am 11.5., das Professorgespräch dann am 13.5. Dieses Datum ist dann noch mal eine Zitterpartie - aber das kennt Ihr ja alle hier. Glücklicherweise lenkt die heimische Baustelle meinen Papa von Grübeleien ab. Und mich mein neuer Job. Soll vielleicht so sein.Vielen Dank für Eure Anteilnahme und Euer Interesse. Ich halte Euch natürlich auf dem Laufenden... Allen hier Schreibenden und Lesenden alles Gute, viel Kraft und bis auf Weiteres zunächst ein schönes Wochenende wünscht Marianne PS.: Ach Ulla - Glückwunsch zur KOMPLETTEN REMISSION!!!
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#4
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Marianne, danke für Deine Glückwünsche, aber die möchte ich auch zu Deinem neuen Job zurück geben. Bei Euch tut sich ja recht viel. Und ich finde es ja ganz klasse, dass Dein Vater nun abgelenkt ist und es ihm dabei auch noch Spass macht. Echt klasse Dein Dad! Übermorgen wisst Ihr ja schon mehr.
Drücke feste die Daumen. Bleib weiter so gut gestimmt und optimitisch, macht Spass bei Dir zu lesen. Alles Liebe Ulla |
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#5
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Hallo Ulla,
danke für Deine Antwort - dabei ist mir nämlich aufgefallen, dass ich echt überarbeitet bin Die "große Kontrolle" ist natürlich nicht am 11.5,, sondern am 11.6. - JUNO! Dementsprechend auch das Prof-Gespräch.... Leider nix mit übermorgen. Morgen kommen ja erstmal der Fliesenleger und der Installateur... Hach, ich komm ganz doschenanner Ich versuch's mit Humor zu nehmen - so weit es eben geht. Was willste denn sonst machen? Alles Liebe in die Runde Marianne |
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