![]() |
|
|
|
|
#1
|
|||
|
|||
|
hallo sabine,
......würde dir so gerne helfen. aber dieser schei....krankheit ist einfach nicht beizukommen. tut mir so leid...... es ist gut, dass du viel bei deinem dad bist. leider kann man nicht viel mehr tun, als bei ihm zu sein und es ihm so ertäglich wie möglich zu machen. ich weiß, es ist so furchtbar, daneben zu sitzen, ihn anzusehen und dabei zu wissen, man kann einfach nicht helfen. ich weiß das leider nur zu gut. kann mich noch fast an jeden augenblick erinnern. diese hilflosigkeit.......aber du hilfst deinem dad sehr, allein durch deine anwesenheit. das tut ihm sicher gut.....du bist eine gute tochter........ ich wünsch euch alles liebe und viel, viel kraft, vergiss aber dabei bitte dich selber nicht....... liebe grüße: monika |
|
#2
|
|||
|
|||
|
hallo sabine,
was du am anfang schreibst, macht mich so wütend! wütend weil diese tatsache dass der arme mann hin und hergeschickt wird und keiner mal an etwas schlimmeres denkt schon schrecklich genug ist und noch wütender, weil ich weiß, dass es ja kein einzelfall ist - bei meinem papa war es GENAUSO. ich möchte da gar nicht mehr dazu schreiben, weil es ja dein thread ist und ich dir einfach nur viel kraft schicken möchte, aber das mit dem radfahren kenn ich auch, bei uns waren es halt zwei monate lang "brav rückenschwimmen". da fragt man sich natürlich, was wäre wenn wir mehr zeit gehabt hätten,... aber nun müsst ihr eben mit eurer derzeitigen schwierigen situation zurechtkommen. ich hab gelesen, er liegt jetzt auf der palliativstation,also nehm ich an, dass die schmerzen in den griff bekommen worden sind? wir haben uns damals vom hospiz so eine schmerzpumpe geholt, die kontinuierlich morphium abgab und er dann auchc - wenns zu wenig war - sicih eine "extradosis" pumpen konnte. jedenfalls hoffe ich sehr, dass sich die schmerzen einigermaßen in grenzen halten, denn die sind wie du ja weißt bei diesem krebs so dermaßen grausam ach... ich möcht dir gern etwas sagen, das dir hilft. viel kraft dir für die schlimme zeit, die du im moment durchmachst, vergiss nicht, auch auf dich zu schauen, ja?
|
|
#3
|
|||
|
|||
|
Hallo,
mein Dad liegt noch im KH auf Palliativ. Er kämpft wie ein Berseker gegen diese Krankheit an. Die Ärzte sagen, es ist so weit fortgeschritten und er ist soooo tapfer. So langsam fehlen einem die Worte. Man hat ihm noch keinen Port gelegt, weil seine Blutwerte so schlecht sind. Er selbst möchte noch soviel wie möglich selbst machen. Selbst das Essen klappt und dieses wundert die Ärzte schon sehr. Gestern abend waren wir kurz draussen und haben auf einer Bank gesessen und da sagte er mir, er möchte noch unbedingt einen Frisörbesuch haben, denn so könnte er ja wohl nicht in Sarg. Da kann man nur schlucken. Er findet die alle ganz nett dort, freut sich aber riesig über unseren Besuch. Seine Schmerzen in Griff zu bekommen stellt sich als sehr schwierig heraus, da er meistens tapfer mit "es geht" die Frage der Ärzte nach den Schmerzen beantwortet. Die Ärztin hat ihm darauf hin eine Scala von 1bis10 in die Hand gedrückt und da zeigte er uns die 6. Ich bin froh, dass er dort in hoffentlich guten Händen ist. Unser Bestreben ist es trozdem ihn vielleicht nochmal nach hause zu bekommen. Natürlich nur mit professioneller Unterstützung. Das KH will uns helfen. Dann allen hier viel, viel Kraft fürs Wochenende und Danke für die aufbauenden Worte. Irgendwie hilfts!! Sabine |
|
#4
|
|||
|
|||
|
Hallo,
so langsam fällt mir nichts mehr ein. Am Montag haben die Ärzte versucht meinem Dad einen Port zu legen. 2 Stunden im OP bei örtlicher Beteubung und nichts ging. Alle Adern dicht. Gestern wurde er vom Kardiologen untersucht um auf der anderen Seite eine passende Vene zufinden. Heute versuchen Sie es, obwohl Sie und keine grossen Hoffnungrn gemacht haben. Mein Dad bekommt das alles fast gar nicht mehr mit, so abgeschossen ist er. Ich frage mich die ganze Zeit, was für ein Sinn dieses Gequäle hat???? Die Ärzte meinen es ist zwingend notwendig, da der Tumor den Magenausgang wegdrückt und er in absehbarer Zeit nichts mehr zu sich nehmen kann. Da er durch die Trombose und einer Herzschwäche schon so angeschlagen ist, kommt eine OP nicht in Frage. Ich düse heute nachmittag zu ihm und starre trotzdem ständig auf mein Handy, weil man ja nie weiss, wie das heute ausgeht. Ich kann überhaupt nicht mehr klar denken. Das einzig gute: er hat seit Sonntag keine Schmerzen mehr, aber ist auch irgendwie nicht richtig da. Teilweise erkennt er uns gar nicht. Wenn das mit dem Port heute klappt, kann er am Montag nach hause. Wenn nicht? Keine Ahnung, nur noch Angst. Gruß Sabine |
|
#5
|
|||
|
|||
|
Liebe Sabine,
ich schicke dir ein großes Kraftpaket für die kommende Zeit. Liebe Grüße Andrea |
|
#6
|
|||
|
|||
|
Hallo,
mein Dad hat seinen Port bekommen. Alles gut gegangen. Er war richtig erleichtert, daß überhaupt was funktioniert. Am Montag kommt er nach hause und er freut sich riesig darüber. Wir hatten einen guten Nachmittag gestern und viel gelacht. Es hat mir so viel gegeben, ihn mal richtig lächeln zu sehen. Lieber Klaus (mein Bruderherz, liegt in Seesen in der Reha nach Kopf-OP), falls Du hier reinschaust, mach Dir keine Sorgen um mich, nur ab und zu hängen auch mir mal die Schultern runter. Morgen fahren wir mit Hermann und Rosemarie (meine Schwiegereltern) zu Pa und er freut sich drauf. Sein Pflegebett ist auch organisiert und kommt heute nachmittag nach Erxleben. Also alles im Griff!! Allen ein schönes Wochenende und weiterhin viel Kraft. Irgendwie geht's!!Jeden Tag aufs Neue Gruß Sabine |
|
#7
|
|||
|
|||
|
Liebe Sabine,
schön dass dein Papa doch noch nach Hause kann. Wir hatten meinen Papa für seine letzten Tage auch nach Hause holen können. Es hat Ihm auch sehr gut getan, zu Hause ist es eben doch am Schönsten. Er war viel ruhiger und hat sich einfach nur wohl gefühlt, ihm ging es sogar nochmal bißchen besser, sodass wir noch gemeinsam einige Male in den Garten gehen konnten. So hatten wir noch knapp zwei Wochen die wir sehr intensiv (den Möglichkeiten entsprechend) als Familie verbringen konnten. Wir waren einfach die ganze Zeit (...wie er es wollte...) um Ihn herum, haben Ihm jeden Wunsch versucht zu erfüllen und versucht es Ihm so angenehm wie möglich zu machen. Mehr bleibt einem bei dieser sch... Situation leider nicht übrig. Ich wünsch euch ganz viel Kraft für die kommende Zeit. Denk an Euch! LG Katja |
![]() |
| Lesezeichen |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|