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#1
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Liebe Shakira,
vielen, vielen Dank für Deine Tipps Ich hab mir das Buch mal bestellt, mal sehen, ob es mir weiterhilft. Du hast ja geschrieben, dass es sich eher auf die erste Zeit bezieht, aber so ein Rückblick ist vielleicht ganz gut für mich. Ich hab mir auch gleich das Buch von Kübler-Ross (Interviews mit Sterbenden) dazu bestellt. Das wollte ich eigentlich schon lesen, als Mama krank war, aber es ging dann alles so schnell, dass ich nicht mehr dazu kam. Und es geht mir immer noch nach, dass ich nicht weiß, was wohl in ihr vorgegangen sein mag. Sie war immer so tapfer und wollte uns nicht belasten bzw. wollte nicht über ihre Ängste sprechen. Heute hab ich mich aufgerafft, einmal ans Grab zu gehen. Ich war nicht lange da - der Ort ist mir fremd. Aber ich hatte schon länger das Gefühl, mal hingehen zu müssen. Das nächste Mal gehe ich mit meinem Vater. Das Gedicht von Harry S. Holland finde ich sehr schön. Als ich da neulich nicht schlafen konnte, hab ich auch ein Gedicht für Mama geschrieben, das will ich ihr beim nächsten Besuch in einer Laterne ans Grab stellen: Gedenken Dein Sinn für Schönheit strahlt noch immer Dein Haus hat Dich noch nicht vergessen Marionetten wohnen dort, Puppen und gute Gespenster. Deine Welt war bevölkert von Kinderaugen und Romanfiguren, von Hundeschnauzen und Katzenpfoten. Deine Hände vermochten Dinge zu zaubern aus Stoff und Farben, Rahmen und Garn, aus Licht und Grün, aus Gewürzen und Öl, Ton und Papier. Du liebtest das Meer, die Malerei und den Lavendel, Trödelmärkte und alte Gemäuer. Du liebtest die Ferne, die Weite. Du hieltest die Augen offen für Wolken und Bäume, für Muscheln und Steine. Du nanntest alle Blumen beim Namen. Dein Haus hat Dich noch nicht vergessen Deinen Gang, Deinen Duft und Deine Stimme Deine Liebe leuchtet noch immer Ich finde sie in Deinem Haus und in meinem Herzen. Das Schreiben hat mir auch etwas geholfen. Auch ich hoffe, dass ich es schaffe, mich irgendwann ohne Schmerz zu erinnern und in meinen Träumen nicht immer nur die kranke Mama sehe. Ich habe sie doch fast 30 Jahre gesund erlebt.. Liebe Grüße, Marita |
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#2
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Hallo an Euch Lieben!!
Es tut auch gut Euch zu schreiben...................... Das Gedicht ist wunderschön steht auch oft in Todesanzeigen............ hoffentlich ist es wahr das die Toden oft sooo nah sind. Auch Dein Gedicht von deiner Mutte ist wunderschön,ich schreibe selbst ein Tagebuch seitdem meine Mutter ............... ich lese gerne die Seiten wo ich von meiner Mutter schrieb als sie noch da war gestern haben wir uns ein Video angeschaut vor 11 Jahren unsere Hochzeit da habe ich Mama gesehen so fit und das war so wunderschön da muß ich gleich weinen, naja es ist aufjedenfall sehr schwer ......... ANDREA |
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#3
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Hallo all ihr lieben....
ich habe viel hier gelesen und zum ersten mal hatte ich das Gefühl das es dort draussen Menschen gibt die mich verstehen. Die meine Gefühle kennen. Meine Mutter ist dieses Jahr am 08.01.07 gestorben. ich bin 28 Jahre alt, ich habe einen jüngeren Bruder, er ist grad 18. Wir waren mit unserer Mutter alleine. Meine Mutter hatte einen Gehirntumor. Sie lag die letzen 3 jahre ihres lebens nur noch im Pflegebett. Ich und mein Bruder haben sie gepflegt bis ich schwanger wurde, dann übernahm dies ein pflegedienst. Es war alles sehr grausam für mich....erst hat sie all ihre haare verloren....dann konnte sie nur noch mit gehwagen gehen und zum schluss halt nur noch im Bett. Sie ist mit 49 Jahren gestorben, sie wollte unbedingt noch ihren 50. Geburtstag feiern, das sagte sie mir am Sterbebett Sie kam direkt am ersten Januar ins Krankenhaus. ich war immer bei Ihr, auch als sie am letzten tag eingeschlafen ist...ich habe bis zum Schluss ihre hand gehalten. Es ist heute noch sehr schlimm für mich diese bilder Ihres Ablebends zu verarbeiten. Es ist nun über ein halbes Jahr her, aber ich habe das Gefühl das es mit der Trauer immer schlimmer anstatt besser wird. Ich lese viele Bücher über Das Leben nach dem Tod....es hilft ein wenig. Ich vermisse sie so sehr...sie war noch so jung und sie hat kaum etwas vom leben gehabt. Sie war eine ganz starke liebe frau. Sie hat immer gesagt das es ihr gut geht, egal wie schlecht es ihr wirklich ging nur um andere nicht zu belasten. Sie war immer sehr bescheiden. ich habe einen kleinen Sohn er ist 11 Monate und mein ein und alles. ich bin froh das meine Mutti Ihn noch kennenlernen konnte. Er war 5 Monate als sie starb. "Meine schnullerbacke" hat sie immer gesagt. Ihr habt recht , die Welt dreht sich weiter und ich habe das Gefühl das alle denken das es mir schon wieder gut geht nur weil ich nicht in deren Gegenwart weine. Ich weine wenn ich alleine bin, wenn es anfängt zu dämmern...ich kann nicht begreifen das ich sie in diesem Leben nicht mehr wiedersehe. Mein bruder wohnt mit bei mir, ich habe ihr versprochen auf ihn auf zu passen und sie passt auf meine Schnullerbacke (mein sohn) auf. Die Beerdigung ist an mir vorbeigezogen ich kam mir vor wie in einer anderen Welt...ich muss aber ehrlich sagen das sie für mich nicht so schlimm war als der Moment wo sie von mir gegangen ist und ich ihre hand gehalten habe...ich bin davon überzeugt das es ein Leben nach dem Tod gibt. Mama hat auch fest dran geglaubt. Ich weiß das ich sie irgendwann wieder sehen werde. Ich vermisse sie....ihre nähe...ihren Geruch und ihre Fröhlichkeit. Sie war nicht nur meine Mutter sondern auch meine Freundin. Manchmal hat man Momente wo man denkt es geht nicht weiter....aber irgendwie geht es dann doch wieder und ich denke sie hilft mir dabei. Ich wünsche euch allen eine gute Nacht. mit lieben Grüßen Nicole Geändert von Lilanelke1978 (13.07.2007 um 01:55 Uhr) |
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#4
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Hallo Lilanelke,
du sprichst mir aus der Seele Mama ist am 12.01.07 gestorben ich habe sie auch zuhause gepflegt , sie wollte auch nicht sterben es ist einfach schrecklcih mein Vater wohnt noch mit im Haus er wird nächstes jahr 70 aber ihm geht es auch seitdem sehr schlecht ich möchte meine Mama sogerne mal wieder lachen hören usw. aber das wird man nie mehr tun können ........................ich bin auch oft sooooooooooo traurig obwohl ich 10000000000 Bücher gelesen habe und mich auch mit dem Tod auseinandersetzte aber troztdem es ist schlimm eine Mama nie mehr zu sehen ich sprech immer mit ihr wenn ich alleine bin ich habe einen 10 Jährigen Sohn der vermisst seine Oma auch sehr ach ja ........................ich bin bei Euch im Gedanken |
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#5
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Hallo AndreaB
Danke für deine liebe nachricht...ja ich kann mir vorstellen das es für deinen Sohn sehr schlimm ist, meiner ist ja noch sehr klein und hat von all dem nix mitbekommen aber deiner ja leider schon. Für ein Kind in dem alter ist es bestimmt sehr schlimm wenn auf einmal die omi nicht mehr da ist. ich hoffe das es deinem vater bald wieder besser geht....alles nicht so einfach. Ist es bei dir auch so das es immer schlimmer wird um so mehr zeit vergeht? Ich dachte ehrlich das es besser wird mit der zeit... Ich wünsche euch einen schönen Tag und ein schönes Wochenende und ganz viel Kraft... ich drücke euch mal lieb in Gedanken Nicole PS: Bestimmt werden wir unsere Mama irgendwann mal wieder lachen hören :-) |
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#6
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hallo ihr alle,
nun war ich ja schon ganz lange nicht mehr hier. heute habe ich mein zeugnis gekriegt - endlich ist dieses besch... schuljahr vorbei. 10 monate ist es jetzt schon her, dass meine mom gestorben ist, und trotzdem war mein erster gedanke, als ich heute aus der schule raus bin, sie anzurufen und ihr von dem zeugnis zu erzählen, bis ich gemerkt habe, dass sie tot ist. ich kann mir ihr strahlendes gesicht vorkommen, wenn sie noch leben würde: "na anni, feeeerien!!!" unglaublich, wie alles wieder hoch kommt. ich habe mich mittlerweile mit meinem dad ausgesprochen und es war eine unglaublich erleichterung. nächsten monat ziehe ich mit meinem freund zusammen und werde somit versuchen, mit allem, was schief gelaufen ist (und das ist eine menge bei mir, vor 2 wochen ist noch ein familienmitglied mit 29 jahren an krebs gestorben), einigermaßen abzuschließen und einen kompletten neuanfang zu wagen. ich wünsche euch allen ein ruhiges wochenende, versucht, ein wenig abzuschalten! alles liebe |
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#7
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Hallo an alle bersonders aber an Lilanelke
ja das wünsche ich mir sehr irgendwann Mama wiedersehen und sie lachen hören ich habe schon vergessen wie sie lacht heul manchmal ist doch alles zum heulen........................ich bin immer im Gedanken bei Euch den nur Ihr könnt mich verstehen wie man fühlt trauert. usw. ich dachte immer das wird besser aber wenn man weiß nie mehr wird man das lachen das reden usw. hören dann ist es wie die unendlichkeit wo sind all unsere lieben alle wo Eure Andrea Liebe Nelke ich drücke dich............................................ |
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#8
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Hallo allerseits!
Seit einiger Zeit suche ich nach Literatur, nach Berichten und Erfahrungen von jungen Frauen, deren Mutter früh verstarb. Dabei bin ich auch auf dieses Forum gestoßen. Viele Berichte aus diesem Thread, allerdings zugegebenermaßen nicht alle, habe ich gelesen und viele viele Erfahrungen, die auch ich durchlebt habe wurden hier geschildert. Dafür möchte ich allen Autoren meinen Dank aussprechen, denn es tut gut, zu erfahren, mit seinen Gefühlen und seiner Verwirrung nicht alleine zu sein .Ich selbst bin Mitte zwanzig und meine Mutter starb vor einigen Jahren als ich selbst gerade siebzehn war. Damit liegt ihr Todeszeitpunkt wahrscheinlich um einige Jahre weiter zurück als das bei vielen Elternteilen von euch der Fall ist. Ich hoffe, ich darf mich dennoch dazwischendrängen .Meine Fragen und meine Geschichte richte ich besonders an die unter euch, die in die Kategorie "twentysomething" fallen oder älter sind, deren Mütter aber starben als sie selbst Jugendliche oder jünger waren. Obwohl es mittlerweile so viele Jahre her ist, habe ich bis heute meine Mutter nicht wirklich loslassen können. Ich suche sie noch immer in vielerlei Hinsicht, gerade in letzter Zeit. Zwar lebe ich "von außen betrachtet" wieder ein "ganz normales Leben", mit Uni, Job, Freunden usw., ich kann auch wieder von Herzen lachen und mich freuen, nicht aufgesetzt, nicht gekünstelt, sondern tatsächlich mit Freude am Leben leben - und doch... "Die Zeit heilt alle Wunden", diesen Spruch habt ihr sicher alle schon zu hören bekommen. ...ja, mit der Zeit kommt es tatsächlich zurück, das Leben, die Freude, das Wieder-Lachen-Können - und das meinen viele Menschen wohl, wenn sie diesen Spruch bringen -, aber "heilt" "die Zeit" wirklich die Wunde, die der Tod eines Elternteils - besonders der des gleichgeschlechtlichen - in uns gerissen hat? Wer oder was heilt? Oder lernen wir nur, mit der Wunde zu leben? "Das Leben geht weiter". Als ich diesen Spruch kurz nach dem Tod meiner Mutter zu hören bekam, klang das für mich wie bitterböser Spott und Ironie... allerdings mit erschreckendem Wahrheitsgehalt... es traf mich nämlich zutiefst, genau das zu erleben!: "Die Erde dreht sich weiter und sie fragt nicht mal nach dir - alles, was dich von ihr trennt ist eine Eisentür" (Die Toten Hosen) ...das Leben um mich herum ging ganz normal weiter - ich verstand nicht, wie und wieso alle Menschen um mich herum, auf der Straße, in der Schule, im Verein noch lachen und fröhlich sein konnten. Und ich verstand mich teilweise selber nicht, wie auch ich teilweise in gewohnter, aber nicht familiärer, Umgebung "ganz normal" sein konnte - um dann im nächsten Moment vor inneren Schmerzen fast zerfetzt zu werden. Aber irgendwann findet sich wieder ein Rhythmus, irgendwann hört dieses dumpfe Funktionieren, dieses wie in einer etwas unrealen, etwas zu grellen oder etwas zu farblosen Welt leben wieder auf, irgendwann stürzt man sich wieder voller Energie in sein Studium, in seinen Beruf und in das Leben. ...und findet sich plötzlich zurückgeschleudert. Plötzlich bricht eine heilloses Chaos aus einem aus. Plötzlich zerreißt es einen innerlich wieder. Plötzlich kommen all die Gefühle hoch, die so lange unter der Oberfläche verborgen lagen. ...plötzlich stellt man fest, daß man seine Mutter schrecklich vermisst. Ihre Umarmung, ihren Zuspruch, ihre Ermunterung, ihre Liebe. Hat man sich bis eben noch selbst gezeigt, es auch "alleine" schaffen zu können, erscheint einem plötzlich das Leben wieder so groß und so bedrohlich und man möchte nichts mehr als in die wärmenden und schützenden Arme der Mutter zurückfliehen! ...aber sie ist nicht da! Sie ist nicht da. Sie ist tot. Da sind die Fragen, die man ihr unbedingt stellen möchte. Zum ersten Mal entdeckt man nämlich, daß die eigene Mutter mehr als nur die Mutter war. Sie war auch - vielleicht sogar vorallem - eine Frau! Sie war auch mal jung, sie war auch mal genauso alt wie ich heute. Wer war diese junge Frau? Welche Wünsche und Träume hatte sie? Was hat sie gemacht? Wer waren ihre Freunde? Wie und wo hat sie gelebt? Mit wem? Hatte sie vielleicht auch Angst? ...warum weiß ich darüber nichts? Warum habe ich sie nie danach gefragt? Hat sie dazu jemals etwas erzählt? Was weiß ich über sie? Kenne ich sie überhaupt? Und die anderen Fragen, Fragen, die ebenso schwer zu beantworten sind. Ich suche nämlich nicht nur verzweifelt nach dem mütterlichen Trost, nach der mütterlichen Umarmung, ich beginne auch nicht nur, meine Mutter als Menschen, als eine Frau zu erkennen und trauere darum, sie niemals auf diese Art kennenlernen zu können, nein, ich suche auch ganz massiv nach einer Art Vorbild, einem Modell, einer Antwort auf die Frage, was es bedeutet, eine junge Frau zu sein oder zu werden. Doch mein Modell lebt nicht mehr. Und leider habe ich auch keine wirkliche "Idee", wie ich an diese "Informationen" herankomme. Erkennt sich jemand hier wieder? Wie habt ihr das Problem lösen können? Habt ihr? Danke! Tonks Geändert von Tonks (18.08.2007 um 23:12 Uhr) |
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#9
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liebe tonks,
ich falle zwar nicht direkt in deinen angesprochenen betroffenenkreis, wollte aber dennoch auf deinen schönen beitrag antworten, auch weil ich einiges davon bei mir wiedererkannt habe, in ähnlicher form...mein vater verstarb anfang des jahres, ich bin anfang 30. wir hatten nicht immer ein gutes verhältnis, obwohl ich ihn immer sehr geliebt habe und ihm immer sehr ähnlich war. erst in den letzten jahren vor seinem tod hatten wir ein immer besseres verhältnis. trotzdem blieb vieles unausgesprochen und nicht wirklich genug zeit, bzw. ich kannte so vieles nicht von ihm (er hat nie viel von sich aus erzählt). er hat eine sehr bewegte vergangenheit (war in einem krieg etc.). in irgendeinem schlauen buch hab ich mal gelesen, dass ein schmerzvoller aspekt von trauer ist, dass die beziehung zu dem verstorbenen zwangsläufig durch den tod zu einem gewissen abschluss kommen muss, d.h. man muss viele dinge abschliessen und verarbeiten, ohne dass der andere noch da ist, um ihn zu fragen, ohne dass man den zeitpunkt dafür frei wählen konnte....das erfordert viel kraft und kann sehr schwer sein. ich hab seit dem tod meines vaters so viel wie möglich versucht, über seine vergangenheit rauszufinden, habe mit vielen seiner freunde, verwandten gesprochen, um - wie du auch schreibst - etwas über den menschen, nicht den vater, zu erfahren...ich bin noch dabei, plane z.b. für nächstes jahr eine reise in die USA, wo seine ältere schwester lebt, die ich bisher nur 1x im leben traf. bisher hat mir dies alles sehr geholfen...meinen vater auch nachträglich besser kennenzulernen, zu verstehen, woran er geglaubt hat, was ihn im charakter geprägt hat, was ihm spass gemacht hat, wie er leben wollte etc...es ergibt sich für mich ein klareres bild von der person, die ich stets im herzen tragen möchte. dadurch ist er mir näher. LG stef. |
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#10
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Hallo an Euch alle,
ich habe viele Beiträge hier gelesen und vor allem die beiden von Tonks und LilaNelke haben mich sehr berührt. Ich musste ersteinmal weinen und hatte keine Kraft, mich anzumelden. Ich war auch noch nie in einem Forum und weiß gar nicht genau wie man das alles bedient etc. Aber ich bin so froh, dass es vielen jungen Frauen ähnlich wie mir geht und erhoffe mir Austausch und Trost. Ich fühle so sehr mit Euch! Ich habe am 9.11.06 meine geliebte Mutti verloren. Sie war 61 und hat seit 2001 mit Brustkrebs gekämpft. Ich selber bin jetzt 30. Ich habe oft gedacht, dass sie es doch noch schafft und dann kam das Ende so langsam angeschlichen, dass es mich bis heute nicht loslässt und ich es auch nicht begreifen kann. Vor allem kriege auch ich die Bilder und Situationen am Ende ihres Leidensweges nicht aus meinem Kopf. Ich möchte mich so gerne an die schönen Momente in unserem Leben erinnern, aber die scheinen mir so weit weg zu sein. Ich fühle mich alleine. Auch ich habe meine Mutter gepflegt, bis wir am Ende einen Pflegedienst hatten, weil ich im letzten Sommer selber so fertig war, dass ich in die Klinik musste, um mich psychisch behandeln zu lassen. Ich war acht Wochen weg und habe deswegen oftmals ein schlechtes Gewissen. Es hat mir aber geholfen, die kommenden Monate bis zu ihrem Tod durchzustehen. Das schlimmste war, dass sie sich durch die Chemo und die Medikamente so sehr verändert hat. Sie war recht bösartig geworden und wir haben uns viel gestritten. Ich kannte sie so gar nicht. Wir hatten immer ein super Verhältnis, wie zwei Freundinnen, und dann war sie so gemein zu mir und hat mich auch beschimpft etc. Dies war auch ein Grund warum ich in die Klinik gegangen bin. Meine Mutti lag auch die letzten Wochen nur im Bett, hat sich aber zur Toilette hochgerappelt und noch vieles alleine versucht. Sie war so tapfer. Und ich war so hilflos. Sie hatte ein Sauerstoffgerät, dass dann Tag und Nacht an war. Ich kann das Geräusch nicht vergessen und auch wie sie so oft gestöhnt hat des nachts. (Ich weine schon wieder). An ihrem letzten Tag war sie im Hospiz. Sie wollte selber dorthin, denn sie hat gemerkt, dass wir das alleine nicht schaffen. Und ich kann Euch sagen, es war die beste Entscheidung. Die Menschen dort sind wunderbar!Sie starb dann in der Nacht. Es war schrecklich. Ich wurde mehrmals angerufen, dass ich kommen soll. Ich dachte niemals, dass es so schnell geht, aber sie hat dann wohl losgelassen. Ich kann Euch gar nicht sagen wie schlimm das alles war. Aber die Menschen dort haben sehr geholfen und zugehört. Ich war nachts bei ihr mit einer Freundin. Da war sie schon nicht mehr ansprechbar. Der Anblick lässt mich nicht los. Dennoch dachte ich, ich könnte nochmal mit ihr reden und bin nachhause gefahren. Als der nächste Anruf kam am morgen hat sie schon nicht mehr geatmet. Ich war schockiert. Die nächsten Monate ging es eigentlich soweit mit mir. Mein Freund hat sich sehr gekümmert. Aber ich fühle mich immer wieder so unendlich alleine, so dass ich schon dachte, ich muss wieder in die Klinik. Ich kann mir ein Leben ohne meine Mutter gar nicht vorstellen. Ich habe keine Geschwister und keine eigenen Kinder. Mein Vater wohnt weiter weg und unser Verhältnis ist nicht mit dem zu meiner Mutter vergleichbar. Ich hatte auch nach Gruppen junger Frauen in Berlin gesucht, die ihre Eltern recht früh verloren haben. Ich finde da nichts passendes. Aber ich würde mich so gerne austauschen mit Euch. Es versteht ja niemand, wenn man in diese lethargischen Krisen verfällt. ich versuche mein Leben zu meistern. Mache jetzt eine neue Ausbildung, da ich mich letztes Jahr ausschließlich um meine Mutter gekümmert habe. Oft genug habe ich dennoch das Gefühl, nicht am Leben teilzuhaben. Gerade war ich im Urlaub und selbst dort ging es mir oft sehr, sehr schlecht. Bei mir wird es auch eher schlechter als besser. Kennt jemand eine Gruppe jüngerer Leute in Berlin, die sich ab und zu treffen? Ich traue mich auch nicht mit Freunden und Bekannten zu reden, die sagen meistens nur "Ach Du, das wird schon mit der Zeit." und wollen glaub ich mehr auch nicht hören. Das ganze ist ja auch sehr deprimierend. Ich danke Euch für Eure schönen Beiträge und freue mich, von Euch zu lesen. Ich möchte die Hoffnung nicht aufgeben, dass es wieder besser wird - obwohl sie mich in letzter Zeit wieder so oft verlässt. Maja |
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#11
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Liebe Maya
ich kann dich sooooooooooo gut verstehen ich habe meine Mama zuahuse gepflegt sie hat 8 jahre gekämft Brustkrebs und doch hat sie verloren sie war auch meine beste Freundinn ich vermisse sie sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo ooo sehr sie war ach totall gereizt ich habe auch oft mir ihr gestritten aber das ist bei Krebs normal sie ist am 12.01.07 um 2 Uhr gestorben in ihrem Wohnzimmer Zuhause wo ist sie jetzt nur denke ich mir immer sie kann doch nicht einfach verschwinden ich schreie oft einfach leer in den Raum : Mama und warte auf Antwort liebe Maja ich Fühle und Leide mit Dir AndreaB |
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#12
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Liebe AndreaB,
danke für Deine mitfühlenden Zeilen. Ich bin oft in ähnlichen Situationen wie Du. Gerade heut morgen lag ich wieder im Bett und habe still geweint und mich gefragt, wo meine Mutter jetzt ist. Ob sie weiß was ich mache und wie es mir geht. Ob sie mich noch sehen kann. Wie alt bist Du denn? Du hast ja auch eine sehr lange Zeit des Leidens mit Deiner Mutti überstanden. Es ist sehr bewundernswert. Ich kenne viele, die sagten, man solle sich lieber distanzieren, aber man hat ja nunmal nur eine Mutter. Deswegen wird man sich wohl nie mehr wieder komplett fühlen. Mein Freund versucht mich gerade wieder davon zu überzeugen, zu einem Psychologen zu gehen. Ich denke, er fühlt sich auch mit meinem Schmerz überfordert. Es tut mir auch so oft leid, wenn es mir so schlecht geht und ich andere runterziehe bloß ich komme nicht weiter aus meinem Schmerz. Sehr interessant, dass Du auch schreibst, dass Deine Mutter so verändert war durch Ihre Therapie. Ich kann unsere Streitereien oft nicht vergessen. Am Donnerstag kommt mein Vater zu Besuch. Ich hoffe, mit ihm noch ein paar schöne Gespräche führen zu können. Aber ich habe oft Angst, andere mit meinem Leid zu konfrontieren und zu überfordern. Bist Du zur THerapie gegangen oder gehst noch? Wünsch Dir und Euch anderen einen schönen sonnigen Tag! Bis bald, Maja |
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#13
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Liebe Stef, liebe Maja, liebe AndreaB,
ersteinmal lieben Dank für eure Antworten !Ich glaube, es ist sehr wichtig, sich auch nach dem Tod weiter intensiv mit unseren Eltern, Großeltern, Partnern, Freunden, Kindern oder sonst lieben Menschen auseinanderzusetzen und das, obwohl wir wohl anscheinend vergeblich auf eine Reaktion warten. Aber diese Kommunikation ist dennoch wichtig - unabhängig davon, ob man an ein Weiterleben der Seele nach dem Tod glaubt oder nicht. Ich glaube, es ist auch immer und ganz stark Kommunikation mit uns selbst. Wir lernen uns intensiv dabei kennen. --- Obwohl das sehr sehr schmerzvoll sein kann und ist. Aber wir lernen, dass es Dinge gibt, die uns Angst machen, große Angst, wie etwa das auf-sich-alleine-gestellt-sein, die Endlichkeit des Lebens und die Erkenntnis, das der Grat zwischen einem gesunden, mehr oder minder frohen Leben, sowie Krankheit und Tod sehr sehr schmal ist. Damit müssen wir lernen umzugehen. --- Nur leider hat uns das nie jemand beigebracht! Nach meinem Gefühl ist der Tod und das Sterben in unserer Gesellschaft ein ganz ganz großes Tabuthema. Wir sind umgeben von ewig-jungen, ewig-strahlenden, ewig-gesunden, ewig-gutaussehenden und ewig-wohlhabenden Menschen - zumindest wird uns das suggeriert. Krankheit und Sterben passen in dieses Bild nicht hinein. Wir werden damit nicht konfrontiert und wir wollen damit auch nicht konfrontiert werden. ...Tja, bis irgendwann dann... Irgendwann trifft und betrifft es uns doch. Uns ganz persönlich. Nicht die Bekannte über drei Ecken, nicht die Nachbarn. Tod, Krankheit,, Leiden,... das waren für mich immer die anderen. So etwas passierte nicht mir, nicht meiner Familie... Doch dann wurde meine Mutter plötzlich krank, plötzlich ging alles sehr sehr schnell. Krankenhaus, Operation, Chemo. Ihr Zustand verschlechterte sich rapide. Binnen weniger Tage und Wochen wurde meine ganze Welt, mein ganzes bisheriges Leben komplett auf den Kopf gestellt. Pflege zuhause, Reha, neue Hoffnung und dann wieder Pflege zuhause, rund um die Uhr, 24h durch mich und meine Familie, immer wieder Hoffnung, und doch das langsame, stetige Nahen des Todes. Ihr wisst es, ihr kennt es. Ihr wisst, was es bedeutet viele Jahre mitanzusehen, wie ein uns sehr lieber Mensch stirbt. Bei mir waren es "nur" knapp eineinhalb Jahre - aber es wird wohl eine der prägendsten Zeiten meines Lebens bleiben. Vieles, sehr vieles hat sich seitdem in meinem Denken und in meinem Verhalten geändert. Es wird wieder gut. Aber anders. Ich habe mal überlegt, was ich als "schlimmer" empfinde und empfand. Dass meine Mutter tot ist, dass meine Mutter sterben musste (so früh) oder mitanzusehen, wie sie starb. ... Jeder wird und muss sterben. Irgendwann. Es klingt kalt und es klingt hart und dennoch "funktioniert" das Leben genau so. Menschen werden geboren, Menschen sterben. Menschen entwickeln sich. Als meine Mutter krank wurde, als sie starb, habe ich - und das kennen wahrscheinlich viele von euch - "den lieben Gott" gefragt und angeklagt, wie er so etwas zulassen könne?! Warum?! ...nun, ob es eine Antwort auf dieses "warum" gibt, das weiß ich nicht. Es ist - heute - für mich aber auch nicht mehr wichtig. Es war vielmehr Ausdruck der eigenen Hilflosigkeit. Meiner eigenen und der, der Menschen um mich herum. Eine Suche nach einer Antwort, nach einer Erklärung und vielleicht auch nach einem "Schuldigen" für die unfassbaren Dinge, die sich plötzlich vor meinen Augen abspielten. ... ich weiß nicht, wie es euch im Einzelnen erging. Ihr ward (soweit ich das mitbekommen habe) schon etwas älter, als eure Mütter/Väter krank wurden. Das heißt, ihr hattet vielleicht schon eine andere Ebene der Beziehung, ward selbst reifer, erfahrener und selbstständiger. Und doch sind da viele Dinge, die beschreibt ihr ganz genau so, wie auch ich sie erlebt habe. Heute wünsche ich mir, die Kommunikation zwischen meiner Mutter und mir, zwischen ihr und meiner Familie und untereinander wäre 100%ig offen gewesen. ...Das ist Utopie, das ist mir schon klar - und dennoch würde ich mir das wünschen. Denn ich weiß nicht, wie ihr das erlebt habt, aber bei uns wurde relativ wenig über die Gefühle gesprochen, die jeder von uns hatte. Ich glaube, jeder von uns hatte Angst vor den Reaktionen der anderen. Angst davor, zusammenzubrechen. Angst davor, das Leiden meiner Mutter, das Leiden der anderen noch zu vergrößern, wenn er oder sie offen ihre oder seine Gefühle zeigt. Heute glaube ich, dass das falsch ist und war. Keiner hätte dem anderen sagen können, dass alles wieder gut wird, keiner hätte sagen können, dass die Zukunft leicht wird. Keiner hätte dem anderen die Schmerzen und die Verzweiflung wirklich nehmen können... und dennoch... man wäre näher beieinander gewesen. Man hätte den anderen unmittelbarer und mehr von seinem wirklichen und inneren Wesen her angenommen. Vielleicht hätte man wahrhaftiger geliebt. ...tut mir leid...eigentlich wollte ich etwas anderes schreiben und auch nicht so lang und so unsortiert... ...vielleicht später
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#14
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Zitat:
Liebe Stef, auch ich habe versucht, nach dem Tod meiner Mutter einiges über ihre Vergangenheit zu erfahren und habe auch Freunde und Familie, zum Teil auch in anderen Ländern lebend, aufgesucht. Doch dieses Aufspüren und Zusammentragen von Informationen gestaltet sich als sehr schwierig und nur bedingt fruchtbar. Da ich die Unterhaltungen nur teilweise auf deutsch führen kann, allerdings einsprachig (deutsch) aufgewachsen bin und erst als Erwachsener aus Eigeninitiative meine „eigentliche Muttersprache“ gelernt habe, kann ich nicht so nuancen- und facettenreich sprechen und meine Fragen stellen, wie ich es mir wünschen würde und wie es vorallem notwendig wäre. Sprache ist also in meinem Fall eine weitere Barriere. Ich weiß nicht, wie fließend dein Englisch ist, aber vielleicht wirst du ähnliches feststellen, wenn du in die USA reist. Und dann gibt es noch das Problem der Nähe und Distanz. Zwar wurde ich bisher immer sehr freundlich empfangen und wie jemand, den man lange erwartet und auf den man sich seit langem gefreut hat behandelt – und doch waren die Personen, die ich aufsuchte mehr oder minder Fremde für mich. Es waren die Freunde meiner Mutter, die ich wenige Male gesehen hatte, nicht meine(!) alten Freunde (zumindest habe ich es so gesehen). Das Bindeglied zwischen uns war und ist meine Mutter. Doch ich konnte spüren, wie ich als „Miniausgabe“, als „Ersatz“, als „Nachfolger“ meiner Mutter gesehen wurde. Dieser Wunsch wurde ganz massiv an mich herangetragen. Aber obwohl ich sicherlich optisch einige ihrer Züge trage, Stimmlage und auch einige Charaktereigenschaften sich ähneln, gibt es doch viele Dinge, in denen ich mich merkbar von ihr unterscheide. Und diese Unterschiede wurden mit Trauer erkannt und mir – wahrscheinlich eher unbewußt, obwohl laut ausgesprochen – zum „Vorwurf“ gemacht. Ich lachte nicht über alte Witze, hatte nicht den gewohnten Humor meiner Mutter (aber auch ich lache ausgesprochen gern). - Ich habe dieses Bild, diesen Anspruch, zurückgewiesen. Ein weiterer Punkt nämlich, der das Gespräch und die Suche nach Informationen erschwert, ist, dass man durch Begegnung und Gespräch ganz konkret mit der Trauer und dem Verlust konfrontiert wird – und zwar nicht nur mit seiner eigenen! Ich selbst hatte und habe das Bedürfnis nach Information, muss mich aber nicht nur überwinden, Fragen zu stellen, sondern muss auch den jeweiligen psychischen und gesundheitlichen Zustand meines Gesprächspartners berücksichtigen, auch mit seiner Trauer umgehen können, nicht nur mit meiner eigenen! Allein meine Anwesenheit hat diese Trauer schon bewusst gemacht und konkretisiert und nicht jeder ist in seiner Trauerarbeit dann schon bereit zu dem offenen Gespräch, das ich mir wünsche und suche. Die Suche nach Informationen ist also durchaus kompliziert und kann auch viel Wut, Enttäuschung und Tränen bedeuten! Ich hoffe, für dich und deine Suche, dass du auf offene und reife Menschen triffst, die deine Fragen zulassen und fördern und sie dir bereitwillig und geduldig beantworten! Es ist ein schmerzvoller Aspekt, dass die Beziehung durch den Tod ein jähes Ende erfährt. Aber abgeschlossen ist sie dadurch dennoch nicht. Das Gegenüber lebt nicht mehr und dennoch bleibt die Beziehung lebendig, dennoch wandelt sie sich. Genau in dem Grad und genau in dem Maße, in dem wir uns selbst wandeln und weiterentwickeln. Jedesmal, wenn sich unsere Sicht der Welt und unsere Sicht auf uns selbst verändert, dann verändert sich auch die Sicht auf unsere Eltern. Daran ändert ihr Tod kein bisschen. Was er allerdings ändert, ist die Möglichkeit aktiv mit ihnen zu kommunizieren und zu interagieren. Es erfolgt keine direkte Antwort, keine Reaktion. Weder ist es möglich, sich für etwas zu entschuldigen und in den Augen seines Gegenübers die Annahme dieser Entschuldigung zu sehen, noch ist es möglich seine Wut und seine Freude zum Ausdruck zu bringen und dadurch etwas im Anderen zu berühren. Das ist das, was ich persönlich als sehr schmerzhaft empfinde, genau das immer wieder aufs neue feststellen zu müssen und vorallem es zu akzeptieren. Denn anders ist wohl kaum ein gesundes und vitales Leben möglich. |
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#15
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Hallo ihr lieben....sternchen, Majaberlin AndreaB(drück dich) und Tonks....
ich war nun ein paar Tage nicht hier, weil ich jedes mal nur noch trauriger war wenn ich neue berichte gelesen habe, aber ich muss euch echt sagen...ich hab euch vermisst...ich komm hier draussen in der Welt nicht so recht klar, habe versucht "normal" zu leben....es gelingt mir nicht, denn es gibt keinen menschen der mich versteht oder so fühlt wie ich. Die einzigen die mich wirklich verstehen das seit ihr hier alle, denn ihr wisst wie es ist zu leiden...wieder mal ein tief zu haben und nur zu weinen....sich alleine zu fühlen und und und.... Ich war am Samstag in der Klinik in der meine Mutter verstorben war. Wir haben eine Einladung bekommen für eine Messe die dort gehalten wurde. Diese war für alle in diesem Jahr verstorbenen Menschen, die in der Klinik verstorben waren. Die Messe war an sich sehr schön gestaltet, aber war zugleich für mich noch mal sehr traurig und es ist alles wiederhoch gekommen...habe mama wieder auf dem Sterbebett liegen sehen Es wurde jeder Name aufgerufen, von jedem der verstorben war und gleichzeitig für ihn eine kerze angezündet....in dem Moment als der Pastor den Namen meiner Mutter sagte, dachte ich das mein kreislauf zusammen bricht...ich musste sehr weinen, aber ich war ja nicht allein, viele Menschen dort haben um ihre verstorbenen geweint....ich glaube das ich immer noch nicht so weit bin und ernsthaft begriffen habe das meine Mama nicht mehr da ist....wenn ich ihren Namen auf der Grabplatte lese ist es genauso komisch.... Ich glaube ich muss erst mal wieder etwas mit gleichgesinnten wie euch reden und schreiben damit ich mich nicht so allein und unverstanden fühle....sorry AndreaB das ich länger nichts von mir hab hören lassen....ich dachte wenn ich Abstand von allen traurigen dingen nehme gehts etwas besser, aber da hab ich mich getäuscht... ich drück euch alle hier ganz lieb.....und freue mich auf Antwort |
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