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#1
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Liebe Kira, es ist normal das Deine Ängste Dich begleiten, die kann man nicht einfach ablegen wie sonst etwas. Nun, ich gehe jedoch davon aus, dass Du kämpfen wirst: kämpfen für Dich selbst, für Deine Kinder und für Deinen Partner und auch für ein gesundes weiteres Leben. Die Medizin ist in vielen Dingen so gut geworden das Du mit Recht die gute Hoffnung auf Heilung haben solltest wenn es sich als Hodgkin heraus stellt. Ich drücke Dir weiterhin die Daumen, hoffe das Du die restlichen Tage vor der OP genießen kannst mit Deinen Lieben und dass Du für Momente zumindestens auch einmal Deine Ängste hinter Dir lassen kannst! Jetzt noch eine gute Nacht und für Morgen einen wunderschönen Tag! Liebe Grüße Ina ![]() |
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#2
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Liebe Kira,
auch ich wünsche Dir alles erdenklich Gute für die OP! Ich finde, das Warten darauf ist immer das Schlimmste daran. Sobald man Fakten hat, kann man sich damit auseindersetzen, wieder planen (wenn auch anders als vorher). Davor hängt man einfach in der Luft udn man macht sich so viele Gedanken, gerade wegen der Kinder (habe auch zwei). Ich konnte mir am Anfang gar nicht vorstellen, wie das alles gehen soll, aber irgendwie geht es natürlich doch (auch wenn man seinen Kindern diese Belastung natürlich am liebsten ersparen würde, aber was hilft's?) Wie alt sind denn Deine beiden? Unsere Kleine ist 11 Monate alt, sie tangiert die Sache vergleichweise wenig. Unser Großer dagegen ist 7 Jahre alt, mit ihm konnte man schon richtig reden, auch wenn wir mit ihm das Thema Krebs erst nach der feststehenden Diagnose besprochen haben. Davor war meine Eierstockkrebs-OP eben einfach nur eine OP, bei der die kranken Organe herausgenommen wurden. Mein Mann hatte unserm Sohn ein Kindersachbuch über den menschlcihen Körper gekauft und ihm anhand der Abbildungen erklärt, wo da operiert wurde. Dann haben sie in einem "Männergespräch" besprochen, wie sie mir helfen können, wenn ich aus der Klinik wieder zuhause bin... Ich glaube, es war gut für unseren Großen, zu wissen, daß man etwas tun kann, um gemeinsam gegen die Krankheit vorzugehen, und sei es, indem er mir ein schönes Bild malt, damit ich mich freuen kann und schneller gesund werde... Ich hoffe, Du übestehst jetzt erstmal die restliche Wartezeit gut! Alles Gute wünscht Dir Linnea Lieber Gerhard, herzlich willkommen hier! Es ist schön zu hören, daß Du seit zwei Jahren in Remission bist. Das macht Mut! In Deiner Signatur steckt (leider?) sehr viel Wahrheit... Liebe Grüße, Linnea PS: Ich hoffe ich habe nicht allzu viel durcheinander gebarcht, mein Hirn ist noch ziemlich chemo-dödelig...
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Einen Menschen zu lieben heißt:
Ihn zu sehen wie Gott ihn gemeint hat. Liebe ist das Geheimnis der Brotvermehrung. - Christine Busta - |
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#3
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Hallo Kira,
Zitat:
Das alles ein gutes Ende nehmen kann siehst Du bei mir, seid 2003 bin ich in Vollremission. Bei meiner Frau konnten nach der 6. Chemo auch keine Knoten mehr festgestellt werden, wobei ihr niedrig malignes Lymphom sicherlich irgendwann wieder aktiv werden wird, jedenfalls habe die Ärzte es ihr so prognostiziert. Wir hoffen aber, dass das erst in Jahren und nicht in Monaten sein wird, wir sind da ganz zuversichtlich. Alles Gute für Dich Peter
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--------------------------------------- Ich : Hochmalignes B-Zell NHL, festgestellt 08.2003; 6 x R-CHOP; Vollremission seit 01.2004. Meine liebe Frau: Foll. NHL Stadium 3, MGUS; festgestellt 11.2006; "Wait and Watch";6 mal R-CHOP seit 03.2007; Therapie abgeschlossen; Ergebnis vom Zwischen-CT: "Remission" |
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#4
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Hallo, guten Abend
Ich hatte heute keinen so guten Tag den ich weiß nun warum ich 2 Tage vor der OP rein muss..................ich habe ein sehr hohes Risiko betreffend der Narkose. Eben wegen meiner Medikamentenallergien............ich darf kein Antibiotika, Benizilin,viele Schmerzmittel nicht........nicht einmal eine Aspro............also ich hatte vorher schon Angst aber jetzt wird mir erst recht ganz schlecht vor Angst!!!!!!!!!!!! Warum immer so viel MIst, das eine reicht eigentlich schon und jetzt auch noch das..........ich frage mich das andauert. Hat jemand erfahrungen gemacht bezüglich schwiriger Narkosen? Ich habe echt Angst das..............meine Kinder brauchen mich doch ich will nicht krank sein. Heute habe ich mich mal hier ausgeheult.................... ich danke euch fürs zuhören eure Marion
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#5
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Liebe Marion,
zu allererst: sich ausheulen muß jeder hier mal. Ist doch auch gut, wenn man mal etwas loswerden kann. Und Menschen, die in einer ähnlichen Situation stecken, können zumeist ganz gut nachvollziehen, wie man sich mit solchen "Botschaften" fühlt. Vor den Kindern versucht man sich ja ohnehin immer zusammenzureißen, aber zuviele Gefühle aufstauen, macht die Seele krank - das ist dann für die Kinder noch schlimmer...Also: laß einfach raus was raus muß! Daß Du eine so starke Medikamenten-Allergie hast, ist allerdings mistig. Und die Aufklärungsgespräche, in denen natürlich von Rechts wegen alle Risiken und Eventualitäten enthalten sein müssen, sind sicherlich geeignet, einen das Gruseln zu lehren. Aber die Anästhesiologie ist inzwischen eine hochspezialisierte und für viele viele Sonderfälle gut präparierte Fachrichtung. Es ist wirklich erstaunlich, unter welchen scheinbar unmöglichen Umständen man heutezutage erfolgreich operieren kann! Ich bin sicher, das Anästhesisten-Team wird ein gute Lösung für Dich finden! Und wenn sie Dich vorher schon länger dahaben, können sie mehr mit Dir reden und alles besser planen. Das kommt Dir bestimmt zugute (auch wenn ich überaus gut verstehen kann, daß Du Dich nicht gerade nach diesen freundlichen hellen Zimmern mit Rund-um-die-Uhr-Service sehnst )Ich wünsche Dir gaaaanz viel Kraft für die kommende Zeit, aber ich bin sicher, Du packst das! Viele Schutzengel für die OP sendet Dir Linnea
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Einen Menschen zu lieben heißt:
Ihn zu sehen wie Gott ihn gemeint hat. Liebe ist das Geheimnis der Brotvermehrung. - Christine Busta - |
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#6
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Hallo Kira,
vor Deiner OP möchte ich Dir nun kurz mitteilen, daß mir vor 2 Jahren die Milz entferntwurde und es geht mir heute ganz ausgezeichnet. Diagnose (die allerdings schon vor der OP bekannt war) : Splenisches Marginalzonenlymphom - Knochenmark infiltriert, chronisch. Chemo, Bestrahlungen waren nach der OP nicht nötig. Zu einem späteren Zeitpunkt kann ich Dir noch Details zukommen lassen. Jetzt wünsche ich Dir erst mal alles Gute für die OP - Kopf hoch. Herzliche Grüße Helga |
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#7
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Liebe Kira,
ich hab mir grad mal alles durchgelesen, find es gut, dass du dir hier leute suchst und über alles redest. ich bin 25 und hab letztes jahr die diagnose hodgkin im fortgeschrittenem stadium mit milz und leberbefall bekommen. Bei mir wurde zur Diagnosestellung am Hals ein Lymphknoten operativ entfernt. Ich hatte unter dem Arm einen Tennisball großen Lymphknoten und im Mediastinum. Also alles mitgenommen was ging. Als ich die Diagnosestellung Hodgkin bekam, war meine Tochter gerade mal 6Wochen alt und ich dachte, sie ist da und ich muss sterben...aber weit gefehlt; sie gab und gibt mir kraft. ich hab meine therapie in Nünberg gemacht und war super zufrieden mit allem. Von anfang an hatte ich Psychotherpeuten dabei...hol dir auch einen dazu...ich kann´s dir nur empfehlen. Wenn du die diagnose krebs bekommst, hast du ein recht auf einen schwerbehinderten ausweis...läuft mit 100prozent...erkundig dich bei den sozialarbeitern in der klinik...die machen das für dich. und für alle anderen fragen ist die deutsche krebshilfe oder bei uns in bayern...die bayerische krebshilfe gut ansprechpartner und stütze. Mensch kira, ich drücke dich und wünsche dir ganz viel kraft und stärke für die op.. was ich dir noch sagen wollte, wenn du mit heilpraktikern was anfangen kannst, hol dir so jemand mit ins boot zu unterstützung....aber medis immer nur in absprache mit ärzten und heilpraktikern zusammen...mir hat das geholfengut nacht und bis bald. lass von dir hören und du wirst leben..dein schutzengel passt auf dich auf und ist immer bei dir.alles liebe annekathrin |
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#8
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Hallo an alle Leute die mir so viel Mut machen!
Ich habe mich so gefreut das ich gestern so tolle, aufbauende, nett Briefe bekommen habe. Bei jeden Brief den ich lese fühle ich mich irgendwie mit dem Menschen verbunden der ihn geschrieben hat. Beim lesen hatte ich die eine oder andere Träne aber auch sehr viel Hoffnung in mir.........ihr habt es auch geschaft obwohl euch diese Angste begleitet haben.....habt es auch schwer gehabt und um euer Leben gekämpft.........ich muss und werde es auch schaffen, auch wenn ich erst wieder frei Atmen kann wenn ich nach der OP erwache. Ich denke mir einmal wird der liebe Gott schon helfen.........meine Kleinen brauchen mich noch zu sehr!!! Ich danke euch allen von ganzem Herzen für eure seelische Unterstützung und Anteilnahme. Ich wünsche auch euch alles Liebe und viel Gesundheit bis ins hohe Alter!!!! Eure Kira Marion
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#9
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Hallo Kira !
Ich wünsche dir alles, alles Gute für deine Operation. Wart mal ab was rauskommt und ängstige dich nicht zu sehr Du wirst sehen du schaffst es.Ich kenne diese ohmächtige Angst sie hat auch mich sehr lange begleitet und sie kommt immer noch. Das Leben wird nach einer Diagnose "Krebs" nie mehr so sein wie es einmal war.Aber sei guten Mutes , nimm den Kampf auf und auch du wirst es schaffen. Ein bekannter PSYCHOTHERAPEUTH (Thomas Steinforth ) sagte "den Krebs kann man überwinden, aber niemals besiegen". Ich hatte letzte Woche wieder Staging und eine relativ gute Diagnose, die Restlymhome sind schon seit langem unverändert und das ist gut so.Also noch einmal alles alles Gute Kopf hoch ist leicht gesagt aber es hilft , weil du bist stärker! Liebe Grüsse Gerhard
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Diffuses großzelliges NHL, Ann Abor - St llls B seit 10/04 -HD 8x R-Chop , Strahlentherapie 20x axilla (40Gy) 20x Milz ( 30,4 Gy) Remission seit 9 / 2005. Geh Du voran sagt die Seele zum Körper,denn auf mich hört er ja nicht! In Ordnung sagt der Körper, ich werde krank werden, dann hat er Zeit für Dich !!
Geändert von sagege (28.09.2007 um 15:50 Uhr) |
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#10
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Hallo sagege!!!!
Geh Du voran sagt die Seele zum Körper,denn auf mich hört er ja nicht! In Ordnung sagt der Körper, ich werde krank werden, dann hat er Zeit für Dich !! Ich finde diesen Spruch sehr zutreffend den ich war mal ein Mensch der eigentlich nie auf seinen Körper gehört hat. Ich musste immer die Power Frau sein und alles alleine schaffen.......hatte eigentlich auch nie Hilfe! Ich hab zwar gespürt das ich nicht mehr kann habe jedoch immer weiter gemacht.....oft bis zur Erschöpfung!!!! In meinem Scheidungsjahr war es ganz schlimm........kein Schlaf,nichts gegessen,immer gearbeitet........war echt fast ein Frack. Erst durch meine ganz große Liebe habe ich gelernt das ich nicht alless alleine machen muss und das ich bei Gott nicht perfekt sein muss.................. Jetzt denke ich mir muss ich wohl die Rechnung begleichen für das was ich meinem Körper angetan habe...........aber ich bin wenigstens nicht mehr allein und darüber bin ich so froh............ Ich bedanke mich jedenfalls wieder für deine nette Zuschrieft und wünsche dir und allen anderen noch einen schönen Abend! Liebe Grüße Kira
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