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#1
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Ach Sophie, Du weißt das so gut wie ich.
Zeig mir, im Gegenteil, eine Quelle zu einem Therapieregime, wo in einer Studie _nicht_ ein Teil ohne Chemo länger lebt. tsts. KL |
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#2
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Dass ein Teil der Pat. ohne Chemo länger lebt hab ich gar nicht angezweifelt, nur Du meintest "Nicht selten" (also häufig)...
... Du pochst doch sonst immer so auf Quellen. Nur wenn es zu deinen Aussagen keine Quellen gibt, dann fragst Du nach Gegen-Quellen, anstatt mal einzugestehen, dass Du Dir auch einiges so zurecht legst, wie es Dir gerade am besten passt. Du weisst auch genauso gut wie ich, dass sich meine Anmerkung nicht auf den kleinen Anteil von länger lebenden Pat. in jeder Studie bezieht, sondern auf Dein "nicht selten". Wollte wirklich nur wissen, wo Du das her hast, aber anscheinend ist das nur Deine persönliche Meinung, aber nichts, was irgendwo belegt wäre. Jeder kann seine Meinung haben, aber Du solltest die demnächst auch als solche kennzeichnen. Wenn das Überleben nicht insgesamt mit Chemo signifikant höher wäre, würde niemand mehr eine Chemo machen. Lebensqualität, persönliche Entscheidung, etc. ist eine ganz andere Sache, aber die Aussage zum Überleben, so wie Du sie geschrieben hast, stimmt nunmal nicht. Geändert von der_weg (04.07.2008 um 15:56 Uhr) |
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#3
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Wenn Du Dich nur an der Formulierung störst aber anscheinend ansonsten zustimmst, dann kann man ja die Formulierung ändern.
Aber aus "nicht selten" ein "häufig" zu machen ist schon etwas zu trivial, findest Du nicht? Selten wäre nach meinen Begriffen bspw. etwas <1%, also eben selten, außerordentlich. Das ist es ja nun eben nicht. Da es also, um im hiesigen Beispiel zu bleiben, >1% (>5%, >20% usw) ist, ist die Aussage meines Erachtens zutreffend und korrekt. Einwände, meine liebe Sophie? |
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#4
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Wir haben uns nach langem Überlegen und Konsultation von drei Ärzten (u.a. vom NCT in Heidelberg im, Danke für den Tip!) dazu entschlossen erst einmal keine weitere Bestrahlung und Chemo zu machen. Zwei der drei Ärzte haben uns davon abgeraten, aiuch angesichts des schlechten Allgemeinzustands und Alters meiner Mutter. Inzwischen geht es meiner Mutter wieder gut. Sie war schon zwei Mal in Urlaub gemacht, macht lange Spaziergänge und genießt einfach die Zeit. Bei der ersten Nachuntersuchungen nach drei Monaten haben sich keine Anzeichen für ein Rezidiv (CT, Tumormarker) ergeben. Es war keine leichte Entscheidung, für uns aber glaube ich doch die Richtige, weil einige Monate mit guter Lebensqualität viel bedeuten können gegenüber einer kleinen Chancenerhöhung. Wenn meine Mutte jünger gewesen wäre, hätten wir vermutlich anders entschieden.
Alles Gute an Euch. Gruß, Sabine |
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#5
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sagt mal, entscheidet Ihr immer über den Kopf der Patienten hinweg ? Ich selbst (oesophagus- und magen-Karzinom) habe alle Entscheidungen zu meiner Behandlung selbst getroffen (obwohl meine Frau eine erfahrene Krankenschwester ist). Das heißt natürlich nach Ab- und Rücksprache mit den behandelnden Ärzten und natürlich auch meiner Frau. Irgendwie habe ich das Gefühl, hier wird versucht (im allerbesten Wollen) aber oft ohne den Patienten mit einzubeziehen Entscheidungen herbeizuführen, egal was der Patient wirklich will.
Eberhard Sann |
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#6
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Mit wir ist natürlich die Patientin und ich, ihre Tochter gemeint. Klar, dass, die Patientin letzten Endes die Entscheidung trifft, das hat sie aber gemeinsam mit mir getan, einfach, weil es ihr wichtig war.
Gruß, Sabine |
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#7
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Ich wollte mal ein update geben. Meiner Mutter hat keine Chemo und keine Bestrahlung gemacht und sich gut von der OP erholt. Es war die richtige Entscheidung. Lediglich Misteltherapie hat sie bekommen und Papayasaft getrunken. Inzwischen ist die Operation 1 Jahr her und es gibt bislang keine Hinweise auf ein Rezidiv. Ihre Lebensqualität ist gut, sie reist sehr viel und hat nur noch manchmal leichte Probleme mit der Ernährung. Das nur mal zum Mut machen. Trotz sehr schlechter ärztlicher Prognose kann noch eine gute Lebensphase folgen. Sie sieht es als geschenkte Zeit und nutzt sie intensiv.
Gruß, Sabine |
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