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#1
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Hallo,
ich denke mein Freund hat eine Ähnliche Diagnose. Großer Tumor am Kopf der BSK, inoperabel (sagt auch Heidelberg) und wir haben nach wie vor seit fast einem Jahr keinen sicheren Laborbefund. Aber im Unterschied zu den anderen Krankenhäusern wird in Heidelberg auch dann behandelt mit Chemo und Bestrahlung. In seinem Heimatkrankenhaus wusste man mit diesem Befund nicht mehr weiter und hätte wahrscheinlich erst mal gar nicht gemacht ausser abwarten wie der Tumor sich verhält. Wir sind dann ziemlich schnell nach Heidelberg gewechselt, war zwar auch stressig, sind immer 3,5 Stunden Fahrt für ihn aber er fühl sich dort besser aufgehoben. Die Chemo macht er dann schon am Heimatort, halt auf Anordnung von Heidelberg. Gruss Anne |
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#2
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Hallo Anne,
natürlich wurden im histologischen Befund bösartige Zellen nachgewiesen, es wäre halt zu schön gewesen...aber wer hier kennt dieses Gefühl zwischen Hoffen und Bangen nicht? Nun beginnen nächste Woche auch die Therapien, zum Glück nun auch hier in der Nähe und weiteres Hoffen ist angesagt, sprich: Wie gut schlagen die Bestrahlungen an? Verändert, verkleinert sich der Tumor, sodass er vielleicht, vielleicht doch operabel ist? Wie wirken sich die Bestrahlungen bei deinem Freund aus? Und ich will nicht neugierig sei9n, aber das möchte ich dich fragen: Warum kann der Tumor nicht klar diagnostiziert werden, woran liegt das? Danke für die Antwort und alles Gute für euch, Martina Geändert von Tine70 (20.07.2008 um 20:55 Uhr) |
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#3
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Hallo Martina,
die erste Entnahme der Proben erfolgte bei der versuchten OP in seinem Heimatkrankenhaus, es wurden mehrere Stellen direkt vom Tumor entnommen und der histologische Befund sagte nichts entartetes aus. Die Ärzte meinten allerdings der Tumor muss wegen seines Aussehens bösartig sein. Ein weiteres Mal wurden dann in Heidelberg Proben entnommen mittels Endosonographie, auch hier kam man zum gleichen histologischen Befund. Nun zur Bestrahlung: Er ist 5 Wochen lang in Heidelberg 1x täglich wochentags bestrahlt worden und zusätzlich 1x wöchentlich Chemo mit Gemzar. Der Tumor hat sich allerdings dadurch in keinster Weise in seiner Größe verändert. Was wir halt nicht wissen ist, wieviel Leben ist in dem Tumor, ist das Gewebe abgestorben oder nicht. Irgendwann wird er länger mit der Chemo pausieren müssen und dann muss entmaschiger überprüft werden ob es dann eine Veränderung gibt. Im Moment wissen wir nicht ob der Tumor durch Bestrahlung und Chemo zum Stillstand gekommen ist oder ob es auch ohne so gewesen wäre. Aber im Moment sind wir richtig glücklich über den momentanen Zustand, vor allem da er noch nie Schmerzen, Übelkeit oder ähnliches hatte. Ich wünschte es würde so bleiben. LG Anne |
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#4
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Hallo Anne,
das hört sich doch nach einem "Zustand" an, mit dem man leben kann, nat6ürlich immer mit der Sorge im Hinterkopf, es verändert sich noch etwas zum Nachteil- allerdings wenn nach sooo viel Entnahmen keine bösartigen Zellen gefunden wurden, selbst in Heidelberg nicht, gibt das doch wirklich Anlass zur Hoffnung!!! Dann drücke ich euch mal alle verfügbaren Daumen, nächste Woche geht es hier mit Betsrahlung/Chemo los, zum Glück haben wir eine gute Anlaufstelle relativ ortsnah und warten nun einfach, dass das Mistding sich zurückzieht und operieren lässt. Ich mache mir allerdings Sorgen um den Gemütszustand, irgendwie kommt mein Stiefvater nicht auf die Beine und wirkt auf mich fast depressiv. Klar verstehe ich das, doch überlege ich, wie wir die "Lebensgeister" wieder ein wenig wecken können, ich glaube einfach, die Eigenmotivation, es zu schaffen, spielt eine wichtige Rolle (sagt sich leicht von jemandem, der es nicht hat, ich weiß). Dann liebe Grüße an euch, Martina |
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#5
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hallo tine,
habe gerade in deinem thread gelesen, dass auch dein stiefvater (wie fast alle hier) mit depressionen zu kämpfen hat. ich möchte dir/euch sehr an herz legen, sobald wie möglich einen arzt aufzusuchen, der diese medikamentös einstellt. bei der diagnose bsdk, sind depressionen nicht alleine durch guten willen und positvives denken in den griff zu bekommen (ist meine persönliche meinung). alles gute für euch liebe grüße didi |
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#6
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Hallo,
es gibt offensichtlich immer mal wieder Unsicherheiten bei der histologischen Bestimmung der beim Eingriff gewonnenen Zellbestände. Es gibt - gerade für den Bereich Bauchspeicheldrüsenkrebs - DEN Spezialisten für die Histologie: Prof. Klöppel von der Universität Kiel, Chefarzt der Pathologie dort. Die Kieler beschäftigen sich ohnehin ziemlich viel mit der Forschung auf diesem Sektor. Bei verbleibenden Unsicherheiten empfehle ich, dort noch mal eine histologische Untersuchung machen zu lassen. Er macht das auch in Fällen, die nicht in Kiel operiert wurden. Alles Gute, Lea |
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#7
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Hallo,lese seit einigen Tagen eure Geschichten,bin auch betroffene Angehörige;mein 60jähriger Mann hat seit 12/o6 diese grauenvolle Diagnose.Seitdem ist nichts mehr wie es war.Ich kann alle Gefühle, Ängste,Hoffnungen die sich zerschlagen,Wut und Trauer mitfühlen.Wußte gar nicht wie gut es tut,hier Menschen mit den gleichen Problemen zu treffen.Habe durch Zufall beim Suchen nach Informationen über GEMOX diese Forum entdeckt.
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