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Alt 04.09.2008, 23:19
neele neele ist offline
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Registriert seit: 15.09.2006
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Standard AW: Malignes Melanom

Hallo ich bin schon sehr lange stille Leserin . Wir haben vor zwei Tagen den Kampf,gegen das MM verloren. Ich habe vorgestern meine Mutter verloren. Sie hat zwei Jahre gekämmft sie hat alle Therapien mitgemacht,wir sind durchs ganze Land gereist angefangen haben wir in Bremen 08.06 dort wurde festgestellt anhand einer Lymphdrüsenentfernung das sie an einem MM leidet. Dann haben die Ärtzte sich auf die Suche begeben. Von innen und von außen alles durchsucht - nichts- unbekannter Primärtumor. Aber es waren noch sehr viele Metas auf dem CT zu sehen. Unter der linken Achsel. Und am Hals. Sie wurde dann operiert . Dann hat man in Bremen nach einer Studie gesucht. Man sagte uns das dieses die einzige Chance wäre. Allso sind wir dann nach Essen. Dort ist ein Arzt gewesen der sehr lange in Münster gearbeitet hat und in Essen in der Hautklinik nun eine Studie duchgefürt hat . Erst ist sie dort noch ins PET CT und wieder wurden Lymphdrüsenmetas gefunden ,also erst wieder OP. Es war eine sehr große OP sie haben 14 metas entfernt. Danach konnte meine Mama ihren linken Arm nie wieder benutzen und hatte sehr starke Schmerzen. Wir sollten dann ich glaube 2 Monate warten und dann wieder ins Pet CT. Hier wurden dann sofort wieder 4 Metas gefunden. Sie wurde dann in einer Studie aufgenommen. Ich kann mich leider nicht mehr so genau an die Medikamente erinnern. Es war eine Impfstudie mit Chemotherapie. In der Mitte der Studie war noch alles gut 3 Metas gleich geblieben 1 etwas kleiner. Aber dann nach ein paar wochen 3 gleich geblieben 1 etwas größer. Das war es dann leider mit der Studie. Schade es war das erste mal so das keine weiteren Metas mehr dazu gekommen sind.Aber Studien haben ja ganz feste Regeln. In dieser Zeit ging es ihr eigendlich noch ganz gut bis auf 1-2 Tage nach der Chemo. Der Prof. in Essen meinte dann das sie sich dann doch noch einmal operieren lassen solle und event. hinterher eine Hochdosis Interferon therapie zu überlegen wäre. Die OP haben wir dann in der Charite in Berlin machen lassen. Das war im Juli 07. Sie hat sich damals sehr gefreut weil sie ja nun Meta frei war. Ich habe mich mit gefreut aber wirklich daran geglaubt habe ich nicht. Der Prof aus Essen ist in dieser Zeit nach Mainz gegangen ,wir allso hinterher. Dort hat sie dann eine Hochdosis Inerferonterapie gemacht, das war schrecklich es ging ihr total schlecht sie hat nur erbrochen.Das war im September 07. Dann wieder Pet CT im November07 5 Lebermetas mehrere Lympfdrüsenmetas an den so oft schon operierten Stellen.Wir waren total verzweifelt.Der Prof in Mainz sagte das sie nun eine Chemotherapie machen sollte damit man verhindert das die metas schnell wachsen. Sozusagen palliativ. Das ist dann auch passiert allerdings haben wir diese dann in Bremen gemacht weil wir in der Nähe wohnen. Meine Mutter hat dann noch eine sehr schöne Reise nach der Chemo mit meinem Vater gemacht. Im Jannuar 08 sind dann noch die Metas in der nähe vom Hals bestrahlt worden damit damit hier nichts abgedrückt wird. Es ging ihr aber immer schlechter und ihr war ständig übel. Es war eine eigenartige Übelkeit wir haben schon die ganze Zeit überlegt ob sie wohl vom Kopf kommt. Das wurde uns dann im Mai o8 bestätigt. Also wurde sie auch dort noch bestrahlt .Sie hatte 5 Gehirnmetas entwickelt. Nun kam noch sehr viel Kortison dazu,Schmerzpflaster und so weiter. Sie wurde immer schwächer, die schmerzen immer schlimmer.Über die letzten 3 Monate kann ich z.Z noch nicht schreiben es fällt mir zu schwer.Meine mutter wurde nur 58 Jahre hinterrlässt 3 Kinder ihren über alles geliebten Ehemann 1Enkelin 12Jahre 1 Enkel 3 Monate der dritte Enkel wird leider erst in 4 Monaten geboren. Wir sind so traurig und verstehen es einfach nicht ,es tut sehr weh. Sie war die ganze Zeit total stark hat alles selbst geplant Beerdigung , Todesanzeige usw. Wie wir ohne sie leben sollen weiß ich noch nicht, sie hätte gesagt nun mal los das Leben geht weiter.


Das war jetzt sehr viel aber ich musste es mir mal von der Seele schreiben

Danke an alle die die mir zugehört haben Neele
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