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  #1  
Alt 25.11.2008, 19:30
Benutzerbild von hope38
hope38 hope38 ist offline
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Standard AW: Alltag nach der Darm-OP

Liebe Meliur!
Knuuutschi in Deine Richtung! Ja, ich bin ja im Hintergrund hier, aber auch ich ziehe es zur Zeit vor, ein wenig auf dem Seitenposten zu bleiben. Nun konnte ich aber mal wieder etwas Information geben und das tue ich dann ja gerne, kennst mich ja))!!!

Liebe Cinderella, ich finde Deine Entscheidung auch sehr gut. Nun versuchst Du, den Kopf frei zu bekommen und die kommende Adventszeit zu genießen (ja, ich weiß, es ist nicht einfach, aber die Momente, in denen es gelingt, sind einfach wunderbar...) und dann machst Du die Kolo und wirst sicherlich endlich wieder entspannt sein. Denn es gibt mannigfache Gründe für das Verrücktspielen des Darms. Ich sende Dir liebe Grüße!

Liebe Sabine, da bist Du ja! Warst Du heute im Winterland draußen? Herrlich! Habe ja meine "Bock-Runde" gut gemeistert, mittlerweile macht es sogar Spaß mit dem kleinen Kerl, und es ist sooo schön, wenn der Himmel blau ist und es so kalt und frisch irgendwie! Tut der Birne gut!
Auch an Dich von hier liebe Grüße!

Liebe Daniela, danke für Deine lieben Grüße. Es ist schön, Dich hier zu lesen! Ich hoffe, die kommende Zeit wird nicht so schwer für Euch!

Liebe Grüße in die Runde,
Euer Leenchen
__________________
am 02.05.2006 Rektum-Ca-Diagnose, Chemo+Bestrahlung, OP im August 2006, danach von 11/06 bis 02/07 adjuvante Chemo, Anlage eines Ileostomas, Rückverlegung in 01/09

(alle von mir im KK verfaßten Beiträge/Texte und Geschichten dürfen ohne meine Erlaubnis nicht weiterverwendet werden)
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  #2  
Alt 10.12.2008, 17:45
Benutzerbild von Birgit4
Birgit4 Birgit4 ist offline
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Standard AW: Alltag nach der Darm-OP

Liebe Meliur,
möchte mich kurz melden.....und dir eine schöne Vorweihnachtszeit wünschen.

Und möchte noch eine liebe Umarmung hier bei dir abgeben.

Sei lieb Gegrüßt von deiner Birgit


Ein kleines Gedicht für dich.


Wohlbefinden kann fast unbegrenzt steigern,

wer sich mit gesunden, großen Dingen umgibt,

wenn nicht in Wirklichkeit,

so zumindest in der Phantasie
-
mit freien, jungen Tieren, mit Wald und Ozean.

Prentice Mulford
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  #3  
Alt 10.12.2008, 20:46
Benutzerbild von meliur
meliur meliur ist offline
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Beiträge: 870
Standard AW: Alltag nach der Darm-OP

Schönes Gedicht hast Du mir da geschickt, liebe Birgit, und über Deinen Gruß und die Umarmung hab ich mich sehr gefreut - DANKE !!

Ich bin noch ganz schockiert von der Nachricht von Maréns Tod - kaum haben wir sie kennenlernen dürfen, schon hat sie gehen müssen... Mir geht das manchmal einfach zu schnell! Die arme Tochter! Weiß jemand, wie alt sie ist? Das Sterben akzeptieren zu müssen, fällt mir jedes Mal wieder genau gleich schwer, glaub ich. Vor allem, wenn ich an das Leid der Zurückgebliebenen denke, vor allem, wenn es Kinder sind, die noch jung sind.

Einmal mehr gewinnt das Bild vom Dezember als der dunkelsten Zeit und als Zeit, in der wir das Licht so sehnlich erwarten, besondere Tiefe für mich.

Euch allen wünsch ich ein Licht, so sanft und warm wie das einer Kerze!

meliur
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  #4  
Alt 11.12.2008, 12:10
Benutzerbild von Birgit4
Birgit4 Birgit4 ist offline
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Ort: Schleswig Holstein
Beiträge: 1.171
Standard AW: Alltag nach der Darm-OP

Meine liebe Meliur,
ja es ist so unbegreiflich.....unser Herz fühlt so stark, dieses tiefe Gefühle wenn einer von uns geht.

Und denke daran liebe Meliur, jede Jahreszeit hat auch schöne Seiten.....auch der Dezember....wo alle so friedlich schläft, sich erholt.....für einen neuen Anfang
(den Frühling, neues Leben)

So sehe ich das auch mit unserem Sterben.....unsere Seele erholt sich ....sie musste aus dem kranken Körper raus.
Sie macht sich bereit für einen neue Erschaffung.


Ich möchte dir auch Licht und Herzenswärme schenken
Eine liebevolle Umarmung von deiner Birgit



Unterwegs sein.
Begleitet
nur von einem Licht.
Begeistert
nur von einer Ahnung.
Beschirmt
nur von der Hoffnung,
dass sich die Verheißung erfüllt:
Du bist nicht allein.
Auch in deinem Leben
gibt es einen roten Faden,
wenngleich du ihn nicht immer siehst.
Auch dein Leben verläuft nicht ziellos,
wenngleich du die Richtung oft nur ahnst.


Udo Hahn
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  #5  
Alt 11.12.2008, 19:28
Heike G.1 Heike G.1 ist offline
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Beiträge: 2
Daumen hoch AW: Alltag nach der Darm-OP

Hallo, bin zufällig auf euer Forum gestoßen, als ich nach Nachwirkungenen nach einer Darmop gesucht habe. Habe eure Berichte und Informationen sehr interressant gefunden, weil ich ähnliche Erfahrungenen gemacht habe.Bin 37 Jahre alt und Mutter zweier Kinder (8 und 12 Jahre alt). Im Februar habe ich ein Rektumkarzinom in 5cm Höhe entfernt bekommen. Danach schlossen sich 6 Wochen Bestrahlung an und eine Chemotherapie mit Infussionen und Pumpe,die im September zuende war. Anschließend war ich noch 3 Wochen in einer Reha-Klinik im Oktober. So das war ein schnelldurchgang um meine Geschichte vorzustellen. Jetzt kommt mein eigentliches Problem, bei dem ich hoffe von einem von euch ein paar Tipps zu bekommen.Da ich eigentlich zum jetzigen Zeitpunkt wieder Gesund bin könnte ich froh sein, aber ich habe mit starken Nachwirkungenen zu kämpfen. Wie bei euch plagt mich der ständige Toilettendrang.Manchmal ist es so schlimm ,dass ich stundenlang auch nachts auf Toilette sitze, wobei es irgendwann so brennt und weh tut, dass ichs nicht mehr aushalte. Mir ist es auch oft schon passiert,dass es in die Hose ging. Besonders peinlich wenn es in der Öffentlichkeit passiert. Habe schon alle Zäpfchen, Cremes ,Salben ,usw. ausprobiert, aber nichts half.Mein Onkologe meint ,dass die Entzündungen im Enddarm wahrscheinlich chronisch bleiben und mir auch nicht weiter helfen kann.Vielleicht hat einer von euch die selben Probleme und kann mir einige Tipps geben. Ich werde zwar nicht mehr die Alte ,das ist mir bewusst,bekomme vielleicht aber wieder mehr Lebensqualität und bin nicht mehr so eingeschränkt. Meine Hoffnung ist es , dass die Schübe irgendwann in größeren Abständen kommen,womit ich leben könnte.Bitte schreibt mir, ihr seid noch meine einzige Hoffnung,damit ich besser damit umgehen kann.VLG Heike G.1
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  #6  
Alt 12.12.2008, 14:48
Benutzerbild von meliur
meliur meliur ist offline
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Registriert seit: 26.02.2007
Beiträge: 870
Standard AW: Alltag nach der Darm-OP

Hallo liebe Heike!
In der Tat: Du bist nicht allein mit diesem Problem. Was Du beschreibst, klingt mir nach besonders heftiger Reaktion Deines Darms und -ausgangs v.a. auf die Bestrahlung. Wahrscheinlich hast Du schon während der Radiochemo bzw. gegen Ende dieser Therapie ziemlich zu leiden gehabt, oder? Ich war schon fast an dem Punkt, die Bestrahlung abzubrechen, weil ichs manchmal schier nicht mehr ausgehalten habe. Jeder Stuhlgang (und derer haben wir ja leider gerade in dieser Situation zahllose pro Tag) war eine Qual, und ich hatte schon immer ein Handtuch neben dem Klo liegen, in das ich mit aller Kraft gebissen habe, um nicht vor Schmerzen loszuschreien - war eben echt alles entzündet! Und klar, wie sollen Cremes helfen, wenn man nach 5min schon wieder auf der Toilette sitzt und sich natürlich besonders gründlich und sauber abwischt!
Aber ich kann Dir Hoffnung machen, Heike: Was Ernährung etc. angeht, hast Du ja sicher schon viele Tipps hier im Forum und auch in diesem Thread gelesen. Wenn Du mal weg musst und weißt, die nächsten Stunden kannst Du nicht auf die Toilette gehen: Mein Gastro hat mir dafür die Einnahme von ein bis zwei Immodium akut empfohlen, das legt den Darm erstmal komplett still, hat bei mir auch geholfen. AAABER: Bei Dir ist das ganze noch nicht mal ein Jahr her, die Therapie noch weniger. Da kann sich noch viel tun! Ich bin um diese Zeit vor 2 Jahren aus der Reha zurückgekommen, es ging mir ähnlich wie Dir, aber heute gibt es Tage, an denen ich keinen einzigen Stuhlgang habe und welche, an denen es ganz normal einmal ist. Und "gestörte" Nächte sind zur Ausnahme geworden.
Geduld zu üben ist in dieser Lage zwar eine fürchterlich schwere Aufgabe, aber probiers. Lass Deinen Darm sich ein bisschen auskurieren nach den Wahnsinns-Behandlungen, die er erleiden musste.
Natürlich sind wir trotzdem immer da, wenn Du was zu berichten hast.

Alles Gute!
meliur
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  #7  
Alt 12.12.2008, 16:56
Heike G.1 Heike G.1 ist offline
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Beiträge: 2
Daumen hoch AW: Alltag nach der Darm-OP

Hallo liebe Meliur
Danke, dass gerade du auf meinen Aufruf reagiert hast . Habe schon viel über dich und dein Schicksal gelesen und mir fielen sehr viele Parallelen zu mir auf . Wir sind so ziemlich in einem Alter d.h also noch sooooo jung für diese Diagnose Darmkrebs. Im Gegensatz zu dir habe ich aber schon zwei Kinder und meine Familienplanung war demnach schon abgeschlossen vor der Erkrankung. Jetzt wäre es mir auch nicht mehr möglich schwanger zu werden, da durch die ganzen Therapien bei mir alles zerstört wurde. Meine Periode habe ich seitdem nicht mehr bekommen weswegen ich auch schon mit starken Wechsel jahrbeschwerden ,sprich Hitzewallungen, zu kämpfen habe.Geht es dir genauso? Wenn ja , was machst du dagegen?
Und jetzt noch eine ganz intime Frage an dich.Ich weiss nicht , ob du mir darauf antwortest , denn nicht jeder kann offen mit so einem Thema umgehen.:Sexualität. Auch mir fällt es schwer darüber zu sprechen. Aber ich Kann im Moment mit meinem Mann noch keinen richtigen Sex haben , weil es unheimlich weh tut , obwohl meine Gynäkologin meinte, dass sie nichts finden kann , was dies erklären könnte.Ein anderer Arzt , den ich aufsuchte , weil meine Zellstruktur ein bißchen verändert war und nur er eine bestimmte Untersuchung machen konnte um Schlimmeres auszuschließen, befand auch alles in Ordnung. Er meinte nur dass ich mich zu sehr verkrampfen und verspannen würde , was dann beim Sex halt schmerzen würde . Aber so sehr ich mich auch bemühe zu entspannen, es tut immer weh. Wie ist es oder war es bei dir ? Hast du ähnliche Probleme gehabt. Wenn ja, legt sich das wieder oder kann ich damit rechnen ,auch damit immer Probleme zu haben. Auch Gleitmittel haben nicht viel geholfen.Ein Glück habe ich einen ganz verständnisvollen Mann, auch wenn ich selbst total deprimiert darüber bin.
Bis dann.
Heike
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