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#1
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Liebe Kirsten
Es tut mir so unendlich leid, was du im Moment so durch machen musst. Leider weis ich genau was du im Moment fühlst. Mir ging es genauso. Man kann leider nichts machen ,nur Hoffen das dein Vater keine oder sagen wir mal erträgliche Schmerzen hat. Denn ohne Schmerzen lebt anscheinend niemand bei dieser Krankheit. Man kann nur Hoffen das er auch loslassen kann, damit das Leid für ihn ein Ende hat. Für dich fängt es danach leider erst richtig an. Das Wasser, die unregelmäßige Atmung, teilweisen Pausen zwischen den Atemzügen. All das kenne ich und man hat Angst,das wenn man morgens wach wird es evtl schon vorbei sein kann und man nicht in seinen letzten Minuten bei ihm war. Aber wenn es so wäre dann war es ein Wunsch und den sollte man versuchen zu verstehen. Auch wenn es für den Angehörigen schwer ist. So war es bei mir und meinem Mann der am 18.1.09 an BSDK verstorben ist. Er ist nur 46 Jahre alt geworden. Sei bei deinem Vater so oft du kannst und sage ihm das du ihn liebst und überlege dir ,ihm ggf zu sagen das alles gut wird, das du auch alleine klar kommst. Auch wenn es nicht so ist. Ich denke viele können nicht loslassen, weil sie Angst um Ihre Familie haben, was passiert, wenn sie gehen und so. Kommen sie alleine klar. All das sind bis in den letzten Minuten die Überlegungen der Erkrankten. Ralle hat bis zum Schluss immer gesagt,: „Ich weis nicht ob du wirklich allein klar kommst. Wir haben viele Freunde ,die sich bestimmt um dich kümmern, nimm deren Hilfe auch wirklich an…..Denn ich kenne Dich und du wirst aus Stolz nie um Hilfe fragen…….Aber du wirst sie brauchen“ Versprich es mir“ Ich habe es ihm versprochen und ich brauche diese Hilfe immer noch und ich bin froh so viele gute Freunde zu haben. Auch wenn der Schmerz immer noch da ist. Aber das sagte er mir einen Tag vorher noch ,bevor er verstarb. Ich glaube deshalb konnte er dann am nächsten Tag auch loslassen. Leider als ich mal kurz weg war!!!! Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen. Das wirst du brauchen Meine Gedanken sind bei dir und deinem Mann der nun auch noch seine Tante verloren hat.Mach dir keine Vorwürfe das du jetzt nicht bei ihm bist Du musst jetzt für deinen Vater stark sein. Fühle dich in den Arm genommen und gedrückt von mir.vielleicht hilft das einen kleine Moment mal abzuschalten……….. Ich schicke dir einen Engel,in der Hoffnung das er dir hilft. ![]() Nathalie |
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#2
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Ach meine liebe, tapfere Kirsten...
es tut mir so leid...alles kommt aufeinmal, bricht über euch herein...wie als wäre ein Damm gebrochen... Wie gerne würde ich dir etwas Gutes tun... Ich schicke dir die besten Gedanken, Hoffnung und Kraft für alles was kommt!!! deine Ylva |
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#3
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Meine liebe Kirsten,
ich denke an dich und wünsche dir von Herzen alle Kraft der Welt. Ich umarme dich Petra
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Die Zeit heilt nicht alles; aber sie rückt vielleicht das Unheilbare aus dem Mittelpunkt. Ludwig Marcuse |
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#4
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Ihr Lieben,
nun sitze ich im Büro, sprachlos, unendlich traurig. Aber auch mit einem ungläubigen Staunen: Queeny, Conny, Petra, Christine, Daggi, Martina, Angie, Andrea, Maria, Ylva, Annett, Heizi-Heike und Heike mit Mike, Engel Birgit, Nicole, Sellinchen, Desi, Birgit, Günther, Natalie ![]() Ich bin überwältigt von Eurer Anteilnahme und Nähe. ![]() Das Wissen, dass Ihr hier seid, gibt mir Kraft. Ich weiss, wenn gar nichts mehr geht, kann ich hier herkommen. Nächste Woche Mittwoch ist Ursels Beerdigung. Samstag fliegt Kai wieder nach Berlin um alles zu regeln. Ich werde dann wieder bei Papa sein. Papa hat eine neue Einstellung der Schmerzpumpe bekommen. Jetzt liegen die Schmerzen bei 3 auf der Skala. Wenns mehr wird, kann er sich eine zusätzliche Dosis geben. Er schläft viel, oder ruht. Dann liegt er da, wie schlafend, aber bekommt alles mit. Die Atemaussezter im Schlaf sind beängstigend. Er hat so oft furchtbaren Durst. Trinken geht nicht immer, dann geben wir ihm kleine Eiswürfel. Seine Haut ist manchmal etwas merkwürdig auf den Händen. Dann sieht sie aus, wie dünne trockene Blätter, die jeden Moment brechen könnten. Er sagt so oft: "Ich will nicht mehr". Aber wir sehen, dass er nicht mehr leiden will, aber leben will er noch so gerne. In den Garten wollte ich mit ihm, aber er sagt, dass er das nicht erträgt. ![]() Als ich von Ursel erzählte, sagte er "auch bei mir wird es nicht mehr lange dauern". ![]() Der ambulante Hospizdienst hat sich erledigt. Papa will die Leute nicht im Haus haben. Und das werden wir respektieren. Wie soll ich die beiden bloß auffangen? Auch Mama braucht Hilfe. Ich habe jetzt das Buch "Zeit des Abschieds" gelesen, mir die Stellen makiert, wo ich mir eine Umsetzung zutraue. Ich schaffe es sicher, Nähe zu geben und Ruhe zu vermitteln. Beruhige und tröste meine Mama, rede mit meiner Schwester, den Nachbarn. Und ich tue alles, um meinem Vater das sichere Gefühl zu geben, dass er stolz auf sein Leben sein kann und auf das, was er geschaffen hat. Ich kann Papa loslassen, auch da bin ich mir sicher, aber kann ich den beiden beim Loslassen helfen? Das Leid ist unbeschreiblich. Gestern, als ich ging, war Papa so tapfer, hat nur wenig geweint, weil er auch wollte, dass ich zu Kai fahre. Aber als ich mir nach dem Tschüss auf dem Flur die Jacke anzog, hab ich Papa gehört. Ich habe noch nie einen Menschen so weinen gehört. ![]() Wenn es geht, werde ich morgen noch zur Psycho-Onkologin gehen und danach wieder fahren. Eure Kirsten, voller Schmerz und Trauer.
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Mein Papa: Diagnose BSDK mit Lebermetastasen Ende Mai 2008 Den schweren Kampf verloren am 05.04.2009 Alle im Forum von mir verfassten Beiträge dürfen ohne meine Zustimmung nicht weiter verwendet werden. Geändert von Kirsten67 (01.04.2009 um 11:53 Uhr) |
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#5
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Ach Kirsten. Das sind ja keine guten Neuigkeiten. Alles prasselt auf dich ein.
Du möchtest für alle dasein, helfen und doch sind einem die Hände gebunden.Und ist verurteilt--zuzuschauen, oft hilflos. Ich wünsche deinem Papa so wenig Schmerzen, wie möglich. Er hat es jetzt schon so schwer. Pass mir nur bitte auf dich auf.... Denn irgendwann hört das stark sein, auch bei den Angehörigen, auf. Bei mir kam der Zusammenbruch nach der Beerdigung meiner Mutter. So lange ich alles regeln musste, mich gekümmert hatte, war ich da. Nur danach war bei mir komplett die Luft raus und ich musste es akzeptieren. Ich schicke dir viel Kraft und Mut und viele Umarmungen. ![]() Alles Liebe für dich und deine Familie, Gruß Angie |
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#6
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Liebe Kirsten,
ich kann dich so gut verstehen. Ich finde es so schrecklich jemandem weinen sehen und nicht helfen zu können. Bei uns war die Situation in letzter Zeit auch sehr oft, aber nur weil mein Stiefvater im Moment nicht positiv denken kann, was irgendwo ja auch verständlich ist. Dieses furchtbare Leiden!!! Du bist so eine starke Frau und hast es bis jetzt so gut gemeistert, also denke ich du wirst das weiterhin so toll hinbekommen!!!! Ich wünsche euch das Beste und alle nur mögliche Kraft, Petra
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#7
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Liebe Kirsten,
bin in Gedanken stets bei Dir ![]() und schicke Dir ein großes Paket Kraft. Nur zu gut weiß ich, was du jetzt durchmachst ![]() GlG Chris |
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#8
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Liebe Kirsten,
habe dir eine PN geschickt. Bitte gleich öffnen ist sehr wichtig!!! Ich denk an euch und schicke eine ganze Armee von Schutzengeln. Es tut mir so leid. LG Heike
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gekämpft, gehofft und doch verloren MEIN ENGEL *24.02.1969 + 30.03.2010 ![]() IN HERZ UND GEDANKEN FÜR IMMER BEI MIR DEINE NULPE |
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#9
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Hallo Kirsten,
Es tut mir leid was Ihr zur Zeit durchmachen müsst. Ich schicke Dir ganz viele Kraftpakete!!! liebe grüsse Chrissi |
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#10
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Bin in Gedanken bei Euch!
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