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#1
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Hallo Dani,
das mit dem Essen geht bei dem einen schneller als bei dem anderen, da heisst es sich in Geduld üben. Ich kann auch immer noch nicht alles essen, werde aber diesen Monat ( nach 1 1/2 Jahr ) die Magensonde los. Was bei mir als erstes wieder ging war Eis, welches ich auch dann in rauhen Mengen vernichtet habe, in allen Geschmacksvariationen. Also nur den Kopf nicht hängen lassen. Geändert von gitti2002 (26.03.2015 um 16:52 Uhr) |
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#2
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hallo maryland,
willkommen in diesem forum. sag doch mal wer du bist und wie schlimm es dich erwischt hat. grüsse atlan
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Jesus sagt: "Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben." Joh 5, 24 |
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#3
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Hallo Leidensgenossen/-innen,
ich habe zwar noch nicht alle 133 Seiten gelesen, aber irgendwie dachte ich mir, kann ich mich ja mal vorstellen und evtl. Ratschläge/Tipps geben bzw. bekommen. Scheinen hier freundliche Leute registriert zu sein. Zu ersteinmal möchte ich mich kurz vorstellen und meine Geschichte erzählen (falls das jemanden interessiert). Mein Name ist Tobias und ich bin 32 Jahr alt, Absoluter-Nichtraucher und -Nichttrinker. Bei mir wurde am 16. Dezember 2009 ein Karzinom auf am linken Zungenrand diagnostiziert. Ich hatte mir irgendwann Anfang November dort auf die Zunge gebissen und die Wunde wollte nicht abheilen. Der Hausarzt gab mir erstmal nur eine Mundspühlung, der konsolidierte Hautarzt schickte mich zur Mundschleimhaut-Ambulanz in die Düsseldorfer Uni-Klinik. Der dortige Prof. war auch davon überzeugt, das es sich nur um eine Entzündung handelt und verpasste mir eine Beißschiene, machte aber vorsichtshalber einen Abstrich. Beim Abholen der Schiene wurde mir dann der Befund "stark veränderte Zellen" mitgeteilt und es wurde eine Biopsie genommen. Außerdem wurde ich krankgeschrieben. War schon ein Schock. So kurz vor Weihnachten... (11.12.) F*ck! Am Di./16. war das (leider) bestätigende Ergebnis da. Vorher hatte ich und auch der Hausarzt nicht so wirklich an diese schi***e Möglichkeit gedacht. Im ersten Telefonat wurde besprochen, das ich am darauf folgenden Donnerstag zur Rachenspiegelung kommen solle. Kurz darauf hieß es dann aber, kommen sie schon Morgen Mittwoch zur stationären Aufnahme, sie kommen am Donnerstag morgen in den OP. ![]() Die Voruntersuchungen CT und Las-Lymphknoten Ultraschall waren schnell gemacht. (Kein Auffälliger Befund, nur etwas vermehrte Knoten) Auch das Anästhesie Vorgespräch war kein Thema. Kenn ich ja schon alles von früher (vielleicht dazu später mehr). Der Professor der Kieferklinik schaute sich meine Zunge dann auch nochmal an und zeichnete mit einem Edding ein, was alles weggeschnitten werden würde. Ups, das ist ja die halbe linke Zunge! Die sollte dann mit einem Stück linken Unterarm (kennt ihr sicher) Volumen-Rekonstruiert werden. Insgesamt war aber die Aussage, dass das nicht so schlimm werden würde und nur kleine Narben zurückbleiben.Am Donnerstag 18. Dezember 2009 ging's dann in den OP, den ich dann nach ca. 13 stündiger OP wieder verlassen konnte... Gefühlt kranker als vorher! (to be continued - bei Interesse) Gruß Tobias Geändert von n8werk (07.05.2009 um 18:27 Uhr) Grund: Nichtraucher und -Nichttrinker |
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#4
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@ maryland, Atlan und Gitte01
Habt vielen Dank für eure Antworten! Meine Mutter hat sich sehr darüber gefreut und gemeint, dann kann sie sich ja Zeit lassen + braucht sich keinen Kopp mehr zu machen... Eigentlich ist ja alles im grünen Bereich! ![]() Wird es jetzt mal mit Wassereis + Vanilleeis probieren... Die Erfahrung mit dem tassenfertigen Cappuccino hat sie auch schon gemacht. Lieben Gruß dani |
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#5
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Hallo Tobias!
Selbstverständlich interessiert auch "Deine" Geschichte hier mit Sicherheit jede/jeden Beteiligten am Forum. Man kann nur schlauer werden und je mehr Input zur Verfügung steht.....umso besser! ![]() Auch Dir die besten Wünsche! Chili (Detlef)
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Es gibt viel zu tun...und dieses Mal lassen wir es ausnahmsweise mal NICHT liegen!
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#6
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hallo tobias,
da hat es dich ja ziemlich schwer erwischt, muss ich sagen. wie ist denn jetzt der stand der dinge bei dir. du hast noch eine sonde bzw. ein tracheostoma und die chemo und bestrahlung hast du schon hinter dir, oder wie? hast du eine tnm-einordnung deines tumors? kannst du schon wieder sprechen? hier ist jeder zum erzählen, weinen usw. willkommen. lg an alle atlan
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Jesus sagt: "Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben." Joh 5, 24 |
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#7
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Hallo all, hallo Chilihead, hallo Atlan,
dann will ich kurz weiter berichten wie es mir danach ergangen ist. Vielleicht nicht ganz so ausführlich wie ich es eigentlich vor hatte, aber mir ist im Nachhinein dann eingefallen, dass die meisten die hier mitlesen, ja die gleichen Geschichten haben... Es war ein T2 Tumor der vollständig entfernt werden konnte. Alle entnommenen 48 Lymphknoten waren frei und das Transplantat ist gut angewachsen. Nach dem ich dann mehr oder weniger aufgewacht bin, hat man mich - weil die Schwestern auf der Kieferstation irgendwie überfordert waren und die Station sowieso über die Weihnachtsfeiertage geschlossen und mit der HNO zusammen gelegt wurde - in ein HNO Wachzimmer gelegt. Die ersten Nächte waren der Horror. Geschwollenen Hals, Blasenkateter, Magensonde, zwei Drainagen im Hals, Wunde am Arm, Infusion in der Hand und ZVK in der Leiste. Dazu Tracheostoma und dicken Beißkeil im Mund. *sabber* Das schlimmsten für mich war der Luftröhrenschnitt und die damit verbundene ständige Schleimhusterei und das Absaugen! Das Husten fing immer dann (noch mehr) an, wenn ich gerade eingeschlafen war.... Super! Ab der dritten Nacht war es dann aber Möglich das entweder mein Vater oder meine Frau (wir haben letzten Sommer geheiratet) im Schichtbetrieb bei mir waren und dann auch das Absaugen übernehmen konnten. So hatte ich 24/7 Betreuung durch sie. Was für eine Erleichterung! Dafür muss ich mich echt bedanken. Insgesamt hatte ich aber kaum echte Schmerzen, nur einen fürchterlichen Muskelkater in den Schultern und im Rücken durch das ständige Husten. Wie schlimm die ersten zwei Wochen nach der OP waren muss ich hier wohl keinem so genau berichten, oder? Die ganze Geschichten mit den Ärzten und Schwestern die man erlebt kennen sicher die meisten aus eigener Erfahrung. Es ist in dieser Zeit eigentlich auch alles recht gut verheilt und es kam zu keinen Komplikationen. Nach 3 Wochen kam die Magensonde raus, wurde in einer zweiten OP dann noch ein Stück Haut aus der Leiste - witziger Weise genau die Stelle auf der die Blinddarmnarbe ist - auf die Wunde an der Hand transplantiert und die Luftröhre wieder verschlossen. Die Tumor-Konferenz hat dann Gott sei Dank beschlossen, das ich auf Grund meiner Vorgeschichte & der nicht befallenen Lymphknoten nicht bestrahlt werde und auch keine Chemo bekomme. Am 16. Januar 2009 wurde ich dann "schon" wieder aus dem Krankenhaus entlassen und konnte so am 24. Januar - wie ich es mir gewünscht hatte - mit der Familie Weihnachten nach feiern. Zwar noch geschwächt aber wohl auf.Im Anschluss habe ich und nehme ich ambulante Lymphdrainage-, Krankengymnastik- und Logopädie-Termine wahr. Die Schwellung des Halses geht zurück und die Beweglichkeit kommt langsam wieder. Seit Anfang April gehe ich wieder arbeiten. Gestern kam der Schwerbehindertenausweis (GdB 100%). So geht es mir den Umständen entsprechend gut. Die letzte Kontrolluntersuchung war ohne Befund. Morgen habe ich sicherheitshalber noch eine Ultraschall Untersuchung. Beides im 4 Wochenrhythmus. Sprechen, Essen und Schlucken geht recht gut. Die Beweglichkeit der Zunge ist schon wieder gut hergestellt und das Gehirn nimmt den neuen Teil kaum noch als Fremdkörper war. Was mich noch einschränkt ist die verspannte Körperhaltung auf Grund der Narben am Hals. Diese ziehen sich ein bisschen zusammen und spannen. Die ganze Fläche ist außerdem noch verhärtet. Soweit in Kurzfassung meine Geschichte & Vorstellung. Tobias |
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#8
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S0, ich nochmal!
Hab heute den ultimativen Kaugummitest (Markenware, ohne Zucker) ausprobiert....hmmm....geklebt hat's wie immer im Mund, sogar etwas heftiger aber nicht wirklich vermehrte Speichelproduktion. Naja, bisschen üben hilft vielleicht weiter. Das ist während meiner seit Juli 2008 andauernden Krankheitsgeschichte z-Zt. der schlimmste Zustand für mich und es wird einfach nicht merklich besser; eher umgekehrt ![]() Ich mache morgen neue Alternativ-Termine bei anderen Medizinern; fühle mich im Augenblick nicht optimal betreut....alle quaken nur rum von wegen "Sie sind ja tumorfrei" aber kein Schw.... kümmert sich jetzt um die brutalen Folgeschäden der Therapie; ganz toll! LG vom Chili
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#9
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Hallo Lydia,
ich hatte auch relativ lange nach der Bestrahlung an der Wangeninnenseite (innen, auf der "guten" Seite) bis Unterlippe (bis rüber zur "bösen" Seite) kleine flüssigkeitsgefüllte Bläschen die naja, nicht richtig aber irgendwie schon ... schmerzhaft waren. Die kamen besonders nach dem Essen, da konnte ich sozusagen drauf warten. Ich hab die Dinger z.T. aufgeknietscht, mit Panthenol Augensalbe (ja wirklich) eingeschmiert, hab alle Stunde mit Salbeitee gespült, zusätzlich 3x am Tag mit Betaisodona gespült und mit Tantum Verde gesprüht. Und dann eines Tages waren sie einfach weg. Mit den Pilzmittelchen hab ich eher schlechte Erfahrungen gemacht, wirklich geholfen haben mir nur die Tabletten (Kapseln), leider komme ich nicht mehr auf den Namen, aber das sind wohl richtige Hämmer, denn meine Ärztin war so gar nicht begeistert als ich die zu früh abgesetzt hatte und nachbehandelt werden mußte... ich denke auch, daß diese Bläschen mit dem Soor nix zu tun haben. Was ich mir aber schon vorstellen könnte ist ein Zusammenhang mit dem Vitamin C.Ich wünsch Dir, daß Du das Problem schnell in den Griff kriegst... ![]() @Chili: ganz sehr Daumendrücken für den 15.!!!!! @Andreas: Tschakkaaaaaa...... DU SCHAFFST DAS!@alle anderen: Möge es euch so richtig gut gehen! Herzlichst Elisa |
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#10
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Hallo Atlan,
dir zu deinem 5. Geburtstag alles Gute. Nun zu deiner Frage. Das inoperable Rezidiv wurde im Dezember 08 nur 3 Wochen nach der 3. OP festgestellt. Durch die Chemo und Bestrahlung im Januar und Februar konnte der Tumor entfernt werden. Ende April wurde ein PET CT gemacht und man konnte keinen Tumor mehr feststellen. Liebe Grüße Lydia |
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#11
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Huhu Ihr Lieben,
so, heute das notwendige Bahnticket Richtung Dortmund wieder mal erworben und nun schaun' mer mal...ich hoffe nicht, dass die mich da gleich wieder in diese scheusslich enge MRT-Röhre stecken; da hab ich mittlerweile nach 3x ein gestörtes Verhältnis zu ![]() Aber ich hab ja einen Tag später Burzeltag; vielleicht können mir ja die Ärzte dort eins der schönsten Geschenke machen, die man sich vorstellen kann...so nach dem Motto: "da ist doch nix mehr nachweisbares und der Rest, den müssen Sie halt aussitzen!"... wär toll, auch wenn das immer schwerer fällt. Und für Lydia: Betaisodonna iss ne' ganz tolle Sache für oder gegen alle Infektionen; es gibt da eine Variante für äußerlich und eine Mundspülung (in der Apo). Die Mundspülung schmeckt zugegebenerweise grottenschlecht, bei mir mit meiner zähen Schleimbildung hat das aber sogar was Gutes; das Zeugs reichert sich in dem Kram, den man sowieso nicht aus dem Hals bekommt an und desinfiziert selbst über Nacht...schwacher Trost, ich weiss, aber ist schon gut das Medi. So, ich spurte jetzt ins Wohnzimmer und hau' mich auf's Sofa Ganz liebe Grüsse an euch alle
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Es gibt viel zu tun...und dieses Mal lassen wir es ausnahmsweise mal NICHT liegen!
Geändert von Chilihead (14.05.2009 um 00:18 Uhr) |
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#12
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Hallo Leute,
leider habe ich keine Ahnung, wie und ob ich eine Nachricht schreiben kann. Deshalb erst mal die Bitte an Euch, schreibt mir mal. Nur soviel, ich bin heute das 2. Mal operiert worden und so fühle ich mich auch. Mit freundlichen Grüßen Christoph |
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#13
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hallo lydia,
dann ist ja noch einmal alles gut gegangen, oder? danke für die geburtstagswünsche. liebe grüsse an alle atlan
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Jesus sagt: "Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben." Joh 5, 24 |
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