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#1
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Hallo Susi,
unsere Berichte haben sich jetzt überschnitten, hast mir schon eine Frage beantwortet. Ich bin echt überrascht, wieviele schon geantwortet haben. Jetzt gehts mir schon ein bisschen besser. Vielen Dank. LG Elke
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Richtig sieht man nur mit dem Herzen, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar. Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz |
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#2
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Hallo Elke,
zunächst einmal herzlich willkommen in diesem Forum. Auch ich fühle mich hier gut aufgehoben und verstanden. Ich selbst hatte auch einen G3 Tumor und gestern war meine L E T Z T E !!! Chemo!!! Du siehst wie ich mich freue! ![]() ![]() ![]() Ich habe auch ein paar Kilo zugenommen und denke, daß es sich bei den Kilos um die zusätzliche Kortisongabe, sowie die Flüssigkeit handelt, die man trinken soll. Es wird empfohlen am Chemotag, sowie den folgenden Tagen 3l zu trinken. Das ist gar nicht so leicht und man fühlt sich danach auch wie ein wandelndes Fass. Umso häufer muss man aber auch zur Toilette, was ja auch Sinn der Sache ist. Den Körper zu spülen. Was die Übelkeit betrifft: Ich habe nach den ersten 5 Chemos am selben Tag ein bis zwei mal gebrochen und gestern nach der letzten Chemo gar nicht. Vermutlich liegt es aber auch an der psychischen Verfassung. Es ist nun mal zum ko...! Im Nachhinein frage ich mich allerdings wo die Zeit geblieben ist. Im Januar war die erste Chemo und nun ist diese Phase schon vorbei! Gott sei Dank! Freue mich schon wieder auf neue Haare! Du schaffst das auch! Ganz sicher! Wünsche alles Liebe und Gute! Rehfrau
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#3
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Hallo Elke,
ich hatte ebenfalls ein T3-Mammakarzinom vor fast 8 Jahren. Sowohl vorher (um den Tumor zu schrumpfen) als auch nach der Operation erhielt ich eine Chemotherapie. Mir ging es relativ gut (nur kurz nach der Infusion leichte Übelkeit, veränderter Geschmackssinn, nachlassende Kondition). Geholfen hat mir die Vorstellung, dass die Chemo meinen Krebszellen zu Leibe rückt, sie mir hilft und nicht mein Feind ist. Zugenommen habe ich während dieser Zeit nicht. Danach ging und geht es immer noch mit einer AHT weiter (Zoldex + Tamoxifen, jetzt Femara). Dies weil mein - und wahrscheinlich auch dein Tumor - hormonpositiv ist. Die Chemo, um möglichst alle im Körper befindlichen Tumorzellen zu vernichten (die können sich nicht nur über die Lymphknoten, sondern auch das Blut und die Haut verteilen) und die AHT um die u. U. nicht vernichteten Tumorzellen am Wachstum zu hindern. Auch während der AHT habe ich nicht zugenommen. Allerdings befördern dich Chemo, spätestens aber AHT in die Wechseljahre und dann sinkt der Kalorienbedarf. Und da wird es dann etwas schwieriger das Gewicht zu halten. Jetzt bin ich 51 Jahre alt und es geht mir prima. Auch wenn jetzt vielleicht alles bedrohlich für dich aussieht: es gibt ein Leben nach dem Krebs. Ich wünsche dir viel Kraft und Glück, Regina |
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#4
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Hallo Elke,
ich habe eine ganz andere Diagnose wie Du (zwar auch G3, aber mit befallenen LK und Her2neu positiv und dazu auch erst 24 Jahre alt )... Trotzdem denke ich: versuche Dich mit dem Gedanken, eine Chemo zu machen, "anzufreunden". Mit 52 hast Du noch viele gute Jahre und Jahrzehnte vor Dir - ich denke, die Ärzte werden Dir zu einer Chemo raten. Und ich würde Sie in Deiner Situation auch machen. Aber das muss jeder selbst für sich entscheiden. Das Du erst mal kritisch bist, finde ich voll in Ordnung. Ich denke, die meisten von uns haben erst einmal ablehnend reagiert - klar, Chemo ist nichts schönes. Ich hatte das Glück, dass mein Tumor unter der Chemo (wurde erst nach der Chemo operiert) komplett verschwunden ist . Nur noch tote Zellen und Narbgewebe waren nach 8 Zyklen übrig. Da konnte ich wirklich erleben, dass die Therapie wirkt. Postoperativ ist das natürlich schwieriger...Mistel spritze ich übrigens auch, früher zusätzlich zu der anderen Behandlung (Chemo, Antikörper, Bestrahlung) und jetzt ergänzend zur Antihormon-Therapie. Selen nehme ich auch täglich. Wegen dem Gewicht: mach Dir darüber keinen Kopf! Es wird Dir "wurst-egal" sein, ob Du ein paar Kilos rauf oder runter gehst mit Chemo und AHT. Andere Dinge sind jetzt wichtiger. Nur Mut... pack den Kampfanzug aus und zeig dem Krebs die kalte Schulter! Du packst das!Alles Gute für Dich, Sonne
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____________________________________ Lebe wild und unersättlich!
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#5
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ehrlich ... mach die chemo !! sie ist ein weiterer baustein neben
der aht deinem taliban den krieg zu erklären ! du mußt alle waffen einsetzten die du hast ... denn er tut das ja auch ich hab letztes jahr die chemo hinter mich gebracht .. hab auch nen G3er gehabt ... allerdings einen lk befallen und her2neu pos. ich bin relativ gut klar gekommen mit der chemo .. hab keine angst ... es ist kein zuckerschlecken .. aber es geht schnell vorbei . dann hast du wenigstens das gefühl ... alles getan und jedes mittel ausgeschöpft zu haben . viel glück wir sind hier immer für dich da feliz ps : mache grade aht mit tam und zoladex .... und abgesehen von ein paar hitzewallungen merke ich gar nichts ;-) Geändert von Feliz (09.05.2009 um 01:32 Uhr) |
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#6
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Hallo Elke,
meine Chemo war eigentlich "gar nicht so schlimm", nach der Infusion hatte ich ganz dicke Knie und fühlte mich irgendwie wie auf Watte. Zu Hause bin ich dann sofort mit meinem Mann und den Hunden ca. 1 Stunde durch den Wald gelaufen. Danach habe ich mich ausgeruht bzw. bin ins Bett schlafen. Am nächsten Tag war ich nicht so fit wie sonst aber ich habe meine Kräfte so eingeteilt dass ich mich über den Tag geschafft habe. Die Übelkeit war durch die Medikamente ganz gut im Griff nur der Geschmackssinn war nach 3 Tagen weg. Das war besonders blöd weil man durch das Kortison unendlichen Hunger bekommt, aber alles nach Pappe schmeckt. Man probiert denn vieles aus, aber der Geschmackssinn ist einfach hin. Auf diese Art und Weise habe ich dann 8 kg zugenommen und die sind mir bis heute treu geblieben. Auch meine Blutwerte haben damals verrück gespielt, die Neutrophielen waren immer sehr grenzwertig sodass ich immer erst am Tag vor der nächsten Chemo erfahren habe ob sie überhaupt statt findet. Zwischendurch hatte ich auch Fieber und mußte Antibiotika nehmen ( insgesamt 3 mal ) aber trotzdem hat alles in allem ganz gut geklappt, ich habs überstanden, bin immernoch "ich" und fühle mich ( abgesehen von der schwächeren Konstitution ) wie ein normaler Mensch!!!!! Zur Chemo dachte ich mir: da ist ein edler Ritter in meinen Venen, der zerstört die Krebszellen. Der hat einen Panzer mit Stacheln und ein spitzes Schwert. Wenns mich mal irgendwo gezwack hat dann habe ich mir vorgestellt dass er jetzt an dieser Stelle mit seinem Stachelpanzer kratzt und mit seinem Schwert die Krebszellen erwischt. Klingt vielleicht etwas naiv, aber es hat mir super geholfen die Chemo nicht als etwas "böses" anzusehen sondern als eine Hilfe die man so dringend braucht. Liebe Grüße Gina |
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#7
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Hallo Elke,
Du hast hier schon so viele hilfreiche Antworten bekommen und ich brauche mir gar nicht lange überlegen, w a s ich Dir schreiben soll. Außer einfach aus meiner Sicht dies : Ich hätte viel mehr Angst vor den Folgen gehabt, wenn ich NICHT das VOLLE PROGRAMM therapiert hätte..... ....und das war bei mir wie bei vielen Betroffenen die hier im Forum schreiben: Brusterhaltende OP, 8 Zyklen Chemo, 31 Bestrahlungen und sei 6 Jahren AHT. Alles Gute für Dich
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Ilse Geändert von Ilse Racek (09.05.2009 um 08:35 Uhr) |
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#8
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Hallo Elke,
ich bin auch noch nicht solange im Forum. Wurde Ende März brusterhaltent operiert. Bei mir wurden 13 Lymphknoten entfernt, einer war befallen. Mein Tumor ist G2. Da eine Studie in Holland einen Teil meines Tumores gentechnisch untersucht hat und meinten mein Rückfallrisiko wäre gering, sollte ich nur eine Hormontherapie machen. Ich habe nach guter Überlegung und vielen Gesprächen, die Teilnahme abgelehnt, weil mir das zu wenig ist. Nun mache ich Chemo, Strahlentherapie und Hormone. Nächsten Freitag bekomme ich meine erste Chemo TAC. Ich möchte für mich alles machen, was möglich ist. Ich bin 45 Jahre alt und hoffe das so in den Griff zukriegen. Wir schaffen das schon und du mußt machen, was dein Bauchgefühl dir sagt und was du für richtig hälst. Aber ich glaube schon, das die Chemo der richtige Weg ist. ![]() Mit einer ganz dicken Umarmung Sabine |
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#9
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Hallo Elke,
ich hatte auch eine andere "Formel" (siehe Signatur) und meine Behandlung war auch Chemo-OP-Bestrahlung. Eine Bekannte machte keine Chemo, dafür muss sie jedesmal, wenn ihr wo was weh tut das Programm durchmachen: Mammo, Szintigrafie, Röntgen, MRT, Ultraschall ... Mir gehts wie oben schon mehrmals ausgedrückt, jetzt besser, weil ich weiß, ich muss das nicht wg. "jeder" unerklärlichen oder auch bekannten Schmerzen/Symptome machen. Zitat:
ich hab trotz Kortison abgenommen, sogar so krass, dass ich von anderen Medikamenten Überdosierungserscheinungen bekam und diese reduziert werden mussten. Erst nach der OP oder Bestrahlung hab ich wieder zugenommen. Essen konnte ich von der Verträglichkeit alles, allerdings bekam ich Aphthe, weswegen ich kaum was in den Mund bekam. Gegen die Übelkeit bekam ich Tabl. mit dem Wirkstoff Metoclopramid. Nach ca. 10 min war mir nicht mehr übel.Alles Gute, Du schaffst das ganz sicher auch. LG, Manuela
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Versuche, unbekümmert zu leben wie ein Kind. Für das Kind zählt der Moment - es staunt über jeden. |
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