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#1
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Liebe Henrike,
es tut mir unendlich leid und ich wünsche dir alles Liebe. Du hast den Moment des Todes so schön beschrieben... so wünsche ich es mir auch für meine Ma. Habe ganz herzlichen Dank, dass du davon erzählt hast. Alles Liebe, Undine
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_________________________ Ich habe mit Hilfe der Menschen im Krebsforum meine Mutter 2010-2011 bei ihrer Lungenkrebserkrankung (Adenokarzinom) begleitet. Sie starb Weihnachten 2011. Danke an alle, die mir geholfen haben. Und alles Liebe für alle, die den Kampf gegen Krebs bestreiten. |
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#2
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Liebe Henrike,
habe gerade deine Schilderung gelesen und mich sofort an den Tod meiner Mutti am 29.11.11 erinnert. Ich habe mich fast genau so wie du von meiner Mutti verabschiedet, lag in ihrem Bett, hab sie in den Arm genommen, mit ihr geredet, sie gestreichelt und ihre Hand in meine genommen. Und obwohl sie nicht mehr wach wurde ist sie unter meinen Berührungen ganz friedlich eingeschlafen. Habe es schon in einem anderen Beitrag geschrieben. Und auch für mich war und ist diese Erinnerung zwar schmerzvoll, aber auch eine wunderschöne und beruhigende. Ich habe in den Wochen zuvor so viel Angst gehabt und viel von den Schrecken und der Trauer vorweggenommen, so dass ich jetzt ganz still trauern kann ohne Wut, Zorn, Hilflosigkeit oderschlechtem Gewissen. Ich war bei ihr und habe ihr den Liebesdienst erwiesen, den ich als Tochter geben konnte. Sie hat mir unter körperlichen Schmerzen das Leben geschenkt, ich ihr unter seelischen Leid das Sterben erleichtert. Zur Schwester sagte ich, als Mutter hält man die Hand seines Kindes in der eigenen, jetzt halte ich als Tochter die Hand meiner Mutti in meiner. Sei lieb gegrüßt von einer traurigen, aber auch mit wundervollen Erinnerungen angefüllten Tochter zur anderen. Bärbel |
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