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#1
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Hallo Elke !
Bin wie du 44 Jahre , bin im April 06 operiert worden. Bekome auch seither Nolvadex und Zoledex. War letzten Dienstag zur Kontrolle auf der Onkologie und hab auch mal wieder über den Sinn oder Unsinn der Zoledex Spritze mit meinen Arzt gesprochen. Er meinte auf alle Fälle sollte ich meine Behandlung weiter durchziehen. Also heißt es für mich durchhalten! Schicke dir LG goldbienerl |
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#2
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Hallo Elke,
ich bin 43 und bekomme seit letztem Sommer Tamo. und Zolad. Meines Wissens hängt es allein vom Hormonstatus ab, ob man Zolad. bekommt oder nicht. Wenn der Zyklus komplett wegbleibt (man also in der Menopause ist), braucht man es nicht, wenn die Eierstock-"Produktion" vom Körper wieder hochgefahren wird, dann schon! Denn Tamo. soll ja nur nach den Wechseljahren genommen werden. Zur genauen Beurteilung hat mein Gyn. über eine Blutuntersuchung den Hormonstatus bestimmt, von diesen Werten hängt die Zola.-Gabe ab! Solltest du vielleicht nochmal nachfragen! Grüße, Corinna |
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#3
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Hallo zusammen!
Ich glaube auch, dass die Entscheidung mit dem Hormonstatus zusammenhängt. Solange eine Frau noch premenopausal ist (egal in welchem Alter) wird - glaube ich - immer erst mind. 2 Jahre Zoladex gegeben... Liebe Grüße, Eva |
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#4
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Hallo ihr lieben,
ich dachte doch auch bis gestern, dass das mit dem Hormonpegel zusammenhängt, ob Zoladex gespritzt wird. Meiner ist im Keller - aber weil es ja Schwankungen geben kann, wurde mir trotzdem zu Zola geraten. Aber das soll ganz neu sein (lt Vortrag), prinzipiell alle unter 40 Zola, drüber nix mehr, weil hauptsächlich die Frauen unter 40 davon provitieren. Ach mano...ich wär besser daheim geblieben. Ich glaube, die Ärzte wissen selbst nicht so genau , was sie machen sollen. Neue Regelungen - alte Überzeugungen? Was auch angesprochen wurde: seit 7 Jahren wird erstmal nur der Wächterlympknoten entfernt, wenn der frei ist brauchen keine weiteren raus. Sowas ärgert mich dann schon, warum haben die dann bei mir alles ausgeräumt? Und dann ist man dazu übergegangen erst Chemo zu geben, danach erst OP.(War bei mir auch umgekehrt). Zur Zeit fühl ich mich ja sooo gut betreut. LG Elke |
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#5
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Hallo,
meine Frau hat vor einem halben Jahr mit der AHT begonnen. Sie war damals 44 und hat von Anfang an nur Tamoxifen bekommen. Wir haben uns darüber zunächst ein wenig gewundert. Die Ärztinnen in der Uniklinik haben die Therapie dann aber genau so begründet, wie Elke es in ihrem Vortrag gehört hat. Zu Beginn der Therapie hatte meine Frau - wohl als Folge der Chemo - keine Tage. Inzwischen sind sie jedoch wiedergekommen. Dennoch hat die Ärztin in der Uniklinik entschieden, die Therapie so fortzusetzten, wie sie begonnen wurde - also ohne Zoladex. Ein wichtiger Punkt waren dabei die ziemlich großen Eierstockzysten, die sich schon recht bald nach Therapiebeginn bei meiner Frau gebildet hatten. Wenn die nicht wieder verschwunden wären, hätte sie wohl auch Zoladex bekommen. Bei einer Bekannten meiner Frau ist das tatsächlich so gewesen. Gott sei Dank haben sich die Zysten bei meiner Frau von selbst wieder zurückgebildet. Sie nimmt auch heute nur Tamoxifen und es geht ihr eigentlich recht gut dabei. Gruß bastl |
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#6
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Hallo
ich habe gerade meine Akte gewälzt. Dort steht 90-95% der Tumorzellen zeigen eine Reagibilität mit Antikörpern gegen Progesteron-Rezeptoren und 10-20% gegen Östrogen-Rezeptoren.?? Ich versteh nur Bahnhof. Ist das nun gut oder schlecht? Hoffentlich kennt sich da jemand besser aus als ich. LG Elke |
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#7
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Da die Progesteron-Rezeptoren stark positiv sind, ist eine Antihormontherapie möglich und sinnvoll. Das ist eine Therapiemöglichkeit mehr und so was sehe ich als positiv an.
Gruß Dorothea |
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#8
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Ich kann das nur bestätigen. Mein Arzt sagte, dass man mit positiven Hormonrezeptoren die zusätzliche Chance hat, aktiv etwas vorbeugend zu tun. Ich nehme zur Zeit Trenantone (2-3 Jahre) und werde nun parallel noch 5 Jahre Tamoxifen nehmen.
Ich würde Dir aber auf jeden Fall empfehlen, Deinen Befund ausführlich mit Deinem Arzt zu besprechen. Wenn Du über Dich und Deinen Körper Bescheid weisst, kannst Du mit einem guten Gefühl der Zukunft starten. Hoffe, es hilft Dir. Viele Grüße Maxi |
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#9
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Hallo Elke,
auch ich habe erfahren, dass es sehr positiv ist, wenn Tumore möglichst viele Hormonrezeptoren haben. Habe einen zwar ziemlich großen, aber zum Glück stark hormonrezeptorpositiven Tumor entfernen lassen (SCORE 12 für Östrogen und Progesteron, las ich in der Akte). Bin zur Zeit in Chemo, sehe aber die für mich größte Chance in der Behandlung mit Tamoxifen und Zoladex über insgesamt 5 Jahre, die sich anschließt. Gruß Anwi |
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#10
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Hi...
hab ich da was verwechselt? Der Krebs ernährt sich doch von Östrogenen und das Tamoxifen setzt sich auf diese Rezeptoren und blockt sie ab. Was hat es dann mit dem Progesteron-Rezeptor auf sich? Da bin ich ja 90-95% positiv und bei dem anderen nur schwach. Nächste Woche hab ich einen Termin beim Doc, da werd ich ihn mal wieder löchern. Ich glaub dem wird schon Angst, wenn der mich sieht und denkt die schon wieder. @Maxi - Da drängt sich mir doch gleich die nächste Frage auf. Sind Trenantone besser als Zoladex? @Anwi - Mein Score liegt nur bei 1. Sind da nicht die Nebenwirkungen der Medikamente größer als der Nutzen? Ich hoffe du verträgst die Chemo einigermaßen? LG Elke |
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#11
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Hallo,
leider hab ich mal wieder ein Problem. Hatte OP, Chemo, Bestrahlungen, AHT - das ganze Programm. Seit September hab ich mit Tamoxifen angefangen und seit 2 Monaten krieg ich Zoladex (für 1/2 Jahr). Jetzt, oh Schreck hab ich meine Tage bekommen, nach fast 8 Monaten. Wie geht denn das? Ich denke meine Eierstöcke sind lahmgelegt? Ich hab mich schon gefreut, denn meine Hitzewallungen sind so gut wie weg. Weil die Eierstöcke wieder arbeiten - trotz Zoladex? Oder kann sich da vom Tamoxifen die Gebährmutterschleimhaut aufgebaut haben und das gibt Blutungen? Hatte jemand von euch auch schon Blutungen? Werde nächste Woche meinen Doc kontaktieren, aber würde mich über eine Antwort von euch freuen. LG Elke |
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#12
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Liebe Elke,
unter Zoladex sollte die Regel ausbleiben. Vieleicht wirkt das Zoladex bei dir wirklich nicht. Das kann dein Gyn aber mit einer Hormonbestimmung im Blut feststellen. Unter Tam kann es zwar zu Blutungen kommen, aber auch das müsste untersucht werden. Ich glaube die sind aber nicht zu stark wir eine Regelblutung. Wenn Zoladex bei dir wirklich nicht wirken sollte, ist Enantone vielleicht eine Alternative. Die bekomme ich und ich fühle mich damit besser als unter Zoladex. LG Franziska |
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#13
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Liebe Elke,
ich bekomme auch Zoladex und hatte die ersten zwei Monate dabei Blutungen. Hab es aber vor der Chemo schon bekommen,und mein Arzt meinte es kann gut zwei Monate dauern,bis die Eierstöcke wirklich ruhen!! Ich denke wirklich weiterhelfen kann da leider nur der Doc. Deinen Hormonspiegel zu bestimmen ist mit das einfachste.... So kann man ganz genau sehen,was noch wie arbeitet,oder auch nicht. Mach dich nicht zu verrückt,ich denke es wird eine beruhigende Erklärung geben. Liebe Grüße,Katrin
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] Mach kaputt-was dich kaputt macht
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#14
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Hallo Katrin, Franziska
erstmal danke für eure Antworten. Ich habe mit meinem Doc telefoniert und der meint, das kann durchaus vorkommen und ist kein Grund extra zu ihm zu kommen. Am 8. März hab ich sowieso einen Nachsorgetermin. Die Blutung war am nächsten Tag auch schon wieder verschwunden. Naja...man denkt eben immer erst mal an das Schlimmste. Liebe Grüße Elke |
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