Krebs-Kompass-Forum seit 1997  


Zurück   Krebs-Kompass-Forum seit 1997 > Spezielle Nutzergruppen > Forum für Angehörige

Thema geschlossen
 
Themen-Optionen Ansicht
  #226  
Alt 24.04.2004, 17:50
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Lebenserwartung

Das hört sich an als ob du ins Basel bist!!!!

So ein Mist. dabei noch machtlos nebedran stehen zu müssen ist für dich sicher die Hölle.

Wir wünschen dir viel, viel Kraft und Zuversicht, eine Zweitmeinung ist sicher angeraten.

Viele liebe Grüsse Liz und Willy
  #227  
Alt 26.04.2004, 14:25
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Lebenserwartung

Hallo, meine Oma hat auch die Diagnose bekommen dass sie Lungenkrebs hat. Leider möchte sie sich keiner Behandlung unterziehen. Keine Chemo, keine OP etc. Ich bin jeden Tag bei ihr und versuche sie zu überreden mit meiner ganzen Familie. Doch wir haben abolut keine Chance. Die ersten Anzeichen gab es im Dezember (letztes Jahr). Mitte Februar kam sie ins Krankenhaus, da sagte man ihr dass sie Lungenkrebs hat. (Ich kann Euch leider auch nicht mitteilen, ob gut- oder bösartig, da sie das noch nicht einmal wissen möchte)

MIttlerweile kann sie kaum noch auf die Toilette gehen, da sie keine Luft mehr bekommt. Könnt Ihr einschätzen, wie lange sie noch ca. zu leben hat???
  #228  
Alt 27.04.2004, 18:20
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Lebenserwartung

Bin 64 Jahre alt und habe gestern erfahren,dass ich an Lungenkrebs erkrankt bin. Hatte keine besonderen Beschwerden,nur dass mein Husten nach einer Lungenentzündung nicht mehr wegging. Erst nächste Woche wird erstmalig Gewebe entnommen, um festzustellen welche Art von Krebs ich habe. Es heisst(laut Schichtröntgen), im rechten Lungenflügel sitzt der Krebs und hat sich bereits in den rechten Lungenflügel, in den Lymphdrüsen verbreitet.Also schon nicht mehr die Anfangsphase! Was kommt jetzt auf mich zu? Wie lange lebe ich mindestens noch, bitte antwortet mir.Ich bin am Ende!
  #229  
Alt 27.04.2004, 18:31
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Lebenserwartung

Liebe Katharina,
warte erstmal die Untersuchungsergebnisse ab. Bei meinem Vater hieß es auch erst, dass die Lymphknoten befallen wären. Erst nach der OP hat sich herausgestellt, dass sie doch nicht befallen waren. Ich drücke Dir die Daumen.

Liebe Grüße
Marion
  #230  
Alt 28.04.2004, 03:02
Liz und Willy Liz und Willy ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 10.04.2004
Ort: auf der ganzen Welt, z.Z. Basel, Schweiz
Beiträge: 890
Standard Lebenserwartung

Liebe Katharina

marion hat recht, warte ab, wir wissen,d ass gerade diese "Wartezeit" die schlimmste ist, haben es auch hinter uns, mehrfach....

Aber voreilig Schlüsse zu ziehen und in Panick zu geraten bringt nichts, es kostet nur unnötige Kraft.

Viel kraft wünschen wir dir liebe Grüsse Liz und Willy

auch an alle anderen aktiven und passiven Schreiber resp., Mitleser.....
  #231  
Alt 21.04.2005, 08:59
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Lebenserwartung

Was sollen wir tun wenn unsere mum unterleibkrebs hat wie lange kann sie noch leben.
Warte auf antwort danke

[b] Liebe Sarina, ich weiß ehrlich gesagt nicht genau wie ernst Dir Deine Frage ist. Zum einen bist Du hier im Lungenkrebsforum. Zum anderen ist es hier in diesem Forum nicht möglich per Ferndiagnose Tips zu geben ohne den einzelnen Sachverhalt zu kennen ,noch ist darüber ohne weitere Kenntnis ein Austausch möglich mit anderen Betroffenen oder Angehörigen und schon gar keine Prognose über Lebenserwartungen.
Ich versuche Dir gerne weiter zu helfen wenn Du mir etwas genauer die Umstände erzählst, gerne an meine Mailadresse angelika_koelbl@yahoo.de wenn Du dies nicht öffentlich machen möchtest.
Liebe Grüße Angi ( LK-Mod.)
  #232  
Alt 22.04.2005, 01:30
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Lebenserwartung

Hallo, schön, dass hier so offen gesprochen wird. Meiner Mutter ging es schon lange schlecht, ihre Blutwerte lagen kurz vor der Diagnose schon in den untersten Bereichen, Blutarmut, Eisenmangel. Ostern bekam sie Fieber und stark schmerzende geschwollene Lymphknoten am Hals. Die Diagnose: Lungenkarzinom, kleinzellig mit Metastase in der Leber. Im Kopf sind keine. Die Ärzte meinten es wäre Stadium 4 und fingen sofort mit Chemo an. Sie hat einen Tag vor Ostern noch gebacken und ist Fahrrad gefahren. Ich bin 24 und schwanke zwischen der Hoffnung aus dem bösen Traum zu erwachen und dem Abschiednehmen. Ich will sie noch lange in den Arm nehmen, sie hat so viel für mich getan. Die Ärzte sagen wenn die Chemo anschlägt 1 Jahr, sonst 6-8 Wochen. Gibt es gar keine Hoffnung mehr?
  #233  
Alt 22.04.2005, 02:32
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Lebenserwartung

Hallo Conny,

Hoffnung gibt es immer, Ärzte können statistische Erfahrungswerte nennen, nicht mehr und nicht weniger. Der Krankheitsverlauf ist bei jedem Patienten indiviuell.
Sicher bedeutet Stadium 4 - fortgeschrittenes Stadium, aufgrund dessen, das bereits Metastasen vorhanden sind und es handelt sich um eine ernste Erkrankung, gut ist, dass sofort mit der Chemo begonnen werden konnte. Ob sie anschlägt, wird sich nach einigen Behandlungen zeigen.
Du kannst Deine Mutter am besten unterstützen, indem du einfach für sie da bist, ihr zeigst, dass es sich lohnt, weiterleben zu wollen, indem Du offen mit ihr über Deine und Ihre Ängste redest.
Die nächste Zeit wird sehr schwer, Chemotherapie ist eine enorme Belastung für den Körper, hoffentlich hat Deine Mutter nicht allzu viel Nebenwirkungen, es gibt heut ezum Glück einige Medikamente, mit denen man die Nebenwirkungen lindern kann.
Ich wünsche Dir viel Kraft udn alles Gute für Deine Mutter
Gaby
  #234  
Alt 22.04.2005, 03:13
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Lebenserwartung

ich spreche als tochter meines geliebten lungenkrebserkrankten vaters,
was wünsche ich mir für ihn, was hat er für vorstellungen vom weiterleben,
es ist ein tägliches auf und ab, ein tägliches abschied nehmen,
ein sich üben im loslassen
trauer und schmerz-
hoffnung und an den erkrankten glauben, kraft geben wollen,
die zeit miteinander bewußt nutzen- aber wo ist das mittelmaß
- wenn, die krankheit nach ärztlichen berichten soweit fortgeschritten ist, das jeder tag der letzte sein kann
trotzdem das eigene leben leben, die täglichen verplichtungen erledigen...
stark sein wollen, und so von trauer erfüllt sein,
RenateMaria
  #235  
Alt 22.04.2005, 22:34
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Lebenserwartung

Liebe Gaby,

danke einfach für die Antwort, ich sauge im Moment jede Möglichkeit der Kommunikation in mich auf. Ich werde meiner Mutter alles geben was ich kann. Das ist wohl das Schlimme an dieser Krankheit, niemand kann genau sagen, wie die Behandlung anschlägt und welche Nebenwirkungen die Erkrankten aushalten müssen. Es macht einen fertig mit ansehen zu müssen, wie der den man am Liebsten hat leidet. Ich will helfen und kann nicht. Ich bin froh, dass es Foren wie diese gibt und werde irgendwann sicher auch andere Leute mit meinen Erfahrungen etwas helfen können. Was mir auch noch zu schaffen macht, ist, dass mein Vater mir keine große Hilfe sit und die kaputte Ehe meiner Eltern nicht gerade zuträglich ist im Umgang und der Hilfe bei der Krankheit...
  #236  
Alt 01.05.2005, 10:00
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Lebenserwartung

Hallo Renate,

du sprichst mir aus der Seele! - Ich kann dir leider keinen guten Rat geben - befinde mich in einer ähnlichen Situation wie Du. Bei mir geht es um meine Mutter...
Aber manchmal hilft es schon, dass man weiß: man ist nicht allein mit solchen Problemen!

Ich bin mir sicher, auch diese Zeit wird irgendwann einmal vorüber gehen. Es ist schlimm auf diese Zeit zu hoffen - und auf der anderen Seite auch wiederum nicht, nur verständlich. Du weißt sicher, was ich meine. Man ringt mit seinen Kräften, versucht alles unter einen Hut zu kriegen, allen Interessen gerecht zu werden und wird fast zerissen davon. Man denkt, ich muss durchhalten, irgendwann wird es vorbei sein, dann kann man wieder Kraft tanken.
Aber wann kommt diese Zeit? Wann kommt der Punkt, wo man wirklich alles stehen und liegen lassen sollte? Man kann das nicht jeden Tag, jede Stunde und jede Minute machen. Klar, es kann schnell vorbei sein. Aber es kann auch noch eine ganze Weile anhalten. Ich steh vor dem Problem, dass ich meine Kräfte einteilen muss und nicht weiß über welchen Zeitraum. Komme mir manchmal vor als würde ich durch eine heiße Wüste gehen, mit einem Liter Wasser in der Hand - ohne zu wissen wie weit ich noch gehen muss.

Jetzt hab ich schon wieder viel mehr geschrieben als ich wollte...
Liebe Renate halte durch!

Lieben Gruß.
Thema geschlossen

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Lebenserwartung nasanase Brustkrebs 15 02.11.2005 02:38
Lebenserwartung ? Darmkrebs 6 21.05.2005 18:33
Vitaminpräparate können Lebenserwartung verkürzen andere Therapien 63 16.10.2004 13:30


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:33 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2025 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Volksbank Darmstadt Mainz eG · IBAN DE74 5519 0000 0172 5250 16 · BIC: MVBMDE55