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#2491
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Hallo Mosi,
wir tippen hier heute parallel! Ist immer so eine Berg- und Talfahrt, mal geht es mir blendend und ich denke gar nicht an dern Krebs und dann fange ich urplötzlich an zu heulen. Wie neulich beim Zähne putzen, als ein trauriges Lied von James Blunt kam (von der CD, was heisst traurig, die sind halt so schön langsam und schnulzig). Da hing ich dann wieder heulend am Telefon (mein armer Freund) und stammelte was von Todesangst usw. Und ne Stunde vorher hatte ich mich ganz normal mit ihm unterhalten. Also unsere Partner, Freunde und Familie müssen auch ganz schön viel mitmachen, seufz. Schönen Abend noch! bailey |
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#2492
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Hallo an alle ebenfalls Betroffenen,
bei mir wurde leider ein beidseitiges Ovarialkarzinom diagnostiziert (ich bin 32 und war noch vor 4 Wochen bei meiner Frauenärztin die das als "Funktionszysten" abgetan hatte!) und am 6. Dezember habe ich meine Total OP. Es wurde letzten Mittwoch eine Bauchspiegelung gemacht und da wurde dann die endgültige Diagnose gestellt. Glück im Unglück....es kam ja der Focus heraus mit den besten Krebsärzten, so dass ich hoffentlich wenigstens vom richtigen Arzt operiert werde. Der Arzt der die Bauchspiegelung bei mir gemacht hat war sehr unsensibel und da hätte ich kein gutes Gefühl gehabt. Vielleicht kann mir jemand von Euch einfach nur ein paar Tipps gebe wie ich mich vor der OP etwas "beruhigen" kann und irgendwie (soweit das möglich ist) positiv an die Sache ran gehen kann? Schon mal vielen Dank für eventuelle Antworten. Katrin |
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#2493
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Hallo mal wieder und vielleicht zum letzten Mal,
mein Vater kommt morgen zum Sterben in das Krankenhaus wo auch meine Mutter liegt. Er wollte es so. Es geht jetzt zu Ende mit ihm. Sie ist dadurch noch mehr psychisch belastet und ich habe Angst das sie nun ihren Kampf mit dem EK auch noch aufgibt. Mir sagt sie zwar, dass sie "wir" jetzt kämpfen müssen, aber die Angst ist in mir. Auch die Angst morgen Beide in einem Zimmer liegen zu sehen. Ich werde dann nicht alleine dorthin fahren, da ich es auch nicht mehr schaffe. Jetzt geht der Papierkrieg los und ich weiß nicht mehr wo ich hier anfangen soll. Alle wollen sie nun ihr Geld...Verdammt, sogar das Autohaus ruft hier dauernd an und fragt wann er sein neues Auto abholen wird... Ich habe ihr auch gesagt, dass es besser wäre wenn sie nicht zusammen in einem Zimmer liegen. Sie will darüber nachdenken. Ich hoffe auch für sie, dass er nicht mehr lange lebt und die Qualen ENDLICH ein Ende nehmen. Obwohl ich noch eine Kontovollmacht von ihm brauche. Ich weiß nichts mehr. Meine Mutter hat nun den Befund das sie eine Entzündung an der Lunge hat (Pneumodingsbums). So werden sie wohl dieses MTX was ja den Krebs verkleinert hat nicht einsetzen können. Ich habe nur noch Hass auf alles, außer auf Euch. Grüße Nico |
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#2494
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Hallo Katrin,
erstmal herzlich willkommen bei uns! Schön, daß du den Weg hierher gefunden hast. Leider hast du hier aber einen ganz falschen Thread erwischt, weil hier Pressenews, Zeitungsartikel usw. als Tipp angegeben werden und kein Erfahrungsaustausch stattfindet. Entweder eröffnest du einen eigenen Thread oder du schreibs im Erfahrungsaustausch. Hier wirst du wohl nicht von allen Antworten bekommen. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute für deine OP und was soll ich dir als Tipp geben, um deine Nerven zu beruhigen? Schwer zu sagen. Vielleicht das: wir alle, die wir uns hier austauschen, haben diese große OP erfolgreich hinter uns gebracht. Vielleicht hilft das ein wenig. Meine OP war im Juli 2006. Ich hoffe, wir lesen uns in einem anderen Thread wieder. Liebe Grüße Mosi-Bär
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#2495
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Hallo alle miteinander!!
Meine Nachsorge hat keinen untypischen Befund ergeben. Tumormarker, Untersuchung und Ultraschall ok. Ich bin ja Privatpatientin von meinem Operateur, der auch Primarius (Chefarzt) der Gyn. in meinem Krankenhaus ist und nächste Woche Mittwoch muss ich ja ins Kh um meinen Narbenbruch operieren zu lassen. Ich soll meinem Arzt bescheid sagen, wenn ich stationär auf der Chirurgie aufgenommen wurde, er will sich dann um mich kümmern. Hat durchaus Vorteile eine Privatpatientin zu sein. Wegen meiner Verdauungsprobleme meint er, dass wenn nach der Op die Probleme immer noch da wären, müsste ich ins nächste Uniklinikum gehen. Er überweist mich zu einem seiner Kollegen, der Spezialist auf dem Gebiet ist. Dort würde dann u.U. eine virtuelle Colonoskopie, da der letzte Versuch im Juli ja fehl schlug (Verwachsungen). Also endlich mal wieder gute Nachrichten hier im Forum. Ich freu mich! Danke fürs Daumendrücken. ![]() Schöne Grüße Bessie
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Glücklich, wer alles zum Guten wendet und auch das Widrige sich zum Gewinn macht. (Thomas von Kempen) Dir von mir im Krebs-Kompass verfassten Texte dürfen auf anderen Homepages und in anderen Foren ohne meine ausdrückliche Zustimmung weder verwendet noch veröffentlicht werden. |
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#2496
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Liebe Bessie
Juchhu!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!! wie schön!!Beste Glückwünsche und gute Nacht Birgit |
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#2497
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Hallo Bailey !
Wir haben uns noch nicht über Pferde unterhalten. Das auf dem Bild ist meine Stute-noch original LPG gezogen(Sachsen-Anhalt) und wird nächstes Jahr ebenfalls 20,ist aber noch super drauf. Ich habe sie auch schon 11 Jahre. Wir sind früher gesprungen,A und L. Wollte eigentlich noch M reiten,aber dann kam mein sch...Ca .Bin nätürlich trotzdem geritten,aber turniermäßig nicht mehr so intensiv. Jetzt ist meine Zicke zwar soweit fit, hat aber kleine Probleme mit den Gelenken,so dass sie nur noch manchmal etwas hüpfen darf. Ich will ja schließlich noch gaaaanz lange was von ihr haben. Mir geht es aber ähnlich wie Dir : mein Pferdchen hat mich beide Male wieder ganz schnell auf die Beine gebracht. Meine Hunde übrigens auch. Leider kann ich nur noch ein bißchen locker reiten, weil mein Bauch das nicht mehr mitmacht. Beim Aussitzen habe ich das Gefühl,der Darm kommt mir zum Hals raus. Also lasse ich das. Schön,auch hier eine Reiterin gefunden zu haben. Das Foto wurde in der Heide gemacht,hatte da Urlaub gebucht. Obwohl mein Rezidiv dazwischenkam,sind wir gefahren. 3 Wochen nach Entlassung aus dem KH. Die Überraschung kam dann dort:als ich zur Abrechnung ging,drückten mir die Hofbetreiber einen Umschlag in die Hand. Es war ein Gutschein für den Urlaub. Meine Stallgenossen haben zusammen geschmissen und mir den Urlaub gesponsort. Da war ich total platt und die Tränen kullerten... Schaffst Du es noch,"richtig"zu reiten,oder laßt Du Dich-wie ich-nur noch durch die Gegend tragen? Ich wünsche Dir noch ganz viel spaß mit Deinem neuen Füchsen. Liebe Grüße Heike |
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#2498
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Hallo Nico !
Dein Vater hat dann ja sehr schnell abgebaut. Das ist sicher sehr schwer für Deine Mutter . Aber ich kann verstehen,dass sie trotz ihrer eigenen schlimmen Lage ,die letzte Zeit mit ihrem Mann verbringen möchte,auch wenn es sehr belastand sein wird. Hat das Krankenhaus einen Sozialarbeiter ? Das Krankenhaus könnte auch noch ein Betreuungsverfahren einleiten-das geht im Krankenhaus meist auf dem kurzen Weg,während es sonst eine Ewigkeit braucht. Deine Mutter sollte sobald als möglich eine Vorsorgevollmacht erstellen,damit du wenigstens ihre Angelegenheiten regeln kannst. Warst Du schon bei einem Hospizverein? Die können Dir sicher wertvolle Tipps geben,was den Papierkram angeht-und sonst stehen sie Dir auch zur Seite. Ich wünsche Dir ganz,ganz viel Kraft. Heike |
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#2499
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Hallo Bessie
Glückwunsch zu deiner guten Nachsorge, und alles gute für deine OP nächste Woche. Liebe Grüße Dorle |
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#2500
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Hallo Mosi-Bär,
Vielen dank für deine Antwort. Sie ist sehr informativ! Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und weiterhin viel Kraft! Liebe Grüße Mariah |
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#2501
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Hallo Katrin
Tut mir wirklich leid das du dich jetzt hier bei uns einreihen mußt. Du hast recht diese Wartezeit bis zur Op zermürbt einen.Das ist glaube ich, uns allen so gegangen.Aber es nutzt ja alles nichts man muß einfach irgendwie da durch und wir haben es ja auch alle geschafft.Mach dich nicht zu sehr verrückt.Die Operation ist zwar nicht angenehm aber doch mit den heutigen medizinischen Möglichkeiten der Schmerzbekämpfung gut zu schaffen. Die Idee mit dem Hund ist sicher sehr schön wenn du eine Hilfe hast die im Notfall mal mit ihm Gassi gehen kann.Bei meiner Ersterkrankung hatten wir auch noch einen Hund einen ganz tollen und lieben Setter.Er hat mir sehr viel gegeben in dieser Zeit.Allerdings war er da schon ein gesetzter älterer Herr und meine Schwiegermutter machte regelmäßig lange Spaziergänge mit ihm.Wenn ich mich da alleine hätte kümmern müssen wäre er sicher oft zu kurz gekommen. Was den Kontakt zu Tieren während der Chemo anbetrifft muß man das sicher etwas abwägen.Wir hatten den Hund ja schon seit Jahren,da hat sich das Imunsystem darauf eingestellt.Wie sich ein neuer(evtl junger) Hund auswirkt kann dir sicher keiner mit Bestimmtheit sagen.Psychisch jedenfalls bewirkt er bestimmt Wunder.Es ist in dieser Situation sicher eine schwierige Entscheidung denn ein Hund ist ja ein Familienmitglied welches ja nicht einfach wieder abgegeben werden sollte wenn es einem doch zu viel wird.Es ist eine Entscheidung für viele Jahre das sollte man meiner Meinung nach bedenken. Ich wünsche dir erstmal ein möglichst gutes OP-Ergebnis und das du dich recht schnell wieder davon erholst. Ich werde am 6.ganz feste die Daumen drücken. Tschüss Dorle |
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#2502
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Hi Katrin....
zum Zeitpunkt meiner Diagnose war ich auch 32 und meine Total-OP fand auch vor einem Jahr zufälligerweise auch am 6.12 statt.....es tut mir sehr leid...dass du keine gute Erfahrung mit dem Arzt hast...es ist verständlich...dass die Angst noch größer ist...ich hoffe..du hast den richtigen Gyn. für die kommende OP gefunden...den du vertrauen kannst.... Ich wünsche dir einen optimalen OP-Verlauf und freue mich bald mehr von dir zu lesen Liebe Grüße himmelblau |
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#2503
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Hallo Dorle und Himmelblau,
vielen Dank für die netten Antworten. Bezüglich des Hundes ist es so, dass ich vor kurzem wieder zu meinen Eltern gezogen bin um von hier nach dem Ende meiner Doktorarbeit auf Jobsuche gehen wollte...das jetzt die Krankheit dazwischen kam....aber Glück im Unglück, denn wenn ich das alles alleine durchstehen müsste....auf jeden Fall gibt es genügend Leute, die sich auch um den Hund kümmern können. Natürlich denke ich auch, dass es vielleicht mit dem Immunsystem etwas schwierig sein könnte, aber ich habe schon seit Jahren Meerschweinchen und während meiner Auslandaufenthalte im Rahmen meiner Arbeit habe ich auch jeweils mehrere Monate mit Hunden in einem Haus gewohnt...und mit Affen habe ich bei meiner Arbeit auch zu tun gehabt....vielleicht ist das dann auch schon irgendwie förderlich gewesen für mein Immunsystem. Auf jeden Fall denke ich, dass es mir sicher gut tun wird wenn ich eine Aufgabe und eine Halt habe. Ich bin wie gesagt normalerweise ja doch schon eine Kämpfernatur, aber das hat mich jetzt erstmal umgehauen. Wie war es eigentlich bei euch als ihr die Diagnose gestellt bekommen habt? Hattet ihr davor eine sehr stressige Zeit und konntet einen Zusammenhang zwischen dieser Zeit und dem Ausbruch der Krankheit herstellen? So etwas ist natürlich immer nur Spekulation, aber bei mir könnte ich mir schon vorstellen, dass es etwas damit zu tun haben könnte. Vor der OP habe ich natürlich riesige Angst und das Warten ist wirklich furchtbar...denn die Stimmung schwankt ständig zwischen Zuversicht und totaler Verzweiflung. Aber das kennt ihr sicher selber auch sehr gut. Meine Eltern vor allem meine Mutter leidet mit und das tut mir dann auch schon wieder weh....verrückt. Vor 3 Wochen hatte ich noch Pläne wo ich mich bewerben möchte und jetzt muss ich Angst um mein Leben haben! Ich bin sehr froh, dass es so ein Formum hier gibt, denn sonst würde ich wahrscheinlich noch verrückt werden. Denn am besten können solche Gedanken ja immer die Menschen nachvollziehen die in der gleichen Situation sind. Also wie gesagt, vielen Dank für eure Antworten und ich freue mich auch darauf wieder von euch zu hören. Liebe Grüße, Katrin |
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#2504
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Hallo, Katrin!
Ich kann super gut verstehen, daß Du im Moment vor Angst fast verrückt wirst. Die Warterei auf die OP ist sehr schlimm. Ich hatte im September eine 2. OP, auf die ich auch mehrere Wochen gewartet habe, wirklich viel Ablenkung gibt es in der Zeit halt nicht. Versuch auch ein bisschen, Dich auf die "anderen" Dinge im Leben zu konzentrieren. Die Idee mit dem Hund finde ich eigentlich gut, denn dann hättest Du auch einen Grund zum "rausmüssen" (hilft schon, den inneren Schweinehund zu überwinden). Wenn Du sicher bist, daß Du keine Allergien hast und auch schon viel Kontakt zu Tieren hattest, könnte es doch klappen. Es ist ja auch noch genug andere Unterstützung da, wenn Du mal nicht kannst. Ausserdem ist es schön, sich auch mal über ganz andere Dinge Gedanken zu machen. Drücke Dir die Daumen, daß Du die Woche bis zum 06.12. einigermaßen überstehst und natürlich auch für die OP. LG Claudia |
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#2505
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Hallo Katrin !
Dein Job hört sich ja spannend an.Auslandsaufenthalte und Affen... Die Idee mit dem Hund finde ich prima,solange Du keine Allergien hast.Dann kannst Dzu die Zeit bis zur OP noch sinnvoll nutzen und auf Hundesuche gehen.Vielleicht wäre ein nicht mehr ganz so junger Hund aus dem Tierheim(oder Internet-www.hunde in Not.de) eine Alternative zu einem Welpen. Ich hatte immer nur gestrandete Hunde und habe damit nur gute Erfahrungen gemacht. Hast Du in deiner Näheeinen Psychoonkologen,der Dich vor und nach OP betreuen könnten? In meiner Nähe gibt es leider keine. Zum Schlafen hat mir eine befreundete Aromatherapeutin Lavendelöl empfohlen.Das mochte ich erst gar nicht,mittlerweile bin ich süchtig danach. Ohne einen Tropfen Lavendelöl auf meinem Schnuffeltuch,dass ich mir dann unter die Nase halte,gehe ich gar nicht mehr ins Bett. Wünsche Dir ganz viel Kraft !!! Heike |
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