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#1
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Hallo Claudia,
das ist wirklich die Frage ob ein Zusammenhang besteht aber die Frage kann mir keiner beantworten. Zöliakie ist ja keine Allergie sondern eine Stoffwechselerkrankung die im Darm ausgelöst wird. Seitdem habe ich sehr häufig auch Probleme mit den Leberwerten und allgemein Hautprobleme wie unreine Haut. Die Lactoseintoleranz habe ich allerdings erst seit 2 Jahren und wie mir von allen Ärzten gesagt wurde ist es in Folge der Zöliakie entstanden. Das Melanom habe ich das erste Mal im November weggemacht bekommen und wurde dann Anfang Dezember mit einem Sicherheitsabstand von 3 cm weggeschnitten. Im März wird dann entschieden welche Flecken noch wegkommen, da mein Hautarzt und die Hautklinik der Meinung sind es wären ca. zwischen 10 - und 20 Stellen die gefährlich aussehen. Bis Anfang März wollen sie dann die Male untersuchen und die Veränderungen feststellen. Mein Hausarzt hat mir jetzt Selen verschrieben für 3 Monate (also bis Anfang März noch) und dann sieht man weiter. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und danke für die Nachricht. Anuschka |
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#2
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Hi Anuschka,
hmm, da scheinen meine Infos doch etwas sehr antiquiert zu sein... Patrick wird in ein paar Tagen 25 und mir wurde damals, als er noch ein Baby war gesagt, daß wegen der Art und Häufigkeit der Durchfälle die er permanent hatte, der Verdacht auf Zöliakie naheliegt. Das sei eine Klebereiweißallergie. Er hätte dann z.B. nur Maismehl essen dürfen. Auweia, da hat es Dich aber in alle Richtungen ganz schön erwischt! Wie tief war denn Dein MM? Daß Dir Dein Arzt Selen verschrieben hat, ist sehr wichtig! Ich würde Dir ja - abhängig von der Tiefe Deines MMs - noch zu Enzymen, Vitaminen usw. raten, aber mit den Vorbelastungen die Du hast, kann das wirklich nur ein Arzt entscheiden! Es tut mir wirklich leid, daß ich Dir nicht weiterhelfen kann! Ich wünsch Dir auch noch einen recht schönen Abend! Liebe Grüße Claudia J. |
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#3
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Hallo Claudi,
das mit den Vitaminen und soweiter entscheidet morgen eine Ärztin , die mir von meinem Hausarzt empfohlen wurde. Sie ist Onkologin und Internistin und arbeitet in einer Gemeinschaftspraxis mit mehrern Onkologen und Internisten zusammen. Die Praxis ist auf einem Klinikgelände und sie arbeiten auch mit der Mistel. Ich habe morgen den Termin und lass mich mal überraschen. Die Eindringtiefe war nur Clark Level II-III also nochmal Glück gehabt. Die anderen Stellen wird ma erst sehen. Wann hattest du ein Melanom oder bist du gerade mittendrin? Gruß Anuschka |
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#4
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Guten Morgen Anuschka,
ich finde das wirklich so klasse, daß Dich Dein Arzt an eine Ärztin überwiesen hat, die die biologische Krebsabwehr ernst nimmt! Das tun die wenigsten Schulmediziner und meiner persönlichen Meinung nach ist das eine der wirksamsten Waffen gegen diesen Krebs, die wir überhaupt haben! Wenn Du magst, schau doch auch mal bei http://www.biokrebs.de im Stichwortverzeichnis unter "Immunsystem" rein, da bekommst Du eine Fülle an Tipps, die Du vielleicht mit denen Deiner Ärztin abgleichen kannst. Wie tief war denn Dein MM in mm? Nee, ich bin nicht neu in diesem Club, ich gehöre seit 5/03 hier quasi mit zum Inventar... :0)) Ich wünsch Dir eine supertolle Ärztin, die Ahnung von der Sache hat und Dich wirklich gut berät! Einen schönen Tag wünscht Claudia J. |
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#5
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Hallo Claudia,
Also meine Ärztin, hat eine Untersuchung gemacht, frag mich bitte nicht wie sie genau heißt,eine blaue Flüssigkeit die mir hinterher wieder mit Essig abgewaschen wurde, und die Stellen die die Farbe noch behalten haben waren betroffen. Der Zellabstrich war zwar noch negativ, aber eine Virus Infektion liegt vor. Meine Frauenärztin ist Homöpathin und Anthroposophin so das ich eigentlich davon ausgehe wenn es irgendeine Therapie, wenn auch keine Schulmedizinische, gäbe sie sie mir zumindestens gesagt hätte. Ein kleines Problem liegt noch bei mir an ich bin nämlich seit 6 Jahren Nieren Transplantiert und muss dadurch Imunsuppressiva nehmen, daheisst mein Imunsystem wird durch diese Medikamente stark herab gesetzt damit meine neue Niere nicht abgestoßen wird. Somit steigt für mich auch nochmal das Risiko das aus einem Vorstadium ein Krebs wird. Tja das ist mein Problem und weiss im Moment nicht wo ich ansetzen kann. Binchen |
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#6
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Hallo Binchen,
sorry, irgendwie steh ich, glaub ich, immer noch auf dem Schlauch! Die Ärztin hat die Leberflecken/auffälligen Hautmale mit einer blauen Flüssigkeit gefärbt und die, die die blaube Farbe behalten haben, sind krebsverdächtig??? Hab ich noch NIE gehört, daß sowas funktioniert. Mit Abstrich und Virus meinst Du den Muttermund? Diesen Virus kann man meines bescheidenen Wissens nach mit einer kleinen OP "ausschälen". Das mit Deiner Niere und dem Immunsystem ist natürlich schon schlimm! Als erste Anlaufstelle ist für mich halt immer www.biokrebs.de enorm wichtig. Ich habe vorgestern erst wieder mit Dr. Witteczek von der Beratungsstelle in Heidelberg telefoniert und bin immer wieder über die Hilfsbereitschaft und die Kompetenz begeistert. Es gibt ja viele Beratungsstellen, sicher auch eine in Deiner Nähe. Das kostet nichts und bringt Dich in Deinem speziellen Problem vielleicht einen Schritt weiter. Mann, eigentlich reicht es doch schon, daß viele von uns EIN größeres gesundheitliches Problem haben, hätte es da noch diesen Mistkrebs gebraucht? Also, ruf doch mal bei Biokrebs an! Ich wünsch Dir wirklich, daß Du die Infos die Du brauchst auch kriegst! @ alle Hat jemand von Euch schon mal von einem derartigen Test gehört???? Liebe Grüße Claudia J. |
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#7
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Hallo Binchen,
Morbus Bowen sind auf die Epidermis begrenzt und metastasieren nicht. Nimmst Du Ciclosporin ? – Unter dieser Therapie kann es zu Hauttumoren kommen. Ich selbst habe dieses Medikament wegen einer Autoimmunerkrankung verordnet bekommen obwohl ich vorher schon einen Melanom und ein Basaliom hatte. 2 Jahre danach hatte ich erneut ein Melanom CL 3 0,8 mm mit positiven Sentinel Node – Mikrometastasen der Lymphknoten. Vor 3 Monaten erneut ein Melanom CL 3 0,6 mm. Bitte deine Hautärztin diese Hautveränderung unbedingt zu entfernen und gehe weiterhin bitte sehr engmaschig zu Hautkontrollen da Du ja die Immuntherapie lebenslang machen musst. LG babs_Tirol |
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#8
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Hallo,
mein Name ist Yvonne und ich bräuchte hier mal einen Rat. Und zwar wurde bei meiner Mutter nun auch so ein Malanom weg geschnitten es soll schon recht groß gewesen sein (ca. Bohnen größe habe es leider nicht selber gesehen). Bei Ihr wurden auch die Lunge und alles andere Geröngt aber zum glück da nichts gefunden. Ihr wurde nun auch ein Nympfdrüsen entfernt aber der sitzt schon voll mit dem Krebszellen. Ihr soll nun nächste woche die restlichen Nympfdrüsen entfernt werden. Nun meine Frage, kennt sich jemand von euch schon damit aus?? Und ob Ihr wißt wie ungefähr die Heilungs chancen da stehen wenn schon die Drüsen befallen sind??? Ich wäre euch wirklich dankbar für viele wichtige Information weil ich sonst noch verrückt werde vor Sorge um Sie. Ganz Liebe Grüße Yvonne |
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#9
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Hallo Yvonne,
natürlich machst Du Dir Sorgen um Deine Mutter! Bei einem Melanom kommt es nicht auf die sichtbare Größe an, sondern darauf, wie tief das MM in die Hautschichten eingedrungen war und somit Anschluß an das Blut- und Lymphsystem hatte. Also wichtig ist die Tumordicke in mm und der CL (= Clark Level). Wenn Du diese Infos hast, kann Du hier im Forum im Thread Tumorklassifikation und Stadieneinteilung (derzeit Seite 6) nachsehen. Wichtig ist in jedem Fall ihr Immunsystem auf Trab zu bringen. Wenn Du magst, gibt es hier im Forum eine Fülle von Infos und Links. Les hier einfach mal die vorhergehenden Seiten. Auch die anderen Threads sind informativ. Alles Gute für Dich und Deine Mutter! Claudia J. |
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#10
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Hallo Claudia J.,
ich hatte am Fuß im Wund-Op-Bereich,kein Taubheitsgefühl oder ähnliches,deshalb war oder bin ich auch etwas verwundert,daß ich dort jetzt plötzl.immer so komische heiße Empfindungen spüre.Ich werde es auf jeden Fall bei der nächsten Nachsorge erwähnen,irgendwie beunruhigt es mich doch einbißchen. Liebe Grüße von Gabi |
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#11
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Hallo Gabi,
hmmm komisch! Um eine Entzündung wird es sich nach so langer Zeit ja wohl kaum handeln, wenn die Wunde normal verheilt ist. Bitte erzähl mal, was der Arzt gesagt hat, das interessiert mich auch, ja? Danke und liebe Grüße Claudia J. |
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#12
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Hallo Gabi,
es gibt bei Hautmetastasen einen "heißen" Typ (hatte letztes Jahr eine Mitpatientin von mir). Bei Hautmetastasen weiß man nie, wie tief sie unter der Haut (subkutan) sitzen. Daher kann es sein, dass man sie gar nicht sofort als "Knubbel/Schwellung" bemerkt. Ich würde das an deiner Stelle einfach mal sofort untersuchen lassen, damit du beruhigt bist. Viele Grüße von Monika |
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#13
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Hallo Yvonne,
wenn bei deiner Mutter schon ein Lymphknoten befallen war, dann ist sie Stadium III (wie ich). Die Tumordicke spielt dann keine Rolle mehr, nur noch die Anzahl der befallenen Lymphknoten und ob es Mikro- oder Makrometastasen waren. Die Überlebenschancen in den nächsten 10 Jahren sind nicht sehr berauschend: zwischen 18% und 63% je nach Anzahl der befallenen Lymphknoten. Das schockt dich jetzt sicher. Aber du hast immerhin mit diesem Wissen die Möglichkeit, deine Mutter entweder darauf vorzubereiten oder es ihr zu verschweigen. Du kennst sie ja am besten und weißt, wie sie reagieren würde. Liebe Grüße von Monika |
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#14
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Hallo Binchen,
an deiner Stelle würde ich die weitere Behandlung unbedingt in einer Hautklinik machen lassen: 1. wegen deiner Nierentransplantation und den damit verbundenen Kreuzreaktionen des Immunsystems 2. weil ein späteres Schleimhaut-Melanom sehr schlecht zu behandeln wäre. Daher käme es darauf an, dass es frühestmöglichst erkannt würde. Nur in einer Uni-Klinik gibt es die immunologisch forschenden Ärzte, die deinen Spezialfall in den nächsten Jahren richtig begleiten können. Am besten gehst du in eine Klinik, in der auch Impfstudien durchgeführt werden: diese Forscher kennen sich am besten mit den neuesten Erkenntnissen über das Immunsystem aus. Liebe Grüße von Monika |
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#15
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Hallo Melanie,
ich geh zum Antworten über deine Frage bezüglich Impfung mal in unsere Rubrik "Impfung". Dann haben wir dort alle Informationen für weitere Mitleser gesammelt. |
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