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#16
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@all
![]() Nu isses soweit - die BXXXXXer hat geantwortet und mir "empfohlen", mich wieder an den behandelnden Arzt zu wenden; dem Brief lag ein formloses Blatt bei, in dem anzukreuzen war, was alles "nötig" sei.... Ich habe dies nun - mit meiner in einem Begleit-Brief formulierten Bitte um ein OriginalRezept - alles zu der schon erwähnten Arztpraxis geschickt, die ja seit Jahren auf den dort ausgestellten Rezepten ausdrücklich den immer gleich lautenden langen Text vermerkte, dass bei mir - um gefährliche Folgen zu vermeiden - unbedingt behandelt werden müsse.... Nun hoffe ich auf gute Nachrichten ![]() Liebe Grüße und alles Gute für Euch
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Ilse Geändert von Ilse Racek (08.02.2012 um 08:50 Uhr) Grund: vertippt |
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#17
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Hallo Ilse
![]() ich drücke dir die Daumen, dass dein Arzt einsichtig ist und du deine Lymphdrainage weiterhin ohne Probleme verordnet bekommst. Den Arzt zu wechseln, ist für mich die letzte Alternative gewesen, aber er zeigte im Gespräch ja schon keinerlei Einsicht oder Verständnis für meine Situation. Im Prinzip hat er mich mit meinem dicken Arm erstmal im Regen stehen lassen und mein Vertrauen war dann weg. Viel Glück also und LG Sophia
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#18
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Hallo Sophia
![]() da kann man wirklich gespannt sein, wie die Arztpraxis jetzt reagiert; nicht zu fassen, dass ich ausgerechnet von einer Fachärzte-Sozieät, die mich seit Jahren mit einem ausgiebigen - mein Krankheitsbild exakt umfassenden - Text auf den Vierteljahres-Rezepten genau als der Therapie unbedingt bedürftig ausweist und mich dann so zwischen allen Stühlen hängen lässt. Selbst wenn ich mir klar mache, dass das alles "von Oben" in Gang gesetzt wurde, so ist es doch besonders erschreckend, dass Bundes- bzw. Landesgesundheitsamt auf Ärzte, diese dann auf Krankenkassen und jene wiederum - fast nach Brecht'scher Manier - in gewisser Weise Druck ausüben und Patienten als von dieser Hilfe Abhängige dazwischen zerrieben werden sollen. Die Arztpraxis zu wechseln ist gar nicht so ganz einfach - ein Internist oder Hausarzt, ja, selbst die Ärztinnen der Praxis für Frauenheilkunde in hanau, sind nicht "geübt" im Verschreiben von beispielsweise speziellen Kompressionsstrümpfen; ganz zu schweigen davon, ob sie das überhaut dürfen ![]() Ich habe hier im Forum schonmal davon berichtet dass mich mehr als einmal bei Nachsorge-Terminen erstaunt hat, wenn - zwar sehr nette - junge ÄrztInnen mich liebevoll fragten: "Müssen sie denn nach so vielen Jahren immer noch einen Kompressionsstrumpf tragen" ..... Das bedeutet doch wohl, dass sie nicht unbedingt über die möglichen Folgen einer OP mit vielen entfernten Lymphknoten Bescheid wissen .Dir danke ich ganz herzlich für Deine Zeilen mit den besten Wünschen für Dich und herzlichen Grüßen
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Ilse Geändert von Ilse Racek (08.02.2012 um 20:44 Uhr) Grund: vertippt |
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#19
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Hallo Ilse,
![]() dass dir ein Lymphologe das Behandlungsrezept verweigert ist wirklich noch schwerer nachzuvollziehen, denn der müsste es ja nun wirklich wissen, dass ein Lymphödem nicht unbehandelt bleiben sollte!. Ich denke auch, dass die Ursache der Schwierigkeiten auf ganz anderen Ebenen liegt, trotzdem finde ich es unverantwortlich. ![]() Mein "Ex-Arzt" hat mich ja auch gefragt, ob er etwa den Kampf mit der Krankenkasse für mich führen solle!? Ich hatte bis dahin 4 REzepte für LD von ihm bekommen und ich glaube bei "normaler" Behandlung innerhalb des Regelfalls dürfen es 5 Rezepte sein und dann muss eine Pause von 3 Monaten sein. Bin mir nicht ganz sicher, aber meine, das ist so. Ich denke, er wollte von vorneherein lieber irgendwelche Diskussionen mit der Krankenkasse (von denen ich mich frage, ob er sie überhaupt haben müsste, wenn er die Indikation richtig begründet) vermeiden. Vielleicht war es ihm auch zuviel Mühe?? Die Leidtragenden sind in diesen Fällen wirklich die Patienten. Ich denke, deine Gynäkologin könnte dir aber auch das Rezept ausstellen, sowohl für LD als auch für Armstrumpf etc.. Habe gerade ein Rezept für Hilfsmittel (Armstrumpf) bekommen, da steht folgendes drauf: 1 Kompressionsarmstrumpf re. Diagnose: Lymphödem des re. Arms (189.ORG), Z. n. Mamakarzinom rechts (C50.9RZ) Das war in der Vergangenheit bei mir so und die neue Gynäkologin hat mir jetzt beides auch ohne Murren verordnet. Ich bin mal gespannt, was du berichtest, wie es bei dir weitergeht. Ich drück dir die Daumen, dass sich bald alles klärt. LG Sophia
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#20
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Liebe Sophia
![]() vielen Dank für Dein Daumendrücken - ich werde in diesem Strang Weiteres berichten. Nach meinem Brief an den Lymphologen (mit einigen Anlagen, u.a. das Schreiben der Krankenkasse) hoffe ich nun auf eine positive Reaktion bzw. auf das altgewohnte Originalrezept. Die Ärztinnen der Praxis für Frauenheilkunde in Hanau dann bei abschlägigem Bescheid dann darauf anzusprechen fällt mir von vornherein schwer, weil ja auch dort eine der Gynaekologinnen mich mal fragte, ob ich denn "immer noch den Kompressionsstrumpf am Arm" tragen müsse...... ...... diese Frage hatte ja auch schon mal durchaus mitfühlend eine der NachsorgeÄrztinnen im Brustzentrum des Klinikum Hanau an mich gestellt Betroffenen signalisieren solche Unterhaltungen ja dann gerne mal, dass bei einigen Ärzten bezüglich Nachfolgeerkrankungen im Zusammenhang miti Krebs-Therapien keine all zu große Sachkenntnis vorherrscht ![]() Aber vielleicht geht ja nun nach all den Unsicherheiten doch alles gut und heute liegt evtl. das Rezept in meinem Briefkasten - einen frankierten Rückumschlag halten die Ärzte der Lymphol. Praxis jedenfalls in Händen ![]() Liebe Grüße
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Ilse Geändert von Ilse Racek (10.02.2012 um 09:36 Uhr) Grund: vertippt |
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#21
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Hallo, das ist ja haarsträubend, was ihr hier schreibt. Die meisten Ärzte kennen sich aber auch überhaupt nicht aus mit dem Lymphproblem, geschweige denn, dass sie wissen, was auf ein Rezept gehört. Am besten informiert sind die Lymphtherapeuten, die müssen sich mit den "falschen" Rezepten rumärgern.
Seit der OP 2007 krieg ich 1-2/Woche 60 Minuten MLD und trage Armstrumpf und Handschuh. Für beides krieg ich Rezepte von der Gyn. oder von meiner Hausärztin. Außerhalb des Regelfalls. Ich hab allerdings auch mal von einem Arzt gehört, dass er gerne MLD verschreibt, weil das bei BK-Patienten so problemlos geht. Auch wenn die Frau gar kein Ödem hat. Vielleicht ist es deshalb häufiger als notwendig verschrieben worden, und jetzt versuchen die Kassen das einzuschränken? Dass ich die Kasse bzw. die Allgemeinheit sehr viel koste, das weiß ich. Aber es ist eine Solidargemeinschaft und habe ich es mir ausgesucht?!? LG, Gudrun |
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#22
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@Gudrun
![]() der problemlose Umgang mit bestimmten Leistungen für BK-Erkrankte bröckelt ja schon seit löngerer Zeit .... ..... vor Jahren sagte mir mal eine Mit-Patientin, dass sie durch den eigenen Arzt auf "Extra-Budgets" für Krebskranke hingewiesen worden seie. Die erste "Gesundheitsreform" hat vor ca. 9 Jahren beispielsweise beim Umgang mit Mistel-Spritzen-Verschreibungen (nur ein kleines Beispiel) schon eine gewisse mehr oder weniger sinnvolle Veränderung gebracht.... .....und nach den verschiedenen Ministerwechseln scheint das - fast haltlos - so weiter zu gehen... Um nochmal den Ausspruch einer Krankenkassen-Mitarbeiterin zu zitieren: Es wird alles auf dem Rücken der Patienten ausgetragen... Du hast Recht, wir verursachen durch unsere Erkrankung mit Sicherheit teilweise hohe Kosten, aber das trifft auch für Suchtkranke zu und wir Versicherte halten uns unbesehen an die Regeln einer Solidargemeinschaft. Liebe Grüße
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Ilse |
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#23
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Zitat:
mein Onkologe hat mal gesagt, "darum brauchen Sie sich nun wirklich keine Gedanken zu machen". Mach ich auch nicht - wenn ich sehe, was die Kassen sonst so zahlen, von Rückenschule bis Wellness. Alles Dinge, die ich jahrelang freiwillig, gerne und selbst finanziert gemacht habe. Den BK habe ich mir wirklich nicht ausgesucht, und ich biete oft Leuten, die sich über die hohen Beiträge beschweren und meinen, sie müssten jetzt auch mal was "rausholen" von den vielen Beiträgen, an, mit mir zu tauschen, denn dann hätten sie ihre KV ganz schnell ausgenützt. Meistens sind sie dann ganz leise.Ich bekomme die MLD übrigens auch vorbeugend verschrieben, brauche auch keinen Kompresionsstrumpf. Nur wenn ich urlaubsbedingt mal 4 Wochen aussetze, merke ich was. Ich bin sehr froh, dass mein Gyn nicht wartet, bis das Ödem schmerzhaft und mit dem cm-Band messbar wird, denn es dann wieder wegkriegen ist viel schwieriger als es garnicht entstehen zu lassen. |
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#24
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@Calypso
![]() Alles, was Du geschrieben hast, ist m.E. AUCH richtig; es gibt halt - wie bei vielen Dingen des Lebens - auch zu diesem "Thema" mehrere Seiten. In meinem Bekanntenkreis gibt es einige Personen, die sich bisher "alles was sie kriegen können" (ob wirklich notwendig oder nicht) haben verschreiben lassen und diese Leutchen konnten bisher auch immer einen Arzt finden, der ihnen ohne eindeutige Diagnose beispielsweise zu Rezepten für Massagen verholfen hat ![]() Im Vergleich dazu bekam eine meiner früheren Arbeitskolleginnen - inzwischen im Rollstuhl - schon verschiedentlich Maßnahmen nicht genehmigt ![]() Mir wurden - noch zu Zeiten, als Vieles großzügiger gehandhabt wurde - erst Lymphdrainagen verschrieben, als ich Schmerzen und einen immer dicker werdenden Arm bekam : Dass dann sehr schnell und umsichtig verschiedene Maßnahmen ergriffen wurden, verdanke ich einem Reha-Arzt der Sonnenberg Klinik in Bad Soden Allendorf ![]() Auch vorher wussten ja doch alle meine Ärzte, dass ich gefährdet war, denn bei der Brust OP wurden mir viele Lymphknoten (3/30/) entfernt. In diesem Zusammenhang habe ich erst mal erfahren, dass Menschen eine sehr unterschiedliche Anzahl dieser "Dinger" haben und welch wichtige Funktion sie erfüllen.... Was Du mit Deinem letzten Satz beschreibst, halte ich für den richtigen Weg. Alles Gute und herzliche Grüße
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Ilse |
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#25
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Hallo Ilse!
![]() gibt es eigentlich Neues wegen deiner Probleme mit der Verordnung von Lymphdrainage? Ich hoffe, das hat sich für dich gut geregelt und du hast das Rezept bekommen? Kannst ja mal berichten bei Gelegenheit, würde mich interessieren. Schöne Ostern für dich und alle Anderen und LG Sophia
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#26
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Liebe Sophia
![]() Vielen Dank für Dein Interesse am Fortgang dieser unsäglichen Geschichte ![]() Seit ich den Schriftwechsel zwischen Krankenkasse und mir an diese Arztpraxis versandt habe, hat sich noch nichts gerührt (keine Rückantwort - nichts) ![]() Anrufe dort laufen ins Leere - andere PatientInnen berichten das gleiche Vorgehen ![]() Derzeit werde ich noch auf das alte Rezept behandelt, weil meine Physiotherapeutin schon seit Monaten die Anwendungszeit halbiert und somit gestreckt hat. Am 30. April habe ich einen - schon lange festgelegten - nächsten Thermin in der Arztpraxis und hoffe darauf, dass ich ein neues Kassen-Rezept bekomme .Mir wurde berichtet, dass Betroffene direkt dort in der Praxis lautstarke Diskussionen gehabt haben und nun nach Alternativen suchen .... Gleichwohl sagt meine Physiotherapeutin, dass derzeit in dieser umstrittenen Arztpraxis "die Zeichen wieder auf grün" stünden Allerdings berichtet sie mir auch, dass um diese Praxis weiterhin wilde Gerüchte ranken... Sobald ich neue Erkenntnisse habe schreibe ich wieder und schicke einstweilen herzliche Frühlingsgrüße
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Ilse Geändert von Ilse Racek (05.04.2012 um 09:14 Uhr) |
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#27
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Hallo Ilse,
das ist wirklich eine unsägliche Geschichte!!! ![]() Aber in solchen Fällen, wie uns, wo viele Lymphknoten entfernt wurden nach Brustkrebs ist doch eine Verordnung außerhalb des Regelbedarfs möglich, welche nicht mal auf das Budget geht, zumindest sagte mir das meine behandelnde Physiotherapeutin. Ich hatte ja ähnliche Probleme mit meinem vorherigen Gynäkologen. Habe jetzt gewechselt und habe von meiner neuen Ärztin auch genau ein solches Rezept außerhalb des Regelfalls mit ausführlicher Begründung erhalten. Wenn es dich interessiert kann ich dir die genaue Verordnung auch per PN schicken. Ich drücke dir weiter die Daumen, dass du die nötige Behandlung bekommst, ohne dass du noch weiter darum kämpfen musst und bin gespannt, was du berichtest. Ich wünsche dir frohe Ostern und schicke LG Sophia
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#28
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Hallo Sophie
![]() vielen Dank für das Angebot, mir die genaue Verordnung (außerhalb des Regelfalls) per PN zusenden zu wollen. Aber genau das ist ja eigentlich das Verrückte - Krankenkasse und Physiotherapeutin erkennen ja die Formulierung des Textes auf den Rezepten als absolut akzeptabel an.... hier geht der Streit wohl eher darum, w e r macht den ersten Schritt, dass es für mich (und Andere) so weiter geht wie seit fast 10 Jahren Bin mal echt auf den 30. April gespannt.... Dir nochmal herzlichen Dank und liebe Grüße
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Ilse |
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#29
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Liebe Ilse,
ich habe auch ein Rezept "außerhalb des Regelfalls". Da ich das immer bekomme, ist das kein Problem. Auch das Heraufsetzen der Lymphdrainage von 45 Min. auf 1 Stunde. Mein Arzt verordnet auch - wenn nötig - 3 x in der Woche. Es liegt doch dann eindeutig am Arzt. Viel Erfolg und lieben Gruß Renate |
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#30
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Liebe Renate
![]() vielen Dank für Deine Anteilnahme ![]() Meine Physiotherapeutin hat mich schon vor Jahren darauf hingewiesen, dass diese Arztpraxis in ihren Entscheidungen außergewöhnlich schwer einzuschätzen sei und mit so einer Art Monopolstellung sehr umstrittene Verhaltensweisen an den Tag lege... Jahrelang war ich persönlich von solchen Irritationen nicht betroffen. Es ist eine Gemeinschaftspraxis mit einer auffallend hohen Fluktuation junger Ärztinnen und Ärzte; die Chefs an der Spitze sind wohl ausschlaggebend, dass dort ad hoc umstrittene Entscheidungen gefällt werden....ausgetragen auf dem Rücken der PatientInnen... Bin nun mal gewaltig auf den nächsten festen Termin gespannt... ich werde auf jeden Fall meinen gesamten Schriftwechsel mit dort hin nehmen und hoffen natürlich auf Anschluss-Rezepte nach dem alten Verfahren. Lieben Gruß
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Ilse |
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