![]() |
|
|
|
|
#1
|
||||
|
||||
|
Ihr Lieben,
ich wollte nur kurz erzählen, dass mein Leberfleck auch wirklich ein Leberfleck und nichts anderes war... bin ich froh. Meine Hautkontrolle gestern verlief auch unauffällig. Ich lese hier immer wieder von Hautmetastasen. Wie sehen denn die aus? Ich wusste bis vor kurzem nicht mal dass es sowas gibt...
__________________
Stark sein bedeutet nicht nie hinzufallen, stark sein bedeutet immer wieder aufzustehen.
|
|
#2
|
||||
|
||||
|
danke für deine auskunft silvana, das habe ich tatsächlich nicht gewußt
__________________
die wahre kraft besteht darin, dass man einmal mehr aufsteht, als man umgeworfen wurde.. |
|
#3
|
||||
|
||||
|
Hallo Hedi,
vielen Dank für Deine lieben Worte. Nein, Deine Geschichte kenne ich leider nicht. Robert und ich..WIR versuchen stark zu sein. Auch Freunde und Familie helfen uns dabei so gut es geht. Wir sind wirklich glücklich darüber, solche tollen Freunde und auch Familie zu haben. Sie sind immer für uns da. Tag und Nacht. Auch Robert und ich reden sehr viel zusammen. Ich bin froh das er sich nicht verschließt. Und wie gesagt, trotz allem wollen wir die Hoffnung nicht aufgeben. Montag haben wir einen Termin bei einem anderen Arzt. Er ist Psychologe und wendet auch gleichzeitig diese Misteltherapie an. Momentan setzen wir die Hoffnung auf die Mistel. Wir haben beschlossen alles zu Versuchen...denn kampflos das Feld räumen, kommt für uns nicht in Frage. Auch wenn die Ärzte in Köln anderer Meinung sind. Von denen haben wir zum Beispiel NIE etwas über diese Misteltherapie gehört. Ich denke das sind halt eben Schulmediziner die von sowas eh nichts halten... Erst durch eine Bekannte habe ich gestern davon erfahren. Bei ihrem Mann wurde auch mit der Mistel gearbeitet. Er hatte zwar Hodenkrebs, doch wie ich im Internet recherchiert habe, wird es auch bei malignen Melanomen eingesetzt. Wir werden sehen was der Arzt am Montag sagt. Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem laufenden. Zudem möchte ich Euch allen mal danken... Danke für's zuhören (lesen) Danke für Eure immer aufmunternden Worte (auch wenn es Euch selber nicht gut geht) Ihr seid toll Viele Grüße von Melanie, Robert, Devil und Chica (die besten, sensibelsten und uns immer aufheiternden Hunde) |
|
#4
|
|||
|
|||
|
Hallo,
vorab schon mal eine Entschuldigung. Ich bin neu im Forum und dies soll auch keine Antwort sein. Ich wollte nur kein neues Thema eröffnen (so wie vom Moderator vorgeschlagen). Und da ich noch nicht genau weiss wie man das Forum benutzt... Ich bin auf der Suche nach "Krebs" im Internet sehr schnell auf dieses Forum gestossen . Bei meiner Schwiegermutter wurde ein Geschwür am Unterarm entfernt. Es wurde "Malignes Melanom (5 mm dicke) mit Clark Level IV festgestellt ". Ich wüsste nur gerne was das bedeutet. Wenn ich so lese, das es nur 5 Level gibt habe ich so meine (schlimmen ) Befürchtungen. mit freundlichem Gruß |
|
#5
|
|||
|
|||
|
Hallo Sultan
der Befund ist wirklich nicht zu unterschätzen. Aber es gibt auch noch keinen Grund die Flinte in das Korn zu werfen. Deine Schiegermutter wird jetzt mit einem ca. 2 cm großer Sicherheitsabstand nachoperiert. Hier will man feststellen, ob das Gewebe neben dem Tumor bereits betroffen ist. Zusätzlich wird man bei deiner Schwiegermutter den Wächternymphknoten entfernen. Das ist der Knoten, der als Erstes betroffen sein könnte und dieser wird auf Melanomzellen untersuchen. Zusätzlich wird der Körper (Lunge, usw.) geröntgt. Sollte das alles OK sein, wird deiner Schwiegermutter eine Interferontherapie angeboten. Dazu gibt es viele Meinungen aber ich würde es bei diesen Befund auf alle Fälle sofort annehmen. In der Literatur habe ich gelesen, daß Interferon nur hochdosiert einen Sinn macht. Sollten weitere Organe bereits betroffen sein, ist das genaustens mit dem Arzt abzustimmen. Aber da Melanom sehr resistent gegen viele Behandlungen ist, würde ich mir immer 2 Meinungen einholen. Da es sich aus meiner Meinung um einen ernsten Befund handelt, sollte sie auf alle Fälle in eine gute Klinik gehen. Hier wird häufig die Klinik in Hornheide erwähnt. Ich wünsche euch viel Glück Zum Nachlesen hänge ich noch ein paar sinnvolle Links an http://www1.us.elsevierhealth.com/THB/chapter_L015.php http://www.uni-duesseldorf.de/awmf/ll-na/032-024.htm Tschüß Dirk |
|
#6
|
|||
|
|||
|
Hallo ,
und besten Dank. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass sich meine Schwiegermutter in der Türkei befindet. Tut mir Leid. Ich hoffe dort eine gute Klinik gefunden zu haben. Sie wird Dienstag dort untersucht. Ich werde auf jeden Fall dem Vorschlag folgen und sie eine zweite Klinik aufsuchen lassen. Könnt ihr mir vieleicht auch sagen, worauf man bei so einer Untersuchung achten sollte . Ich meine Ärzte sind auch nur Menschen und können was übersehen. Auf welche Untersuchungen sollte man auf jeden Fall bestehen ? Noch ein Zusatz : es handelt sich um ein "nodulär" Typ. Vieleicht noch eine "persönliche" Frage. Wie kann man dem betroffenen am besten Helfen/ Unterstützen/ Zur Seite stehen ? Was sollte man machen und was lieber sein lassen ? |
|
#7
|
|||
|
|||
|
Hallo Sultan,
der MM deiner Schwiegermutter ist wirklich nicht zu unterschätzen. Ich würde in der Türkei auf jeden Fall eine Universitäts-Hautklinik aufsuchen, da dort der internationale Standart bei der Therapie gewährleistet sein dürfte. Die Links von Dirk aus Hameln, weisen auf die richtige Behandlung hin! Es sollte auf jeden Fall eine Sentinel Node Biopsie ( Wächterlk) erfolgen und danach Thoraxröntgen, Ganzkörper CT sowie Sono Abdomen und Lymphknotenstationen. Ich selbst bin auch betroffen. Mir ist es am Liebsten meine Angehörigen und besten Freunde reden ganz offen mit mir. Durch das MM bin ich ja noch der gleiche Mensch geblieben. Alles Gute für deine Schwiegermutter LG aus Österreich babs_Tirol
__________________
"Die Hoffnung aufgeben bedeutet, nach der Gegenwart auch die Zukunft preisgeben" Pearl S. Buck, 1892-1973, Literatur-Nobelpreisträgerin 1938 -Meine im Krebskompass verfassten Beiträge dürfen in anderen Foren, oder HP’s nicht ohne meine persönliche Zustimmung kopiert oder veröffentlicht werden- |
|
#8
|
|||
|
|||
|
Hallo Sultan
also aus meiner Sicht: Nachschnitt 2cm Untersuchung Wächterknoten Untersuchung des gesamten Lymphknotensystems (Sono) Untersuchung Bauchraum (Röntgen) Blutwerte (Tumormarker) und da deine Mutter doch eine ernste Prognose hat Untersuchung Kopf (z.B. Kernspin) Der Typ nodulär kommt etwa zu 20% vor.Es handelt sich um die aggressivste Form der malignen Melanome mit der "ungünstigsten" Prognose (leider). Charakteristisch ist sein relativ schnelles vertikales Wachstum. Es hat eine braune bis tiefschwarze Farbe mit glatter oder ulzerierter Oberfläche, die leicht blutet. Trotzdem die Flinte in der Hand behalten. Wenn der Tumor noch nicht gestreut hat, ist die Chance nie wieder davon zu hören, immer noch bei ca 60%. Deine letzte Frage bezüglich Hilfe ist sehr schwierig generell zu beantworten. Jeder Mensch ist anders. Menschen die an Gott glauben, hilft dieser Glaube in dem Moment am meißten. Andere wollen den Krebs nur verdrängen. Ich würde dem Betroffenen still zur Seite stehen und abwarten welchen Weg er für sich wählt und sieht. In guten Kliniken gibt es auch Hilfe von Therapeuten. Aber ich glaube ich spreche im Namen aller Betroffenen, die ersten 100 Tage sind für alle sehr aufgewühlt. Die Prognose Krebs ist immer die totale Abbremsung aus dem "echten" Leben in die Sinnfrage. Aber letztlich kann keiner seinen Leben mehr Zeit schenken sondern nur seiner Zeit wieder mehr Leben schenken. Das klingt jetzt sehr geschwollen, trifft aber doch die Warheit. Viel Glück Sultan für Dich und Deine Familie Gott mit Euch Dirk aus Hameln |
|
#9
|
|||
|
|||
|
Hallo
und allerbesten Dank. Ich werde versuchen in diesem Forum über den Verlauf (hoffentlich mit einer Genesung endend) zu schreiben. Und ich möchte allen betroffenen die besten Genesungswünsche senden. |
|
#10
|
|||
|
|||
|
Hallo zusammen,
ich hab mich gerade angemeldet und wollte mal ein paar Zeilen schreiben. Leider ist mir nicht ganz klar, ob ich hier jetzt richtig poste. Also ein paar Eckdaten: Ich (28) bin wegen eines kleinen, dunkelbraun bis schwarzen Fleckchens an der linken Wange zum Hautarzt um es prüfen zu lassen. Beim ersten Mal wurde es lediglich "ausgestanzt" um es in einem Labor prüfen zu lassen. Nach 2 Wochen dann die Diagnose: "Es kann keine eindeutige Entscheidung zwischen einem Spitztumor (gutartig) oder einem malignem Melanom getroffen werden. Daraufhin wurde es erneut durch die Ärztin mit einem kleinen Sicherheitsabstand zu angrenzendem, unauffälligem Hautgewebe exzidiert. Das Ergebnis des 2. Befundes war ebenfalls zweideutig. "...keine genaue Abgrenzung zwischen spitzoidem Tumor und malignem Melanom möglich". Meine Hautärztin empfahl mir dringend einen Termin in der Uniklinik in Köln zu vereinbaren und die beiden Befunde vorzulegen, um eine schnelle Klärung und ein sog. "case management" zu bestimmen. Den termin hab ich Gott sei Dank auch durch Hartnäckigkeit äußerst kurzfristig bekommen. Gestern war ich nun da und hatte ein klärendes und planendes Gespräch mit einem jungen Dermatologen und einer Oberärtzin. Beide meinten dann einstimmig: Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei diesem Befund und den Erfahrungen eine bösartige Sache sei, würde 1% betragen. D.h. mit 99% Wahrscheinlichkeit nichts schlimmes. Da es aber nicht sicher auszuschließen sei, MUSS ERNEUT nachgeschnitten werden. Und jetzt mit 1cm Sicherheitsabstand von der ursprünglichen Stelle aus. Ergo 2 cm Durchmesser!? Meine Güte, muss das wirklich sein?? Ich bin zwar nicht eitel, aber ich möchte auch nicht in jungen Jahren aussehen wie Captain Hook! Beide Ärzte meinten es gäbe nur die eine Möglichkeit es sicher auszuschließen, da man in einem Zeitfenster von max. 6 Wochen nach erster Exzision schneiden müsste. Hab jetzt sogar schon einen Termin für eine stationäre OP ausgemacht, aber bin echt noch sehr skeptisch, ob es die richtige Entscheidung wäre, es so großflächig zu schneiden. (ca. 4cm Narbe) Nun zu meinen Fragen: - Gibt es nicht noch andere Möglichkeiten zu prüfen, ob es wirklich gut- oder bösartig ist? Hab da an Blut- und Urinuntersuchungen etc gedacht. - Sollte man nicht noch eine unabhängige, dritte Meinung einholen, oder ist der Sachverhalt eigentlich klar? - Wie heilen derartige Narben ab? Habe gestern extra den Arzt gefragt, ob es mit Hilfe einer Transplantation gemacht wird, aber wird es nicht... Habe ein bisschen Schiss, dass das gar nicht richtig zusammenheilt. - Gibts Möglichkeiten einer nachträglichen kosmetischen Korrektur, wenn die Narbe mal abgeheilt ist? - Und nun eigentlich die wichtigste Frage: Für den Fall dass es doch ein malignes Melanom ist. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es mit dieser OP getan ist? Also das soll dann meine Geschichte in ganz kurzen Zügen sein. Ich hoffe, dass ich hier in dieser Kategorie überhaupt richtig bin, aber wollte dem Moderator ne Freude machen und keinen neuen Thread aufmachen. Würde mich freuen, bald was von Euch zu hören... Danke schon mal und viele Grüße Marc |
|
#11
|
|||
|
|||
|
Hay!! Ich bin auch ein melanom Patient mit Metastasen.Von 2004 bis 2006 hatte ich die behandlung mit Interferon.Genau die gleiche dosis usw.Ich hatte sehr sehr schlecht erfahrung damit.Ich finde die Dosis zu hoch.Meistens wird eine dosis für alle gegeben.Aber es wird vergessen das jeder mensch einen anderen körper hat.Ich persöhnlich hab mich nicht mehr lebendig gefühlt!! Hab es zwar durchgezogen aber aus angst und nicht weil ich es wollte.die Angst schränkt die Menschen bei Ihrer entscheidung.Man sollte aufjedenfall alle möglichkeiten die es gibt bescheid wissen.Auch eine alternativ medizin ist sehr hilfreich mit der schulmedizin.Ich will sie nicht entmutigen,aber das problem ist das unser krebs einer der agresifsten und schnell wachsenden krebsarten ist.Mir wurde das gesagt was ich bei den Interferon befürchtet hatte.Das solange man die Interferon nimmt die chance gut ist das keine zerstreunng entsteht.Aber wenn man damit aufhört das risiko höher ist.Max.anwenung 2 Jahre. Und als ich aufhörte damit hatte ich ein halbes jahr darauf eine PET untersuchung und befund: Der krebs hat gestreut.Ich komme gut damit klar den ich mach das seit vier jahren durch.lg.
Geändert von Maria24 (04.01.2008 um 21:41 Uhr) |
|
#12
|
|||
|
|||
|
Hallo Lena!!
Bei einem malignem Melanom ist das problem das sie alle Organe befallen können.Schulmedizinisch gesehen gibt es nichts. Wir sind als akut Patienten eingestuft und da es bis heute kaum eine Chemo für diese art Krebs gibt,kan eher nur so gearbeitet werden das man den Patienten das leben vielleicht um ein paar wochen verlängert. Statistik mäßig gesehen.Aber auf das versteifen macht das leben nicht leichter für uns.Das beste daraus machtn und alternativ neben der schulmedizin arbeiten.Den die Chemi alleine wirds auch nicht besser machen.Niemals aufgeben,aber auf deinen körper achten.So dasman es nicht zuweit treibt mit der Chemotherapie.Im ersten ziklus wäre ich fast gestorben.Abe r nicht an meiner krankheit!! Meine erkrankung gibt mir mehr zeit.lg.
|
|
#13
|
|||
|
|||
|
Hallöchen Maria-
Ich hatte vor 11 Jahren Hautkrebs am Knöchel und dann 2005 wieder. Im Bauch. Habe kein Interferon genommen, sonder nur mein Immunsystem gestärkt. Homoöpathisch, bei Dr. Spinedi (gibt einen Bericht von mir) Nun bin ich seit 2006 Okt. nach einer Lympfknotenentfernung(Metas) Metafrei. Werde immer noch von der Schweiz her behandelt(telef.) habe am 25.1. ein Staging (mache mir jetzt schon in die Hosen) und hoffe nur, das es wieder OB ist. Ich wünsche es Dir-Euch auch von ganzem Herzen. Alles Liebe Uschi |
|
#14
|
|||
|
|||
|
hallo,
habe vor 4 Jahren ein malignes Melanom am Unterschenkel des rechten beines entfernt bekommen. Habe damals eone prophilaktische Anwendung mit Interferon abgelehnt. Bin nur zu den 3-monatigen Kontrolluntersuchungen gewesen. 10 Tage nach meiner letzten Untersuchung im Dezember 2007 habe ich einen Knoten im Knie selber festgestellt und entfernen lassen. Leider war dieser auch bösartig und auf das maligne melanom zurückzuführen. Habe jetzt grade das operative nachschneiden und ein komplettes Staging hinter mich gebracht und stehe jetzt vor der Interferontherapie. Diese wird die nächsten Tage zwar noch genauer besprochen aber fest steht, daß ich demnächst für vier Wochen in die Klinik muss um auf die therapie eingetsellt zu werden. Danach habe ich die Wahl entweder ein Jahr lang 3x die Woche das Interferon selbst zu spritzen oder aber nach den vier Wchen Klinikaufenthalt eine 3 monatige Pause ohne Medikamente dann wieder 4 Wochen Klinik usw. das ganze 3x, also auch für einen Zeitraum von 1 Jahr. wer hat hier informationen für mich oder kann ir einen tip geben, für welche variante ich mich entscheiden soll. es wäre nett, hier einige infos zu erhalten. im voraus schon herzlichen Dank lg. michael |
|
#15
|
||||
|
||||
|
Hallo Michael,
mich wundert es ein wenig, dass du für die Vorbereitung auf die Interferon Therapie in die Klinik mußt. Denn du spritzt doch eigentlich zu Hause. Bei mir war es so, dass ich ein Nachmittag in der Klinik war und es wurde alles genau besprochen und auch die erste Einheit wurde gespritzt und ich konnte wieder nach Hause. Grß Kathrin |
![]() |
| Lesezeichen |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
|
|