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  #1  
Alt 29.08.2006, 21:29
mona-lisa mona-lisa ist offline
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Standard AW: Neoadjuvante Chemo + OP + adjuvante Chemo: Macht das Sinn?

Hallo Sandra,

viel Glück bei der nächsten EC. Auch bei mir hat sich der Tumor zersetzt. Es wurde häufig eine Sono gemacht, kein MRT. Du schreibst von Taxoteren, ich bekam 12x Taxol - ist das nicht etwas anderes Ich bekam nach der OP keine Chemo mehr, da mehr als 15 sowieso nicht mehr gingen und man hat ja auch kein Tumorgewebe mehr finden können. Um auf Nr.sicher zu gehen, bekam ich ja die 33 Bestrahlungen noch.

Allerdings gab es in unserer Studie ja 2 Arme und der andere, in dem ich nicht gewesen bin, war so wie bei Dir. Erst 3x EC, dann die OP und dann nochmal 6x Taxol (höher dosiert). Das hätte bei mir auf jeden Fall mit einer Abnahme der Brust geendet, da der Tumor tatsächlich erst bei den Taxol-Gaben so richtig eins vor den Bug bekam.

Viel Glück (für morgen)
mona-lisa
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  #2  
Alt 30.08.2006, 13:19
deena3 deena3 ist offline
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Standard AW: Neoadjuvante Chemo + OP + adjuvante Chemo: Macht das Sinn?

Liebe Sandra,

ich hatte (???)/habe einen hormonell-positiven Tumor rechts, der - so hoffe ich - nach Ablatio verschwand. Zum Glück waren die Lymphknoten trotz G3 und 6,1 cm nicht befallen. Ich befragte KID in Heidelberg und sende die auszugsweise Antwort:

Je höher jedoch die Hormonempfindlichkeit, desto geringer ist der Nutzen einer aggressiven Chemotherapie. Aus diesem Grunde wird bei hormonempfindlichen, wenn es überhaupt notwendig ist, eher auf wenig aggressive Chemotherapie zurückgegriffen.

Nach der 4. Chemo FEC (franz. Schema) holte ich Zweitbefund im Tumorbiologischen Zentrum in Freiburg ein, wo man mir erneut bestätigte, dass FEC bei diesem Krebs nur zu 1-9% etwas bringen würde. Sehr wichtig wäre jedoch die Antihormontherapie!

Wie es sich allerdings verhält, wenn - wie bei dir - die Lymphknoten befallen sind, kann sicher nur ein Arzt sagen. Ich würde jedenfalls eine Zweitmeinung einholen.

Alles Gute für dich!

Liebe Grüße von deena3

Geändert von deena3 (30.08.2006 um 20:48 Uhr)
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  #3  
Alt 26.06.2006, 18:30
Benutzerbild von Zauberblume
Zauberblume Zauberblume ist offline
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Standard Gute Neuigkeiten braucht der Mensch - der olle Tumor schrumpft!

Hallo Ihr Lieben,

positive Botschaften braucht unser Brustkrebsland - am besten jeden Tag und jede Stunde. Daher möchte ich (33 Jahre, BK mit Lymphknotenbefall im April 2007 diagnostiziert, derzeit neoadjuvante Chemotherapie) meine gerne mit Euch teilen:

Ich war vor 2 Wochen zur Halbzeituntersuchung (nach 4 x EC) zum MRT. Und was soll ich sagen: Von den auffälligen 4 Lymphknoten ist nur noch einer suspekt darstellbar und der Tumor ist von 2,7 x 2,5 cm auf 1,5 x 0,8 cm geschrumpft (Volumenverkleinerung von ca. 75 %, wenn ich mich nicht irre). Wenn das keine erfolgreiche WM-Vorrunde war!

Letzte Woche Dienstag war das Achtelfinale mit Taxotere. Mein festes Ziel ist es, den Tumor bis zum Finale vernichtend zu schlagen! Der Hammer dabei: Ich habe dieses Mal bislang bis auf 2 Tage Schlaflosigkeit direkt im Anschluss keine Nebenwirkungen. Ich kann es kaum fassen.

Begleitend zur Chemo lasse ich mich übrigens nach den Gesetzen der "Neuen Homöopathie" nach Körbler behandeln. Ich bin absolut davon überzeugt, dass diese Therapie mit dafür verantwortlich ist, dass der Tumor so schrumpft und es mir vor allem so gut dabei geht. Und ich bin sicherlich kein naiver oder leichtgläubiger Mensch. Wen es interessiert - hier findet Ihr eine kurze Zusammenfassung: http://www.horus-online.de/Nhp/Radia...r/koerbler.htm

Ich wünsche Euch viele Sonnenstrahlen, die Eure Seelen aufhellen!

Sandra
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  #4  
Alt 27.06.2006, 10:13
Kava Kava ist offline
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Standard AW: Gute Neuigkeiten braucht der Mensch - der olle Tumor schrumpft!

Hallo,

das sind ja mal wirklich tolle Neuigkeiten. Mach weiter so!!!

LG Kava
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  #5  
Alt 27.06.2006, 10:15
Elli Elli ist offline
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Standard AW: Gute Neuigkeiten braucht der Mensch - der olle Tumor schrumpft!

Hallo Sandra,
mit den Ausichten kann das Finale ja kommen.

Viel Glück und weiterhin so gute Ergebnisse.

Liebe Grüsse
Elli
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  #6  
Alt 28.06.2006, 01:23
Benutzerbild von Bianca 27
Bianca 27 Bianca 27 ist offline
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Daumen hoch AW: Gute Neuigkeiten braucht der Mensch - der olle Tumor schrumpft!

Mensch Sandra,

gute Nachrichten, daß ist wirklich genau das was ich gerade gebraucht habe. Die Woche habe ich schon genug schlimme bekommen.

Umso mehr freue ich mich von Herzen mit Dir!

Mach weiter so-
ich will Dich jubelnd mit Pokal sehen!

Liebe Grüße

Bianca
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  #7  
Alt 28.06.2006, 06:39
susaloh susaloh ist offline
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Standard AW: Gute Neuigkeiten braucht der Mensch - der olle Tumor schrumpft!

Sandra, hey, das ist ja mal was! Sehr passender Vergleich! Schließlich bringen wir auch Höchstleistungen und spielen weiter trotz fieser Fouls! Ich bin auch schon im Halbfinale und sammle noch mal alle Energien für die letzten, entscheidenden Minuten (bloß keine Verlängerung oder gar Elf-Meter-Schießen!!)

Liebe Grüße
Susanne
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  #8  
Alt 28.06.2006, 18:09
Benutzerbild von Felgi
Felgi Felgi ist offline
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Reden AW: Gute Neuigkeiten braucht der Mensch - der olle Tumor schrumpft!

Hallo Sandra,
toll Dein Ergebnis!!
Das macht bestimmt auch anderen Mut!
Mir selbst ging es so ähnlich, nicht ganz so rasant, aber auch so in der Art!!!!!
Jetzt habe ich schon nach den Chemos (dabei auch Taxotere) die OP hinter mir und habe die ersten 3 Bestrahlungen von 33 bekommen! Auch bei der OP und vorher bei der Mammo haben sie festgestellt, dass der Tumor auch von innen nach außen langsam zerfällt!
Da können wir doch dankbar sein und anderen Mut machen!
Weiter so! Gib den doofen Sch..zellen einen Tritt bis sie verdampfen!
Liebe Grüße
Reinhild
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  #9  
Alt 08.07.2006, 11:24
Benutzerbild von Zauberblume
Zauberblume Zauberblume ist offline
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Standard Neue Homöopathie - Wer hat damit Erfahrung?

Hallo Ihr Lieben,

bei mir (33 Jahre) wurde im Frühjahr 2006 Brustkrebs diagnostiziert und per Biopsie/MRT gesichert: 2,5 x 2,7 cm mit kleineren Sattelitenherden im äußeren, oberen Quadranten der rechten Brust, sehr gering differenziert, mittelmäßig östrogenabhängig, Her2/neu negativ. Die vergrößerten Lymphknoten (4) werden nach Auswertung des MRT als Metastasen gewertet. Fernmetastasen waren nicht nachweisbar.

Ich habe mich für eine neoadjuvanten Chemotherapie entschieden (4 x EC und 4 x Taxotere in 3-wöchentlichem Abstand). 5 Zyklen habe ich bereits absolviert. Anschließend werden mir OP, Strahlentherapie und Antihormontherapie empfohlen.

Begleitend mache ich zeitversetzt (seit der 3. Chemo) eine Therapie auf Basis der "Neuen Homöopathie" nach Körbler (nicht zu verwechseln mit der klassischen H.). Ich habe sehr großen Vertrauen zu meiner Homöopathin, die im Laufe der Diagnose unglaubliche Dinge über mich "wußte", also anhand meiner Schwingungen wahrnehmen konnte. Dinge, die sie schlicht nicht wissen oder sehen konnte! Zudem habe ich die letzte Chemotherapie (die 5.) mehr oder weniger ohne Nebenwirkungen überstanden!

Nach 4 Zyklen Chemotherapie (EC) hat ein neuer MRT-Befund folgendes gezeigt: Der Tumor ist auf 1,5 x 0,8 cm geschrumpft, die Satellitenherde sind kleiner geworden und nur noch ein Lymphknoten ist vergrößert.

Gestern war ich wieder bei meiner Homöopathin. Sie hat mir geraten, mich intensiv mit der Frage zu beschäftigen, ob ich die geplante Anschlussbehandlung (OP, Strahlen, AHT) tatsächlich machen möchte. Sie ist überzeugt davon, dass ich diese Art der Behandlung nicht zur Überwindung des Krebses benötige. Ein kinesiologischer Test hat dieses übrigens unterstrichen.

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem Gebiet der "Neuen Homöopathie" gesammelt und vielleicht ähnliche Überlegungen angestellt?

Meine Homöopathin sagt zudem, dass ich zu keinem Zeitpunkt Metastasen im Körper gehabt hätte! Habt Ihr eine Ahnung, wie sicher die Diagnose von Lymphknotenmetastasen über MRT (also ohne Biopsie) ist - in wieviel Fällen also trotz positiver Diagnose nach Entfernung der Lymphknoten keine Metastasen vorlagen? Hat eine von Euch so etwas vielleicht erlebt?

Generell würde ich mich als klar verstandesorientierten Menschen beschreiben. Vor der Krebsdiagnose hatte ich kaum Berührungspunkte mit alternativen Heilverfahren. Die Erfahrungen mit der "Neuen Homöopathie" sind aber so überzeugend und überwältigend, dass ich den Rat meiner Behandlerin gern für mich prüfen möchten.

Uff, das war jetzt lange Ausführungen!

Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende,
jede Menge Energie und viele positive Gedanken!



Sandra
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  #10  
Alt 08.07.2006, 11:37
brigitte.d brigitte.d ist offline
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Standard AW: Neue Homöopathie - Wer hat damit Erfahrung?

Liebe Sandra,

ich habe mit dieser Art von Homöopathie leider keine Erfahrung, bin aber ein sehr spiritueller Mensch.

Wenn eine Krankeit sich in der Materie, also im Körper bereits bemerkbar macht, denke ich muß man da auch materiell rangehen, wobei man gleichzeitig sicher den anderen Weg gehen kann, indem ich das spirituell aufarbeite und mein Leben ändere.
Das in der Hoffnung, daß ich keinen weiteren Krebs mehr bekomme.

Es ist eine Entscheidung, die letztlich nur du treffen kannst, ansonsten würdest du dich fremdbestimmen lassen, daß wäre die falsche Richtung.
Die Konsequenzen daraus mußt du ja tragen.

Ich wünsche dir eine gute Intuition, die richtige Entscheidung zu treffen.

LG brigitte d.
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  #11  
Alt 08.07.2006, 11:56
tesa tesa ist offline
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Beiträge: 5
Standard AW: Neue Homöopathie - Wer hat damit Erfahrung?

Liebe Sandra,
ich bin sehr offen für unterstützende Therapie, habe persönlich keine Erfahrung mit der neuen Homöopathie. Und zur kinesiologie bin ich eher skeptisch (jeder Arm wird "irgendwann" müde und verändert seine Spannkraft nach einer gewissen Zeit..) d.h. ich würde mich nicht auf diesen Test berufen - verlassen.

ich stimme Brigitte zu mit dem Hören auf die eigene Intuition
AUch die Begleitung von anderen Therapieaspekten (sei es Homöopathie, Akupunktur oder andere auch spirutuelle Dinge) kann sicher für jeden einzelnen eine sehr gute Unterstützung sein.
Möchte aber noch etwas zu der Aussage Deiner Homöopathin sagen:
Ob Metastasen (z.b. Mikro) im Körper sind oder waren, dass kann sie sicherlich nicht wissen! (voher auch??)

Ich wünsche Dir, dass Du die für DICH richtige Entscheidung triffst!
Alles gute
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  #12  
Alt 08.07.2006, 12:08
Ilse Racek Ilse Racek ist offline
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Rotes Gesicht AW: Neue Homöopathie - Wer hat damit Erfahrung?

Hallo Ihr Lieben !

Auch ich habe mit NEUER HOMÖOPATHIE keinerlei Erfahrung, habe aber seit Ende 2002 - als das bei mir mit dem BK "los ging" - mit dem Gedanken gespielt, mich alternativ zu orientieren. Bin dann aber im Brustzentrum Hanau mit Hilfe mehr oder weniger engagierter Onkologen rein schulmedizinisch "vorgegangen". Das heißt: Chemo-Therapie (8 Zyklen), Bestrahlungs- und Antihormontherapie.
Mich "nur" auf die Neue Homöopathie zu stützen bzw. darauf zu vertrauen, den BK - incl. befallener Lymphknoten - damit zu bekämpfen, habe ich nicht gewagt.
Inzwischen sind 3 1/2 Jahre vergangen und ich habe außer o.a. Therapien außerdem noch 2 Jahre lang Iscador gespritzt. Bis jetzt bin rezidiv-frei. Allerdings kämpfe ich bis zum heutigen Tag recht massiv gegen die Nach- und Nebenwirkungen der o.a. Therapien.

Ich wünsche allen Betroffenen alles erdenklich Gute
mit herzlichem Gruß
__________________
Ilse
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  #13  
Alt 08.07.2006, 13:34
Theophanu Theophanu ist offline
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Standard AW: Neue Homöopathie - Wer hat damit Erfahrung?

Liebe Sandra,

es ist alles sehr interessant, was Du schreibst. Ich bin auch eine Anhängerin der Homöopathie, der klassischen; ich kenne auch einige Präparate aus der neuen Homöopathie nach Reckeweg (es sind Medikamente, die nicht wie in der klassischen H. nur aus einer Substanz bestehen, sondern aus mehreren). Ich habe sehr gute Erfahrung z.B. mit Meditonsin bei Erkältungen gemacht, aber mit Lymphomyosot bei Schmerzen oder Druckgefühl in dem Arm, in dem die Lymphknoten entfernt worden sind.

Die neue Homöopathie nach Köbler kenne ich nicht, werde mich aber umschauen, denn es ist immer gut, dazu zu lernen.

Ich behandele mich selbst, früher auch meine Kinder, sehr gerne mit homöopathischen Mitteln, sie haben meistens eine sehr gute Wirksamkeit.

Nach meiner ersten Krebserkrankung habe ich Misteltherapie (ist nicht Homöopathie!) absolviert, genau nach den Vorgaben aus der anthroposophischen Medizin. Von der Wirksamkeit bin ich sehr überzeugt, denn der zweite Tumor, der unter dieser alternativen Therapien schon existiert hat (leider erst nach Jahren als Krebs erkannt), ist nicht größer geworden. Erst etwa 2 Jahre nach der Beendigung aller alternativen Therapien konnte man einen Wachstumsschub beobachten. Für mich spricht es für einen guten Schutz vor weiterem Wachstum der Tumore durch, in meinem Fall, Mistel. Wahrscheinlich wirkt diese Therapie je nach der biologischen Beschaffenheit der Krebszellen.

In Deinem Fall finde ich es vor allem wunderbar, dass die neoadjuvante Chemotherapie so gut wirkt. Nur, Du hast noch nicht die Vollremission erreicht! Sogar, wenn in den bildgebenden Diagnoseverfahren keine Tumore mehr nachzuweisen werden, heisst es noch lange nicht, dass es tatsächlich keine Krebszellen mehr in der Brust (und eventuell in den LK) vorhanden sind.

Deshalb würde ich Dir dringend raten, in dem Fall, dass Du auf die OP verzichten solltest, auf jeden Fall die Strahlentherapie durchzuziehen! Nach einer durch die neoadjuvante Chemotherapie erreichter Vollremission finde ich die OP auch nicht zwingend notwendig, vorausgesetzt, Du machst die Radiotherapie, unbedingt!

Ob Du später die AHT machst, bleibt vorerst offen. Man kann gute Argumente für und dagegen finden.

Dass Deine Therapeutin die Verantwortung, Dir von allen folgenden Therapien abzuraten, auf sich nimmt, finde ich absolut nicht gut. Auch die Feststellung, dass in Deinem Körper zu keiner Zeit (Lymphknoten)metastasen vorhanden waren, finde ich zu mutig. Allein die Tatsache, das 4 (!!) Lymphknoten in MRT als Metastasen erkannt worden sind, würde mich bei der Behauptung der Homöopathin sehr misstrauisch machen. Ich glaube selbst an außergewöhnliche Fähigkeiten, würde ich ihnen allein doch mein Leben nicht anvertrauen.

Ob Du nach Vollremission dann tatsächlich die AHT machst, musst Du später entscheiden. Die AHT ist eine sehr wirksame Option, vorausgesetzt, sie wird individuell gestaltet. Darüber solltest Du nach Beendigung der Chemo- und Radiothrapie entscheiden. Hier findest Du sicher Unterstützung!

Viele Grüße,
Theophanu
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  #14  
Alt 08.07.2006, 20:56
Loisl Loisl ist offline
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Beiträge: 294
Standard AW: Neue Homöopathie - Wer hat damit Erfahrung?

Liebe Sandra,

bei mir ist es ähnlich, nur, meine Brust wurde sofort entfernt, von 7 kleinen, gesund ausschauenden Lymphknoten waren auch schon 6 befallen!!!!
Man hat alles weggeschnibbelt und mir die adjuvante Chemotherapie
4x EC und 4x Taxotere ans Herz gelegt, im Anschluß daran erfolgen Bestrahlungen und eine Hormontherapie....kein Mensch weiß, ob es bei mir nötig ist....aber es kann mir auch niemand die Garantie geben, dass noch keine falschen Zellen on Tour sind...ich bin sehr für die Homöophatie,
nehme auch nur Naturprodukte zu mir um alles im Griff zu halten,
aber ich hätte NIE den Mut diese geplante "prophylaxe-Therapie"
abzubrechen!!Trotz Vertrauen auf die Homöophatie.....
Ich denke, ich würde mit der zeit Ängste entwickeln und mich Nachts aufs Suchen nach Krebszellen, die vielleicht doch da sind... begeben.
Im Grunde muß jeder die Entscheidung für sich selbst treffen.

Ich wünsch Dir alles Liebe

Liebe Grüße
Loisl
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