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  #1  
Alt 09.07.2007, 23:28
adam adam ist offline
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Beiträge: 23
Standard Chemoembolisation, SIRT oder LITT

Hallo zusammen,

brauche dringend informationen über die Chemoembolisation SIRT oder LITT habe soviel davon gehört und hoffe das jemand persönliche erfahrungen damit gemacht hat!
Bei meinem Vater wachsen die Metas auf der Leber weiter, er hat schreckliche schmerzen. Zur zeit liegt er wieder in der Münster Klinik wo untersucht werden soll wovon die schmerzen kommen... da sie aber nicht an der Leber operieren wollen sondern nur passende Medikamente suchen um die schmerzen zu lindern brauche ich dringend rat!
  #2  
Alt 09.07.2007, 23:36
Benutzerbild von Jelly
Jelly Jelly ist offline
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Standard AW: Chemoembolisation, SIRT oder LITT

Hallo Adam,
zur Chemoembolisation kann Dir Peter50v Auskunft geben, er unterzieht sich seit längerem dieser Behandlung, zu den anderen könnte Prof. Vogl in der Uniklinik Frankfurt (Radiologie) Auskunft geben, soviel ich weiß, hat er darin langjährige Erfahrung.

Alles Gute für Euch !

Jelly
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Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
  #3  
Alt 09.07.2007, 23:45
adam adam ist offline
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Registriert seit: 07.10.2006
Beiträge: 23
Standard AW: Chemoembolisation, SIRT oder LITT

Liebe Jelly,

vielen dank für deine schnelle Antwort, fühl dich umarmt:knuddel
  #4  
Alt 23.09.2007, 03:48
Henninger Henninger ist offline
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Standard AW: Chemoembolisation, SIRT oder LITT

Zitat:
Zitat von adam Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

brauche dringend informationen über die Chemoembolisation SIRT oder LITT habe soviel davon gehört und hoffe das jemand persönliche erfahrungen damit gemacht hat!
Bei meinem Vater wachsen die Metas auf der Leber weiter, er hat schreckliche schmerzen. Zur zeit liegt er wieder in der Münster Klinik wo untersucht werden soll wovon die schmerzen kommen... da sie aber nicht an der Leber operieren wollen sondern nur passende Medikamente suchen um die schmerzen zu lindern brauche ich dringend rat!
Hallo adam!

Bei mir wurde im Juni Sigmakarzinom mit Leberfiliae (also Metastasen in der Leber) festgestellt. Wurde bereits am Darm erfolgreich in Heidelberg operiert.
Danach ambulante Chemo in der Uniklinik Mainz. Chemo seit 11.09.07 abgeschlossen. War wegen LITT in Frankfurt und habe dort mit Prof. Vogl
selbst gesprochen. In meinem Fall ist es möglich die Metastasen mit Laser
wegzubrennen. Prof. Vogl hat aber auch noch andere Möglichkeiten diese
Tumore auszuschalten. Davon abgesehen, dass Prof. Vogl sehr nett ist, hat
er auf mich einen sehr kompetenten Eindruck gemacht. Ich werde, nachdem ich am Dienstag, dem 25.09.07, mit den Chirurgen in Heidelberg gesprochen
habe, höchst wahrscheinlich die Lasertherapie wählen. Sie dauert nur etwa
1 Stunde bei lokaler Betäubung. Man ist danach normalerweise innerhalb weniger Stunden wieder absolut fit. Ich habe selbst mit zwei Betroffenen
gesprochen, die von Prof. Vogls Behandlungsmethode absolut überzeugt
sind! Für weitere Informationen empfehle ich die Homepage der Uniklinik
Frankfurt (www.klinik.uni-frankfurt.de). Dort musst Du dann unter der
Fachabteilung Radiologie das Institut für Diagnostische und Interventionelle
Radiologie anklicken. Dann kommst Du auf eine Seite mit Bildern und u.a.
der Bezeichnung LITT. Wenn Du dieses Bild anklickst, erscheinen wieder verschiedene Bilder, hinter denen sich Videoaufnahmen aus Fernsehsendungen verbergen, in denen u.a. auch die LITT - Methode genau
erklärt wird! Wirklich sehr gut und überzeugend!!!

Alles Gute!

Henninger
  #5  
Alt 12.12.2007, 07:29
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
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Beiträge: 3.171
Standard AW: Darmkrebs und LEBERMETASTASEN ....

Bessere Prognose bei Lebermetastasen

Patienten mit Darmkrebs und Lebermetastasen profitieren von Op, Chemotherapie und Radiofrequenzablation


Lebermetastasen bei kolorektalen Karzinomen bedeuten heute nicht mehr unausweichlich das Todesurteil. Dreidimensionale Leberbilder erlauben eine bessere Operationsplanung. Und Techniken wie die Radiofrequenzablation können auch bei Patienten genutzt werden, die nicht operabel sind. Außerdem kann mit Medikamenten manche Metastase auf eine operable Größe geschrumpft werden. Für Patienten bedeutet das oft eine Lebensverlängerung, zum Teil sogar Heilung.



Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/?sid=454682
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Jutta
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  #6  
Alt 24.07.2007, 20:07
goldi goldi ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 23.07.2007
Beiträge: 5
Standard Lasertherapie bei Lebermetastasen

Ich hatte im Februar 06 die Diagnose : Rectumkarzinom mit Lebermetastasen.
Der Tumor wurde entfernt,ich bekam chemo , die Metastasen wurden herausoperiert.
§ Monate später hatte ich wieder 4 Metastasen.Wieder Chemo.
Zur Zeit lasse ich mir die Metastasen in Frankfurt an der Uniklinik mit Laser entfernen.
Meine Erfahrungen sind sehr Positiv,allerdings macht die Krankenversicherung ( Gesetzlich ) Probleme. Sie wollen die Kosten nicht bezahlen.
Ich bräuchte nun Gleichgesinnte , die auch Erfahrungen mit der LITT gemacht haben um meine Forderung vor Gericht durchzusetzen. Ideal wäre ein Nachweis der Kostenerstattung von einer Gesetzlichen Krankenkasse in den letzten 2 Jahren.
Ich bin für jeden Hinweis sehr Dankbar.
  #7  
Alt 24.07.2007, 21:36
Benutzerbild von Jimbo
Jimbo Jimbo ist offline
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Standard AW: Lasertherapie bei Lebermetastasen

Hallo,

hab mal kurz gegoogelt und bin auf dieses Urteil sehr aktuelle Urteil des BSG gestossen

"BSG Urteil vom 07.11.2006
(Aktenzeichen: D 1 KR 24/06 R) Erstattung von Kosten für eine laserinduzierte interstitielle Thermotherapie (LITT)"

Die wichtige Quintessenz

Das Bundessozialgericht hat die Sache an das LSG zur erneuten Verhandlung und Entscheidung zurückverwiesen.

Dabei hat das BSG ausgeführt:

Eine Kostenerstattung für die von der Klägerin selbst beschafften und vorfinanzierten LITT scheidet im Grundsatz aus, weil es sich bei der LITT um eine neue Behandlungsmethode handelt, die nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung erbracht werden darf, solange ihr therapeutischer Nutzen, ihre medizinische Notwendigkeit und ihre Wirtschaftlichkeit nicht in dem dafür gesetzlich vorgesehenen Verfahren vom Bundesausschuss festgestellt worden ist; an dieser positiven Feststellung fehlte es bei der LITT im maßgeblichen Zeitpunkt der Behandlung. Anhaltspunkte dafür, dass der Bundesausschuss das genannte Verfahren insbesondere in zeitlicher Hinsicht nicht ordnungsgemäß durchgeführt hat, das heißt Anhaltspunkte für ein so genannte Systemversagen, liegen nicht vor.
Ob der Anspruch ausnahmsweise unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des BVerfG zu den Leistungsansprüchen Versicherter bei lebensbedrohlichen oder regelmäßig tödlich verlaufenden Krankheiten wegen Vorliegens einer notstandsähnlichen Situation bei der Klägerin begründet ist, kann der Senat aufgrund der vom LSG festgestellten Tatsache nicht abschließend beurteilen……


Zu finden unter dem o.g AK, z.b. bei http://www.anwalt-fricke.de/aktuelles_soz.htm

Du wirst Dich also auf das BVerfG berufen müssen. Ich denke ein versierter Anwalt in Sozialrecht würde da helfen.
  #8  
Alt 24.07.2007, 23:01
goldi goldi ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 23.07.2007
Beiträge: 5
Standard AW: Lasertherapie bei Lebermetastasen

Vielen Dank für deine Bemühungen,ich gebe deinen hinweis meinem Anwalt.Vieleicht kann er was damit anfangen.
  #9  
Alt 25.07.2007, 08:29
Benutzerbild von teddy.65
teddy.65 teddy.65 ist offline
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Standard AW: Lasertherapie bei Lebermetastasen

@ Jimbo

möchte dich mal an dieser Stelle loben. Was würden wir hier ohne dein Wissen machen?! Du bist echt klasse!!
__________________
glg
Sabine

Rektum CA Nov. 2004, OP im Feb. 2005 mit Anlage eines endständigen Colostomas, Chemo bis Sept. 2005. Es geht mir gut
  #10  
Alt 25.07.2007, 11:20
Benutzerbild von Jimbo
Jimbo Jimbo ist offline
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Registriert seit: 02.03.2007
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Beiträge: 312
Standard AW: Lasertherapie bei Lebermetastasen

Danke
  #11  
Alt 12.08.2007, 21:20
Nalakia Nalakia ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 12.08.2007
Beiträge: 9
Standard Darmkrebs: Jetzt Lebermetastasen

Liebe Forumsmitglieder,
nach einer grauenhaften Woche hat sich am Freitag herausgestellt, dass bei meinem Mann (33) 15 Monate nach der ersten OP und kein Jahr nach Ende der ersten Chemo ein Tumorrezidiv vorlag, das schon Aorta und Leber angegriffen hat. Bei der Vorsorge im Mai hat man nichts bemerkt, vielleicht hätte da schon ein Röntgenbild Aufschluss gegeben, aber das wurde nicht gemacht. Mein Mann fühlt sich in der Klinik, in der er schon bei der ersten Operation und Chemo war, nun nicht mehr gut aufgehoben, und wir suchen jetzt verzweifelt nach Behandlungsmöglichkeiten und -orten. Zur Zeit ist wohl nur klar, dass es zu einer zweiten Chemotherapie keine Alternative gibt. Ich weiß, das ist jetzt alles ziemlich ungenau, aber wenn ich warte, bis die Befunde vollständig vorliegen, ohne was zu tun, drehe ich durch. Und irgendwie muss man ja anfangen, sich umzuhören. Wir haben vor sechs Wochen geheiratet und uns so auf die gemeinsame Zukunft gefreut.
  #12  
Alt 12.08.2007, 23:23
Benutzerbild von zlata
zlata zlata ist offline
Registrierter Benutzer
 
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Beiträge: 170
Standard AW: Darmkrebs: Jetzt Lebermetastasen

Hallo Nalakia!
Deine Geschichte geht mir sehr Nah !
Ich bin auch erst 30 Jahre alt und mein Mann 39, als er die Dg Darmkrebs IV.stadium mit Lebermetas erfahren hat./70% befallen/. Das war alles im April dieses Jahr.
Wir haben erst vor 3 Jahren geheiratet und haben 3 gemeinsame Kinder.
Was soll ich dazu noch sagen. Ich wünsche mir das wäre ein schlechtes Witz. So was kann doch uns nicht treffen. Nicht mein Mann. Er ist ein guter Mensch, fleisig, treu, ehrlich...
Und ich frage mich, was wäre wenn das nur wenigstens bischen früher entdeckt würde ????
Aber wie ich oft lese, ist das so das man mit Metastasen immer rechnen muss.Aber irgendwie verstehe ich nicht, das man das früher entdecken kánn.
Wie auch bei Euch der Fall.
Ich hab an einigen stellen über sehr guten Chirurgen gelessen. /ich weis nicht ob ich es hier im Forum schreiben darf/ dr.Birth aus Stralsund. Der soll angeblich auch ganz harte Fälle operieren./lebermetas/ Wir haben dort zwar auch angerufen,e-mail geschickt, aber leider warten wir immer auf Antwort.
Also ich wünsche Euch alles Gute. lg zlata
  #13  
Alt 13.08.2007, 00:06
Luna76 Luna76 ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 15.02.2007
Beiträge: 547
Standard AW: Darmkrebs: Jetzt Lebermetastasen

Hallo Nalakia,

es ist einfach nicht zu glauben das bei deinem Mann im Mai kein CT oder MRT gemacht wurden ist. Bei mir wird das alle 3 Monate gemacht. Ich habe ein Rektum Karzinom mit Meta in Lunge und Leber und Lymphknoten.....alles wurde erfolgreich operiert. In welcher Stadt lebt ihr wegen Empfehlung geben bezüglich Krankenhäuser? Gib die Zukunft nicht auf !!!!!

Lieben Gruß
Luna-Tina
  #14  
Alt 13.08.2007, 00:44
chaosbarthi chaosbarthi ist offline
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Ort: Ort bei Kiel
Beiträge: 395
Standard AW: Darmkrebs: Jetzt Lebermetastasen

Hi Nalakia,
ich kann Zlata nur beipflichten. Im Darmkrebs-Forum der Felix-Burda-Stiftung wird Dr. Birth aus Stralsund hoch gehandelt. Dort sind einige Leute unterwegs, die über ihre Erfahrungen mit Dr. Birth berichten können. Er scheint selbst dann noch erfolgreich zu behandeln, wenn andere Ärzte ihre Patienten schon lange aufgegeben haben.

LG chaosbarthi
__________________
Sigmacarcinom 2005 (T4, G3, alles andere 0, HNPCC), Ileostoma

Nicht die Dinge selbst, sondern nur unsere Vorstellungen über die Dinge machen uns glücklich oder unglücklich.
(Epiktet, griech. Philosoph, 50-138)
  #15  
Alt 13.08.2007, 09:01
Nalakia Nalakia ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 12.08.2007
Beiträge: 9
Standard AW: Darmkrebs: Jetzt Lebermetastasen

Liebe Chaosbarthi, liebe Luna-Tina, liebe Zlata,
vielen Dank für die Antworten. Wir leben in Köln, wären aber bereit, jede beliebige Strecke auf uns zu nehmen, wenn es hilft. Jetzt werde ich mich darum kümmern, dass endlich mal ein Onkologe mit uns spricht, bis jetzt haben wir immer nur den Cirurg zu sehen bekommen.
Liebe Grüße
Nalakia
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