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  #1  
Alt 31.01.2011, 14:52
Jürgen1969 Jürgen1969 ist offline
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Hallo Petra,

der Aussagekraft des S-100 Marker wurde schon öfters hier diskutiert. Ev können hier andere antworten, welche sich mehr darüber auskennen. Da meiner immer bei 0,05 - 0,07 liegt, habe ich mich damit noch wenig beschäftigt. Aber von meiner Hausärztin weiß ich, dass falls er mal steigen würde und oben bleiben würde, dass wir dann diesen vermehrt im Monat kontorllieren und dann ev. weitere Untersuchungen anstehen. Aber ab welcher Höhe kann ich Dir nicht sagen.

Zum LDH Wert: hatte dazu letzte Woche einiges gelesen, da eine Bekannte von mir einen sehr hohen Wert hat. Der Normbereich liegt bei Frauen bei ca 135-215. Somit wäre Deiner mit 240 etwas erhöht.

Wenn Du nächste Woche nochmals sowieso einen Termin hast, lass Doch nochmals beide Werte checken.
  #2  
Alt 31.01.2011, 22:22
petra1971 petra1971 ist offline
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Standard AW: Liebe Neue, Bitte Kein Neues Thema Eröffnen, Sondern Hier Schreiben!

Zitat:
Zitat von Jürgen1969 Beitrag anzeigen
Hallo Petra,

der Aussagekraft des S-100 Marker wurde schon öfters hier diskutiert. Ev können hier andere antworten, welche sich mehr darüber auskennen. Da meiner immer bei 0,05 - 0,07 liegt, habe ich mich damit noch wenig beschäftigt. Aber von meiner Hausärztin weiß ich, dass falls er mal steigen würde und oben bleiben würde, dass wir dann diesen vermehrt im Monat kontorllieren und dann ev. weitere Untersuchungen anstehen. Aber ab welcher Höhe kann ich Dir nicht sagen.

Zum LDH Wert: hatte dazu letzte Woche einiges gelesen, da eine Bekannte von mir einen sehr hohen Wert hat. Der Normbereich liegt bei Frauen bei ca 135-215. Somit wäre Deiner mit 240 etwas erhöht.

Wenn Du nächste Woche nochmals sowieso einen Termin hast, lass Doch nochmals beide Werte checken.
Hallo Jürgen,
danke für Deine Antwort, morgen hab ich ja den Termin. Da werd ich dann hoffentlich mehr darüber erfahren. Bei mir macht sich grad Panik breit, ... war eigentlich davon überzeugt, dass nichts mehr passiert. Möcht halt einfach nicht zu spät reagieren. Meine Cousine ist vor einem Jahr an Leukämie verstorben. Ihr haben die Ärzte zu spät geglaubt. Hab einfach Angst.

Du bist aus Ulm? Sind wir ja gar nicht so weit auseinander. Wohn in der Nähe von Dillingen.

Meld mich wieder wenn ich mehr weiß.
Grüße Petra
  #3  
Alt 31.01.2011, 21:41
J.F. J.F. ist offline
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Zitat:
Zitat von petra1971 Beitrag anzeigen
hatte 9/2009 eine Melanomentfernung. War aber noch ziemlich klein. Bei den Blutkontrollen ist mein S100 aber jetzt seit einem Jahr stetig nach oben gewandert. Außerdem das LDH angestiegen. Dann noch Haptoglobin auch gering erhöht.
hat jemand Erfahrung mit S100-Werten - können die schwanken?
Hallo Petra,

was heißt "ziemlich klein"? Unter 1 mm Tumordicke? Wenn ja, Protein S-100 ist nicht geeignet zur Frühdiagnose bzw. Prognoseabschätzung in frühen
Krankheitsstadien, da in Tumorstadien I und II nur bis zu 30 % der Patienten erhöhte Werte aufweisen
. Das kannst Du in allen möglichen Erklärungen von Laborberichten, die im www zu finden sind, lesen. Das nächste wäre, dass Neuropathien, Depressionen, Infekte, ja sogar joggen ab 25 km Möglichkeiten eines steigenden S100-Werts sein können. Genauso wie chronischer Alkoholzufuhr, Nieren- und Leberinsuffizienz oder Hirntraumatas. Um mal ein paar Auslöser aufzuführen. Du merkst, das Spektrum ist breit. Deine Ärzte und Du werden am Besten wissen, was da Einfluß genommen haben könnte.

Aber da auch der LDH mit reinspielt, wie sieht es mit Leistungssport aus, den Du erst nach der Melanomentdeckung begonnen hast? Um eine Möglichkeit mal anzusprechen.
__________________
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  #4  
Alt 31.01.2011, 22:27
petra1971 petra1971 ist offline
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Zitat:
Zitat von J.F. Beitrag anzeigen
Hallo Petra,

was heißt "ziemlich klein"? Unter 1 mm Tumordicke? Wenn ja, Protein S-100 ist nicht geeignet zur Frühdiagnose bzw. Prognoseabschätzung in frühen
Krankheitsstadien, da in Tumorstadien I und II nur bis zu 30 % der Patienten erhöhte Werte aufweisen
. Das kannst Du in allen möglichen Erklärungen von Laborberichten, die im www zu finden sind, lesen. Das nächste wäre, dass Neuropathien, Depressionen, Infekte, ja sogar joggen ab 25 km Möglichkeiten eines steigenden S100-Werts sein können. Genauso wie chronischer Alkoholzufuhr, Nieren- und Leberinsuffizienz oder Hirntraumatas. Um mal ein paar Auslöser aufzuführen. Du merkst, das Spektrum ist breit. Deine Ärzte und Du werden am Besten wissen, was da Einfluß genommen haben könnte.

Aber da auch der LDH mit reinspielt, wie sieht es mit Leistungssport aus, den Du erst nach der Melanomentdeckung begonnen hast? Um eine Möglichkeit mal anzusprechen.
Hallo J.F.
Danke für deine Antwort, ja Tumordicke unter 1 mm trifft zu. Alles andere leider nicht. Leistungssport erst recht nicht.Nieren und Leberwerte sind ok.

Naja morgen hab ich ja den Termin. Hab halt einfach Panik, zu wenig zu tun.
Danke Dir trotzdem!
Gruß Petra
  #5  
Alt 01.02.2011, 12:40
Benutzerbild von Rachel
Rachel Rachel ist offline
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petra, ich drück dir die daumen für dein gespräch
lg gitti

Die LDH-Werte sind unter anderem erhöht


bei bestimmten Leber- und Gallenerkrankungen
bei Herzinfarkt oder Darminfarkten
beim Zerfall der roten Blutkörperchen (Hämolyse)
bei bestimmten Muskelerkrankungen
bei einigen Krebsarten
als Nebenwirkung mancher Medikamente
bei Pfeifferschem Drüsenfieber
__________________
mein Mann: Adenokarzinom

man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt trotzdem wenn es dunkel ist - Kafka
  #6  
Alt 01.02.2011, 13:24
Jürgen1969 Jürgen1969 ist offline
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Hallo Petra,

ja ich bin aus Ulm, also fast um die Ecke zu Dillingen.
Hoffe, Du bekommst Antworten vom Arzt.
  #7  
Alt 03.02.2011, 21:17
petra1971 petra1971 ist offline
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Zitat:
Zitat von Rachel Beitrag anzeigen
petra, ich drück dir die daumen für dein gespräch
lg gitti

Die LDH-Werte sind unter anderem erhöht


bei bestimmten Leber- und Gallenerkrankungen
bei Herzinfarkt oder Darminfarkten
beim Zerfall der roten Blutkörperchen (Hämolyse)
bei bestimmten Muskelerkrankungen
bei einigen Krebsarten
als Nebenwirkung mancher Medikamente
bei Pfeifferschem Drüsenfieber
DANKE fürs Daumen drücken. Hautarzt und Hausarzt sagen ich übertreibe. Darf zwar gnädiger Weise noch zum Onkologen - aber der wird auch nichts anderes sagen. Muss wohl die 3 Monate bis zur nächsten Blutkontrolle zittern. Hoffe die haben recht.
LG Petra
  #8  
Alt 23.02.2011, 20:35
yaschi yaschi ist offline
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Unglücklich soll ich 3.Wochen Warten.........!

Guen Tag.
Ich habe folgendes problem.
Ich habe vor ca.4 Wochen unterhalb der Brust eine veränderung festgestellt.Der Muttermal ist dunkler größer und zacken an den ränder.
ich bin am nächsten Tag zu einer Hautärztin gegangen.Die Ärztin sagte sofort das muß weg.Der Mutermal wächst und das ist nicht gut.
Vor 2.Wochen wurde es dann entfernt.Montag sollte der Befund bei der Ätztin sein,es ist noch nicht da sagte man mir.Heute rief die Ärtztin mich aufs Handy an und sagte mirer Befund ist da:es ist hart an der grenze und Sie müßte nochmal an der Stelle mehr wegnehmen um ganz sicher zu gehen,weil sie beim ersten eingriff um Muttermal herum zu wenig weggenommen hat.
Jetzt hat man mir einen OP termin am 14.März gegeben weil die Praxis die nächsten 2 wochen Urlaub macht.
Meine 1.frage:was bedeutet der Befund ist hart an der Grenze.
Meine 2.frage:Soll ich 3.wochen warten bis zum OP termin oder soll ich mir noch eine 2 Meinung holen und den Eingriff so schnell wie möglich machen lasen.

Ich erreiche leider die Ärztin nicht mehr und ab morgen ist Sie im Urlaub.Als die Ärztin mich heute morgen auf der arbeit rief habe ich mir keine großen gedanken gemacht.Da war ich mit der arbeit beschäftigt.Die gedanken,sorgen und die angst kamen erst als ich feierabend hatte.
Ich möchte mich bei Ihnen in vorraus bedanken für Ihrer antwort.
Mfg.yaschi.

Ich möchte mich jetzt erstmal entschuldigen das ich ein neues Thema hier veröffendlicht habe ....ich hab leider euren Beitrag zu spät gesehen das ihr das nicht möchtet...ich hoffe ich mach euch nicht zuviel umstände damit !!!!!

Geändert von yaschi (23.02.2011 um 21:54 Uhr)
  #9  
Alt 24.02.2011, 19:17
Zottie Zottie ist offline
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Standard AW: soll ich 3.Wochen Warten.........!

@ Dirk: irgendwie ist beim verschieben die Anfrage zu meiner gegebenen Antwort verschwunden - jetzt ist es ein bisschen verwirrend - ich schreib mal AUSNAHMNSWEISE BLAU, weil die Anmerkung für dich ist Hallo,

nun, wir sind ja hier leider keine Dermatologen - also kann ich mich nur als Laie äußern.

Aber ich denke, dass ausser Abwarten sowieso nicht übrigbleibt, da die Befunde der Histologie ja auch in der Praxis liegen und ein anderer Arzt ohne die nötigen Infos vermutlich nichts weiter wegschneidet.

Es ist zudem auch nicht ungewöhnlich, dass es so lange dauert mit den weiteren OP-Terminen. Als Patient ist man da wohl wesentlich unruhiger (verständlicherweise) als die behandelnden Ärzte.

Ich denke du solltest Ruhe bewahren.

Viele Grüße und alles Gute
Zottie

Geändert von Zottie (25.02.2011 um 12:20 Uhr) Grund: Bezug zur Anfrage fehlt
  #10  
Alt 27.02.2011, 20:45
Mira_66 Mira_66 ist offline
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Standard AW: Liebe Neue, Bitte Kein Neues Thema Eröffnen, Sondern Hier Schreiben!

Hallo zusammen,

seid einige Zeit bin ich hier als stiller Mitleser unterwegs, möchte aber dennnoch "meine Geschichte" erzählen,- vielleicht dem ein oder anderen Neuling Mut machen?!

Ich komme aus NRW, bin 44 Jahre alt, verheiratet und habe drei fast erwachsene Kinder.

Meine Geschichte (Achtung lang! )

Anfang Dezember bekam ich ein Venenstripping gemacht. Nach der OP sagte mir der Gefäßchirug: Das "Ding" muß weg! Er meinte ein Muttermal welches in der Leiste war. OK, stimmt, da war ein Muttermal, irgendwann mal gekommen, gewachsen auf Kleinfingernagelgröße und gut war. In meinen Augen sah es nicht böse aus.
Da das andere Bein auch noch gemacht werden musste, würde das Muttermal bei dieser OP mit rausgeschnitten. Und dann natürlich pathologisch untersucht.

Ca. zwei Wochen später ging Samstags morgens bei mir das Telefon. Der Gefäßchirug wollte mich am gleichen Tag noch sehen. - Kein gutes Zeichen, nicht gerade überrascht, da ich dies im Gefühl hatte.
Dort angekommen sagte er mir dann das es sich um ein magiles Melanom handelte, er aber als Gefäßchirug mir nicht weiterhelfen könnte,- er habe mir einen Termin bei einem guten Freund - Onkologe - für Montag gemacht.

Mit dem pathologischen Bericht in der Hand fuhr ich dann nach Hause.
Natürlich setzte ich mich direkt an den Computer und suchte im großen www. nach Infos. Somit bin ich auch hier gelandet...
Puh, da wurde mir aber zum Teil doch recht warm...! Zumal mein Vater, meine Schwester, sowie mein Bruder an Lungenkrebs gestorben sind.

Clark Level IV
maximale Tumordicke 0.9 mm
pT1b

Montag Mittag hatte ich den Termin im KH bei diesem Onkologen. Wir (mein Mann, meine Schwester und ich) fuhren in großer Sorge dorthin.
Zuerst musste ich einen Pyschofragebogen ausfüllen- so konnten sie wohl ein Profil von mir machen.
Dann folgte das Gespräch mit dem Arzt. Er sagte knallhart: Frau YX, sie haben eine Chance, nutzen Sie die, sonst werden sie daran sterben (so war sein genauer Wortlaut!). Ihr könnt euch nicht vorstellen welche Gedanken mir (uns) danach durch den Kopf gingen. Es würden nun verschiedene Untersuchungen gemacht werden müssen, Sono, Rötgen, CT und MRT,- er habe mir für Mittwoch einen Termoin in einer UNI- Klinik gemacht. Mit diesen Infos fuhren wir nach Hause...

Zuhause wieder an den PC..., mein Mann und meine Geschwister waren voller Sorge, den Kindern habe ich nur "das nötigste" erzählt, wollte sie nicht zu sehr beängstigen und ich spielte den Starken.

Dienstag bin ich dann mit dem Bericht zum Dermatologen (meine Tochter macht dort eine Ausbildung) gegeangen,- ich wollte seine Meinung dazu hören.
Beide Ärzte schüttelten mit dem Kopf nachdem sie den Bericht gelesen und die Äußerung des Onkologen gehört haben.
Wenn ich ihre Patienten währe, würden sie nochmal mit dem Sicherheitsabstand nachschneiden, halbjährlich zur Kontrolle und gut währe. Kein Sono, kein Röntgen, kein CT geschweige MRT. Nach der deutschen Leitlienie (zu dem Zeitpunkt das erste Mal davon gehört) währe es absolut nicht nötig, Metastasenbildung währe extremst gering, sämtliche Untersuchungen würden dem Körper eher schaden, währe absolut nicht von nöten. Dem Clark- Level sollte man nicht zu große Bedeutung geben. Ich hätte zwar riesen Glück gehabt, solle mir nun keine Sorgen machen.

Zuhause wieder an den PC und nach dieser Leitlinie geschaut. Tatsächlich, dort stand es.... Metastansenbildung- keine.

Etwas beruhigter, aber immer noch mit einem flauen Gefühl im Magen machten wir uns andertags auf den Weg zur Uni. Was, wenn die Dermatologe falsch lagen???

Die Ärztin der Uni war sehr nett, und hörte sich mein bißheriger Gang an. Las sich den Bericht durch, atmete tief durch und sagte: Da haben sie aber nochmal riesen Glück gehabt. Sie sagte genau das gleiche wie ein Tag zuvor die beiden Dermatologen. Nachschneiden, innerhalb von sechs Wochen und halbjählich zur Kontrolle. Wenn ich jedoch zur eigenen Sicherheit ein Sono wünschte, dann könnte man das ja machen, währe aber aus medizienischer Sicht nicht nötig.

Puh, man hätte eigendlich den Stein der mir in dem Moment vom Herzen fiel hören müssen. Nochmal Schwein gehabt...!!!

Einen Termin zum Nachschneiden steht auch...., 11.03.

Viele Grüße, Mira
  #11  
Alt 28.02.2011, 12:38
Florida-Moni Florida-Moni ist offline
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Hallo Mira,

da schließe ich mich mal der Meinung von Nicky an - schon zur eigenen Beruhigung würde ich die Untersuchungen alle machen lassen. Ich verstehe auch nicht, warum die Ärzte nicht dazu raten.

Besser ist es allemal und vor allem für das eigene Gefühl.....
__________________
Ganz liebe Grüße
Moni

  #12  
Alt 01.03.2011, 00:36
maula maula ist offline
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Hallo an alle! Bin neu hier in diesem Forum.
Mir wurde im Okt. 2010 ein Basaliom entfernt. Da ich vor 4 1/2 Jahren Nierenkrebs hatte, würde ich gerne wissen, ob da ein Zusammenhang besteht. Meine Hautärztin ist sich nicht sicher. Hat vielleicht jemand Erfahrung damit??? Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

Lg. und alles Gute an ALLE Maula!!!
  #13  
Alt 17.03.2011, 11:44
Julia80 Julia80 ist offline
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Standard ich kann doch nicht ohne ihn leben.....

Liebe Forumsmitglieder,

ich habe Angst.
Seit 1 1/2 Jahren ist der Krebs bei meinem geliebten Vater (60) zurück und es treffen uns immer neue Schläge mitten ins Herz. Alles begann vor ca. 9 Jahren mit einem Leberfleck und der schockierenden Nachricht Kebs.....mittlerweile hat er Metastasen in der Lunge und eine Knochenmetastase in der Leiste. Lunge und Knochenmetastase sind erst seit kurzem unter Kontrolle. Wir dachten, jetzt geht es bergauf.

Vor zwei Wochen fingen dann die Kopfschmerzen an....am Wochenende wurden diese fast unerträglich. Montag wurde er ohnmächtig und musste ins Krankenhaus. Vorgestern dann die Ernüchterung - Metastasen im Kopf. Eine ist bereits sehr groß und drückt auf das Hirn. Daher der Schwindel, Übelkeit und die Kopfschmerzen. Mittlerweile hat er Medikamente und Kortison bekommen. Die Schmerzen sind weg.

Heute beginnt die Bestrahlung...

Ich weiß nicht wie es weitergehen soll. Mein Vater ist ein Kämpfer und hat uns direkt nach der neuen Diagnose gesagt, er lässt uns noch nicht allein, aber ich habe einfach nur Angst. Die Ärzte meinten, es sei erstaunlich wie er überhaupt so lange damit leben kann.

Wie er das alles wegsteckt ist bewundernswert und ich staune jeden Tag aufs neue, wie viel Energie und Lebenswillen er hat. Wenn ich doch auch nur so stark sein könnte. Er ist trotz der Schmerzen immer fröhlich....

Ich bin 30 Jahre als und seit ich denken kann, vergötter ich meinen Vater. Ein Leben ohne ihn würde mir das Herz zerreißen.
Meine Mutter ist ebenfalls völlig hilflos, sie pendelt nur noch zwischen Arbeit und Krankenhaus. Hinzu kommt, das meine Oma seit Mitte Januar auch im Krankenhaus liegt und immer mehr abbaut....eine doppelte Belastung.

Ich kann mir nicht vorstellen ohne ihn zu sein und ich kann mir nicht vorstellen, wie meine Ma ohne meinen Paps leben kann.....wir brauchen uns alle so sehr!

Er hat doch noch so viel vor...

Julia
  #14  
Alt 17.03.2011, 13:41
babs_Tirol babs_Tirol ist offline
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Hallo Julia80,

tut mir leid mit deinem Vater.
Leider ist das Melanom -wenn Metastasen da sind unberechenbar, die Therapien können das Leben verlängern aber nicht mehr heilen.

Ich drücke deinem Vater die Daumen, dass die Therapien ansprechen und er noch einiges in seinem Leben mit euch gemeinsam machen kann.
Momentan gibt es sehr viele, vielversprechenden neue Studien - die in vielen Universitätskliniken laufen.


Alles Gute für euch
-babs_Tirol-
__________________
"Die Hoffnung aufgeben bedeutet, nach der Gegenwart auch die Zukunft preisgeben" Pearl S. Buck, 1892-1973, Literatur-Nobelpreisträgerin 1938
-Meine im Krebskompass verfassten Beiträge dürfen in anderen Foren, oder HP’s nicht ohne meine persönliche Zustimmung kopiert oder veröffentlicht werden-
  #15  
Alt 20.03.2011, 23:01
Antje015 Antje015 ist offline
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So dann will ich mich auch mal vorstellen. Ich lese hier auch schon einige Zeit mit, habe aber noch nicht so viel Erfahrung.
Ich bin Antje, 20 Jahre alt und studiere derzeit in Niedersachsen. Ich habe ein Malignes Melanom am oberen Rücken. Festgestellt wurde es im August, danach im September das erste mal herausoperiert, mein hautärztin meinte, ich hätte noch mal rihtig Glück gehabt. Alle Untersuchungen waren ohne Befund und ich hatte auch eigentlich schon damit abgeschlossen, dann ein bisschen geschlampt mit der nächsten Kontrolluntersuchung, bzw. musste ich einen Monat auf einen Termin warten und erst wieder im Februar da gewesen, zudem bei einer anderen Ärztin, da ich mit meiner nicht ganz zufrieden war.
Die stellte fest, dass sich innerhalb der Narben (bei mir wurde sicherheitshalber noch ein zweites mitentfernt) neue "Muttermale" gebildet haben, zunächst Überrschaung, Verleugnung, dann kam langsam der Schock und schließlich Gewissheit. Das untere war zwar unauffällig und nur ein normales Muttermal, das obere jedoch war ein Tumor, bereits 0,94 mm tief (bereits in der Lederhaut )und nicht sicher im Gesunden entfernt (mehr konnte ich aus dem histologischen Befund nicht herauslesen und hatte auch nie ein richtiges Aufklärungsgespräch, wahrscheinlich habe ich mich bei meiner Dermatologin zu "cool" verhalten und sie dachte wohl "ich wüsste, was auf mich zukommt" und später die Ärzte in der Klinik habe ich irgendwie nicht mehr richtig gefragt )
Ich in die Uniklinik Göttingen gekommen, Entfernung von drei Lymphknoten in den Achseln und das Melanom selbst urde mit 1 cm Sicherheitsabstand und bis auf die Muskelschicht entfernt. Zumindest das Blut, der Ultraschall und das Röntgenbild waren ohne Befund.
Jetzt heißt es warten: mindestens drei Wochen auf die Ergebnisse der Untersuchung der Lymphknoten, hoffe den histologischen Befund auch nochmal zu bekommen.
Irgendwie gerate ich nur an unsensible Ärzte, die nichts von sich aus erzählen

Naja, ich wünsche Euch allen Gute und ganz viel Kraft, mit der Diagnose und den Folgen klar zu kommen und einen , der auf euch aufpasst!

Antje
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