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  #1  
Alt 23.03.2011, 16:20
Bille55 Bille55 ist offline
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Auch ich möchte mich kurz vorstellen:

ich bekam meine Brustkrebs-Diagnose am 28.01.2011. 2 kleine Tumoren (multizentrisch), bösartig und schnellwachsend. G3. Von 33 entnommenen Lymphknoten sind alle befallen. Meine jüngere Schwester und meine Tante sind beide an BK verstorben, wurden nur 40 bzw. 44 jahre alt. Meine Schwester hat 8 Jahre mit der Krankheit gelebt. Bekam nach 5 Jahren ein Rezidiv. Ich habe mich immer gefragt, warum es meine kleine Schwester traf und nicht mich. Jetzt habe ich eine Antwort: wir beide. Ich war deshalb auch gar nicht so geschockt, als ich die Diagnose bekam. Das war ganz merkwürdig. Irgendwie versöhnt mich meine eigene Erkrankung mit dem Tod meiner Schwester. Sie ist mir ganz nahe und gibt mir sehr viel Kraft. Ich habe ihr versprochen, dass ich es für uns beide schaffen werde.
Am 07.02.11 wurde meine rechte Brust entfernt. Am 10.03.11 hatte ich meine erste Chemo, die ich ganz gut überstanden habe, bis auf Knochenschmerzen durch Neulasta. Morgen, am 24.03.11 bekomme ich meine 2. Chemo. Ich versuche positiv hineinzugehen und hoffe, dass ich sie gut bewältige. Am Freitag kommt meine Frisörin und schneidet mir meine Haare ab, die jetzt stark ausfallen. Ich habe jetzt längere Haare und mich für eine Kurzhaarperücke entschieden. ich wollte mich mehr an die Zeit nach der Chemo orientieren wenn die Haare wieder nachwachsen.
Ich bin übrigens 55 Jahre alt, verheiratet und habe 2 erwachsene Kinder und 2 kleine Enkelinnen (5 und 1). Ich würde mich freuen, hier im Forum Unterstützung zu bekommen. Es ist wichtig, sich gegenseitig Mut zu machen. Besonders interessiert mich, wie andere Patientinnen mit den Knochenschmerzen umgehen.
Liebe Grüße an alle von Bille55
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  #2  
Alt 25.03.2011, 10:20
uma49 uma49 ist offline
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Hallo an alle,
im Januar hatte ich einen entzündenden Lymphknoten an der Achsel, der wurde operiert und es wurde BK festgestellt. Meine 2. OP Entfernung des Tumors G3 habe ich nun hinter mir, leider blieb ein kleiner Rest krankes Gewebe. Anfang April ist die 3. OP und ich werde mir die Brust entfernen und ein Implantat einsetzen lassen. Ich hoffe, dass sich das Risiko nochmal BK zu bekommen dadurch verringert außerdem erspare ich mir die Bestrahlung von 6 Wochen Dauer. Vor 10 Jahren hatte ich schon einmal Lymphknotenkrebs am Hals und damals "nur" Bestrahlungen bekommen deshalb habe ich einen Horror nochmals dieser Tortour ausgesetzt zu werden. Außerdem würde, da ich auf der linken Brust den Tumor habe, genau über dem Herzen bestrahlt und das ist auch nicht so toll. Natürlich habe ich auch eine ganz schreckliche Angst vor der Chemo die dann warscheinlich nach Ostern beginnen wird. Wie ich diese Zeit durchstehen kann weiß ich auch noch nicht...

Aber nun zu meiner Person:
* bin 61 Jahre alt (oder jung je nach Verfassung)
* alleinlebend
* Mutter eines 35jährigen Sohnes der sich sehr kümmert
* berufstätig als Bürokauffrau in einem Sekretariat (sehr stressig)
* und wohne in Ludwigshafen am Rhein

Vielleicht findet sich jemand der in meiner Nähe Ludwigshafen oder Mannheim wohnt - das wäre schön.

Uschi
__________________


Uschi M.
luna89108@email.de

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  #3  
Alt 27.03.2011, 18:31
Benutzerbild von sunschine 36
sunschine 36 sunschine 36 ist offline
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hallo Mädels.Auch ich möchte mich hier vorstellen.Bin 36 Jahre, leider ohne Kinder , aber habe einen tollen Mann.Meine Diagnose Invasiv Duktales Mamma Ca G 3 ( mit HER2 3 positiv, Östr. IRS 0, Progest.IRS 6, pT2, pN1a(2/20) cM0 L0 V0 R0 ) habe ich vor 2 Wochen erfahren.Mit gleichzeitiger BET und axilläre LAD.Mein Therapieplan steht: 6xTAC; 1 Jahr Herceptin;Bestrahlungen und Tamoxifen 20 als Endokrine Therapie.Am Dienstag kriege ich Port und dann geht es los.Momentan dreht sich alles , Angst ,Panik,Unsicherheit was erwartet mich die nächste Tage, Wochen , Monate, Jahre..
Sonst bin ich sehr dynamische, sportliche ,lustige Person die Spass am Leben und Lieben hat------> in ein Loch gafallen .. ich hoffe es kommen bessere Tage . ...
Seid lieb alle gegrüßt
sunschine 36
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  #4  
Alt 31.03.2011, 15:41
mausi62 mausi62 ist offline
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Hallo alle zusammen,

ich heiße Gabriele, bin 48 Jahre, verheiratet, habe zwei Jungs 19 und 21 aus erster Ehe und zwei Stiefkinder 7 (Junge) und 11 Jahre (Mädchen).

Letztes Jahr im August 2010 habe ich in meiner linken Brust einen Knoten ertastet. Durch die ganzen Untersuchungen wurde mir dann bestätigt das es sich um Brustkrebs handelt (T3 und ein G3). Im September 2011 wurden mir 18 Lymphknoten entfernt. Im Oktober 2010 habe ich dann mit der Chemo begonnen und war damit im Januar 2011 fertig. Dies war eine schwere Zeit für mich, da ich alle möglichen Nebenwirkungen hatte. Drei Wochen nach der Chemo wurde dann ein MRT gemacht um zu sehen wie klein der Konten geworden war und der Knoten war von 3 cm auf 1 cm geschrumpft, was mich dann natürlich sehr freute, da der ganze Stress mit der Chemo etwas gebracht hatte. Im Februar bin ich dann Brust erhaltend operiert worden, das hat der Arzt super gemacht, außer der Narbe gibt gibt es keine Veränderung an meiner Brust. Seit dem 10. März bekomme ich nun Bestrahlung, insgesamt 34 Stück. Bisher habe ich die Nebenwirkung der Müdigkeit, leichte Kopfschmerzen und ein ziehen in der Brust (soll aber normal sein). Meine Brust pudere ich immer mehrmals am Tag, zurzeit sehe ich noch keine Rötung der Haut. Am 25. Mai fahre ich nach Schönhagen (Ostsee) für 3 Wochen in Reha, bin mal gespannt wie das so wird (ist meine erste Reha). Habe bisher nur positive Beurteilungen gelesen. Ist vielleicht noch jemand in diesem Forum der auch dort hinfährt in dieser Zeit?

Ich wünsche euch allen viel Kraft und alles Gute.

Liebe Grüße Gabriele

Geändert von mausi62 (14.04.2011 um 17:36 Uhr)
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  #5  
Alt 31.03.2011, 16:35
Benutzerbild von Sakari
Sakari Sakari ist offline
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So, nun möchte auch ich mich noch vorstellen.

Ich bin 55 Jahre alt, und bin am 6.Mai 2009 wegen eines invasiv duktalen Mammakarzinoms operiert worden. Ich habe mich, da ich sowieso eine kleine Oberweite habe, entschlossen eine Ablatio durchführen zulassen. Glücklicherweise konnte ich mir damit die Bestrahlungstherapie ersparen, und auch der Nutzen einer Chemotherapie war laut Brustzentrum unter einem Prozent, sodass ich "nur" Aromatasehemmer und halbjährlich Zometainfusionen erhalte.

Ich lebe mit meinen zwei Fellnasen in meiner Wohnung, und mein Partner hat seine eigene Wohnung. Jetzt naht bereits das Ende des zweiten Jahres, und bis auf einen Wechsel von Femara auf Aromasin, habe ich ein anderes, aber auch schönes Leben.

Liebe Grüsse
Ursula
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  #6  
Alt 31.03.2011, 19:05
MarionS. MarionS. ist offline
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Hallo an Alle,

ich möchte mich auch vorstellen: Marion, 61 Jahre alt, verheiratet, 2 Söhne, 41 und 35. Am 26. Januar wurde zufällig bei einem Lugen-CT ein Rundherd in der rechten Brust entdeckt und zwei kleine "Pünktchen" in der Lunge. Quälend lange bis zur Abklärung des Rundherdes in der Brust (Mammographie, Ultraschall, Biopsie), dann die Diagnose: Brustkrebs mit vielen Östrogenrezeptoren. Die OP war am 4. März. Schließlich war der Tumor 3,1 cm und 10 von 20 Lymphknoten waren befallen. In Leber und Knochen fanden sich keine Herde, die "Pünktchen" in der Lunge sind leider zu klein für eine Biopsie.

Nun erwartet mich am 11. 4. eine Chemotherapie (4 mal EC und 12 mal Paclitaxel), vor der ich, aufgrund einer generalisierten Angst- und Panikstörung höllische Angst habe. Der Onkologe sagte mir gestern beim Vorgespräch, ohne Chemo hätte ich keine, mit Chemo "eine kleine Chance, wieder gesund zu werden" und wir müssten nun kämpfen. Das fand ich nicht sehr ermutigend. Und nun heule ich wieder.

Die Diagnose "Brustkrebs" brach über mich herein und ich lasse mich hängen und weine viel. Es hat sich so eine Art Endzeitstimmung breitgemacht. Jeder sagt, ich darf mich nicht hängen lassen, müsse positiv denken, positiv an die Chemo rangehen, kämpfen - ich kann es nicht.

Seit Januar rauche ich nicht mehr. Der Wunsch, wieder zu rauchen, wird immer übermächtiger. Ich war vorher schon stark übergewichtig (durch die Antdepressiva) und nun habe ich noch einmal sehr zugenommen. Das macht mir zusätzlich angst, denn um aktiv mitzuhelfen, den Krebs zu bekämpfen, müsste ich abnehmen, statt immer mehr zu. (Bauchfett=Östrogen) Ich hätte nie, nicht einmal im Traum daran gedacht, dass ich Krebs bekommen würde. Der existiert(e) in meiner Familie nicht.

Danke, dass es so ein Forum gibt, in dem wir Betroffenen schreiben können und wo es Verstehen und auch Trost gibt.

Marion
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  #7  
Alt 14.04.2011, 16:17
Jubelmaus Jubelmaus ist offline
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Hallo an alle, ich lesen schon den ganzen Tag hier und habe jetzt das Bedürfnis, mich auch vorzustellen.
Ich heiße Michaela, bin 41 Jahre alt, habe 2 Töchter, die 22 und 18 sind, also schon erwachsen. Heute bekam ich die Erstdiagnose "Verdacht auf Mammakarzinom" nachdem ich gestern abend eine Verhärtung in meiner rechten Brust spürte und meine Frauenärztin beim Ultraschall mit Blick auf den großen dunklen Fleck ein besorgtes gesicht machte - denn bei der Vorsorgeuntersuchung vor 4 Wochen war da noch nichts. Morgen früh wird die Stanz-Biopsie gemacht und Mo soll ich die Ergebnisse erhalten, ich steh doch ziemlich neben mir. Ich finde es bewundernswert, wie ihr alle hier mit dem K. umgeht, ich hoffe, sehr dass mir das auch gelingt. Wie soll man damit umgehen? und wie mache ich das mit meiner Arbeit? Ich lesen hier oft, dass alle sich ganz viel Zeit für sich nehmen, und scheinbar auch viel zu hause sind und das auch brauchen wegen der vielen NW der Therapie. Ich bin selbständig, das kann ich mir gar nicht leisten. Bin ziemlich ratlos und fühl mich total überfordert im Moment von der ganzen Situation. Freue mich auf Aufmunterungen, weil niedergeschlagen kenn ich mich sonst gar nicht.
Danke schon mal fürs Lesen...
Jubelmaus
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  #8  
Alt 28.04.2011, 16:38
Chia Chia ist offline
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Hallo,

ich bin zwar schon seit 1 Jahr registriert, aber irgendwie brauchte ich das vergangene Jahr nur zum lesen.

Nun möchte ich mich auch mal vorstellen und mit meinen folgenden Worten vielleicht auch denen etwas Mut machen, die z. Zt. vor der Chemo etc. stehen.

Ich bin 45, verh. und habe 4 Kinder (9,11,14 und 16 Jahre). Seit Mai 2006 lebe ich mit meiner Familie in der Schweiz. Letztes Jahr im Januar beschloss ich, mir nun endlich einen Gyn vor Ort zu suchen (war immer regelm. nach D gefahren), und fand auch einen - sehr netten.
Zur "Begrüssung" diagnostizierte er gleich mal einen Knoten in der re. Brust.
Nächsten Tag gleich Biopsie und zwei Tage später das Ergebnis:
wenig diff, inv.-ductales Mammakarzinom;Durchm. 1.6 cm;Stadium pT1c,G3;ER neg.,PR neg.;Her-2/neu 1+;Proliferationsrate ca. 30%.

Was für ein Einstieg.

Anfang Feb. 2010 operierte er mich brusterhaltend und am 02.03.2010 begann meine Chemo (6xFEC) und anschliessend 33 X Bestrahlung (davon 7 x Boost).
Seit Oktober 2010 bin ich mit den Therapien fertig.

Die Bestrahlung habe ich dann jeweils in einer verlängerten Mittagspause hinter mich gebracht.

Die Zeit seit Beendigung der Therapien finde ich momentan als mehr psychisch belastend als die Zeit, in der ich "beschäftigt" war.

Vor den Kontrolluntersuchungen(alle 3 Monate) ist mir regelm. schlecht - morgen ist es wieder so weit. Das letzte Ergebnis des Krebsabstriches (Ende Feb 2011) und das Ergebnis der letzten Mammo (Ende März 2011) habe ich mir gar nicht geben lassen - bisher.
Auf den Radiologen habe ich gar nicht erst gewartet - nur raus.
Vor morgen ist mir elend zu mute - wer weiss, was mein Gyn, der die ganze Zeit für mich da war, wohl zu meinem Verhalten sagen wird.

Sorry für den langen Text, ist einfach so passiert.

Was ich sagen will:"Alle, die diese blöden Chemos noch vor sich haben, Ihr schafft das alle!!!!"

Alles Liebe und viel Kraft

Geändert von gitti2002 (13.01.2015 um 20:35 Uhr) Grund: PN
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  #9  
Alt 01.05.2011, 14:45
laluna555 laluna555 ist offline
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Hallo,
bin auch schon seit September 2010 fleissig am Lesen, aber vorgestellt habe ich mich immer noch nicht.

Ich bin 43, habe 2 Kinder, 6 + 8, meine Krankheitsgeschichte findet ihr in meinem Profil. Momentan geht es mir sehr gut und ich bin, auch durch die Reha in Triberg Jan-Feb. 11, seelisch und körperlich wieder ganz gut aufgebaut.

Ich habe hier im Forum schon gute interessante Kontakte gehabt, vielen Dank z.B. Jule, für Deine Meinung, und werde bestimmt noch mehr für mich Interessantes herausfinden.

Meine Mutter ist auch betroffen und ich bin auch für sie hier ein bisschen unterwegs.

Dummerweise hatte ich eine schöne "Mischung" duktal und lobulär in einer Brust.

Euch allen noch einen schönen Sonntag,
liebe Grüße,
Laluna555

Geändert von gitti2002 (01.05.2011 um 23:26 Uhr)
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  #10  
Alt 02.05.2011, 11:52
Schneeglitzern Schneeglitzern ist offline
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Hallo!

Habe zwar schon ein paarmal geschrieben, mich aber immer noch nicht vorgestellt.

Ich bin 41 jahre alt und habe zwei Kinder ( 12 und 4).

Im Februar bekam ich die Diagnose DCIS. Bin zur OP und hatte eigentlich nur Angst, dass nochmal nachgeschnitten werden muss.

Als der Prof meinte man hätte im DCIS ein Karzinom gefunden erschlug es mich fast. Damit hatte offensichtlich keiner gerechnet.
Also nochmal mit mit Nachschnitt und Lymphknotenentfernung (2Stk.).

Nun habe ich gerade mit der Bestrahlung begonnen. AHB folgt noch. Chemo wurde mir abgeraten.

LG
Schneeglitzern
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  #11  
Alt 27.03.2011, 20:38
puschel333 puschel333 ist offline
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Hallo erstmal!

Habe mich heut hier beim KK angemeldet, weil ich einfach nicht weiter weiß.

Ich heiße Claudia, bin verheiratet und habe 2 Kinder.

Aber es geht hier nicht um mich, sondern um meine Schwägerin. Sie ist vor 19 Jahren an BK erkrankt. Die linke Brust wurde ihr entfernt, dann folgten Bestrahlungen. Alles verlief soweit gut. Aber dann negative Nachrichten. Einige Jahre lagen nach der Diagnose BK dazwischen. Metastasen in der Lunge. Vor 3 Jahren Knochenmetastasen in BWS und LWS. Es wurde alles behandelt. Vor einem Jahr Lebermetastasen. Chemo! Dazu kamen Pleuraergüsse. Mehrmals punktiert ohne Erfolg. Vor 4 Wochen fiel ihr das Atmen immer schwerer. Wir haben einen Termin beim Arzt gemacht. 30 % Lungenvolumen waren es nur noch. Es blieb ihr nicht viel Zeit um eine Entscheidung zu treffen. Vor 3 Wochen dann OP. Pleurodese! Leider hat sich nicht viel verändert. Das Wasser ist raus, aber dennoch kann sie nicht richtig durchatmen. Hustet viel! Befund des KH: bösartige Neubildung der Pleura nach Mamma-Ca mit multiple Filiae in BWS, LWS, Lunge und Leber. Dann eine bestimmte Art von Blutarmut, Kaliummangel und ihr Immunsystem war noch aufgeführt.
Ich weiß nicht weiter. Sie redet nicht oder wenig. Essen nur gering, auch trinken möchte sie nicht.
Ich komme gerade von ihr. Bin so oft es geht bei ihr!
Sie ist so schwach geworden. Es tut so weh! Wenn wir nur reden könnten!

Ich wünsche allen alles Gute und viel Kraft.

LG Claudia
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  #12  
Alt 15.05.2011, 21:24
smudti smudti ist offline
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Guten Tag an alle!
Ich möchte mich kurz vorstellen. Seit 2008 bin ich an Brustkrebs erkrank, war damals 35 Jahre. Zuerst war Chemo, dann OP, Bestrahlung und bis jetzt Tamoxifen. Vor drei wochen hat bei mir 2 Metastasen in den Lungen bei CT endeckt... Ich war zuerst auf Boden ..., aber nach und nach geht mir besser. Ich lese letzte Zeit immer in der Forum ihre Geschichten und das macht mich stärker.Besonderes wundere ich mich über Sguirrel. Morgen muss ich zu weitere Untersuchungen: Pet-CT, Bronhoskopie. Ich habe noch fragen an euch (vielleicht diese Situation wem bekannt): meine Onkologe willst, dass ich nehme zuerst Aromasin mit Zoladex und nach drei Monate zu Kontrolle; der andere Onkologe empfehlt zuerst einen Herd histologisch untersucht, muss operativ ihn entfernen (es ist möglich, weil er günstig ligt). Jetzt weiß ich nicht, wen soll ich hören.
Danke Voraus für ihre Antwort
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  #13  
Alt 17.05.2011, 10:24
Andrea4man Andrea4man ist offline
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Hallo ihr Lieben,

ich lesen seit ein paar Tagen hier mit, bin im Umgang mit diesem Medien unerfahren und hoffe es doch richtig zu machen. Ich bin 53 jahre alt, habe zwei Kinder und lebe in Kleve am Niederrhein.
2004 wurde mir auf Grund eines großen DCIS (7cm) die rechte Brust scheibchenweise entfernt. Ich habe keine Chemo oder Bestrahlung erhalten. 2006 wurde die rechte Brust mit Eigengewebe -Freier Diep- aufgebaut und die Linke diagnostisch reduziert.
Habe mich regelmäßig untersuchen lassen und hatte bis jetzt Ruhe. nun die erneute Unsicherheit! Habe am Freitag ein stereo. Vakuumbiopsie bekommen und warte jetzt auf den Befund. In Gedanken beschäftige ich mich schon mit der evtl. nötigen Ablatio und hoffentlich für mich eine Möglichkeit eines Brustaufbaus mit Eigengewebe. Wenn es alles nicht noch schlimmer kommt.... aber daran wage ich gar nicht zu denken. Durch das Tragen der schweren Brustprothe (ca. 1 Kilo) hatte sich bei mir in kürzester Zeit eine schwere, behandlungsresistent Schultereckgelenksentzündung entwickelt. Und ich mußte 2005 mir das Gelenk operrieren lassen. Seit dem geht es besser aber ich bin nicht in der Lage über längere Zeit einen BH zu tragen ansonsten bekomme ich wieder starke Schmerzen.
Deshalb laufe ich möglichst ohne BH rum und habe furchbare Angst dass durch diese für mich neu Situation mit den alten Erfahrungen wieder alles von vorne beginnt.

Mir fehlt eindeutig die nötige Gelassenheit um damit umzugehen. Versuche meine Gedanken in mögliche Handlungsablaufe und zukünftige Vorgehensweisen zuordnen. Sch....

Ich hoffe euch nicht zu sehr zu nerven, aber das Telefon ist zur Zeit mein größter Feind. Schrecke bei jedem Klingeln zusammen und muss es doch aushalten.

Liebe Grüße von Andrea aus Kleve
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  #14  
Alt 19.05.2011, 19:57
woelfin woelfin ist offline
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Hallo,

dann reihe ich mich auch mal ein.

Ich bin 42 Jahre jung, seit 14 Jahren glücklich „ent“heiratet, Alleinerzieherin zweier Kinder ( 23 und 14 J.) und komme aus Wien.

Am 8. April 2011 wurde bei einer Routine-Mammo ein Knoten BIRACS 4c in meiner linken Brust festgestellt.

Dann ging alles ganz schnell.
MRT mit Kontrastmittel, Vakuumbiopsie, Setzen der Markierung, Einweisung und am 13.Mai 2011 brusterhaltend OP, Wächterlymphknoten plus zwei weitere entnommen.

Irgendwie fühle ich mich völlig leer und kann nicht glauben, was da passiert.

Befundbesprechung kommenden Montag.

Ich werd kämpfen wie ihr alle hier auch ,
wie eine Woelfin!
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  #15  
Alt 02.06.2011, 13:47
launi.de launi.de ist offline
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Hallo,
möchte mich hier auch nochmal vorstellen...

Ich bin Claudia, 40 Jahre alt, seit einem halben Jahr getrennt lebend und habe zwei Kinder die 10 und 12 Jahre alt sind. Eigentlich wollte ich ab dem 16.06 ganz neu mit neuer Arbeit durchstarten,aber das verschiebe ich jetzt auf später,da mir irgentwie die Diagnose BK dazwischen gekommen ist. Nun gut...Augen zu und durch,auch das schaffe ich!!

Ich freu mich auf regen Austausch, Erfahrungen, Zuspruch, Informationen und alles was sonst noch dazugehört!

lg Claudia
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