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#751
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Ich wollte nur kurz melden, daß mein Vater am Donnerstag die erste Teilkörper-Hyperthermie mit Chemo hatte. Er hat mich Freitag angerufen und erzählt, daß er mit Nebenwirkungen gar keine Probleme hatte und daß er sich nun einen Tag später in Bezug auf die Schmerzen schon wirklich besser fühlt (Er nimmt seit Dezember Schmerzmittel), obwohl der Arzt sagt das könnte fast nicht sein ... ein Effekt sollte erst nach dem 2. oder 3. Mal merkbar sein. Jedenfalls hat er wohl diese Woche die drei nächsten Anwendungen. Na warten wir mal ab wie es sich entwickelt und welche Erfolge sich einstellen.
Viele Grüße Sonja |
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#752
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Hallo Sonja!
Danke für Deine Info´s. Es ist schön mal wieder etwas positives zu hören. Ich glaube, dass die Schmerzen auch mit dem psychischen Zustand der Betroffenen etwas zu tun haben(glücklich=wenig Schmerzen, frustriert/aussichtslos=viel Schmerzen). Herbert muss am 2004-03-10 ins Krankenhaus und sich untersuchen lassen. Er überlegt sich auch schon evtl. eine Teilkörper-Hyperthermie zu machen, da er von einer weiteren Alimtachemo ohne Zusatzt nicht überzeugt ist. Euch viel Glück Gitti Hallo Vera! Heute war ich mit meiner Schwiegermutter im Internet in diesem Forum. Ich wuste nicht, ob es gut oder schlecht war sie hereinschauen zu lassen, hat die ganze Seite 39 gelesen. Als sie Deinen Namen sah freute sie sich, wir beide sind der Meinung du sollst auf alle Fälle mit ins Krankenhaus. Wir hoffen für Deinen Dad das Beste. Viel Glück Gitti |
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#753
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Hallo Alex!
Die sch... Krankenhausaufenthalte, da haben wir auch schon etliche Tiefs mitgemacht. Immer wenn Herbert dort war und wieder gesehen hat wie es allen schlechter geht oder sogar gestorben sind, zog dieses ihn sehr arg herunter. Auch die Offenheit der Patienten untereinander Schockte uns, danach war Herbert oft einige Tage richtig depressiv. Ich hoffe für Euch das Beste, dir wünsche ich viel Kraft und Zuversicht. Wieviel Alimtachemo´s ohne Zusatz hat Dein Vater schon bekommen? Viel Glück Gitti |
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#754
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Hallo an Alle...
Am Sonntag wurde unser größter Albtraum wahr. Mein Dad ist zusammengebrochen und wurde mit dem Notarzt nach Gauting gebracht. Er hat wahnsinnige Schmerzen und sein Körper ist total schwach, der Blutdruck im Keller und er bekommt schlecht Luft. Ich glaube es einfach nicht. Ich hab ja oft gelesen, dass es ziemlich schnell geht aber das hab ich nicht erwartet. Er liegt jetzt im Bett mit Schläuchen und ich kann ihm nicht helfen!!!!!!! Heute nachmittag bekommen wir das Ergebnis der CT und dann werden wir sehen. Ich weiß nicht was ich noch sagen soll. Das kannn doch nicht schon das Ende sein?!!!! Melde mich bald und sag Bescheid.. Alles Liebe, Vera |
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#755
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Liebe Vera, wie Du evtl gelesen hast ist mein Dad am Sonntag auch per Notarzt nach Grosshansdorf gekommen. Er war auch einem Zusammenbruch Nahe und bekam keine bzw kaum Luft. Momentan gehts ihm etwas besser und das Röntgenbild hat nichts ausgesagt(kaum anders als das vor 3 Wochen) Heute Vormittag wurde das CT gemacht und ich warte auf einen Anruf meiner Mam. Ist Dein Dad auf der Intensivstation? Mein Dad hat auch einen Sauerstoffschlauch in der Nase und ohne gehts schlecht. Gib die Hoffnung nie auf! Aber ich habe bzw hatte auch solche Gedanken wie "Ist das jetzt der Anfang vom Ende" Ich drücke Dich ganz doll und hoffe nur das Beste für Euch bzw für uns alle!!!!!!!! Liebe Grüße Bianca
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#756
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hallo Alex, hallo Vera
Ich finde es niederschmetternd zu hören, dass es euren beiden Angehörigen so schlecht geht. Man verfolgt hier die Krankengeschichten von Menschen, die man eigentlich nicht kennt so ziemlich von Anfang, bis es ihnen dann schlechter geht. (Und tief im Inneren erahne ich, dass es bei meiner geliebten Mum auch irgendwann soweit kommen wird. Richtig realisieren kann und will ich das aber noch nicht!) Aber, ob man es glauben kann oder nicht: Die Unbekannten hier wachsen einem wirklich ans Herz, und die dazugehörigen, hier schreibenden Angehörigen ebenfalls. In Gedanken bin ich oft bei Euch! Lieben Gruß Dani A. |
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#757
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Hallo Vera
Wie geht es deinem Vater mittlerweile? Ich wünsche dir viel Kraft und Geduld... melek Hallo Alex Ich hoffe es ist alles ok. Ich drücke Euch ganz doll,denn ich kann nachfühlen wie es Euch geht. Auch meinem Vater geht es nicht gut.Die Schmerzen sind gerade so mit Tramal auszuhalten und dann noch eine Mittelohrentzündung.Wir wissen nicht mehr was wir denken sollen.Es geht immer weiter bergab. In lieben und netten Gedanken melek |
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#758
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Ich fühle immer wieder mit Euch, wenn ich lese, dass es Euren Vätern immer schlechter geht.
Ich habe lernen müssen, dass irgendwann VOR dem Tod auch die Hoffnung schwindet. Dann heißt es loslassen - und den geliebten Menschen ziehen lassen. Es ist nur so verdammt schwer, zu wissen, wann genau der Zeitpunkt gekommen ist, an dem man aufhören soll zu kämpfen und man die Hoffnung ziehen lassen muss. Fühlt Euch alle ganz fest gedrückt von mir. Eure Sonja (sunniee) |
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#759
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Hallo Alex, Dani A. und Melek und natürlich alle anderen!!!
Leider bekamen wir am Mittwoch abend schlechte Nachrichten. Die CT ergab, dass der Krebs auch die Lunge und den Herzmuskel befallen hat. Es war ja schon immer ein Schatten zu sehen aber jetzt ist der sch... Krebs gewachsen. Es wurden meinem Dad die letzten 3 Tage 4 Liter Wasser abgesaugt/punktiert... Die Ärzte sagen, er ist zu schwach für eine Chemo. Er hat auch einen Sauerstoffschlauch in der Nase. Weiß nicht weiter.. Liebe Alex bzw. Bianca, wo genau ist denn dein Vater? Gibt es denn in Gauting mehrere Kliniken? Ich fahre am Sonntag früh zu ihm. Bist du dann auch da? Vielleicht können wir uns kurz treffen?? Sag mir bitte Bescheid. Kannst auch gerne anrufen unter 09621-705984 oder 0179-5107253. Hallo Sonja, du hast so recht. Ich will nicht dass mein Vater weiter leiden muss und Schmerzen hat aber ich trau mich gar nicht daran zu denken, dass er vielleicht bald nicht mehr da ist. Es ist so verdammt schwer aber noch viel schlimmer für die Patienten. Ich wünschte ich könnte ihm helfen. Liebe Grüße, Vera Wünsche allen viel Kraft!! Das braucht jeder!! Alles Liebe, Vera |
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#760
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Hallo alle zusammen,
erstmal ein Lob und Hoch an diejenigen die mit dem Thema Krebs zu tun haben. In der Tat, es gehört ein große Portion Mum dazu alles einigermaßen zu verstehen und zu verkraften. Bin auf euch gestoßen weil meine Mutter (65) vor einer Woche wegen Atemnot mit dem Notarzt ins Krankenh. musste. Wasseransammlung im Rippfell, ca. 2 -3 Liter. Sie hat Brustkrebs und schon soweit fortgeschritten das er schon wie eine offene Wunde nach außen tritt und die ganze Brust sich wie ein einziger Knoten anfühlt. Keiner wußte etwas. Es zerreißt mich beinahe wenn ich daran denke warum sie nie zum Arzt ist. Es wurde mir gesagt das noch nicht eindeutig klar ist ob die Krebszellen im Rippfell nun Rippfellkrebs sind oder Metastasen von der Brust. Heute wurde das Restwasser abgesaugt und am Montag soll das Rippfell verklebt werden. Auf meine Fragen bekomme ich nur vage Vermutungen. Kann Rippfellkrebs sein oder auch nicht. Aber bei dem Grad von Brustkrebs würde es auch keinen Unterschied machen.Sicherheit würde erst die Untersuchung des abgelassenen Wasser geben und dieser Befund steht noch aus. Heilung ausgeschlossen flüsterte man mir aber schon zu. Ich bin am Ende und wünsche mir das alles nur ein Traum ist. Hat vielleicht jemand was änliches erlebt und kann mir jemand einen Rat geben? Es grüßt euch Evelyn |
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#761
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Hallo Vera, das sind ja wirklich besch.... Nachrichten. Ich hoffe dennoch das Dein Dad schnell wieder auf die Beine kommt und eine Chemo den Krebs wieder in die Schranken weisen kann!Es ist unglaublich wie schnell es dem Patienten schlechter gehen kann. Du hast da wohl was missverstanden,denn mein Dad liegt in Grosshansdorf bei Hamburg, so das wir uns leider nicht treffen können. Die Ct hat ausgesagt, dass der Tumor wieterhin stabil ist, er allerdings auf der linken, gesunden Seite einen Grieselfilm hat. Was auch immer das bedeuten mag. Es soll wohl evtl. eine Nebenwirkung der Chemo sein. Die Ärzte wissen jedoch auch nicht genau was es ist. Eine Bronchitis ist es jedenfalls nicht. Die Lungenbläschen sind entzündet und dagegen bekommt er jetzt Cortison. Ab nächster Woche Donnerstag fährt er dann zur Reha (gemeinsam mit meiner Mam)auf Veranlassung des Krankenhauses, damit er wieder auf die Beine kommt! Er hat auch immer noch einen Sauerstoffschlauch und einen Gehwagen.Außerdem bekam er jetzt schon immer Morphiumspritzen in den Bauch! Auch hat er gegen die Panikattacken ein ziemlich hoch dosiertes Psychopharmaca bekommen, welches er aber nicht mehr nehmen möchte da ihn dies ziemlich runterhaut. Teilweise war er total abwesend.....
Also fakt ist das 6 Chemos mit Alimta und Carboplatin eine schrumpfung des Tumors um 50% gebracht haben und 2 Chemos nur mit Alimta eine Stagnation. Nach der Reha werden wir sehen was dann ein CT aussagen wird. Ach ja in seinem Zimmer war ein Patient, der in einer ganz neuen Studie ist (weltweit nur 300 Patienten). Meine Mam will sich da nochmal genauer hinterklemmen, denn dieses von Vera genannte ONKONASE soll auch dabei gewesen sein und sein Tumor war um 70% geschrumpft. Im Netz findet man aber rein gar nichts dazu. Ich hoffe inständig, dass es ihm bald wieder besser gehen wird und das das Cortison anschlägt. |
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#762
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Hallo an Alle
Auch meinem Vater geht es immer schlechter.Er war im Krankenhaus zur Chemo und wurde am Donnerstag entlassen.Gestern früh hatte einen sehr hohen Puls und Schmerzen in der Brust.Jetzt liegt er wieder Krankenhaus,es sei wohl nicht so dramatisch aber ich verliere immer mehr meine Hoffnung,da er mehr im Krankenhaus ist als zu Hause.Habe gerade mit ihm telefoniert und er meinte ihm geht es besser. Ich glaube jeder von uns würde alles hergeben um unsere Liebsten zu helfen,aber leider verdammt wir können nichts machen .Es tut mir sehr weh zusehen zu müssen wie es immer weiter bergab geht.Und ich kann nichts tun.... Auch ich kann es nicht mehr sehen wie er leidet es schmerzt mir im Herz......... In stillen Gedanken melek |
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#763
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Hallo zusammen!
Mit Bangen und Hoffen habe ich Eure Beiträge hier gelesen. Ich hoffe, dass das Forum noch nicht beendet ist, da der letzte Eintrag schon beinahe ein halbes Jahr zurückliegt. Bei meinem Vater begann alles am 3. Dezember 2001; er wurde mit Thoraxschmerzen ins Spital eingeliefert, wo ihm 3 Liter Wasser während zwei Wochen aus der Lunge geholt wurden. Zum ersten mal fielen die Begriffe Asbestose und Pleuramesotheliom. Als Behandlung wurde das Brustfell verklebt. Exakt ein Jahr später, am 3. 12. 2002 wurde mein Vater erneut wegen Thoraxschmerzen ins Spital eingeliefert, anfangs 2003 wurde malignes Pleuramesotheliom diagnostiziert. Aktuell treten die von Euch beschriebenen Symptome auf: trockener Husten und zunehmende Schmerzen im Brustbereich. Was mir Hoffnung gibt, ist, dass er schon 30 Monate mit dieser schrecklichen Krankheit lebt, also die durchschnittliche Lebenserwartung nun schon zweifach übertroffen hat. Wichtig ist, dass unsere BG (in der Schweiz ist dies die SUVA), zwar seine Asbestose anerkannt hat, aber man in allen Untersuchungen noch gar keine Asbestfasern gefunden hat. Ich befürchte nun eine Fehldiagnose der Ärzte auf malignes Pleuramesotheliom und dass man meinen Vater daher falsch behandelt. Kennt jemand von Euch Kapazitäten auf diesem seltenen Fachgebiet, die vielleicht etwas über artverwandte Krankheitsbilder wissen? Das Vertrauen in die behandelnden Schweizer Ärzte habe ich aufgegeben. Ein Merci für hoffnungsvolle Feedbacks zum voraus. Euer Phil aus Solothurn |
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#764
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Hallo Evelyn, einen Rat kann ich Dir leider nicht geben,da ich von dieser Konstellation noch nicht gehört habe. Ihr könnt nur immer wieder drängen, damit die Ärzte herausfinden was es genau ist bzw. ggf nochmal eine 2. Meinung von einem anderen Klinikum einholen? Bei meinem Dad hat es 3 Monate gedauert, bis man ihm die Diagnose stellen konnte aber auch erst nachdem sie ihm 80 % des Rippenfelles entfernt haben. Ich drücke Euch die Daumen. LG
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#765
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Hallo Phil, Du musst einige Seiten übersprungen haben, denn hier schreibt fast täglich jemand herein. Hat Dein Dad denn mal mit Asbest zu tun gehabt? Also ich kenne einen Fall von Danis Freund, da haben die Ärzte leider zu spät festgestellt das er ein Sarkom hat.Ihm konnte man nicht mehr helfen. Es gibt auch mehrere Internetseiten über Sarkome aber auch hier gibt es zichs verschiedene Arten. Die haben es in Heidelberg herausgefunden. Auch von Heidelberg gibt es eine Internetseite. Dies ist eine der besten Kliniken habe ich hier schon oft gelesen. Vielleicht wendest Du Dich mal dorthin??? LG Alex
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