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#1231
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Liebe Evelyn
Frau Dr Sieber führt in München eine grossangelegte Studie über Tumormarkerentwicklung im Laufe einer Kreberkrankung durch. Diese Werte können durchaus einmal aus anderen Gründen (aber viel seltener als oft behauptet wird) erhöht sein, nur wird dies leider oft von Ärzten als Ausrede benutzt, wenn Sie keine Erklärung für eine Tumoraktivität, vor allem durch bildgebende Verfahren haben. Es müsste schon der sog. CRP Wert im Blut erhöht sein um wirklich von einem Einfluss auf das Ergebnis der Tumormarker zu haben. Die wirklich aussagefähigste Methode hat dir Anita schon geschildert, dies ist die Bauchspiegelung. Nur mit dieser Methode können auch kleinste Absiedelungen erkannt werden. Der Pet wie auch der PET/CT erkennen Veränderungen erst ab einer Grösse von 4 mm (MRT erst ab 0,8 cm) Diese Art der Abklärung wurde bei mir 2 mal durchgeführt. Hier werden Biopsien von allen erreichbaren Stellen und eine sog., Douglas Lavage durchgeführt, das heisst Spülflüssigkeit wird auf Tumorzellen untersucht. Nur, und nur diese Methode lässt wie Anita schon geschrieben hat ein Rezidiv im absoluten Frühstadium erkennen, wenn alle bildgebenden Verfahren noch nichts aussagen. (Der Ca 125 zeigt aber hier schon an!) Drängt auf diese Art der Nachsorge Alles alles Gute Gästin C. |
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#1232
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Ich bin 34 und meine Mutter 67.
Meine Mutter wurde vor 3 Wochen operiert, auffälligstes Symptom war ein grosser Wasserbauch(Aszites), der erst keinem aufgefallen ist da sie um den Bauch herum schon lange sehr füllig war. Nach der OP war der Befund ziemlich schrecklich, Ovarialkarzinom in fortgeschrittenem Stadium, Metastasen an der Bauchhöhle und Lymphknoten, alles entfernt was ging, ein bisschen ist übergeblieben und konnte nicht entfernt werden. Die OP wurde sehr gewissenhaft durchgeführt da der Chefarzt ein guter Freund der Familie ist , heisst also daß meine Mutter sich sehr gut aufgehoben fühlt und viel Vertrauen hat. Seit der OP sind meine Geschwister und auch die Schwestern meiner Mutter immer für sie da, sie kam letzte Woche aus dem Krankenhaus, und unser erstes Gebot ist, daß sie nicht mehr alleine sein soll(sie lebt alleine). wir haben einen Plan aufgestellt, jeder ist eine Woche dort, ich bin in 3 Tagen wieder dort. Morgen früh fängt die ambulante Chemo an. Ich glaube sie hat große Angst, zeigt es aber nicht und will sich bisher mit gar nichts auseinandersetzten. Meine Schwester und ich haben die erste Schockwoche nur mit sehr viel Baldrian und Schlaftabletten überstanden um nicht vor unserer Mutter im Krankenhaus zusammenzubrechen, sondern Stark zu sein. Ich hatte die erste Woche wahnsinniges Herzklopfen ganz zu schweigen von Heulanfällen alle halbe Stunde. Wir haben uns gut geschlagen und ich habe gemerkt daß ich viel Kraft entwickelt habe die auch meine Mutter beruhigt und stärkt. Jetzt sind ich und meine Schwester dabei uns zu Informieren, über begleitende Therapien und den Umgang mit der Krankheit. Wir wollen daß zusätzlich eine Misteltherapie gemacht wird, natürlich muss meine Mutter erstmal damit einverstanden sein, meine überzeugende Aufgabe in der nächsten Woche. Die Misteltherapie ist begleitend zu empfehlen, lindert die Nebenwirkungen, stärkt das Immunsystem und hebt die Lebensqualität. Erster Termin ist gemacht in der Klinik in Witten-Herdecke, die nachfolgende Zeit betreut die Hausärztin. Das wars erstmal, ein schweres Schicksal versucht kurz zu schildern, und ich freue mich über gelegentlichen Austausch. Gemeinsam geht manches einfacher. Viel Glück und Kraft euch Allen! Ich lass mich nicht unterkriegen, und in manchen Momenten wenn ich Angst bekomme habe ich einen Songtext im Kopf von den Sportfreunden Stiller: " ...und wer Angst hat, der verliert....". Sollte man natürlich nicht so hart sehen, aber mir hilfts. Helene |
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#1233
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Hallo Anita,
das ist ja wirklich zum Heulen mit deinem Urlaub und dann doch wieder eine unglaubliche Erleichterung, dass es "nur" eine Gastritis war. Ist wieder alles in Ordnung? Ich wünsche es dir sehr. Heute hatte ich einen Termin beim Onkologen, der nach wie vor die Chemo bei meinem jetzigen Zustand ablehnt. Er läßt jetzt prüfen, ob mein Tumor Rezeptor-positiv ist bez. Tamoxifen.Das nehm ich ab sofort mal auf gut Glück. Auch will er sich mit meinem Chirurgen in Verbindung setzen wegen der Bauchwunde. Laut ihm kann die Wunde nicht zuheilen, solange der Katheder noch drin ist. Laut Chirurg muss der Katheder drinbleiben, weil sonst die Wunde oben zuheilt und darunter weiter Eiter produziert wird. Ich hab manchmal das Gefühl, egal in welche Richtung ich mich drehe, es ist immer die falsche. Ich weiß, dass du mit Dr. Müller sehr zufrieden bist und auch Vertrauen zu ihm hast. Mein Eindruck bei der Vorbesprechung zu der großen Bauchfell-OP war da leider ein anderer. Es ging alles so ruck-zuck, er hat mich noch nicht mal untersucht, für ihn war "alles kein Problem", auch dass ich transplantiert bin, hat er nur mit einem Satz abgetan. Er hat mir die OP kurz erklärt, und dann sagte er, nächste Woche habe er Urlaub, und die Woche drauf könnte er mich operieren. Ich habe am Anfang des Gesprächs gesagt, dass ich diese OP machen lassen will, davon war er gleich begeistert, weil ich eine Chirurgen-Einstellung hätte: was nicht in den Körper hinein gehört, muss raus. Das stimmt auch, aber etwas mehr Beratung wäre wohl ganz gut gewesen. Ich kam mir jedenfalls wie abgefertigt vor. Auf keinen Fall will ich hier Dr. Müller schlecht machen oder an seinen Fähigkeiten zweifeln - ich teile nur meinen damaligen Eindruck mit, der mich veranlasst hat, nochmals im Internet zu recherchieren, wobei ich auf die Klinik in Wiesbaden gestoßen bin. Seit ich 8 Jahre alt war, hatte ich immer wegen aller möglichen kleinen, größeren und auch großen Krankheiten mit Ärzten zu tun. Irgendwann habe ich beschlossen, wenn mir ein Arzt nich liegt, gehe ich auch nicht wieder hin. Hier war das der Fall. Egal wie, ich hoffe, dir geht es wieder gut und allen anderen selbstverständlich auch. Liebe Grüße an alle addel |
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#1234
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Hallo Ihr Lieben1
Meine Mama hat am 19.05 05 ihren Kampf gegen die Krankheit verloren. Sie ist um 7.05 morgens eingeschlafen und wir danken Gott dafür das er sie entdlich erlöst hat. Die 2 Jahre die sie gekämpft hat waren so schwer, besonders da sie damals schon Stufe 3 hatte. Sie ist aber so wie sie es gewünscht hat bei uns Zuhause eingeschlafen. Gestern haben wir sie auf ihren letzten Gang begleitet und es war schön zu sehen das sie so beliebt war. Aber bei uns bleibt eine tiefe Lücke wenn man bedenkt das sie gerade 63 Jahre alt geworden ist und soviel noch mit ihren Enkeln vorhatte. Euch wünsche ich ganz viel Kraft, besonders Tina, deine Geschichte nimmt mich am meisten mit. Liebe Grüße Sabine |
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#1235
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Liebe Sabine
Auch ich möchte Dir mein herzliches Beileid zum Tod Deiner Mama aussprechen. Der einzige Trost ist wirklich, dass sie nun nicht mehr leiden muss! Am 19.5.04 haben wir meine Mam mit 59 Jahren an dieser Krankheit beerdigt! Es ist mir heute noch ein Trost, dass eben das Leiden ein Ende hatte und sie keine Schmerzen mehr hat! Ich wünsche Dir und Deiner Familie für die kommende Zeit viel Kraft und guten Zusammenhalt. In euren Gedanken wird sie weiterleben. Stille Grüsse Gaby |
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#1236
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Ihr Lieben alle,
tieftraurig überbringe ich euch die schlimme Nachricht, dass Brigitte am Mittwoch gegangen ist. Sie hinterlässt ihren Mann und drei Kinder, die ihre Mama doch noch so dringend gebraucht hätten... Ich verliere eine liebe Freundin, wir sind gemeinsam drei Jahre durch gute und noch mehr schlechte Tage gegangen. Es tut so weh... Anita |
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#1237
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Liebe Anita
Tief betroffen lese ich Deine Zeilen. Zuerst Dein verschobener Urlaub wegn der Gastritis und nun musst Du eine enge Freundin gehen lassen. Ich umarme Dich ganz fest und weine mit Dir! Wie schlimm diese Krankheit Familien überfällt und Kindern die Mama raubt, entsetzlich! Gerade wenn sie noch kleiner sind ist das sehr schlimm! Mein allerherzlichstes Beileid zu diesem schweren Verlust. Kann nicht richtig in Worte fassen, was in mir vorgeht. Ich hoffe sehr für Dich und die anderen Betroffenen, dass ihr trotzallem den Mut und die Kraft behaltet nach vorne zu schauen und weiterzu kämpfen. Traurige Grüsse Gaby |
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#1238
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Hallo SabineR,
auch ich mochte Dir mein herzliches Beileid aussprechen! Es ist ein schlimmer Verlauf, wenn der Kampf nach 2 Jahren verloren gegangen ist, auch wenn es schon Stufe III war. Gruss Ronny |
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#1239
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Liebe Anita,
leider fehlen mir die richten Worte, aber du kannst sicher sein, dass ich mit dir fühle. Eine liebe Freundin zu verlieren, tut sehr weh, aber verliere bitte nicht den Mut. Lieben Gruß addel |
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#1240
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Liebe Anita,
die Nachricht von Brigittes Tod hat mich tief getroffen. In letzter Zeit war hin und wieder in deinen Beiträgen zwischen den Zeilen zu lesen, dass es Brigitte nicht gut geht. Ich hab mich nie getraut, offen nach ihrem Befinden zu fragen. Meine beste Freundin ist vor einem halben Jahr an Nierenkrebs erkrankt und ich weiss genau, wie tief die Verbundenheit untereinander sein kann. Ich nehme dich ganz fest in die Arme und wünsche mir, dass du trotz Allem deinen Kampfgeist nicht verlierst! Ganz traurige Grüße Margit |
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#1241
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Hallo Ihr Lieben,
habe erst heute die traurigen Nachrichten gelesen. Liebe SabineR, Worte können nicht beschreiben, wie sehr ich mit Dir fühle! Liebe Anita, es ist so grausam wenn Kindern ihre Mutter genommen wird, besonders wenn diese noch klein sind. Manchmal ist das Leben einfach nicht fair. Mein allerherzlichstes Beileid! Ich wünsche Euch die Kraft nicht den Mut zu verlieren und den Kampf mit aller Kraft fortzusetzen. Liebe Grüsse aus Hamburg Nafsika |
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#1242
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Liebe SabineR,
Ich spreche Dir mein tiefes Mitgefühl aus und wünschen Dir viel Kraft. Im Leid verbunden alles Liebe Fred |
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#1243
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Hallo
ICh schreibe das erste mal rein. Meine Mama ist an Eierstockkrebs erkrankt sie liegt schon sehr lange im Krankenhaus, operiert wurde sie auch schon man konnte aber nichts entfernen weil er zu groß ist. Sonst hätte sie einen künstl. Darmausgang und eine künstl. Blase. Die Ärzte wollen zuerst Chemo machen, es kommt nur immer was dazwischen Durchfall Wasser im Körper und jetzt arbeitet auch eine NIere nicht richtig. Ich weiß nicht mehr weiter gibt es noch hoffnung?? |
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#1244
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Hallo!
Ich bin ebenfalls neu hier, ich kenne den Krebs-Kompass zwar schon von früher (meine Eltern hatten/haben beide ebenfalls Krebs), aber das Thema Eierstock ist neu für mich. Meine Fast-Schwiegermutter hat Eierstockkrebs, fortgeschrittenes Stadium, mit Lymphknotenbefall und Ausdehnung in den gesamten Bauchraum. Bei einer Total-OP wurden ihr außerdem noch Teile des Darms, des Magens, das Bauchfell und die Milz entfernt. Sie hat aber trotzdem noch immer kleine und größere Krebsherde im Bauchraum. Jetzt bekommt sie Chemo (zwei hat sie schon hinter sich) und es geht ihr total schlecht. Sie kann nicht viel essen, was aber noch schlimmer ist, sie kann kaum etwas trinken. Sie sagt, sie fühlt sich die ganze Zeit so voll (im Bauchraum). Ihr Allgemeinzustand ist ziemlich mies und auch psychisch geht es ihr nicht gut. Auch mit der Verdauung klappt es nicht, sie hat tageweise keinen Stuhlgang, bis sie dann abgeführt wird. Ich glaube aber, daß es, gerade wenn man Chemo bekommt, wichtig ist, ausreichend zu trinken, um das Gift schnell aus dem Körper zu bekommen. Oder??? Vielleicht kann mir hier jemand ein paar Tips geben, wie man ihr helfen kann, damit es ihr wenigstens ein wenig leichter gemacht wird! Vielen Dank schon mal im voraus. Euch alles Gute und liebe Grüße Steffi |
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#1245
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Lieber Andi,
es tut mir sehr leid, dass es Deiner Mutter so schlecht geht, aber gib´nie die Hoffnung auf, denn was wären wir ohne sie. Was sagen denn die Ärzte zu dem Zustand Deiner Mutter? Liebe Steffi, meine Mutter hat auch grosse Schwierigkeiten durch die Chemo. Gegen die Verstopfung ist sie jeden abend ein Joghurt, legt sich eine Wärmflasche in feuchten Tüchern auf den Bauch, trinkt täglich mindestens 8 Tassen grünen Tee und versucht sich so viel wie eben möglich zu bewegen. Die vom Arzt verschriebenen Abführmedikamente haben bei ihr Magenkrämpfe verursacht, aber nicht wirklich geholfen, allerdings reagiert ja jeder Körper anders. Bei meiner Mutter wurde das Völlegefühl durch Azites hervorgerufen, aber ich denke, dass es verschiedene Gründe dafür geben kann. Das Trinken ist wirklich sehr wichtig, denn die Chemo erreicht ja leider nicht nur den Krebs,die Blase, die Nieren und die Leber werden mitangegriffen. Welche Art von Chemo wird bei Deiner Schwiegermutter angewendet? Liebe Grüsse aus Hamburg Nafsika |
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