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  #1246  
Alt 03.12.2007, 18:49
Corigu Corigu ist offline
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Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

@ Erle
lieben Dank ....
ja wir werden alles regeln , so schwer es auch fällt und unsere Zeit geniessen..........er denkt so wahnsinnig positiv und hat noch soooo viel vor..

@ Sylvi
ich kam mir ähnlich vor............und habe immer noch Schreibhemmungen....
aber ich glaube wir sind hier super gut aufgehoben...!!!

@ all
die Kraft die ich brauche hole ich mir hier bei euch , jeden Tag ein paar Minuten...
DANKE

liebe Grüße
Corinna
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  #1247  
Alt 03.12.2007, 20:48
dream1 dream1 ist offline
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Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

@ Elli
Danke
mein Vater bekommt Irinotecan hci-250 ml,1 xdie Woche,dauert 1 1/2 std.
die ersten 2x bekam er stationär ab letzter Woche ambulant,
noch verträgt er die Chemo gut,die Ärzte meinen wenn er Sie gut verträgt
könnten sie die Chemo verstärken,
2 Ärzte waren der gleichen Meinung,er sollte zu dem Arzt zurück,der sich so geäußert hat, und da die Chemo machen lassen aber ich habe dafür gekämpft das er die Chemo im Krankenhaus bekommt.

glg Sylvi

Auch ich wünsche dir viel Kraft

@Erle

Nein ich habe keine Geschwister mehr,mein Bruder(er war 4 jahre älter wie ich)
ist an Gehirntumor gestorben,er bekam nach der OP Mittelohrentzündung
und einen Dünndarmdurchbruch er fiel ins Koma und starb nach 4 tagen an herzversagen da war er 19 es ist aber schon sehr viele Jahre her.
Mein mutter geht es so,was sie verrückt macht ist nur mein vater kommt jetzt mit jeder Kleinigkeit an dies und das muß noch gemacht werden,
bevor ich gehe,wenn sie dann was sagt ,sagt er wenn es dir nicht passt geh ich ins Altersheim,und Stunden weint er wieder,
Ganz schlimm ist es immer vor der nächsten Chemo,
meine Ma sagt sie dreht bei durch, und die Ärzte meinen das mit meinen vater wird noch schlimmer,mal ist er wie ein kleiner Junge ,das ist auch ok aber wenn er so aggressiv wird ist schlimm,
letztes mal bin ich schon dazwischen kam mir vor wie ein kleines Mädchen wenn die Eltern zanken,ich habe nur noch geschrien,hört jetzt auf sonst dreh ich noch durch.
Ich habe so schon Angst das ich mir nicht antu bin Borderliner,habe mich aber schon Monate nicht mehr verletzt, versuche durch zu halten,da ich denen sonst noch mehr Kummer mache,versuche für beide stark zu bleiben,
Ich hoffe ich durfte das ebend schreiben.

lg Sylvi
__________________
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Warum immer die guten Menschen,die nie jemanden Unrecht getan,Warum ist das Leben so.......?

Pa 04.11.1929 -18.08.2008

Darm/Leberkrebs
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  #1248  
Alt 03.12.2007, 22:02
DTFE DTFE ist offline
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Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

Liebe Sylvie,
natürlich darfst du das schreiben. Hier darf jede/r alle seine Schmerzen niederschreiben. Aber wie Erle dir schon schrieb: Hier hat auch jeder sein Leben und seinen Alltag zu bewältigen und das ist ja gerade hier bei fast allen besonders schwer! Und da dürfen wir hier nicht den Anspruch haben, dass immer auf alles geantwortet wird. Wir wollen uns ja gegenseitig unterstützen und nicht noch zusätzlich stressen. Und wie im sonstigen Leben auch sind die Kräfte und Fähigkeiten Beziehungen aufzubauen und dann auch zu pflegen bei jedem begrenzt und unterschiedlich.
Mit dem Schicksal deines Bruders habt ihr ja schon eine schwere Zeit gehabt -du und deine Eltern - auch wenn das schon viele Jahre her ist aber das wirkt doch sicherlich bis heute. Ich halte es für besonders wichtig, dass du dich in dieser Situation auch deinen Eltern gegenüber gut abgrenzst. Wenn die beiden aneinander geraten, dann ist das in erster Linie deren Problem: da darfst du dich auch raushalten um dich selbst zu schützen auch wenn es sicherlich sehr schwer fällt.
Sag mal könnt ihr nicht bei den Ärzten nachfragen ob es da ein Medikament gibt, welches diese Stimmungsschwankungen deines Vaters etwas abschwächt?
Eigentlich ist es ja gut, dass dein vater mit 77 Jahren noch so auf Zack ist, dass er weiß, dass bestimmte Sachen geregelt werden müssen. Da hat er ja auch nicht ganz Unrecht. Schließlich sind 77 jahre ein stolzes Alter und vielleicht gelingt es dir und deiner Mutter ja auch auf die schöne Zeit, die ihr zusammen hattet zu schauen. Ich hoffe du verstehst mich richtig!
Liebe Sylvie - ich wünsche dir viel Kraft und pass gut auf dich auf.
liebe Grüße Doro
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  #1249  
Alt 03.12.2007, 22:08
DTFE DTFE ist offline
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Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

Liebe Corinna,
ja, habe bitte keine Schreibhemmungen - das braucht hier wirklich keiner haben. Aber wie jetzt schon oft geschrieben. Man hat nicht immer die Kraft und die Zeit alles zu lesen, sich zu merken und dann zu antworten. Und ich habe als auch mal Zeiten, wo ich mich ausklinken muss. Und das hat dann nichts mit euch hier zu tun, sondern nur mit mir. Also trau dich! Und lass dich von diesen Prognosen nicht beeindrucken!
Liebe Grüße Doro
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  #1250  
Alt 03.12.2007, 22:18
DTFE DTFE ist offline
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Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

Liebe Erle,
lass dich Ich werde nächste Woche ganz fest an euch denken und alle Kraftpakete nach Essen schicken. Alfred wird das packen und dann werdet ihr wunderschöne Weihnachten zusammen haben. Und wenn ein paar Schmerzmittel dabei sind, ist das ja nicht ganz so tragisch, oder?
Oh Mann, ich wünsche euch wirklich, dass diese Anstrengung Erfolg bringt und ihr damit noch eine lange lange Zeit zusammen haben könnt! Du hast gerade wieder eine starke Phase, was? Pass gut auf dich auf und übernimm dich nicht mit dem Weihnachtsstress. Es muss nicht alles perfekt sein - es muss nur für euch stimmen und, dass ihr die Tage positiv verbringen könnt ohne Streit wegen Kleinigkeiten, was an diesen Tagen ja in jeder Familie so leicht passiert, weil man es besonders schön haben will, oder?
Übrigens - mein Mann hat inzwischen das ebay entdeckt und versinkt dort voll und ganz. Mit Plätzchen backen habe ich heute angefangen und auch die Kochlust hat bei ihm schwer nachgelassen! Nu ja, ich kann damit leben - so gibt es auch weniger Töpfe und Geschirr zum aufräumen. Das hat bei ihm immer dazu gehört, dass anschließend die ganze Küche auf dem Kopf stand (Männer!!!! )
Ganz liebe Grüße Doro
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  #1251  
Alt 03.12.2007, 22:22
DTFE DTFE ist offline
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Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

Liebe Elli, Silke, Annett, Uschi,.............
Ich wünsche euch eine gute Woche! Lasst euch nicht unterkriegen!

@ Kerstin
bist du noch am mitlesen? Wie geht es deiner Mutter? Wie geht es dir?
melde dich doch mal wieder!!!!!

Liebe Grüße Doro
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  #1252  
Alt 03.12.2007, 23:30
Silke M. Silke M. ist offline
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Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

Liebe Erle ,

vielen Dank für Deine lieben Worte!!! Ja, im Moment häng ich ziemlich in den Seilen und alles wird mir zuviel... Aber es wird schon wieder aufwärts gehen !
Sollte wirklich mal zu meinem Hausarzt und um ein paar Pillchen bitten. Hab aber Bedenken, dass der mich dann an einen Psychologen überweist. Dafür hab ich echt keine Zeit! Momentan sind einfach andere Dinge wichtiger. Da schmeiß ich lieber die doppelte Menge Johanniskraut !

Herzchen, ich drück Euch ganz feste die Daumen für die kommende Woche!!! Nein, die ganze "Zweitfamilie" drückt die Daumen, denkt an Euch und es werden bestimmt ein haufen Lichterlein für Euch brennen! Da muß doch alles gut werden! Wenn Dein Schatzi dann noch gut mit den richtigen Schmerzmitteln versorgt ist, habt ihr ein wunderschönes Weihnachtsfest, bestimmt!!! Ich hoffe, Du denkst in der stressigen Zeit auch etwas an Dich!? Gönn Dir ein paar schöne Momente... Ich versuche auch daran zu arbeiten, obwohl das im Weihnachtsgeschäft kaum möglich ist . Habe am Mittwoch einen freien Tag und habe mir vorgenommen, abends ein schönes heißes Wannenbad mit einem Gläschen Sekt und schöner Musik zu nehmen. Da muß mein Kleener halt mal ein Stündchen meinen Musikgeschmack ertragen . Zur Not gibt es Ohrstöpsel!

Viel Spaß beim Kaffetrinken!!!!

@ all
Liebe Doro, Uschi, Annett und alle anderen lieben Schreiberlein. Ich wünsche Euch allen nur positive Neuigkeiten und eine schöne Adventszeit!

Dicken Drücker, Silke
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  #1253  
Alt 04.12.2007, 00:25
Elli Elli ist offline
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Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

Liebe Sylvi,

ich denke es ist eine gute Entscheidung ,wenn Dein Pa im Krankenhaus bleibt.Für die Chemos meine ich. Er scheint ja dort gut aufgehoben zu sein. Zu dem Doc,der solch eine unverschämte Aussage macht,würde ich für alle Geld der Welt nicht mehr zurück gehen.
Ich denke Doro hat recht. Du musst Dich abgrenzen,sonst gehst Du daran zugrunde.Das soll nicht heißen,das Du nicht für Deine Eltern da sein sollst,aber Du musst auch an Dich denken.Frag doch mal im Krankenhaus nach Medikamenten,die die Stimmungsschwankungen Deines Vaters ein bisschen auffangen können.Kann mich da Doro nur anschließen.
Die physische und auch die psychische Belastung ist bei der Erkrankung natürlich sehr groß.Aber auch dafür gibt es Medis,die das ganze etwas abmildern können.
Ich wünsche Euch von ganzem Herzen,das Dein Vater die nächsten chemos gut verträgt,und das Ihr noch eine schöne Zeit zusammen habt.

Liebe Grüssse
Elli
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  #1254  
Alt 04.12.2007, 09:19
dream1 dream1 ist offline
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Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

Moin Elli

Ich werde am Donnerstag mal nach fragen ob es solche Medis gibt,dann muß er wieder zur Chemo,und ich zu dem Chefarzt,der möchte mal die Vitamintabletten sehen die sich meine Eltern andrehen lassen haben,bei den Neurologen, die haben dafür 200€ bezahlt für 4 Monate und mein Vater verträgt sie nicht,der Chefarzt meint das ist reine Abzocke.
Vitamine bekommt man in jedem Supermarkt und die sind genauso gut,der Körper nimmt eh nur das auf was er braucht der Rest ist sinnlos,

ich war am Freitag zu Mammo,alles o.k., bei mir lief das 2x extrem was aus der Brust, meine Ärztin untersuchte mich und stellte fest das was drin was da nicht hin gehört und rief gleich beim Radiologen an, nach der Untersuchung meinte der,der wäre nur homunell,ich kriege meine Men. aber nichtmehr,bin 2000 operiert wurden,ich sagte zu ihm nagut dann brauch ich mir ja keine Gedanken mehr machen und lass es laufen,und komm nicht wieder beim nächsten Mal brauche ich mir keine Sorgen mehr machen.(meine Ma ist 2x operiert worden,war aber gutartig.)Der Abstrich den Meine Ärztin gemacht hat scheint wohl ok zu sein,sie hat sich nicht mehr gemeldet,

mein Dad hat Angst um mich weil ich eh gesundheitlich geschädigt bin (seit Okt.2002 krank,seit 2006 in Eu-Rente) und weil seine Geschwister alle an Krebs gestorben sind und mein Bruder,und er jetzt Krebs im Endstadium hat,

lg Sylvi

@ DTFE

Ja mein Pa ist 77 sieht trotz seiner Krankheit aus wie 60 das sagen sie alle im Krankenhaus und er ist da auch immer sehr witzig,was meine Ma garnicht mag*grins* manchmal denke ich sie ist eifersüchtig wenn er spaß macht mit den Schwestern,aber er kämpft,das sage ich dann immer zu Ma er will sich nicht unter kriegen lassen,er meint wenn die Spaß machen kann er doch nicht zickig sein,was er manchmal zu Hause ist und dann nimmt er sie aber wieder in Arm und küßt sie was ich früher kaum bei den gesehen haben,
Ma sieht auch aus wie etwas über 60 nicht wie 72 die beide haben sich echt gut gehalten.
Muß aber in der Familie liegen zu mir sagen sie ich wäre 38 dabei bin ich doch
viel älter,was meine Söhne sehr stolz macht *grins*

ja nun geht es mir besser wie heute morgen ihr habt recht ich fühl mich bei euch sehr wohl.
Danke dafür an alle

lg Sylvi
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Pa 04.11.1929 -18.08.2008

Darm/Leberkrebs
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  #1255  
Alt 04.12.2007, 20:45
Kerstin75 Kerstin75 ist offline
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Beiträge: 83
Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

Liebe Doro und Ihr anderen,

ich hab die letzten Wochen nur sporadisch rein geschaut und ehrlicherweise gestanden auch bißchen den Überblick verloren. Bei uns hat sich ein mittleres Drama abgespielt und ich war froh, wenn ich nach der Arbeit daheim nicht mehr den PC einschalten mußte.
Der Bruder meiner Mutter lebt in Amerika und kämpfte seit dreieinhalb Jahren gegen Krebs. Darmkrebs mit Lebermetastasen. Im Januar besuchte er uns und war erfreut über den damals letzten Befund, dass die Metas (scheinbar) verschwunden sind. Im April bekam er wieder neue Metas in der Leber, aber leider auch in der Niere und Schatten auf der Lunge waren zu sehen. Die letzten Wochen waren wir viel am telefonieren und er gestand uns er würde gerne nochmal kommen hat aber die Kraft nicht mehr. Meiner Mutter ging es auch sehr schlecht, weswegen ich mich nicht durchringen konnte nach USA zu fliegen, genauso wenig wie mein Vater. Vor drei Wochen gings dann Mama und meinem Onkel beiden gleich schlecht, aber meine Mutter fand aus dem Tief wieder raus, meine Mutter hatte den Wunsch, dass mein Vater und ich oder mein Bruder nun doch nach Amerika fliegen. Mein Bruder und mein Vater klärten Urlaub mit ihren Firmen ab, ich sollte bei Mama bleiben - so war der Plan. Es galt Urlaubsgenehmigung zu bekommen, Visa zu beantragen und Flug zu buchen. Wir hatten die 2. Dezemberwoche im Auge.
Letzten Montag feierten wir den 55. Geburtstag meiner Mutter und am nächsten Morgen erreichte uns der Anruf einer Bekannten meines Onkels, dass er in der Nacht für immer eingeschlafen ist. Er war zuvor eine Woche im Krankenhaus und wurde von dort direkt in ein Pflegeheim entlassen, wir telefonierten jeden Tag und wir konnten ahnen, dass viel Zeit nicht mehr bleibt, doch letzten Sonntag war es ein ganz besonders gutes Gespräch es endete damit, dass er sich freut, wenn Papa und Thorsten Mitte/Ende Dezember kommen. Er sprach ganze Sätze und hatte wohl nach etlichen Tage mal wieder Essen in sich behalten können.
Die Scheiß-Krankheit, ich könnte schreien. Mama ist erschöpft und voller Trauer, ich kann kaum mit ansehen, wie meinen Vater auch den Verlust des Schwagers mitnimmt ganz neben meinen eigenen Trauergefühlen in mir.
Aber ich habe Kraft, strahle meine Mom jeden Tag aufs Neue an und lass sie meine Hoffnung spüren, dass ich noch an eine ganze Weile gemeinsame Zeit mit ihr bei uns glaube. Das glaub ich wirklich, mann was soll ich denn sonst auch tun. Mama wird immer weniger an Gewicht und die Äuglein sind manchmal ganz schön trüb, nur dann seh ich auch, dass in den Augen nichts gelbliches ist und ich bin froh. Wir haben gute Gespräche - auch mein Vater und ich, wir sind uns sehr sehr nahe. Darüber bin ich dankbar. Aber eine Grund-Traurigkeit verläßt mich nie. Ich stehe morgens auf, gehe zur Arbeit, die mich fordert, mir aber auch Spaß macht, rufe Mom zwischendurch einmal an und abends nach der Arbeit fahre ich entweder zu ihr oder unternehme etwas oder aber ich nehme mir Zeit für mich. Der Advent ist so eine Zeit in der Stille mir besonders viel bedeutet, habe letztes Wochenende meine Wohnung wunderschön wie ich finde geschmückt, wenn Mama fit ist, wird sie am Sonntag zum Adventskaffee zusammen mit Dad zu mir kommen. Das sind kleine Ziele, aber wir arbeiten drauf zu und grinsen wie Honigkuchenpferd wenns dann klappt.
Ich denke viel an Euch und ich bin peinlich berührt liebe Doro, wenn Du nach Wochen meiner Abwesenheit nach mir fragst. DANKE DANKE! von ganzem Herzen. Bitte kämpft alle weiter, habt Euch lieb, habt gute Gespräche, Alltagsstress soll Euch nicht zermürben und wenn ihr mal ein gutes Buch zur Hand nehmen möchtet, weil ihr Zeit dazu findet, lest "Gesundheit für Körper und Seele " von Luise L. Hay. Dieses Buch begleitet mich während der Krankheit von Mom und während der Zeit meiner Scheidung von meinem Mann.
Übrigens: ich glaub ich hab mich neu verliebt.

Ich drück Euch alle
Kerstin
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  #1256  
Alt 04.12.2007, 22:09
DTFE DTFE ist offline
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Beiträge: 408
Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

Liebe Kerstin,
jetzt habe ich mich sehr gefreut, dass du dich so schnell auf meine Anfrage gemeldet hast. Weißt du, vielleicht hast du gesehen, dass da wegen der Sirt Methode ein thread neu eröffnet wurde und in dem Moment musste ich an deine Mutter und an Michaeles Mutter denken. Als es meinem Mann so schlecht ging, da waren nur wenige hier im thread, die geschrieben haben. Manche sind nicht mehr da (Gine/Alex), manche schreiben gar nicht mehr (Birgitt//Sandi) und manche habe ich ehrlicherweise vergessen (bitte nehmt es mir nicht übel) aber du Kerstin und Michaele und Erle seid diejenigen, die ich aus dieser Zeit nicht vergessen habe.
Ihr habt ja wirklich ein mittleres Drama erlebt und es tut mir sehr leid, dass dein Onkel so schnell gehen musste. Ich finde es aber andererseits sehr schön zu lesen, dass deine Mutter sich immer wieder berappelt, mit der Sirt Behandlung ihr offensichtlich Zeit geschenkt bekommen habt und ihr zusammmen als Familie so zusammenhaltet. Aus deinen Zeilen ist viel Zufriedenheit, Kraft und Hoffnung zu lesen. Na und hoffentlich wird das mehr mit dem verliebt sein!!!??
Ja, und jetzt bin ich sehr berührt, dass du ausgerechnet dieses Buch benennst - ich glaube ich gehe jetzt ins Bett und nehme das Buch gleich mit.
Dein Buchvorschlag war für mich über Jahre hinweg meine 2. Bibel und auch heute ziehe ich es immer wieder hervor, zum Nachschlagen z.B. was mein Lendenwirbel Nr.5 mir sagen will und welche Affirmationen ich brauche. Habe noch andere Bücher und auch eine CD von Louise Hay, mit der ich in schlechten Zeiten in den Schlaf gefunden habe.
Liebe Kerstin ich wünsche dir von Herzen eine friedvolle Adventszeit mit viel Stille, schönen gemeinsamen Momenten mit deiner Familie und viel Liebesglück!
Liebe Grüße Doro
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  #1257  
Alt 04.12.2007, 23:17
Elli Elli ist offline
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Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

Hallo Sylvi,

puh,hast Du was um die Ohren.Nicht nur die Sorge um Deinen Vater,nee jatzt muss man sich ja auch noch Sorgen um Dich machen. Mensch,jetzt reichts aber. Sag mal ,willst du nicht mal ein Brustzentrum aufsuchen. Mir gefällt die ganze Sache nicht. Nicht das da etwas ganz anderes hinter steckt bei Dir.
Sorry,will Dich jetzt nicht beunruhigen,aber bin halt ein "gebranntes Kind",und einfach sehr ,sehr vorsichtig geworden. Zumal ich diese Äußerung des Radiologen nicht nachvollziehen kann.

Finde gut,das Du am Donnerstag einen Termin beim Chef-Doc hast. Ich habe mir damals ,bei meinen ersten Chemos,mir auch diese "rosaroten Pillchen" aufschreiben lassen. Meine Nerven lagen einfach blank.Habe sie allerdings nur am Chemotag genommen,aber dann solch eine Hammerdosis,das ich noch drei Tage später völlig neben der Kappe war. Nach chemoende,flogen die Pillen allerdings sofort weg. Habe sie nicht mehr gebraucht.
So und jetzt mal zu den Vitaminpillen. Das ist ja wohl echt unverschämt und eine Abzocke hoch drei.Sag mal,lässt der neurologe die Dinger auf dem Mars herstellen,und dann einfliegen???Unsere Tochter musste auch eine Zeit Vitaminpillen schlucken.bin dann zur Apotheke und habe für 100 Pillen ca. 8,00 Euro bezahlt.War ein "no name" Präparat. Das Original kam ca. 12,00 Euro. Also durchaus bezahlbar.

Am Donnerstag drücke ich Euch ganz fest die Daumen,das alles gut verläuft.

Liebe Grüsse
Elli
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  #1258  
Alt 05.12.2007, 02:20
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uschi 53 uschi 53 ist offline
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Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

Hallo liebe Kerstin,
es ist schön von Dir zu hören. Ich hab oft an Dich gedacht,mich gefragt,wie es Deiner Mutter geht. Du hast ja heftiges erlebt in der letzten Zeit.
Es tut mir leid,das der Bruder Deiner Mutter verstorben ist...... Das Deine Mutter jetzt voller Trauer ist,das der Bruder gegangen ist, kann man verstehen.
Auf der anderen Seite ist es schön,daß Deine Mutter mit der Behandlung der Sirt doch sich berappelt,wie Doro bereits schrieb. Genieße die Zeit mit Ihr.....und am 2.Advents-Sonntag trinkt ihr alle zusammen Kaffee . Ganz bestimmt geht es ihr dann auch gut
Ich wünsche mir das Deine Kraft anhält.....auch wenn die Gedanken um Trauer und Traurigkeit kommen, versuch sie beiseite zu schieben...ich weiß es ist leicht gesagt. Weißt Du, dann denk doch an Dein "Verliebtsein". Ach Kerstin ich wünsch Dir alles Liebe und sende Dir ein dickes Kraftpaket und viele die Dich leiten.
alles Liebe
Uschi
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  #1259  
Alt 05.12.2007, 02:31
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uschi 53 uschi 53 ist offline
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Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

Hallo liebe Corinna,

auch von mir ein herzlich willkommen in unserer Familie.
Ich schicke Dir und Deinem Lebensgefährte diesen Engel
und genießt die Zeit
lb.Gruß
Uschi
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  #1260  
Alt 05.12.2007, 02:49
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Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

Hallo Silke,
na....wie war das Sekt - Wannenbad? Hat sicher gut getan, das war doch sicher Balsam für Deine Seele? Vor allem wenn alles streßig ist, dann wirkt ein Entspannungsbad Wunder... ....das kenne ich aus eigener Erfahrung .
Ja für die Nerven nehme ich Baldrian oder Johanniskrautee, es hilft mir.
Mein Mann hat bei seiner Chemo-Behandlung einiges mitgemacht....von down,schwach bis zu agressiv, ich kann Dir sagen, es war nicht immer leicht für mich,meine Nerven lagen oft blank.
Ja und hier im Forum hab ich mir oft Kraft geholt.
lb.Grüße
Uschi
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