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#1246
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Hallo Ihr!!!
Bitte um Hilfe.Mein Papa wird derzeit in graz chemotherapeutisch behandelt.Heute waren wir in Wien bei einem Spezialisten Dr, Klepetko,und der sagt plötzlich es spreche nichts gegen eine totalop!! (linke lunge,zwerchfell herzscheidewand raus) Chemo könne man dann noch immer machen. OP habe allerdings 3prozentiges risiko nicht mehr aufzuwachen. Die Grazer haben diese OP nicht einmal in erwägung gezogen. Kann mir das irgendjemand erklären????habt ihr erfahrung mit totalpo??? Bitte um rückmeldung! Irisname@domain.de |
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#1247
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Hi Iris
bei meinem Mann (51 Jahre)wurde diese OP im Okt.03 durchgeführt. Nicht jedes Krankenhaus kann diese Op durchführen und nicht mal jeder Arzt kennt sie. Die med. Bezeichnung ist P3D. Vor der OP werden Umfangreiche Untersuchung gemacht um zu gewährleisten das der Patient den Anstrengungen der OP gewachsen ist. Und es wird abgeklärt ob Metastasen vorhanden sind.Nach der OP muß man ca. 2Tage auf der Intensivstation bleiben (Infektionsrisiko). Mein Mann konnte nach 14 Tagen das Krankenhaus wieder verlassen. Der linke Lungenflügel ist der kleinere und so bleibt deinem Vater ca. 60% der Luft. Meinem Mann wurde der rechte Lungenflügel u.s.w. entfernt so das ein Lungenvolumen von 40% blieb. Damit war ein normales Leben möglich. (Sport im geringen Umfang) Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft im Kampf gegen den Krebs. Gruß meike + manfred |
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#1248
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Liebe Meike!
Vielen Dank für Deine Antwort.Mich würde interessieren,wie es Deinem Mann nach der OP geht,ob er Schmerzen hat und wie seine Lebensqualität jetzt ist. Würde er diese OP noch einmal machen?????? Auch Euch wünsche ich natürlich alles alles Gute. Irisname@domain.dename@domain.de |
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#1249
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Liebe Meike!
Was mich noch interessieren würde,hat Dein Mann nachher noch chemos gekriegt oder Bestrahlung und wie gehts im jetzt??? Irisname@domain.de |
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#1250
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Hi Iris
die Bestrahlung der Narbe ist zu empfehlen. Bei 40% der Patienten kommt es zu einem Rezidiv im Narbenbereich. Unsere Geschichte ist schon ziemlich lang. Wenn du möchtest kannst du mich gerne mal anrufen. Melde dich doch mal über meine e-mail Adresse meike.jaekel@lycos.de dann gebe ich dir meine Telefonnummer. gruß meike |
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#1251
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Hi Iris
mein Mann würde die OP wieder machen und er hat zwei verschiedene Chemos bekommen weil Alimta 2003 noch nicht zugelassen war. Die Lebenqualität war nach der OP gut. Für außenstehende war es nicht bemerkbar wie krank er ist. D.h. Lungensport, Schwimmen, Kegeln, Rasenmähen,Motorradfahren ,Urlaub mit dem Womo das alles war möglich. Gruß meike |
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#1252
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Hallo,
ich bin jetzt genau seit einem Jahr stille Leserin in diesem Forum. Mich haben die einzelnen Berichte sehr betroffen gemacht. Bei meiner Schwiegermutter ( 49 Jahre )wurde vor einem Jahr Rippenfellkrebs diagnostiziert. Behandelt wird sie seit dem in Großhansdorf. In diesem Jahr hat sie 6 Chemobehandlungen mit Alimta und Cisplatin erhalten. Die letzte Chemo hat sie im Dezember erhalten. Im Mai wurde ein CT gemacht und zu unserer großen Freude ist der Tumor geringfügig geschrumpft; was bei dieser Erkrankung ja fast nicht möglich ist. Sie hat allerdings ziemlich große Schmerzen im Bereich der Schulter. Größere Wege kann sie nicht mehr zurücklegen. Die Luft reicht maximal für eine halbe Stunde. Das macht uns sehr traurig. Des weiteren haben wir große Probleme mit der BG. Die BG weigert sich die Erkrankung als Berufskrankheit anzusehen. Es wurden schon zwei Widersprüche abgelehnt, da nicht erwiesen werden kann, das sie bei der Arbeit mit Asbest in Berührung gekommen ist. Obwohl dort definitv mit Asbest gearbeitet wurde. Kann uns jemand einen Tipp geben? Jennifer |
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#1253
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Hallo Jennifer,
es tut mir in der Seele weh wenn ich lese, dass so eine junge Frau auch an dieser verdammten Krankheit erkrankt ist. Wo hat deine Schwiegermutter gearbeitet? Ist es nicht möglich Zeugen herbeizurufen die beweisen können, dass deine Schwiegermama dort mit Asbest gearbeitet hat?? Oder evtl. die Geschäftsführer selber? Ich habe erst vor ein paar Tagen mit der BG gesprochen und Sie meinten in 2-3 Wochen würde eine Entscheidung getroffen... Nach einem halben Jahr!!! Aber es ist immer ein gutes Zeichen wenn es länger dauert, denn Absagen gehen wesentlich schneller... Bekommt Sie denn schon Morphium gegen die Schmerzen? Ich wünsche euch besonders ihr viel Kraft alles weitere gut zu überstehen... Und gebt die Hoffnung nicht auf... Wir haben auch bis zu Letzt gehofft und es hat uns gut getan... Liebe Grüße Julia |
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#1254
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Hallo Julia,
ich danke Dir... Meine Schwiegermutter hat über 20 Jahre im Büro bei einer großen Werft gearbeitet und hat in dieser Zeit viele Schiffe betreten auf denen mit Asbest gearbeitet wurde. Das große Problem ist ja auch der Arbeitgeber, dort geht man einfach weiter von aus, dass die Büroangestellten einfach nicht mit Asbest in Berührung kommen konnten. Wir werden jetzt einen Anwalt, spezialisiert auf Sozialrecht aufsuchen ( ist nur schwierig jemanden zu finden ). Es tut mir für meine Schwiegermutter nur so leid, dass sie sich damit auch noch befassen muss.... Mit deinem Papa tut es mir sehr leid.. Ich finde es sehr tapfer, dass du weiter in diesem Forum liest und dich daran beteiligst. Das ist bestimmt nicht leicht für dich... Uns steht auch noch so viel bevor. Meine Tochter ist erst 6 Jahre alt und darf nicht mehr viel Zeit mit Ihrer Oma verbringen. Da kann ich gar nicht drüber nachdenken. Die Schmerzen sind mit Novalmin noch einzudämmen. Morphium benötigt sie noch nicht. Meine Schwiegermutter ist ein sehr optimistischer Mensch, sie lässt sich nicht hängen und versucht ihr Leben genauso weiter zu leben. Dafür bewundere ich sie sehr. Sie arbeitet seit Februar Stunden weise, jetzt sogar wieder Vollzeit, trotz der Schmerzen. Sie hat einmal in diesem Forum gelesen, das war ganz schlimm für Sie. Seidem hat sie die Seite nicht wieder angeschaut. Sie hat mich aber gebeten zu schreiben. Sie wollte auch wissen ob die betroffen Personen auch so starke Schmerzen im Schulterbereich haben, oder ob es nur bei Ihr so ist. Die Ärzte äußern sich dazu nicht, wir wissen nur das der Tumor im Moment nicht auf diesen Bereich drückt.Ich hoffe dass es dir nach dieser schweren Zeit ein wenig besser geht... Liebe Grüße Jennifer |
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#1255
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Liebe Jennifer, mein Vater hatte immer stechende Schmerzen in der Schulter. Ich finde es unglaublich das Deine Schwiegermutter auch noch darum kämpfen muß! Es liegt doch auf der Hand, dass Sie zweifelsohne mit Asbest in Kontakt gekommen sein muß. Bei meinem Dad hieß es auch zuerst, er müsse Zeugen benennen. Er hatte zum Glück aber noch ein Schriftstück gefunden, aus dem hervorging wo, wann und was er machen musste (auch Werft). Ich weiß ja nicht, ob Harry hier noch mitliest. Seine Schwester ist auch daran gestorben und hat meines Wissens nach in einer Kfz Werkstatt im Büro gearbeitet. Vielleicht hat er Tips für Euch? Mein Vater bekam den Bescheid zu Anerkennung der Rente und strab wenige Wochen später ohne das er den Beginn der Rente noch mitbekommen hat. Ich drücke Euch alle Daumen und gebt die Hoffnung nicht auf. LG Bianca mit Papa im Herzen, der morgen 1 Jahr und 1 Monat tot ist. Mir ists als sei es gestern und dann wieder kommt es einem vor, wie Jahre...... LG Bianca
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#1256
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Ich hab das alles auch noch nicht richtig realisiert... Ich konnte schon lange nicht mehr richtig weinen obwohl ich es gerne könnte... Aber ich bin auch froh, dass ich normal leben kann und auch wieder Freude am leben habe... Meine Familie und Freunde haben mir sehr dabei geholfen... Jennifer, ihr müsst kämpfen und lasst euch von der BG nicht klein kriegen... Unser Hausarzt meinte, dass dieser Krebs nur von der Arbeit kommen kann und von nichts anderem und damit solltet ihr auch argumentieren... ich wünsche euch ganz viel Glück das alles gut ausgeht...
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#1257
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ich habe hier vor einiger Zeit über unseren Freund berichtet. Mitlerweile geht es ihm sehr schlecht. Nun hat er erfahren, dass er eine Entschädigung von einer Firma aus den USA (dort wurde der Werkstoff gefertigt)erhält. Jetzt wird erst ein Teil des Betrages gezahlt, dann folgen Ratenzahlungen mit der Begründung, dass die Summe sonst versteuert werden müsse. Weiß jemand, ob die Zahlungen ausschließlich an den Erkrankten gezahlt werden oder bei evtl. Tod auch die Angehörigen die Entschädigung erhalten? Ich hoffe, jemand kann uns Auskunft geben.
Vielen Dank im Voraus, liebe Grüße, Gerda |
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#1258
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Ist es der John Manville Fond?
Bisher hatt eich nicht die Kraft alles auszufüllen aber ich bin gerade dabei. Musstet Ihr auch vorab was an die Anwältin überweisen? Meine Mutter sieht das alles skeptisch an, denn angeblich sind die Anwälte Haie....... wir werdens sehen. Bitte antworte mir doch noch einmal. Ich drücke eurem Freund alle Daumen. LG BIanca |
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#1259
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Liebe Bianca,
es ist der John-Manville-Fond. Der Anwältin muss ein Bearbeitungsbetrag in Höhe von ca. 120 € überwiesen werden. Von der Entschädigung bekommt sie dann 25 %. Falls keine Entschädigung gezahlt wird, bekommt man die Bearbeitungsgebühr zurück. Voraussetzung für die Zahlung einer Entschädigung ist, dass der Betroffene mit Produkten der Firma John Manville gearbeitet hat und die Krankheit muss von der Berufsgenossenschaft anerkannt sein. Ich hoffe, euch damit ein wenig weiter geholfen zu haben. Liebe Grüße, Gerda |
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#1260
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Liebe Gerda,liebe Bianca! liebe Meike!!!!!
Mein Papa hat auch Rippenfelkrebs und istmittlerweile von der auva (so heißt das in Österreich) anerkannt. nun hab ich von Euch von diesemJohn manville fond gehört. Wie kommt man denn zu den Unterlagen,und wie stellt ihr denn fest, ob es ein produkt dieser Firma war,mit dem Eure Angehörigen gearbeitet hat?? Mein Vater hätte diese Woche in Wien operiert werden sollen (Lungenflügel,Zwerchfell,pericard) aber leider (oder gott sei Dank ) ist eine transplantation dazwischengekommen,jetzt passiertdas ganzeam Montag. Hoffentlich geht alles gut. Die in Graz hätten gar nicht operiert???!!! Alles Gute Euch Iris PS.Liebe Meike! Bis jetzt hab ich es noch nicht geschafft,DIch anzurufen,hoffe aber Dein Angebot steht noch. OP-Termin verschoben,wir sind wieder heimgefahren, nächster termin nächsten Montag! Mein Papa hat total Angst. Liebe Grüße Iris[email]irisgraf@surfeu.at |
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