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#1291
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Hallo,
danke das Ihr alle so schnell geantwortet habt. Habe mich sehr darüber gefreut. Gestern war mein Vater wieder in der Kilinik und der Arzt sagte zu Ihm das er gedacht hat er würde ihn nach der letzten Chemo nicht mehr wiedersehen. Das hat einen doch schon etwas geschockt. Auf jeden Fall bekam er gestern wieder eine Chemo mit Alimta und Carboplatin. In dem Bericht des Arztes steht das der Pleura- und Perikarderguß zurückgegangen ist. Für meinen Vater ist es im Augenblick ein kleiner Hoffnungsschimmer aber für wie lange? Der Pfleger der gestern da war sagte das sie ab Morgen dann Infusionen geben werden mit Zucker und Eiweiß. Das Eiweiß kann dazu führen das sich das Wasser im Bauch zurückbildet es kann aber auch sein das es mehr wird. Wir hoffen natürlich das es weniger wird und mein Vater wieder etwas Essen kann. Er sagt das er Hunger hat aber nicht Essen kann weil dann der Bauch wieder spannt und Schmerzen verursacht. Eigentlich ist mein Vater ein Kämpfer, er gibt so schnell nicht auf nur Momentan ist er sehr negativ eingestellt und Drepessiv. Wir versuchen alles um ihn auf positive Gedanken zu bringen aber es gelingt uns nicht immer. Der einzige Hoffnungsschimmer für ihn ist seine Enkelin, meine Tochter. Er hat sich immer ein Enkelkind gewünscht und gehofft das er seine Zeit als Rentner mit ihr verbringen kann und alles mögliche Unternehmen kann. Leider sollte es nicht sein. Sie ist die Einzige die ihm jetzt noch etwas Kraft gibt, für die er kämpft. Gabi |
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#1292
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Hallo Meike,
wie das Präparat heißt weiß ich im Augenblick nicht aber ich werde nachsehen. Er bekommt was gegen die Übelkeit und seit dem hat es eigentlich nachgelassen. Mittlerweile wurde die Dosis auch verringert. Gruß Gabi |
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#1293
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Lieber Achim!
Kannst Du mir bitte sagen, welche Hyperthermie Dein Vater kriegt (Ganzkörper, Lokal , wieviel grad????), weil in Graz sagen die, die machen das nur, wenn das bauchfell angegriffen wird, weil das zu kreislaufbelastend wär, wobei mein papa eigentlich ziemlich fit ist (66a). Weißt Du mit wem ich in bochhum diesbezüglich telefonieren könnte??? Vielen Dank und Euch alles Gute Iris |
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#1294
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Lieber Achim!
Kannst Du mir bitte sagen, welche Hyperthermie Dein Vater kriegt (Ganzkörper, Lokal , wieviel grad????), weil in Graz sagen die, die machen das nur, wenn das bauchfell angegriffen wird, weil das zu kreislaufbelastend wär, wobei mein papa eigentlich ziemlich fit ist (66a). Weißt Du mit wem ich in bochhum diesbezüglich telefonieren könnte??? Vielen Dank und Euch alles Gute Iris |
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#1295
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Liebe Meike!
Ich hoffe, es geht Euch einigermaßen!!!! Mein papa bekommt grad die sechste chemo, dann sollte Pause sein, sonst machen die da net viel. Ich weiß jetzt echt nicht mehr weiter. Wär schön, mal was von Dir zu hören Alles Gute Euch beiden Iris |
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#1296
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Liebe Meike!
Ich hoffe, es geht Euch einigermaßen!!!! Mein papa bekommt grad die sechste chemo, dann sollte Pause sein, sonst machen die da net viel. Ich weiß jetzt echt nicht mehr weiter. Wär schön, mal was von Dir zu hören Alles Gute Euch beiden Iris |
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#1297
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Hallo Julia,
zum Glück hat der Hausarzt meines Vaters meiner Mutter gesagt das er wahrscheinlich nur noch 3 Monate zu leben hat. Es war natürlich ein Schock und es dauert das alles zu verarbeiten besonders wenn man sieht das es ihm an manchen Tagen richtig gut geht. Das komische war ja das sie ihm Anfang des Jahres gesagt haben das er maximal nur noch 3 Jahre hätte und letzten Monat waren es dann nur noch 3 Monate. Wie es jetzt aussieht, nach dieser leichten Verbesserung, wissen wir nicht. Vielleicht hat er ja doch noch ein paar Monate mehr. Gesagt hat man ihm selber von den 3 Monaten nichts und ich finde das ist besser so weil er sich sonst ganz fallen läßt. Er weiß das er sterben wird und er meint auch das er Weihnachten nicht mehr erleben wird aber wir versuchen ihn aufzubauen damit er nicht immer an den Tod denkt und wieder in die schwere Depression fällt. Wenn das passiert dann geht gar nichts mehr. Dadurch das er jetzt wieder eine etwas positivere Nachricht bekommen hat wird sein Lebenswille vielleicht wieder etwas größer und er kämpft weiter. viele grüße Gabi |
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#1298
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Hallo Gabi,
ich kann euch so gut verstehen und obwohl es mir immer wieder schwer fällt hier zu lesen, kann ich einfach nicht anders... Diese Krankheit hat unser Leben verändert und ich kann nicht einfach damit abschließen... Wir haben meinem Vater auch nichts gesagt, dass er sterben muss.. Er hat Ende November einen Krampfanfall bekommen und danach ging es total bergab... Es war so schwer in so zu sehen... Ein Mann der vorher immer sehr kräftig und stark war, sah mit 67 aus wie ein alter greiser Mann... Das war sehr schlimm... Als er nach dem Anfall ins KH kam, meinte eine Ärztin zu meiner Mutter, ob sie denn wüsste wie krank ihr Mann wäre, meine Mutter wusste es und die Ärzten sagte, vielleicht noch ein paar Monate oder Wochen... Uns ist bald das Herz stehen geblieben... Wie soll man mit jemanden umgehen der bald nicht mehr da sein wird... Wir wollten normal mit ihm umgehen und das ging auch einigermaßen, aber wenn ich alleine war hab ich nur geweint... Dann waren es nicht mal mehr Monate sondern grade mal 2 Wochen.. Ich will dir damit keine Angst machen, ich will nur schreiben wie es bei uns war und dass man nie weiß wie es kommt und deshalb soll man alles genießen... Wenn du möchtest können wir auch gerne mal telefonieren... Viele liebe Grüße und Kraft Julia Geändert von Krebs-Kompass (30.03.2006 um 21:42 Uhr) Grund: Mailadresse entfernt |
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#1299
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Hallo Julia,
ich habe gelesen was Du geschrieben hast.. Bei uns war es genau so. Und gestern vor 2 Wochen ist mein Vater gestorben. Es ging so schnell!!! Ich weine jeden Tag, ich vermisse ihn so sehr.. Am Sonntag wäre er 64 geworden. Ich kann immer noch nicht glauben daß er nicht mehr da ist. Wenn ich gewusst hätte daß er so krank ist, hätte ich mehr Zeit mit ihm verbracht...Und die Schmerzen die er hatte, ich sage mir immer wieder, so etwas verdient keiner. Ich wünsche allen Alles Gute und viel Kraft Gabriela |
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#1300
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Hi Iris
hoffentlich hat Alimta bei deinem Vater den Tumor gestoppt. Wir wünschen es euch von Herzen. Zur Zeit geht es meistens gut. Das heißt für uns, Manfred hat wenige oder keine Schmerzen und muß sich nur sehr selten übergeben. Wir nutzen jeden Tag an dem es ihm gut geht. Am Samstag fahren wir mit der ganzen Familie für eine Woche in den Urlaub. Unser Onkologe ist jeder Zeit erreichbar und alle eventuell benötigten Medikamente fahren mit. Liebe Grüße meike und manfred Es ist nicht wenig Zeit die wir haben aber es ist viel Zeit die wir nicht nutzen |
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#1301
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Ich bin seit zwei Wochen stiller Leser, denn so lang ist es her, dass meine Schwägerin die Diagnose bekam. Während des Lesens habe ich immer wieder weinen müssen. Vorige Woche hat ein Arzt in Bad Berka operiert. Der linke Lungenflügel, Rippenfell, Zwerchfell - alles weg. Aber er sagt, es war schon zu spät... Ich kann es nicht verstehen, kann innerlich damit gar nicht umgehen. Meine Schwägerin weiß es nicht. Der Arzt hat ihr nur gesagt, dass es eine offene Wunde sei und es jeden Tag wieder ausbrechen kann. Während ich die vielen vergebenen Hoffnungsschimmer im Forum las, den schweren Kampf verfolgen durfte und die unendliche Trauer am Ende eines jeden Schicksals mich wieder erschütterte, habe ich immer mehr Angst vor dem bekommen, was so unausweichlich ist.Ihr macht das jeden Tag durch. Bei uns hat es erst angefangen. Aber ich hoffe, genauso stark sein zu können wie Ihr und meiner Schwägerin und meinem Bruder helfen zu können. Ich danke allen, die in diesem Forum ihre Erfahrung weitergeben.
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#1302
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Liebe Meike!
Ich hoff auch,daß die Chemo zumindest den tumor stoppt,im Moment bekommt mein papa morphine,aber das ist noch wegen der op narbe,schwer zu sagen,wie es ihmsonst ginge. Ich wünsch Euch einen wunderschönen Urlaub,wär schön,wenn Du Dich nachher wieder melden würdest. Alles alles Gute für Euch Iris[email]irisgraf@surfeu.at |
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#1303
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Hallo Anna,
auch ich habe am Anfang immer mal in diesem Forum gelesen und es war gut zu lesen das man eigentlich nicht alleine ist mit dieser Krankheit. Wenn man die Diagnose bekommt trifft es einen wie ein Hammerschlag (zumindest mir ging es so). Mit der Zeit versucht man damit klar zukommen aber so richtig klappt es nicht. Auch ich sitze oft zu Hause und weine wenn ich darüber Nachdenke das es vielleicht bald vorbei ist mit meinem Vater. Man kann es sich nicht vorstellen das derjenige auf einmal nicht mehr da ist. Früher habe ich immer gedacht das es besser ist man weiß das jemand sterben wird weil er krank ist weil man sich darauf vorbereiten kann aber heute sehe ich es nicht mehr so. Es ist ein Leiden auf Zeit und das nicht nur für meinen Vater und alle anderen Betroffenen. Die Angehörigen leiden mit Sicherheit genauso. Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit und allen anderen auch. Gabi |
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#1304
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Hallo Meike,
habe leider immer noch nicht nachgesehen welches Präparat das ist weil ich im Augenblick viel zu tun habe. Ich muß ja jetzt viel mit meiner Mutter erledigen da sie keinen Führerschein hat und mein Vater kein Auto mehr fährt. Von daher vergesse ich auch im Augenblick einiges. Sobald ich daran denke werde ich es Dir aber mitteieln. Es ist schön zu hören das es Deinem Mann ganz gut geht und das Ihr noch zusammen in den Urlaub fahrt. Genießt Eure Zeit und behaltet sie immer in guter Erinnerung. Ich wünsche Euch einen schönen, ruhigen und erholsamen Urlaub. Gabi |
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#1305
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Hi Gabi
was du über das sterben geschrieben hast stimmt vollkommen. Kein außenstehender kann sich vorstellen wie hoch die Belastung ist wenn man mit dieser Krankheit lebt. Danke das du noch mal wegen dem Cortison nachschauen willst. Es eilt aber nicht. ad. Iris ich melde mich wieder nach dem Urlaub Wir wünschen alle Betroffenen und Angehörigen viel Kraft beim Kampf gegen den Krebs Liebe Grüße manfred und meike |
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