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#1
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Hallo Andrea,
ich wohne in Duisburg, also nicht so weit weg von Essen. Wenn Du möchtest kannst Du mir auch mailen unter bela@dvv.de. Ist die Adresse von der Arbeit aber da erreicht man mich am Besten. Meinem Vater geht es seit gestern wieder besser. Er hat am Montag eine weitere Transfusion bekommen und sehr wahrscheinlich sind seine Blutwerte wieder besser geworden. Er ist allerdings immer noch sehr schwach. Er fängt aber jetzt wieder an zu essen und das ist ein gutes Zeichen. Ich hoffe nur das er nicht sofort wieder eine Chemo bekommt weil ihn das wieder aus der Bahn werfen wird. Das Problem ist nur das mein Vater sich die immer geben läßt weil er sich ja an jeden Strohhalm klammert, aber wer würde das nicht in dieser Situation. Wenn er wieder etwas bei Kräften ist und sie in der Klinik immer noch sagen das der Tumor wieder etwas geschrumpft ist wäre das schon ein enormer Fortschritt für uns. Gesund wird er nicht mehr werden aber vielleicht lebt er noch eine Zeit lang und das wäre schon ein Erfolg weil die Ärzte ihn ja schon aufgegeben hatten. Ich wünsche Euch allen viel Kraft und.... gebt nicht auf!!! Liebe Grüße Gabi |
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#2
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Hallo Gabi,
immer wenn Du schreibst, dass es Deinem Vater etwas besser geht, ist das ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft. Ich drücke allen ganz fest die Daumen und verabschiede mich für eine Woche aus dem Forum, weil ich im Urlaub bin. Viele Grüße an alle! Anna |
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#3
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hallo Anna,
lieben dank für Deine Worte. Aber mein Vater ist schon manchmal "Komisch". Wenn man glaubt es geht nichts mehr dann dreht er sich wieder in die andere Richtung. Mittlerweile betitelt ihn sein Arzt in der Uniklinik schon als "seinen Vorzeige-Patienten". Das ist schon was weil der Arzt ih ja auch schon aufgegeben hatte und nicht gedacht hat das er ihn noch mal wiedersieht. Ich wünsche Dir einen schönen Urlaub (auch wenn es nur eine Woche ist). Allen anderen sage ich: Gebt nicht auf! Wir tun es auch nicht. Gabi |
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#4
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Hallo ihr alle!
Mag euch auch kurz erzählen, heut war wir nach sechs alimta/cisplatinchemos bei der besprechung, cdmäßig ist alles unverändert. Soll man das als Erfolg werten???? jetzt gibts mal zwei Monate chemopause und dann wieder ein CD. Jetzt fangen wir mit der Misteltherapie an und mein Vater geht vier wochen auf rehab. Alles Gute Euch allen Iris |
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#5
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zwieselb@gmx.de
Hallo, zunächst ein mal ein dickes Lob an alle. Super finde ich vor allem, dass man hier Tips und Trost findet. Mein Papa hat Anfang Juli(sein 69. Geburtstag) die Diagnose Rippenfllkrebs erhalten. Natürlich sind wir immer noch alle geschockt. Vergangenden Donnerstag ist er von Dr. Kugler in Hamburg-Harburg operiert worden. Er strahlt nun soviel Optimismus und Hoffnung aus. Gestern hat seine Frau endlich einen Arzt "erwischt" um zu erfahren was nun genau bei der Operation gemacht wurde. Ihr wurde auf dem Krankenhausflur mal eben kurz erzählt, dass die Lunge verklebt wurde, aber man sonst nichts mehr für ihn tun kann. Mein Daddy weiß es noch nicht und wir wissen nicht, ob die Auskunft des Arztes überhaupt so richtig ist.Den Operateur selbst bekommt man gar nicht zu Gesicht, soll aber ein Spezialist auf diesem Gebiet sein. Meine Mutter und ich sind verzweifelt. Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit den Ärzten ? Ich weiß ja, dass wir diese Sache erst einmal verdauen müssen, aber wie geht es weiter. Mein Vater hat über 20 Jahre in einem Asbest verseuchtem Büro gearbeitet. Dieser Zustand soll sich angeblich bis heute nicht geändert haben, aber das will ich erst noch versuchen herauszufinden. |
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#6
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Hi Anja
du kannst bei der Stationsschwester anrufen und dir einen Termin bei dem Stationsarzt geben lassen. Schreibe ,mit deiner Mutter zusammen,vorher eure Fragen auf. Dem Stationsarzt sollte der OP-Bericht sowie der pathologische Bericht (wenn Gewebsproben entnommen wurden)vorliegen so das er alle Fragen beantworten kann. Ich habe die Erfahrung gemacht das man sehr gezielt Fragen muß um umfassend Informiert zu werden. Und manchmal ist es mir sehr schwer gefallen weil ich einige Antworten nicht wirklich hören wollte. Auch dem Hausarzt kann man die Berichte schicken lassen und ihn um Erklärung bitten. Ich persönlich habe alle Arztbriefe kopiert, zu Hause gelesen und beim Arzt gefragt was ich nicht verstanden habe. Ebenfalls sind Suchmaschinen mit erweiterter Suchfunktion sehr informativ wenn man Begriffe nicht versteht. In der Onkologie HH St.Georg ist Prof. Hanauske er hat Alimata mit entwickelt und betreut sehr viele Studien mit Asbesterkrankten.Er ist sehr nett, wir haben ihn früher einmal angerufen, bekamen einen Termin und haben ihn später noch bei der weitern Behandlung telefonisch um Rat gefragt. ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft man braucht sie bei dieser Schei......Krankheit Liebe Grüße aus Raisdorf (bei Kiel) von meike |
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#7
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Hallo Anja!
Weiß auch erst seit 3 Wochen das mein Vater 63 Jahre Rippenfellkrebs hat.Bei Ihm wird erst eine Chemo gemacht und dann Rippenfell und Lungenflügel entfernt, aber nur weil er sich im absoluten Frühstadium befindet. Ich will Dich nicht ängstigen aber ich denke bei Deinem Vater ist es dafür zu spät. Deshalb wurde die Lunge verklebt. Bekommt er denn noch Chemo? Gib die Hoffnung nicht auf, wir sitzen alle in einem Boot! Liebe Grüße Andrea |
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#8
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Hallo Meike, hallo Andrea,
vielen Dank für den Tip. Andrea, ich drücke Euch alle Daumen. Mein Vater ist gestern auf Station verlegt worden und ist voller Optimismus. Sogar der Appetit ist wieder da. Er will leben. Eine Freundin sagte mir, dass mann ihm die Prognose extra noch nicht sagt um ihn psychisch nicht "runterzuziehen", aber ich könnte einfach nur noch heulen. Wie reagiert er, wenn man ihn nach Hause entläßt. Eine Chemo soll er nicht mehr bekommen, weil es zu spät sei. Aber das will ich alles genau vom Arzt hören. Liebe Grüße aus Hamburg Anja |
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#9
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Hallo Anja,
warum ist es bei Deinem Vater zu spät? Kann ein einziger Arzt so etwas überhaupt beurteilen. Mein Mann hat die gleiche Krankheit, ihm ist in Wiesbaden Rippenfell, Lungenfell und ein Stück von der Lunge entfernt worden. Der Arzt heißt Dr. Joachim Schirren und kennt sich mit Mesotheliom bestens aus. Das Krankenhaus heißt HSK (Horst-Schmidt-Kliniken) Wir haben damals alle Röntenaufnahmen dort erst einmal hingeschickt und dann einen Termin in Wiesbaden gemacht. Dr. Schirren kommt aus der Heidelberger Thoraxklinik und ist eine Kapazität auf diesem Gebiet und ein überaus netter menschlicher Arzt, was man ja heute selten findet. Auch das ganze Ärtzteteam ist stets sehr bemühtund sehr nett. Hier treffen Menschlichkeit und Können zusammen. Zuvor hat mein Mann 4 Chemos mit Alimta und Cisplatin bekommen, die bestens angeschlagen hat. Danach sind wir für eine Woche Ski gefahren bis auf 3000 Meter, es gab keine Probleme. Anschließend kam die große OP, die nun 2 Monate her ist, er hat noch Schmerzen und in 10 Tagen fahren wir für 3 Wochen nach Sylt zur Reha. Versucht alles Mögliche, setzt alles dran und gebt so schnell nicht auf!!!!! |
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#10
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Hallo Petra!
Habe eine Menge Fragen an Dich!Wie lange ist dein Mann schon erkrankt?Befindet er sich auch im Anfangsstadium?Bei meinem Vater ist das so, es ist noch nicht mal ein Tumor zu sehen.Wieso ist bei Deinem Mann nur ein Stück der Lunge entfernt worden, es ist doch üblich einen Lungenflügel ganz zu entfernen?Wie ist das mit den Schmerzen nach der OP?Werden die vergehen oder bleibt der Schmerz für immer?Wie hat er die Chemo vertragen?So, ich glaube das reicht für den Anfang!Wäre nett wenn Du mir weiterhelfen könntest! Liebe Grüße Andrea |
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#11
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Hallo liebe Andrea,
festgestellt worden ist es am 05.10.04 bei einer Thoraskoskopie. Zuerst waren nur Punkte zu sehen v. 01-05 mm (Asbest) die sich ausgebreiteten hatten , so der Onkologe damals, hinten (Rücken) und seitlich. Dann Chemo, einigermaßen verträglich, mein Mann ist sogar immer am anderen Tag ins Büro gegangen, er ist 55 Jahre alt. Nach der Chemo war auf dem sog. PET-CT (anders als CT) nichts mehr zu sehen. 4 Wochen später haben wir dann erst mal einen tollen Ski Urlaub in den Dolomieten gemacht. Danach schlug man eine OP vor, weil immer noch Tumorreste, auch abgetöte vorhanden sein könnnen. Verstanden haben wir es nicht, aber Dr. Stamatis, Ruhrlandklinik, ein sehr arrogantes Exemplar, mit dem wir übrigens gar nicht zu Recht kamen sagte es und Dr. Schirren aus Wiesbaden ebenso. Erst als er operiert wurde, hat man festgestellt, dass im Brustfell noch etwas war und dann machen die Chirurgen die große OP nicht mehr. Das Abschälen des kompletten Lungenflügels und Rippenfellabschälung ist seit einiger Zeit wohl eine neue Methode, kommt angeblich aus Heidelberg. Ende July bekam er auch noch Bestrahlungen. Anfangs nach der OP hatte er starke Schmerzen, die Ärzte sagen es dauert bis zu einem halben Jahr. Jetzt nach 2 Monaten erst ist es erträglicher geworden mit den Schmerzen. Er geht spazieren, wir gehen mal ein Biert trinken, aber alles etwas piano, es geht alles nur langsam. Es ist ein schwerer Weg, Chemo, OP, Bestrahlung. Aber wir wollen doch alle was tun, und so lange derjenige kämpfen will, so solltet Ihr an seiner Seite sein und ihn moralisch unterstützen. Die Psyche ist dabei sehr sehr wichtig. Ich bin teilweise auch am Boden und versuche es nicht zu zeigen, aber es gelingt nicht immer! Liebe Andrea, wenn Du noch etwas wissen möchtet, ich beantworte Dir alle Fragen! Liebe Grüße! Petra |
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#12
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Hallo liebe Andrea,
festgestellt worden ist es am 05.10.04 bei einer Thoraskoskopie. Zuerst waren nur Punkte zu sehen v. 01-05 mm (Asbest) die sich ausgebreiteten hatten , so der Onkologe damals, hinten (Rücken) und seitlich. Dann Chemo, einigermaßen verträglich, mein Mann ist sogar immer am anderen Tag ins Büro gegangen, er ist 55 Jahre alt. Nach der Chemo war auf dem sog. PET-CT (anders als CT) nichts mehr zu sehen. 4 Wochen später haben wir dann erst mal einen tollen Ski Urlaub in den Dolomieten gemacht. Danach schlug man eine OP vor, weil immer noch Tumorreste, auch abgetöte vorhanden sein könnnen. Verstanden haben wir es nicht, aber Dr. Stamatis, Ruhrlandklinik, ein sehr arrogantes Exemplar, mit dem wir übrigens gar nicht zu Recht kamen sagte es und Dr. Schirren aus Wiesbaden ebenso. Erst als er operiert wurde, hat man festgestellt, dass im Brustfell noch etwas war und dann machen die Chirurgen die große OP nicht mehr. Das Abschälen des kompletten Lungenflügels und Rippenfellabschälung ist seit einiger Zeit wohl eine neue Methode, kommt angeblich aus Heidelberg. Ende July bekam er auch noch Bestrahlungen. Anfangs nach der OP hatte er starke Schmerzen, die Ärzte sagen es dauert bis zu einem halben Jahr. Jetzt nach 2 Monaten erst ist es erträglicher geworden mit den Schmerzen. Er geht spazieren, wir gehen mal ein Biert trinken, aber alles etwas piano, es geht alles nur langsam. Es ist ein schwerer Weg, Chemo, OP, Bestrahlung. Aber wir wollen doch alle was tun, und so lange derjenige kämpfen will, so solltet Ihr an seiner Seite sein und ihn moralisch unterstützen. Die Psyche ist dabei sehr sehr wichtig. Ich bin teilweise auch am Boden und versuche es nicht zu zeigen, aber es gelingt nicht immer! Liebe Andrea, wenn Du noch etwas wissen möchtet, ich beantworte Dir alle Fragen! Liebe Grüße! Petra |
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#13
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Hallo liebe Andrea,
festgestellt worden ist es am 05.10.04 bei einer Thoraskoskopie. Zuerst waren nur Punkte zu sehen v. 01-05 mm (Asbest) die sich ausgebreiteten hatten , so der Onkologe damals, hinten (Rücken) und seitlich. Dann Chemo, einigermaßen verträglich, mein Mann ist sogar immer am anderen Tag ins Büro gegangen, er ist 55 Jahre alt. Nach der Chemo war auf dem sog. PET-CT (anders als CT) nichts mehr zu sehen. 4 Wochen später haben wir dann erst mal einen tollen Ski Urlaub in den Dolomieten gemacht. Danach schlug man eine OP vor, weil immer noch Tumorreste, auch abgetöte vorhanden sein könnnen. Verstanden haben wir es nicht, aber Dr. Stamatis, Ruhrlandklinik, ein sehr arrogantes Exemplar, mit dem wir übrigens gar nicht zu Recht kamen sagte es und Dr. Schirren aus Wiesbaden ebenso. Erst als er operiert wurde, hat man festgestellt, dass im Brustfell noch etwas war und dann machen die Chirurgen die große OP nicht mehr. Das Abschälen des kompletten Lungenflügels und Rippenfellabschälung ist seit einiger Zeit wohl eine neue Methode, kommt angeblich aus Heidelberg. Ende July bekam er auch noch Bestrahlungen. Anfangs nach der OP hatte er starke Schmerzen, die Ärzte sagen es dauert bis zu einem halben Jahr. Jetzt nach 2 Monaten erst ist es erträglicher geworden mit den Schmerzen. Er geht spazieren, wir gehen mal ein Biert trinken, aber alles etwas piano, es geht alles nur langsam. Es ist ein schwerer Weg, Chemo, OP, Bestrahlung. Aber wir wollen doch alle was tun, und so lange derjenige kämpfen will, so solltet Ihr an seiner Seite sein und ihn moralisch unterstützen. Die Psyche ist dabei sehr sehr wichtig. Ich bin teilweise auch am Boden und versuche es nicht zu zeigen, aber es gelingt nicht immer! Liebe Andrea, wenn Du noch etwas wissen möchtet, ich beantworte Dir alle Fragen! Liebe Grüße! Petra |
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#14
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Hallo liebe Andrea,
festgestellt worden ist es am 05.10.04 bei einer Thoraskoskopie. Zuerst waren nur Punkte zu sehen v. 01-05 mm (Asbest) die sich ausgebreiteten hatten , so der Onkologe damals, hinten (Rücken) und seitlich. Dann Chemo, einigermaßen verträglich, mein Mann ist sogar immer am anderen Tag ins Büro gegangen, er ist 55 Jahre alt. Nach der Chemo war auf dem sog. PET-CT (anders als CT) nichts mehr zu sehen. 4 Wochen später haben wir dann erst mal einen tollen Ski Urlaub in den Dolomieten gemacht. Danach schlug man eine OP vor, weil immer noch Tumorreste, auch abgetöte vorhanden sein könnnen. Verstanden haben wir es nicht, aber Dr. Stamatis, Ruhrlandklinik, ein sehr arrogantes Exemplar, mit dem wir übrigens gar nicht zu Recht kamen sagte es und Dr. Schirren aus Wiesbaden ebenso. Erst als er operiert wurde, hat man festgestellt, dass im Brustfell noch etwas war und dann machen die Chirurgen die große OP nicht mehr. Das Abschälen des kompletten Lungenflügels und Rippenfellabschälung ist seit einiger Zeit wohl eine neue Methode, kommt angeblich aus Heidelberg. Ende July bekam er auch noch Bestrahlungen. Anfangs nach der OP hatte er starke Schmerzen, die Ärzte sagen es dauert bis zu einem halben Jahr. Jetzt nach 2 Monaten erst ist es erträglicher geworden mit den Schmerzen. Er geht spazieren, wir gehen mal ein Biert trinken, aber alles etwas piano, es geht alles nur langsam. Es ist ein schwerer Weg, Chemo, OP, Bestrahlung. Aber wir wollen doch alle was tun, und so lange derjenige kämpfen will, so solltet Ihr an seiner Seite sein und ihn moralisch unterstützen. Die Psyche ist dabei sehr sehr wichtig. Ich bin teilweise auch am Boden und versuche es nicht zu zeigen, aber es gelingt nicht immer! Liebe Andrea, wenn Du noch etwas wissen möchtet, ich beantworte Dir alle Fragen! Liebe Grüße! Petra |
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Hallo liebe Andrea,
festgestellt worden ist es am 05.10.04 bei einer Thoraskoskopie. Zuerst waren nur Punkte zu sehen v. 01-05 mm (Asbest) die sich ausgebreiteten hatten , so der Onkologe damals, hinten (Rücken) und seitlich. Dann Chemo, einigermaßen verträglich, mein Mann ist sogar immer am anderen Tag ins Büro gegangen, er ist 55 Jahre alt. Nach der Chemo war auf dem sog. PET-CT (anders als CT) nichts mehr zu sehen. 4 Wochen später haben wir dann erst mal einen tollen Ski Urlaub in den Dolomieten gemacht. Danach schlug man eine OP vor, weil immer noch Tumorreste, auch abgetöte vorhanden sein könnnen. Verstanden haben wir es nicht, aber Dr. Stamatis, Ruhrlandklinik, ein sehr arrogantes Exemplar, mit dem wir übrigens gar nicht zu Recht kamen sagte es und Dr. Schirren aus Wiesbaden ebenso. Erst als er operiert wurde, hat man festgestellt, dass im Brustfell noch etwas war und dann machen die Chirurgen die große OP nicht mehr. Das Abschälen des kompletten Lungenflügels und Rippenfellabschälung ist seit einiger Zeit wohl eine neue Methode, kommt angeblich aus Heidelberg. Ende July bekam er auch noch Bestrahlungen. Anfangs nach der OP hatte er starke Schmerzen, die Ärzte sagen es dauert bis zu einem halben Jahr. Jetzt nach 2 Monaten erst ist es erträglicher geworden mit den Schmerzen. Er geht spazieren, wir gehen mal ein Biert trinken, aber alles etwas piano, es geht alles nur langsam. Es ist ein schwerer Weg, Chemo, OP, Bestrahlung. Aber wir wollen doch alle was tun, und so lange derjenige kämpfen will, so solltet Ihr an seiner Seite sein und ihn moralisch unterstützen. Die Psyche ist dabei sehr sehr wichtig. Ich bin teilweise auch am Boden und versuche es nicht zu zeigen, aber es gelingt nicht immer! Liebe Andrea, wenn Du noch etwas wissen möchtet, ich beantworte Dir alle Fragen! Liebe Grüße! Petra |
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