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#1411
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Hallo,
bin neu hier und mir tun schon die Augen weh vom vielen Lesen. Schreibe wegen meiner Mama, die seit 4 Jahren Eierstockkrebs hat. Sie hat diverse OP`s (u.a. in Hammelburg) und Chemos hinter sich. Im letzten Frühjahr sah es schon mal megaschlecht aus und sie sollte schon in ein Hospiz. Aber sie hat sich wieder etwas erholt und momentan geht es ihr eigentlich gar nicht mal so schlecht.Aber sie hat durch den vielen Durchfall Schmerzen und ein ständiges Brennen am Darmausgang und nach ihrem Empfinden auch bis ca.10 cm nach innen. Hat viell.jemand eine Idee, die ihr helfen könnte? Ich selber hatte vor nunmehr 13 Jahren Brustkrebs. Damals wurde brusterhaltend operiert und bestraht und bekam Chemo. Meine Tochter war zu diesem Zeitpunkt gerad mal 8 Monate alt und es war eine schwere Zeit. 1999 mußte dann doch die Brust amputiert werden wegen Strahlenfibrosen und ich bekam meinen Bauch "hochgepflanzt"(sogen. TRAM). Habe in den letzten 13 Jahren 10 OP`s und noch div. ambulante OP`s gehabt und deswegen auch eine Erwerbsunfähigkeitsrente (bin 44 J.). Aufgrund der Erkrankung meiner Ma wurde bei mir ein Gentest gemacht, der ergab, dass das BRCA-Gen mutiert ist, was soviel heißt, dass es bei mir mit größter Wahrscheinlichkeit aufgetreten wäre. Daraufhin habe ich mir 1994 die Eierstöcke entfernen lassen. Die Empfehlung die andere Brust vorsorglich abzunehmen, habe ich abgelehnt. Natürlich ist die Angst dennoch vorhanden, vor allem wie es dann bei meiner Tochter aussieht. Sicher werden wir wenn sie 18 ist auch einen Gentest machen. Also, ich würde mich freuen, wenn mir jemand antwortet. Liebe Grüße aus Berlin, Sabine |
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#1412
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Hallo Millerin,
willkommen bei uns! Da hast du ja auch schon einiges mitgemacht mit deinen vielen OP's. Ich hoffe, du bist jetzt beschwerdefrei!? Es freut mich total, dass es deiner Mutter jetzt wieder recht gut geht, das zeigt wieder, es lohnt sich zu "kämpfen"! Leider schreibst du nicht, welche Medis deine Mutter gegen den Durchfall bereits ausprobiert hat. Ich stelle dir hier mal einen Link aus dem Darmkrebs-Forum rein, da gibt Jutta den Tipp mit der Opiumtinktur: http://www.krebs-kompass.org/Forum/s...ad.php?t=19796 Wäre schön, wenn das deiner Mutter helfen würde! Dir und deiner Familie alles Gute! Liebe Grüsse Anita |
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#1413
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Hi Anita,
danke für den Willkommensgruß und den Tip mit dem Opium. Die nimmt sie schon seit fast einem Jahr, mal mehr mal weniger, je nachdem wie stark der Durchfall ist. Ist ja immer die Gefahr bei zu vielen Tropfen, dass es einen Darmverschluß gibt. Gestern war sie ja wieder zur Chemo und es wurde der Tumormarker genommen. Bin gespannt, wie er ausfällt (bekommt den Wert voraussichtl. am Dienstag), Donnerstag dann die nä.Chemo und am Fr will sie mit ihrem Mann für 3 Wochen Urlaub am Chiemsee machen. Ich hoffe da wird auch was draus. Heute klagte sie über viel Wasser in den Beinen (4 kg mehr!) und Schwierigkeiten mit dem Gehör auf der rechten Seite. Wünsche Dir ein schönes Wochenende, bis zum nächsten Mal, Gruß Bine. |
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#1414
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Hallo!
Wohlbehalten bin ich am Samstag wieder aus dem Urlaub zurückgekommen. Es war zwar für August sch....kalt und verregnet - und das mit 7 Kindern auf einem Bauernhof - aber wir hatten alle viel Spass! Meiner Mutter ging es diese Woche sehr schlecht! Ihre Verdauung funktioniert nicht so, wie sie soll = bis zu DREI Tage einen leeren Stomabeutel verbunden mit starken Bauchschmerzen (vor allem im Oberbauch). Man hat ihr in der Klinik Abführspritzen verabreicht, die so ca. nach einem Tag wirken. Allerdings hat sie dann - bis der Beutel sich füllt - noch mehr Schmerzen und Übelkeit bis hin zum Erbrechen! Außerdem hängt sie noch immer am Tropf, da sie wegen ihres Ekelgefühles nicht so viel trinken kann/will. Tja - der eine Arzt sagt, diese Verdauungsschwierigkeiten kämen daher, dass der Darm ja mit Krebszellen übersät sei und daher nicht mehr sooo beweglich ist und der nächste Arzt meint, dass dieser Zustand nach einer Darm-OP normal sei und bei dem einen eben etwas länger dauere, bis sich der NORMALZUSTAND wieder herstellt. Am Samstag ging es ihr erstmalig ein wenig besser - gestern wieder etwas schlechter. Sie hat auch nachwievor Schmerzen im Oberbauch und einen BITTEREN Geschmack im Mund. Hier im Forum gibt es ja viele Betroffene mit Stoma. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie kann man Mama denn helfen? Am Freitag kommt nun die zweite Chemo und Mama hat sich ja von der ersten noch nicht erholt! SChöne Grüsse FUSSEL |
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#1415
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Hallo!
Eigentlich sollte meine Mama heute die zweite Chemo kriegen - aber stellt euch vor: Eine Temperaturanzeige an der Aussenseite des Präparates hat angezeigt, dass man das Medikament nicht mehr verwenden kann ... tja - und ein "Neues" ist vor Dienstag/Mittwoch nicht verfügbar = Mama darf morgen nach Hause - die Klinik ruft an! Ist das schlimm, wenn die Chemo 5-6 Tage nach hinten geschoben wird? Schöne Grüsse Fussel |
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#1416
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Nach einem ruhelosen und sehr inspirierenden Sommer bin ich nun auch wieder hier und Montag beginnt die Arbeit wieder.
In Litauen hat mir ein ganz echter Elch im Wald zugenickt und wenn das kein Superomen ist. Außerdem hab ich einen Künstler in Kleipeda kennen gelernt, der ganz tolle Schutzengel macht. Einer hängt hier. In Mecklenburg hab ich ein Künstlerehepaar getroffen, die eine Galerie und ein Atelier im Gutshaus haben. Gestern war ich da zu Besuch, was für ein Ambiente. Die Frau ist mit 41 Dialysepatientin geworden und viele Freunde haben sich abgewendet. Es gibt so viele Scheißkrankheiten, nicht nur Krebs. Nun will mein Sohn Superstar bei Dieter Bohlen werden und ich muss noch den Castingbogen unterschreiben. Was sagt Ihr dazu? Ganz liebe Wünsche an euch alle von Netti |
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#1417
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Hallo Seeigelein,
jetzt hab ich seit langem mal wieder hier reingeguckt. Dieter Bohlen also. Ich würde ja meinen Sohn für verhaltensgestört halten. Aber nur klammheimlich. Kinder müssen selbstständig sein. Unterschreib den Bogen. Irgendwann hab ich mal festgestellt, dass D.B. drei Monate jünger ist als ich, aber ein Jahr früher Abitur gemacht hat - mit 17!! Und überhaupt sollte man keine Vorurteile haben... Liebe Grüße und schönen Abend. Anne |
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#1418
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Hallo,
es tut mir leid, dass Du an dieser Besch... Krankheit leidest, meine Mama ist ebenfalls an Eierstockkrebs erkrankt, wurde bereits einmal operiert, wo der Haupttumor entfernt wurde, jedoch sind die befallenen Lymphknoten noch drin. Man versucht jetzt, die noch vorhandenen Tochtergeschwülste mit Chemotherapie Carboplatin/Taxol zu schrumpfen, um dann später noch einmal operieren zu können. Man sagte ihr, dass sie sehr gute chancen hat. Für mich war es auch erst mal ein Schock. Krebs war nie ein Thema in unserer Familie, auf einmal ist es so nah und ich habe Angst, das es meine Mama nicht schaffen könnte. Am Montag bekommt meine Mama ihre erste Chemo, sie hat furchtbar Angst davor, vor allem vor den Nebenwirkungen (Haarausfall, Fingernägel können abfallen ect). Ich hoffe, dass sie nicht so sehr leiden muss und vor allem hoffe ich, dass die Chemo anschlägt. Ich wünsche, dass Du die Kraft hast weiter zu kämpfen und den Krebs besiegen kannst Liebe Grüße Elch |
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#1419
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Hallo, wer kann mir sagen, ob es "normal" ist, wenn das Erbrochene bei meiner Mama, die Chemo bekommt und wegen dem häufigen Durchfall täglich mehrmals Opium-Tropfen einnimmt, ganz schwarz aussieht???? Gruß Sabine
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#1420
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Hallo!
Mamas Chemo-Medikament war ja in der Klinik nicht "vorrätig" bzw. falsch gelagert. Heute haben wir nun MITTWOCH und die haben sich immer noch nicht gemeldet! Mama hat gestern nachgehakt, was denn nun los sei und bekam nur zur Antwort, das Medikament sei eben noch nicht da. Jetzt sind schon SECHS Tage um, ohne dass die zweite Chemo gemacht ist ... allmählich werden wir alle unruhig! Mama hat gestern links unterhalb des Bauchnabels einen Knoten getastet (pralinengroß) - hoffentlich ist das nicht schon ein inzwischen "groß" gewordener "Streusel" aus ihrem Bauchraum/Bauchfell sondern ein Stückchen harter Stuhlgang oder so.... Schöne Grüsse Fussel |
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#1421
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Hallo Ihr Lieben!
Ich habe mich sehr lange nicht mehr gemeldet. Es leif alles so dahin mit meiner Mama. Sie hatte im Januar ein Rezitiv und bekommt Chemo Taxore. Die Tumormarker sind auch toll gesunken. Von 1400 auf 200 und 1 Chemo steht noch aus. Heute kommt sie nach Hause. Gestern hat man allerdings festgestelt, dass sie Wasser im Bauch hat. Ich weiß nicht genau was das nun bedeutet, aber ich habe gehört, nichts gutes. Vielleicht könnt Ihr mir ein paar Tips geben, was wir machen können. Die Ärzte wollen es erstmal mit Tabletten veruchen in den Griff zu bekommen. Viele Liebe Grüße aund fühlt Euch alle mal ganz doll geknuddelt von mir! Mone
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#1422
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Hallo ihr Lieben!
Meine Mutter hat zwischenzeitlich die zweite Chemo hinter sich und es geht ihr nicht soooo doll. Sie hat ständig Magenkrämpfe, wobei die Ärzte das nicht auf die Chemo zurückführen! Sie glaubt das inzwischen auch nicht mehr ... immer, wenn sie einen solchen starken KRampf hat, hört sie, wie es in ihrem Darm "gluckert". Sie muss auch ständig aufstossen und der Stoma-Beutel füllt sich regelmäßig mit Luft ... was kann man denn gegen diese viele Luft machen? Meiner Kleinen gebe ich ja SAP Tröpfchen - aber reicht das bei einem ERwachsenen aus? Sie hat uns einen riesen Schreck eingejagt, als sie meinte, sie würde durch ihre Bauchdecke durch einen Knoten spüren ... die Ärzte meinen aber, dass dies wohl nur die Naht der Narbe sei?! Ansonsten ist meine Mutter nach wie vor sehr depressiv - es ging ihr jetzt aber auch noch keinen Tag wieder in irgendeiner Form "normal". Nach der 1. Chemo hat sie DREI WOchen in der Klinik verbracht. Jetzt ist sie wenigstens zu Hause. Am 14. wird wieder ein MRT gemacht und am 15. ist dann die dritte Chemo - danach wird wohl dann entschieden, ob mit Caelix weitertherapiert wird! Liebe Grüsse Fussel |
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#1423
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Hallo Fussel,
es tut mir sehr leid, dass es deiner Mutter so schlecht geht. Sab hilft auch bei Erwachsenen - habe ich auch nach meiner OP bekommen. Es gibt Sabtabletten (zum Kauen ) und auch Sabemulsion. Ich hoffe es geht deiner Mutter bald besser, ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Blähungen extrem schmerzhaft sein können und hoffe ihr findet etwas zur Beseitigung. Ich wünsche euch ein gutes MRT-Ergebnis und hoffe auf bessere Zeiten für euch. Liebe Grüsse Nena |
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#1424
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Hallo, Fussel
Sab-Tropfen sind ok, dann aber mindestens 20 ml- zu 1 Flasche. Gleicher Wirkstoff ist in Lefax enthalten. Versuche Domperidon-Tropfen auf Rezept zu bekommen, hilft der Verdauung, das Essen wird weitertransportiert. Gleiches Prinzip haben auch MCP-Tropfen (Rezept), entsprechen Paspertin. Und wenn Deine Ma keinen Fencheltee mag, probiert doch Pfefferminz-Kamille. Ganz liebe Grüße an Euch beide und viel, viel Hoffnung. Moni
Geändert von Flips (05.09.2006 um 23:33 Uhr) |
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#1425
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Hallo Fussel,
es ist ja leider so, dass viele Chemomedikamente den Magen in Mitleidenschaft ziehen. Hat man deiner Mutter denn keinen Magenschutz, z.B. Pantozol 40, verschrieben? Ich habe die Tabletten immer ab dem Tag der Chemo für eine Woche eingenommen. Mit den Blähungen hatte ich auch mitunter starke Probleme, aber bei mir machten sich die Schmerzen immer im Brustkorb bemerkbar. Bei der ersten Attacke hatte ich richtige Panik, denn ich dachte, mit dem Herz stimmt etwas nicht. Mir haben Lefax-Tabletten da gut geholfen. Hoffentlich geht es deiner Mutter bald besser! Liebe Grüsse Anita |
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