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Alt 22.06.2011, 16:28
ewieh ewieh ist offline
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Registriert seit: 16.06.2011
Ort: Ahlersted landkreis stade in ..niedersachsen
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo ihr da draußen
Nachdem ich die letzten Tag hier "herumgeschlichen"bin..und mich mit dem thema nun leider auch "anfreunden"muß...und ich diese seite echt toll finde
möchte auch ich meine Geschichte schreiben und mich vorstellen..
Also ich bin Manuela,habe 3 Kinder und eine Tolle Familie...allerdings klappte es nie so wwirklich mit meinen Eltern..speziell meine Mutter...wir hatten das letzte halbe Jahr kein Kontakt-den hatte ich abgebrochen-...und nun hat meine Mutter vor etwas über 1 Woche den Kontakt zu mir gesucht...
sie hat mich angeschrieben und mir in 3hintereinander folgenden Tagen versucht zu sagen das sie Schwer krank sei....zu erst dachte ich nicht an das schlimmste..nun ist sie dann am letzten Mittwoch inskrankenhaus gekommen,weil sie zuhaus zusammengebrochen war..natürlich war ich sofort bei ihr..und ich erfuhr das wir es mit Lungenkrebs zu tun haben....am nachsten tag sollten die Untersuchungen folgen...die dann am Freitag ergaben,das es sich um ein Kleinzelliges Bronchialkarzinom handelt das leider auch schon in Leber und Milz gestreut hat...!!!!schönen Dank auch...auf einmal kamen mir all unsere "Probleme"soooo nichtig vor...ich bin für sie da wie ich nur kann..seit Montag bekommt sie nun ihre erste Chemo...das tut mir alles so schrecklich leid...Warum muß soetwas erst passieren um fest zu stellen wie sehr man aneinander braucht...all die streitigkeiten vorher...waren doch eigentlich soooo sinnlos...es tut so weh..sie hat allen lebensmut verloren...Ich habe angst vor der Zeit die vor uns liegt...vor allem wie viel Zeit wird das sein...?..wißt ihr ich arbeite selber seit 20 Jahren in der Pflege..habe einige menschen begleitet mit diesem Sch***krebs..ich weiß wie er verlaufen kann...wenn ich sie so sehe..mein Gott sie wird doch erst 57!! sie ist zur zeit so schwach...hat einerseits schon abgeschlossen..anderseits will sie kämpfen..ich hoffe ich kann das alles gut auffangen...bin doch die einzige Tochter..ich versuche stark für uns beide zu sein..aber schaffe ich das...bin nur so froh das mein Mann da ist..der wiederum mich auffängt...und mir den Rücken immer frei hält..

Ich danke für eure Geduld und das lesen..wie manch einer hier schon schrieb es tut gut sich das weg zu schreiben...werde mich im Laufe dieser schweren Zeit sicher das ein oder andere mal melden..
liebe Grüße Manuela
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