Hallo,
naja, die Metastasen sind da und werden wachsen, d.h. zumindest sich vergrößern und ev. auch mehr werden (das versuchen sie ja mit der Chemo aufzuhalten), das spielt aber da keine wesentliche Rolle mehr, sobald das Bauchfell innen mit mehreren Metas befallen ist

, sobald einfach Metastasen da sind, kann von einer Heilung nicht mehr ausgegangen werden. Auch eine OP wird dann nur gemacht palliativ, um zb. die Passage des Mageninhalts aufrecht erhalten zu können, aber eben nicht mehr mit dem Ziel der Heilung.
Meiner Tante damals ging es auch nie schlecht am Anfang, sie hatte bloß eher sowas wie eine leichte Magenverstimmung von den Symptomen her, d.h. nicht so guten Appetit, etwas Übelkeit (ohne Erbrechen), etwas Magendrücken, wirklich nichts Aufregendes - und dann diese niederschmetternde Diagnose

. Ja, ich weiß, man will sich das gar nicht vorstellen, dass der geliebte Mensch so krank ist

.
Ich will Dir keine Angst machen, aber sie lebte noch gut 1,5 Jahre nur noch, das letzte halbe Jahr war zum Teil schon sehr belastend in jeder Richtung. Zuvor ist sie auch noch auf Urlaub gefahren usw. und hätte man es nicht gewußt, ein Außenstehender hätte es nicht erahnt, sie sah nicht so krank aus - wie gesagt erst die letzten 4-5 Monate hat sie wirklich merklich und rasch dann auch abgebaut, hatte auch in dieser Zeit bessere und schlechtere Tage, die letzten zwei Wochen war sie einfach schon kraftlos und konnte aus dem Bett ohne Hilfe nicht mehr raus, im Endeffekt ist sie verstorben an Leberversagen, bei ihr war auch die Leber voll mit Metas und es war dann für sie eine Erlösung.