Gebärmutterhalskrebs
Hallo Sabien !
Also ich für meinen Teil stamme aus dem Raum Oldenburg !
Da ich auf dem Dorf wohne, wo nicht an jeder Ecke ein Arzt seine Praxis hat, bin ich nach langem Hin und Her allerdings bei meiner FÄ geblieben. Das Vertrauen war erst weg aber dann dachte ich mir halt: Ich werde gerade nach dieser Situation am gründlichsten von Ihr untersucht und betreut, denn einen zweiten "Fehler" leistet sie sich bestimmt nicht noch mal. Es hat bei uns im Dorf auch richtig Aufregung deswegen gegeben , viele Frauen waren verunsichert. Aber gerade weil ich bei Ihr geblieben bin, haben diese sich vielleicht wieder beruhigt.
So gesehen hat sie einen tollen Ruf und die Leute kommen wegen Ihr von weit her. Ich habe sozusagen "verziehen" u. a. weil ich ja auch mal selber auf die Idee hätte kommen können, das was nicht stimmt. Ich war mir damals nicht mal richtig im Klaren, daß ich alle halbe Jahre zum FA wegen "Krebsvorsorge" gehe, sondern weil man das muß, so wie zum Zahnarzt. Damals habe ich mir einfach keine Gedanken gemacht, dann wäre ich vielleicht auch mehr hinterher gewesen. Wo ich dann nach der OP las, welche Symptome auf eine mögliche Erkrankung hinweisen, natürlich fiel es mir da wie Schuppen von den Augen und ich dachte nur: Hätte ich diese Symptome eher gekannt .... ! Aber wie gesagt, letzendlich hilfts jetzt auch nichts mehr. Ich mache mein Bestes drauf und muß immer wieder betonen, daß es mir GUT geht und ich ein SEHR glückliches Leben führe. Der Krebs war da, jetzt ist er weg, auch wenn mit "Einschränkungen", aber ich lebe und genieße das Leben.
Ich habe einfach alles hinter mir gelassen und das ist gut so !
Lieben Gruß Sandra !
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