Na, dann scheinen sie ja doch eine Methode zu nutzen, um die Eierstöcke zu schonen. Sehr gut.
Warum wurde sie denn stationär aufgenommen?
Ich habe meine Chemos in der Praxis bekommen und bin danach heimgegangen. Fand ich sehr angenehm.
Der erste Zyklus war viel harmloser als erwartet. Bisschen Übelkeit, Müdigkeit. Mehr nicht. Nach dem ersten denkt man noch, ist ja alles halb so wild.

Ab dem vierten ging es bei mir abwärts, weil ich mich zwischen den Zyklen nicht mehr so richtig erholen konnte... Aber dann habt ihr es ja schon fast geschafft.
Ich persönlich hab die Infusionen an Tag 8 immer am schlechtesten vertragen (Tag 10 war mein "Kotztag"...

- ab Zyklus 3 hab ich dann immer nochmal was dagegen mitbekommen). Die Haare sind mir ca. an Tag 14 des ersten Zyklus ausgefallen. Hab dann kurzerhand zum Rasierer gegriffen.
Die Verdauung kann auch in jede Richtung leiden. Von Durchfall bis Verstopfung. Die Antikotzmittel verhindern leider nicht nur, dass es oben rauskommt, sondern auch unten...

Aber gegen jede Nebenwirkung gibt es wieder was, und gegen die Nebenwirkungen davon auch usw... Ich hab einfach alles genommen, was mir angeboten wurde. Man ist eh bis zu den nicht mehr vorhandenen Haarspitzen voll mit Medikamenten. Darauf kommt es nicht mehr an, und man muss sich ja nicht unnötig quälen.
Ach, ein Tip: sieh es nicht als "Gift". Sieh es als das Mittel, das Deine Frau gesund macht. Natürlich ist es eigentlich Gift, aber die Einstellung zur Chemo ist sehr wichtig für den Erfolg. Wenn man sich innerlich sträubt, ist das nicht gut...
Ganz liebe Grüße,
Tanja
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Morbus Hodgkin 2a, 8X BEACOPP von 06/08 bis 12/08
Chemos geschafft!!!!

Ab 05.02.09 Bestrahlungen (17 Stück, 30 Gy)

FERTSCH!!!!!!

Kontrolluntersuchung ergab: REMISSION!!!!!

Kontroll-CT im Januar 2010: weiterhin alles okay!!!
Vorgezogenes CT Nov 2010: alles top!!!
Kontroll-CT Nov 2011: alles bestens!!!
Kontroll-CT Nov 2012: immer noch alles gut!!!