Liebe AnnaSue,
Deine Mama hat eine schwere OP hinter sich. ja, das entkräftet total.
Ich selbst - und ich bin viel jünger (gute 40) als deine Ma - habe auch echt lang gebraucht, bis es mir besser ging. Und ich war in einem wirklich guten Allgemeinzustand vor der OP.
Erst durch eine Blutübertragung ging es dann besser. Mein Hb Wert war total im Keller.
Heute, 2 Jahre danach, geht es mir körperlich wieder gut (trotz 2. Groß-OP und 2 Chemos). Man kann das schaffen!!!!!!!!!
Vielleicht lasst Ihr noch mal die Blutwerte checken? Und auf jeden Fall mal dem Arzt den Fall schildern und sehr beharrlich fragen, was man tun kann, Deine Ma zu unterstützen.
Es ist wichtig, dass Du Deine Mama nicht entmutigst: nicht sagen "ach, Du isst so wenig", sondern jeden kleinen positiven Schritt hervorheben: "hey spitze, Du hast schon was geschafft zu essen " ... Diese positive Grundhaltung ist sehr wichtig.
Jeden ganz kleinen Spaziergang, den sie schafft, mit einem "super, schau mal, geht schon besser !!! quittieren.
Nein, Anna Sue, das ist es noch nicht gewesen. Deine Ma hat die OP überstanden, sie hat KEINE der gefürchteten Komplikationen bekommen. also bekommt sie auch die Chance, zu kämpfen.


Bestimmt.
Und wenn die Chemo erst später anfängt, dann ist das halt so.
Auch ich war lange zu schwach, aber auf eine Woche mehr kommt es nicht an.
so, ich muss ins Bett,
sei lieb gegrüßt und weiterhin viel Kraft !!!
birgit