Liebe Una
Eben zurück aus dem ersten postoperativen Besuch im Fitness-Center (ohne Oberkörper), versuche ich sehr gerne, deine Fragen zu beantworten:
1.) Die OP dauerte gut fünf Stunden. Darin inbegriffen war auch noch die Entfernung eines gutartigen Tumors, der aber nichts mit dem BK-Geschehen zu tun hatte. Ich hatte mir vorgenommen, im Krankenhaus ganz viel zu lesen. Aber irgendwie ging das nicht, weil mir Ausdauer und Konzentration fehlten. Ich empfehle dir, Hörbücher mitzunehmen. Diese haben mir sehr geholfen, die schlafarmen Phasen in der Nacht zu überbrücken. Gemerkt habe ich mir vom Gehörten allerdings auch nicht viel.
2.) Aufstehen durfte ich am ersten Tag nach der OP, eskortiert von zwei Pflegefachpersonen, dem Infusionsständer und nach der Einnahme von Blutdruck-Medis. Badezimmer retour, also insgesamt sechs Meter.
3.) Spitalaufenthalt vier Nächte.
4.) Zu früh

. Also etwa eine Woche nach der OP: Aber nur Gewichte bis drei Kilo, kein Wocheneinkauf. Und kein Heben der Arme über die Schultern. Unbedingt die Kafffeetasse und den Schokoladenvorrat vor Spitaleintritt auf Augenhöhe runterholen! Kein Betten machen, kein Staubsaugen die ersten 14 Tage.
Ja, ich hatte wirklich sehr viel Glück im Elend. Das ganze, sehr ausgedehnte DCIS (High Grade) ist raus, die LK sauber, keine Chemo, keine Bestrahlung, keine Medis. Das lässt vieles andere in den Hintergrund treten.
Wie konkret sehen deine OP-Pläne aus? Wenn ich dir weiter helfen kann, zögere nicht. In jedem Fall begleiten dich meine guten Gedanken.
LG ovomaltina