AW: Mein Pa, meine Ma, der Krebs und Ich
Hallo su1Ha1! Habe gerade deine Zeilen gelesen! Es tut mir leid, du musst ja im Moment so einiges ertragen!
Mein Papa hat auch den Kleinzeller mit Metastasen im Gehirn schon seit einem Jahr. Mein Leben änderte sich auch auf einen Schlag. Ich habe GsD noch meine Mama, wir kümmern uns gemeinsam um ihn, da ich noch zuhause wohne. Er ist aber kein Pflegefall, manchmal nur etwas geschwächt und müde.
Auch ich kenne das mit den guten lieben Freunden (die man mal hatte). Da habe ich jetzt schon stark "aussortiert". Zu manchen will ich einfach keinen Kontakt mehr weil es für mich einfach zu anstrengend ist in meiner Situation diesen Kontakt zu halten. Manche melden sich aber auch von sich aus seit der Diagnose nciht mehr weil sie mit "Leid und Krankheit" nichts am Hut haben wollen und in ihrem "spaßigen Konsumleben" nicht mit so etwas belastet werden wollen. Ja, so bleiben hat nur mehr wirklich wenige übrig. Auch die Familie kümmert sich bei uns wenig. Sie fragen zwar "alibimäßig" mal nach, wollen aber eigentlich eh nichts hören oder man merkt genau dass es gar nicht um den Menschen selbst geht sondern nur um Neugier. Es ist wirklich nicht einfach.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft! Aber wenn es dir zu viel wird solltest du dir schon fachliche Hilfe holen. Auch du musst leben und sollst dir auch zwischendurch mal "schöne" Dinge gönnen und wieder Kraft tanken, besonders weil du ja noch so jung bist! Liebe Grüße Nina
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